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Steuerskandal: Für Informanten besteht Lebensgefahr - Erste Drohungen erhalten

Für den Informanten, welcher den derzeitigen Steuerskandal in Deutschland ins Rollen gebracht hat, besteht offenbar Lebensgefahr. Dieses geht aus Informationen hervor, die den Sicherheitsbehörden aus Liechtenstein und Deutschland vorliegen.

Demzufolge sind gegen den Überbringer der Informationen bereits erste Morddrohungen eingegangen. So soll diese Person weiterhin der Öffentlichkeit unbekannt bleiben. Es wird sogar erwägt, dieser Person eine neue Identität zu verschaffen.

Dem BND wurden die brisanten Daten bereits 2006 angeboten. Seitens der deutschen Behörde wurde diese Person eingehend geprüft, bevor das Geld gezahlt wurde.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Steuer, Drohung, Lebensgefahr
Quelle: www.express.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2008 10:01 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+11 | -0
 
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Öffentlichkeit unbekannt bleiben: hat ja bisher super geklappt... :)
*Lustisch off*

Wie kann es sein, dass der "geheime" Informant Morddrohungen erhält obwohl er doch unbekannt ist.

Da waren die Geheimdienstkreise wohl nicht so dicht wie erhofft...
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18.02.2008 10:27 Uhr von vostei
 
+7 | -9
 
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weil er evtl, versucht hat: den ein oder anderen auf der Liste zu erpressen?
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18.02.2008 10:35 Uhr von vostei
 
+5 | -7
 
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nun: wenn zeitgleich vier Erpresser der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) festgenommen wurden - why not?

http://www.kurier.at/...
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18.02.2008 11:11 Uhr von Deniz1008
 
+1 | -2
 
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andere versuchen seit längerem ohne gegenleistung anzeige zu erstatten und bieten infos an, werden nicht ernst genommen u. stattdessen von der polizei sowie von staatsanwaltschaft als meschuge abgestempelt.

im aktuellen fall haben die behörden viel geld bezahlt, mit dem ergebnis dass der typ sein leben lang versteckt leben muss und als zeuge vorm gericht nicht zu gebrauchen ist...!
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18.02.2008 11:30 Uhr von El Indifferente
 
+9 | -1
 
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Also mit dem habe ich nur geringes Mitleid: Er hat sich ja nicht von seinen moralischen Bedenken leiten lassen um dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen. Der Informant hat dafür ja 5.000.000 € gefordert und auch bekommen.

Für 5 Mio € würde ich die Unanehmlichkeiten einer neuen Idendität ohne zögern in Kauf nehmen.

Hätte er das aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus gemacht ohne Geld zu verlangen hätte er mein uneingeschränktes Mitleid.
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18.02.2008 12:00 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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da würde: ich mal ganz genau untersuchen von wem alles die drohungen kommen. diese wiederum würde ich dann 10 jahre länger in den knast stecken als sie an strafe für die steuerhinterziehung erhalten (also insgesamt 10 jahre haft)
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18.02.2008 12:33 Uhr von cheetah181
 
+4 | -1
 
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@Deniz1008 und Reinhard Pfaffenberg: @Deniz1008: Da man die Daten auf DVD hat, wird der Mann bestimmt nicht vor Gericht benötigt. Und wenn ich mich mit mehreren Millionen Euro verstecken müsste, hätte ich glaube ich nichts dagegen. ;)

@Reinhard Pfaffenberg: Laut deutschem Gesetz ist es auch verboten jemanden anzuschießen oder gar zu erschießen. Trotzdem gibt es Fälle, in denen die Polizei das darf.

Liechtenstein betreibt Beihilfe zur Steuerhinterziehung und wir sollen dabei zusehen? Man stelle sich vor die Bundesregierung hätte das Angebot abgelehnt. Ich glaub da hätten sehr wenige Leute Beifall geklatscht, weil sie so moralisch und gesetzesstreu ist.
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18.02.2008 15:04 Uhr von speculator
 
+1 | -1
 
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Vorbildfunktion?! ;-): Da der Informant Daten gestohlen hat, die Straftaten aufdecken und beweisen, finde ich sein Verhalten nicht verwerflich. Auch nicht, dass er sich die Infos hat gut bezahlen lassen - muss ja heutzutage jeder sehen wo er bleibt. Und schlimmer wärs gewesen, wenn er die Daten nur benutzt hätte, um sich durch Erpressung der Steuerhinterzieher zu bereichern.
Im Prinzip isses ja genauso, als wenn hollywoodmäßig ein Beamter dem blinden Bettler an der Ecke nen 20er für Informationen zusteckt...
- Und cool wär, wenn jetzt massig Bankangestellte auf die Idee kämen sich auch mit 5 Mio zur Ruhe zu setzen und noch viel mehr reiche Steuerhinterzieher auffliegen würden... - denn was wird denn bitteschön für ein Aufwand getrieben, um uns kleinen Leuten bei der Einkommenssteuererklärung auch ja nicht einen Cent zu wenig abzuknöpfen - von der Kontoüberwchung bei Hartz IV Empfängern ganz zu schweigen...
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18.02.2008 15:23 Uhr von snake2006
 
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Steuergelder da lehnt die Bundesregierung jegliche Zahlungen an Erpresser bei Entführungen ab, zahlt aber 5 Miilionen aus Steuergeldern, sobald ein Geschäft daraus zu machen ist.
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18.02.2008 18:30 Uhr von snsn
 
+1 | -0
 
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Steuern runter: macht Deutschland munter! ;-)
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18.02.2008 18:48 Uhr von speculator
 
+0 | -0
 
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Entführungen Soweit ich´s mitgekriegt hab, sind die letzten male jedesmal, wenn Deutsche im Ausland entführt wurden, "Gelder geflossen" um die Geiseln frei zu kriegen und es gab auch Diskussionen darüber, ob die Geiseln sich an diesen Kosten beteiligen sollten. - Also warum nicht den ertappten Steuerflüchtlingen die 5 Mio in Rechnung stellen?

Und egal bei welcher Art von schwerem Verbrechen, heisst es doch oft genug:
"Für Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung in Höhe von ... ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen..."
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19.02.2008 17:47 Uhr von Deniz1008
 
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ich habe recht behalten. der typ ist als zeuge nicht zu gebrauchen und die daten offensichtlich strafrechtlich gesehen ziemlich in der schwebe... tsss*

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