18.02.08 09:10 Uhr
 6.096
 

Guantanamo: Verhörspezialist verrät Einzelheiten

Paul Rester, Verhörspezialist in Guantanamo, bestritt in einem Interview systematische Folter. Die Informationen, die letztes Jahr bei der Offensive gegen die Taliban halfen, seien durch "zwanglose Verhöre" zustande gekommen. Nicht Folter, sondern "vertrauensbildende Maßnahmen" seien die Norm, so Rester.

Gefangene hätten detaillierte Angaben über die Gegend um Tora Bora machen können, die halfen, Infrastruktur der Taliban zu zerstören. Allerdings räumte Rester auch zwei Fälle ein, in denen eine "härtere Behandlung" nötig wurde. Alle Geschichten über Folter stammten von diesen beiden Fällen, so Rester.

Bei einem der beiden soll es sich um denjenigen gehandelt haben, der Mohammad Atta rekrutiert hatte. Der Anwalt eines Insassen hält Resters Angaben für unglaubwürdig und beruft sich dabei auf Aussagen von FBI-Agenten. Unter Folter entstandene Aussagen sind vor US-Militärgerichten nicht zulässig.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: TheDent
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Guantanamo, Verhör
Quelle: www.huffingtonpost.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jazzmusik: Gitarrist John Abercrombie ist tot
Terrormiliz IS ruft zu Anschlag auf Frauenkirche in Dresden auf
Cottbus: Frau findet zwei Leichen in ihrer Wohnung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.02.2008 09:14 Uhr von dnbCommander
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
einzelheiteniten soso nie gehört davon :)

>.< das wird rot geben für mich^^
Kommentar ansehen
18.02.2008 09:20 Uhr von vst
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
von mir: nicht :-)
Kommentar ansehen
18.02.2008 09:25 Uhr von RENAURUS
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
DAS GLAUBT DER DOCH SELBER NICHT: Alle Geschichten über Folter stammen von den beiden Fällen...

Wers glaubt...
Kommentar ansehen
18.02.2008 09:37 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
genau foltern lässt man jetzt die einheimischen Verbündeten.
Nochmal so eine Fotoserie mit GIs wie aus dem Irak wäre fatal.
Kommentar ansehen
18.02.2008 10:02 Uhr von thrillme
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Vertrauensbildende Maßnahmen Die setzen sich wohl bei Kaffee und Zigarette mit dem Gefangenen an den Swimmingpool und machen ein gepflegtes Plauscherl - und siehe da, vor lauter Dankbarkeit singen die Taliban wie eine Nachtigall ^^
Jaja...wir glauben eh alles.
Kommentar ansehen
18.02.2008 11:09 Uhr von cinedevil33
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Da braucht man eigentlich gar nicht zu diskutieren. Dieses Gefängniss ist und bleibt eine illegale Einrichtung. Egal ob da gefoltert wird oder nicht!

Im übrigen: Was glaubt Ihr denn warum dieses Gefängniss nicht in den USA ist. Bestimmt nicht weil da so ein gutes Klima herscht!
Kommentar ansehen
18.02.2008 11:49 Uhr von bloxxberg
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Verhörspezialist?! ich dachte sowas nennt man folterknecht.. schöner euphemismus.
Kommentar ansehen
18.02.2008 12:11 Uhr von bueyuekt
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Interessant: Fragt mal einen Lügner ob er lügt, wie wird seine Antwort
sein?? Und kann man seiner Antwort glauben??
Kommentar ansehen
18.02.2008 14:25 Uhr von coolio11
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
dieser "Verhörspezialist" verrät gequirlten Quark: rekapitulieren wir doch mal kurz:
keiner der Gefangenen in Guantanamo hat bis heute eine Anklageschrift zu sehen bekommen, keiner kann gegen sein Haft irgendwie juristisch vorgehen. Der Termin seiner Entlassung ist nirgendwo festgelegt, er weiß also nicht, ob und wenn ja wann er in Freiheit entlassen werden wird.
Die Genfer Konvention wird nicht auf ihn angewandt, so wird ihm gesagt, denn er sei ja kein Kriegsgefangener. Und und und - die Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

"Zwanglos"? "Vertrauensbildend"? So ein gequirlter Quark!
Kommentar ansehen
18.02.2008 14:45 Uhr von TheDent
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@coolio11: "keiner der Gefangenen in Guantanamo hat bis heute eine Anklageschrift zu sehen bekommen"

Das stimmt so nicht, es laufen bereits Prozesse, erste Urteile wurden auch schon gesprochen.

Ansonsten hast du Recht
Kommentar ansehen
18.02.2008 14:53 Uhr von aquarius565
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Einzelheiten: tsts, unter den Leuten dort wird es genug Sadisten geben. Da hilft auch eine Beteuerung nix, dass systematische Folter nicht angewandt wurde. Ist eigentlich ein Eingeständnis, denn psychologisch betrachtet, wollen die Folterer immer nicht gefoltert haben.
Kommentar ansehen
18.02.2008 15:54 Uhr von JCR
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wen wundert´s! Ein "Verhörspezialist" wird auch kaum zugeben:

"Ja, wir foltern nach Herzenslust, weil wir genau so schwerwiegende Minderwertigkeitskomplexe haben wie unser Präsident".

Aber es ist ja bekannt, dass es in Guantanamo fair, rechtsstaatlich und transparent zugeht ;-)
Kommentar ansehen
18.02.2008 16:04 Uhr von TheDent
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Also laut dem Vehörer bringt es mehr wenn man sich mit den leuten auseinandersetzt, ihre kultur kennt, ihre sprache spricht und ihr vertrauen gewinnt, keine unplausible Erklärung, die Frage ist was passiert wenn all das keine Informationen bringt. Ausserdem gehört er zur US-Armee, die Geheimdienste haben da vielleicht ganz andere Vorgehensweisen.
Kommentar ansehen
18.02.2008 16:05 Uhr von Totoline
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Letztens kam: eine Doku über diese Art der "netten" Verhörmethoden.
Die haben sich damals ehemalige Folterknechte der Nazis ins Land geholt um die CIA Leute ausbilden zu lassen! Wer glaubt denn da noch an "zwanglose Verhöre" ? Die sind einfach nur Krank.
Kommentar ansehen
18.02.2008 16:36 Uhr von JCR
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ totolino: Nicht nur zum Foltern. Unter anderm haben die USA so fachkundige Personen wie Klaus Barbie ("Schlächter von Lyon") bereitwillig aufgenommen, um sich seine strategischen Kenntnisse anzueignen.
Kommentar ansehen
18.02.2008 16:37 Uhr von TheDent
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die haben auch nazis geholt: um Mondraketen zu bauen und die Russen zu bekämpfen. Im Raketenbauen und Russen bekämpfen waren die Nazis wohlziemlich gut - die Amis später auch ;)
Kommentar ansehen
18.02.2008 19:08 Uhr von coolio11
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@TheDent: Danke für den Hinweis.
Das war mir nicht klar.
Kommentar ansehen
18.02.2008 22:03 Uhr von TheDent
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was ich vergaß, die Russen waren an den gleichen Leuten interessiert, hätte der KGB sie in die Hände bekommen hätten sie die Raketen für die Russen gebaut.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Antoine Griezmann wurde nach einem Platzverweis gesperrt
Jazzmusik: Gitarrist John Abercrombie ist tot
Donald Trump - Afghanistan-Strategie wegen Afghanin im Minirock?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?