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Managergehälter sollen zu 80 Prozent besteuert werden, fordert Ver.di

Frank Bsirske ist Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di. Er forderte, dass Manager, die mehr als zwei Millionen Euro im Jahr verdienen, davon 80 Prozent als Steuer abgeben sollen. Das Geld soll dann für Projekte ausgegeben werden, die dem Allgemeinwohl dienen.

Bsirske sitzt selbst in Aufsichtsräten und immer wenn es um die Erhöhung von Manager-Löhnen ging, stimmte er dagegen. Trotzdem wurden die hohen Gehaltsforderungen oft durchgesetzt. "Deshalb müssen wir für eine ordentliche Besteuerung sorgen", sagte der Ver.di Vorsitzende.

Die zusätzlichen Gelder könnten z.B. für Krankenhäuser oder Schulen ausgegeben werden. Die Steuerhinterziehung von Ex-Postchef Klaus Zumwinkel (SN berichtete) und die Siemens-Schmiergelder schaden Deutschland, sagte BDI-Präsident Jürgen Thumann über das Verhalten von Managern.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Manager, ver.di, Managergehälter
Quelle: www.welt.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2008 15:52 Uhr von Fensterplatz
 
+8 | -5
 
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Schwachsinn falscher schritt!
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17.02.2008 15:54 Uhr von Nocverus
 
+7 | -0
 
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das wirds auch bringen und zwar dass die manager nochma ins Ausland schaffen..
was gebraucht wird sind höchstlohngrenze, sowie ein neues steuersystem.
und den einzug alles geldes bei steuerhinterziehung/ schmiergeld, etc.
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17.02.2008 15:58 Uhr von brycer
 
+9 | -1
 
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Und was soll das bringen? Wenn die Managergehälter so hoch besteuert werden dann erhöhen sich die Herren halt ihr Gehalt bis sie Netto wieder da sind wo sie vorher waren.
Das Geld das den Unternehmen dadurch verloren geht holt man sich wieder indem man die Löhne der kleinen Arbeiter noch weiter runterdrückt.

Der Schuss könnte gehörig nach hinten losgehen.
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17.02.2008 16:02 Uhr von fallobst
 
+5 | -0
 
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anstatt vernünftige vorschläge zu machen wird durch solche bemerkungen alles in einer neid-debatte münden. harte strafen bei steuerhinterziehung ist die lösung (wie nocverus richtig angemerkt hat), anstatt alles über einen kamm zu scheren.
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17.02.2008 16:03 Uhr von KingPR
 
+3 | -0
 
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Klar: Die Manager bleiben natürlich in Deutschland, wenn sie hier nur noch 400k rausbekommen...

Eine Höhstlohngrenze ist auch Schwachsinnig, da es niemandem nützt und nur den Neid des "kleinen Mannes" etwas stillt.

Ein neues Steuersystem bräuchten wir wirklich, Steuersenkungen für ALLE und auch für Unternehmen sind absolut nötig, da der Standort Deutschland auch aufgrund der hohen Steuern und der links-orientierten Politik für Firmen immer unattraktiver wird.

Aber naja, verdi vertritt auch nur seine Gruppe, denn Ärzte sollten auf jeden Fall mehr verdienen, da sie in Deutschland im Verhältnis zum Ausland kaum etwas verdienen und deswegen häufig abwandern.
Mehr Lehrer für unsere Schulen, ebenso wie moderne Einrichtung wären auch nicht schlecht.

Aber das ist der falsche Weg.
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17.02.2008 16:05 Uhr von Carry-
 
+3 | -1
 
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dumm: für diese forderng sollte man den herren an die wand stellen! keine frage, steuern müssen sein, aber eigentlich sind 50% schon viel zu viel. es kann doch nicht sein, dass man die hälfte seiner zeit für den staat und dessen verschwendung arbeitet.
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17.02.2008 16:08 Uhr von 08_15
 
+6 | -3
 
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Vermögenssteuer wie in allen EU Staaten: sowie eine Luxussteuer.

Und Steuerhinterzieher in diesem Maße sind Volksverräter und gehören enteignet.
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17.02.2008 16:09 Uhr von ShorTine
 
+3 | -2
 
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Sinnvolle Maßnahme: Allerdings müssen diese 80% der absolute Spitzensteuersatz sein. Es gibt viele Manager, die deutlich weniger als 1 Mio Euro im Jahr verdienen!

