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Einkommensentwicklung: Vorstände verdienten fast 18 Prozent mehr

Nach aktuellen Angaben der so genannten Management-Beratung Kienbaum haben sich die Einkommen der Vorstände deutscher Unternehmen in den letzten beiden Jahren um durchschnittlich 17,5 Prozent erhöht. Grundlage der Studie waren Geschäftsberichte von mehr als 1.000 Unternehmen.

Allerdings zeigten sich deutliche Unterschiede, so ein Sprecher der Management-Beratung. Um 23,3 Prozent stiegen demnach die Gehälter der Manager börsennotierter Unternehmen, während die Vorstände anderer Firmen 12,6 Prozent mehr Einkommen ihr Eigen nennen konnten.

Auch die absoluten Einkommen unterschieden sich relevant: Vorstände in Unternehmen mit 1.000 bis 2.000 Mitarbeitern erhielten etwa 470.000 Euro jährlich, Manager in Firmen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern kamen durchschnittlich auf 2,6 Millionen Euro.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Einkommen
Quelle: www.derwesten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2008 14:58 Uhr von tassilo_111
 
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Geldanlage-Tipp: In einem kleinen Land namens Liechtenstein solls sehr gute Banken geben. Dort können die Vorstände ihr "bescheidenes" Einkommen gewinnbringend anlegen. *Ironie aus*
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18.02.2008 15:40 Uhr von Kraftkern
 
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naja: nur 18%, ich finde das ist für die harte top-arbeit die unsere manager leisten viel zu wenig. ...das ist doch ungrecht, also
last uns sozial handeln und allen harz4-empfängern noch mehr gelder streichen, damit unsere lieben manager wenigsten die 25% marke überspringen.
am besten wir führen eine "mindest-lohnerhöhung" für manager ein, so 25%+ jedes jahr.
wer braucht schon einen 7euro mindestlohn für die kleinen.

wer hier ironie findet, darf sie behalten ;-)
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18.02.2008 16:38 Uhr von El Indifferente
 
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Da könnt ich doch glatt zum Kommunisten werden.

Toll, Manager kriegen ja soviel Geld, weil sie soviel Verantwortung tragen und damit sie unbestechlich sind. Manager werden nicht bestochen, die bestechen. Die Bürde der Verantworung ist wohl auch grade noch zu ertragen, wenn die Strafe des Scheiterns in ein paar Millionen € Abfindung und einer sanften Rüge besteht.

Ich finde wir sollten mal endlich nicht nur über einen Mindestlohn sondern auch über einen Maximallohn nachdenken. Ein "normaler" Arbeiter verdient ca. 2.500 € brutto (ist glaub ich etwas hoch aber was solls) im Monat. Das macht im Jahr 30.000 €. Jetzt teile ich mal 2,6 Millionen durch 30.000 und erhalte 86,6. Daraus schliesse ich, dass ein Manager 86,6 mal soviel Leistung erbringt wie z.B. eine Krankenschwester oder ein Schreiner. Das erscheint mir aber unmöglich. Auch einem Manager stehen nur 24h am Tag zur Verfügung. Wenn er also nie schlafen würde könnte er dreimal soviel leisten wie eine Krankenschwester. Oft wird ja erwähnt, dass der Druck auf Manager so gross ist und sie blitzschnell schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen. Wo könnte der Druck grösser sein, als wenn Menschenleben von deiner Entscheidung abhängen wenn du Krankenschwester bist. Da muss auch blitzschnell entschieden werden und da geht es nicht nur um Geld, da geht es um das nackte Leben.. (Wobei ich glaube, dass die meisten Manager Geld höher einschätzen als Menschenleben, solange es Menschen sind, die sie nicht kennen)
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18.02.2008 17:16 Uhr von Lucky Strike
 
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Gehälter wären gerechtfertigt: wenn die Manager für den Mist den sie verzapfen mit ihrem gesamten oder zumindest mit 90% ihres privatvermögens haftbar gemacht werden könnten.

aber wie läuft das denn ab?

manager kassiert 20 Millionen im Jahr.
Veruntreut firmengelder, wirtschaftet das unternehmen in den Keller und entlässt Arbeitnehmer.
Dann kommen die Sexparties und Drogenexzesse ans Licht, Manager tritt zurück und kriegt für den Scheißdreck auch noch 50 Millionen Abfindung.

Richtig wäre
Manager verursacht 100 Millionen Schaden. Manager muss mindestens 90 Millionen aus eigener Tasche finanzieren.
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18.02.2008 19:38 Uhr von Scarb.vis
 
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Kommt mal klar: Maximal Lohn... *hust* Will da jemand die freie Marktwirtschaft abschaffen?

Minimal Lohn? Sich mal vieleicht ein paar Qualifikationen besorgen. Von nichts, kommt nichts.

Sich über seine bescheidenes Gehalt aufregen, aber bitte nur 40std Woche. Es gibt Leute die arbeiten das in 3 Tagen ab und sind am Wochenende auch noch auf Achse.
Rumheulen, das man zu wenig kassiert, aber dann auch nicht flexibel sein. HIER gibt es keine Arbeit. Also bleibe ich HIER, weil HIER sind ja meine Freunde und Fam.

Und mit der Haftung. Stell dir mal vor. Arbeiter verursacht schaden von 20.000. Arbeiter muss 18.000 aus der Tasche bezahlen. Oder Manager der City Group muss dann 26mrd $ aus der Tasche zahlen!