Mit dem Geld könnten Bildung und Wirtschaftsförderung finanziert werden, wodurch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

@brycer
Die Manager können ihre eigenen Gehälter nicht beliebig weit erhöhen, weil ihr Unternehmen sie aufbringen muss. Die einfachen Arbeiter und Angestellten profitieren indirekt von der Steuererhöhung.
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17.02.2008 16:11 Uhr von Nocverus
 
+0 | -0
 
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KingPR: ob n maximallohhn wirklich nixx bringt, außer dem neid des "kleinen mannes" ?

ich bezeichne es nicht als "dienes des neides", wenn dadurch "unterbunden" wird, dass manager das gehalt der arbeiter kürzen, und sich selbst 500% gehaltserhöhung geben. sowas ist durch&durch asozial und hat NICHTS(!) mit neid der einfachen arbeitnehmer zutun.
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17.02.2008 16:13 Uhr von torschtl
 
+3 | -0
 
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so eine scheiße: wenn man das durchsetzt, dann siehts hier bald aus wie in der nächstbesten bananenrepublik und die schmiergelder fließen noch krasser als sies ehs chon tun.

die managergehälter sollten ganz einfach an den gehältern der arbeiter orientiert werden...
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17.02.2008 16:27 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
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Manager erhöhen sich das Gehalt nicht selbst: das machen die Aktionäre. Und wenn der Manager gute Arbeit macht, also den Gewinn der Firma verbessert, dann erhöhen sie sein Gehalt und beschließen leistungsbhängige Löhne.
Wenn es einen Maximallohn gibt - schön und gut.

Aber der Zweck eines Unternehmens ist es Geld zu scheffeln und wenn man dazu Arbeitsplätze vernichten muss, würde ein Manager das auch ohne Eigennutz tun, einfach weil es sein Job ist und er, wenn er schlechte Arbeit leistet, an Marktwert verliert und ersetzt wird. Und die richtig guten Manager, mit nem Marktwert von mehr als 2 Millionen, vielleicht 7 oder 8, gehen dann ins Ausland und unsere Firmen werden dann von weniger qualifizierten Managern geleitet. Es hat schon seinen Grund, warum die Manager so viel verdienen.
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17.02.2008 21:40 Uhr von jsbach
 
+0 | -3
 
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Ohne die anderen: Kommentare gelesen zu haben.
Der Chef von Verdi ist wohl Mitglied bei den LInken.
Nur die Bezahlung: die sind manchmal (oft) sehr überzogen und rufen Unmut unter der Bevölkerung hervor.
Bei Anne Will heute Abend wird ja über die Gehälter der Manager diskutiert. Unbedingt ansehen.
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17.02.2008 22:30 Uhr von jaujaujau
 
+1 | -1
 
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kohle ohne ende: jeder von euch/uns würde die kohle die die leute in den vorständen verdienen auch nehmen.so und jetzt 80 % steuer ??? das ist alles nur neid.scheiss deutschland
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17.02.2008 22:34 Uhr von JCR
 
+2 | -2
 
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Natürlich bleiben die Manager und wenn nicht, auch egal, es gibt mehr als genug Qualifizierte, die auch bei derartigen Steuern jederzeit einen Managerposten annehmen würden. Wem´s nicht passt, der soll doch nach drüben, nach Amerika oder China gehen.

Sinnvoll ist der Vorschlag dennoch nicht, denn mit dem eigenen Gehalt Verfahren die Betroffenen genau so wie unsere Abgeordneten.
Stattdessen sollten die Verartwortlichen mit jedem Cent ihres Gehalts und Vermögens für Verluste des Konzerns gerade stehen müssen und gemäß ihrer Leistung bezahlt werden. Eigentum verpflichtet.
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17.02.2008 22:49 Uhr von JCR
 
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@ KingPR: "das machen die Aktionäre. Und wenn der Manager gute Arbeit macht, also den Gewinn der Firma verbessert, dann erhöhen sie sein Gehalt und beschließen leistungsbhängige Löhne."

Ähnliches ließ kürzlich auch Westerwelle verlauten.

Aber es ist ein Irrglaube, dass sich die Interessen der Hauptaktionäre mit den Interessen des Unternehmens decken, und noch weniger mit den Interessen der Arbeiter.
Massenentlassungen und feindliche Übernahmen beispielsweise treiben den Aktienkurs nach oben.

Übrigens gibt es ja auch die Fälle, in denen die Manager einen erheblichen Anteil am Konzern besitzen. Da werden dann auch gern mal sinkende Kurse mit Entlassungen kompensiert, im Extremfall gibt´s dann einen gesteuerten Konkurs. (Aktuelles Beispiel: Astroh Küchen).
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18.02.2008 06:42 Uhr von Borgir
 
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dass: da jetzt wieder jeder einen unqualifizierten kommentar abgeben mus. so ein unsinn.
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18.02.2008 09:31 Uhr von loewe59
 
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managergehälter: jetzt übertreibt er total.herr bsirske damit fördern sie die steuerflucht noch mehr.fordern sie lieber anständige lohnerhöhungen,damit das realeinkommen nicht noch eweiter sinkt.auch die manager sollen maß halten ,ein 20 facher meisterlohn wäre realistisch.und nicht die schamlose ausbeutung der firmen.

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