Und immer nur rumheulen. Der hat so viel und ICH so wenig. Das ist doch ziemlich egoistisch!
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19.02.2008 11:33 Uhr von oneWhiteStripe
 
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scarby: oho, da will jemand mal was ganz neues versuchen...die gute alte neid-debatte aufreissen *lach* na wenn du meinst...aber dein post gefällt mir...selten ist jemand so schreiend komisch ohne es vielleicht(?) selber zu wissen:

"Minimal Lohn? Sich mal vieleicht ein paar Qualifikationen besorgen. Von nichts, kommt nichts."

da werden jetzt aber die ersten 5€ fürs phrasenschwein fällig *klingel*

soso. also arbeitslose oder "minimal-löhner" sind also einfach nicht ausreichend ausgebildet? interessante these :) was machst du? noch schule? oder grad BWL in der VHS...? dein horizont scheint jetzt nicht der weiteste zu sein, aber gut...


"Sich über seine bescheidenes Gehalt aufregen, aber bitte nur 40std Woche. Es gibt Leute die arbeiten das in 3 Tagen ab und sind am Wochenende auch noch auf Achse.
Rumheulen, das man zu wenig kassiert, aber dann auch nicht flexibel sein. HIER gibt es keine Arbeit. Also bleibe ich HIER, weil HIER sind ja meine Freunde und Fam."

stand so letztens in der bild oder? :) genau...die ganzen assos sollen den mini-jobs hinterherziehen. wer braucht schon familie, gell. und kindersorgen haben wir ja auch nicht...

muss jetzt aufhören. du scheinst relativ unreif zu sein. mit dummen pauschalurteilen kommste hier nicht weit. aber das willst ja auch nicht. du wirst sicher auch mal ein toller "manager"...rein an der menge heisser luft gemessen die du jetzt schon absonderst!

*kopfschüttel*

es geht nicht darum ich hab wenig, der andere viel..es geht um die selbstbedienungsmentalität der manager. vieler manager.

von menschen wie dir..da sollte es hunderte geben...
.
.
.
.
...leider gibts tausende die dermassen eogistisch-monostrukturiert sind....
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19.02.2008 11:34 Uhr von oneWhiteStripe
 
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kannte mal einen Malte :) der war der beste freund von frieder. beides waren rose_hemd_bwler :)

nix für ungut scarby.
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19.02.2008 11:55 Uhr von El Indifferente
 
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@Scarb.vis: "Maximal Lohn... *hust* Will da jemand die freie Marktwirtschaft abschaffen?"

Ich dachte wir hätten eine soziale Marktwirtschaft. Zumindest steht das so auf dem Ettiket, das die BRD dem Ganzen draufgeklebt hat.
Aber wenn wir jetzt eine total freie Marktwirtschaft haben und mir das entgangen sein sollte, dann können wir ja endlich dieses teure Kartellamt schliessen.


"Minimal Lohn? Sich mal vieleicht ein paar Qualifikationen besorgen. Von nichts, kommt nichts."

Also Friseusen haben durchaus eine Qualifikation hinter sich und verdienen weniger als einer, der nix gelernt hat und bei der Müllabfuhr arbeitet. Wenn ich mir die Bezahlung im Sport anschaue wird mir auch ganz schlecht. Da bekommen Hohlbirnen, die nicht mal einen korrekten deutschen Satz formulieren können Millionen im Jahr, weil sie geschickt gegen eine runde Kugel treten können.


"Sich über seine bescheidenes Gehalt aufregen..."

Ich rege mich nicht über mein Gehalt auf. Das finde ich angemessen. Ich rege mich über das Gehalt der Manager auf, denn das ist nicht angemessen. Ich will ja nicht mehr Geld. Ich will das die Manager weniger bekommen. (OK ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich zu 17,5% mehr Gehalt auch nicht nein sagen würde, wenn es mir angeboten würde)


"Arbeiter verursacht schaden von 20.000. Arbeiter muss 18.000 aus der Tasche bezahlen. Oder Manager der City Group muss dann 26mrd $ aus der Tasche zahlen!"

Die 20.000 € Schaden, die ein Arbeiter verursacht sind durch Versicherungen abgedeckt. Die 26 Mrd€ die das Managment der Citygroup in den Sand gesetzt hat nicht. Ich finde ja auch, dass man einen Manager nicht den Verlust tragen lassen kann, den er nicht willentlich verursacht hat. Ihm aber dafür dann auch noch ein paar Millionen Abfindung hinten reinzuschieben ist doch mehr als ungerecht.


"Und immer nur rumheulen. Der hat so viel und ICH so wenig."

Nochmal. Ich habe nie gesagt, dass ich so wenig habe. Was stimmt ist, dass ich sage, dass die meisten Manager viel zu viel haben.


"Das ist doch ziemlich egoistisch!"

Also der Kommentar zieht mir ja die Schuhe aus. Sich zu beschweren, dass Manager zuviel Geld bekommen ist egoistisch? Ist es nicht egoistisch ein paar Milliarden Gewinn zu machen und trotzdem Angestellte zu entlassen? Ist es nicht egoistisch nach Rumänien zu gehen um zu produzieren, obwohl man am Standort Deutschland 7 Mrd Gewinn gemacht hat? Ist es nicht egoistisch ein paar Millionen nach Lichtenstein zu schaffen, weil einem 5 Millionen € nicht reichen und man gerne die 10 Millionen behalten würde? Du verteidigst hier die Manager und wirfst denen, die den Gehältern und Praktiken kritisch gegenüberstehen Egoismus vor. Also da kann ich meine Hirnwindungen verbiegen wie ich will. Das bekomme ich nie und nimmer unter einen Hut.

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