17.02.08 12:17 Uhr
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Dresden: "Geh Denken" - Proteste gegen Neonazi-Aufmarsch

Ein Aufmarsch Rechtsextremer anlässlich der Zerstörung Dresdens Ende des zweiten Weltkriegs hat mehrere tausend Menschen zu einem Marsch gegen Rechts veranlasst. Ein Trauermarsch der rechten "Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland" hatte sich durch die Innenstadt bewegt.

Jedoch konnte verhindert werden, dass der Zug an der Synagoge vorbei führte. Die Veranstalter der Gegen-Demonstration - ein großes bürgerliches Bündnis - wertete dies als Erfolg. Circa 6.000 Menschen protestierten friedlich gegen den Aufmarsch.

Ein Zusammentreffen der beiden Gruppen wurde durch die Polizei verhindert, jedoch flogen Steine in ein Geschäft, das Bekleidung der bei Rechtsextremen beliebten Marke "Thor Steinar" verkauft. "Nazis sollen in Dresden nicht mehr aufmarschieren können", so die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Dresden, Neonazi, Aufmarsch, Denken
Quelle: n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2008 12:19 Uhr von ShorTine
 
+12 | -16
 
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Nieder mit den Antifaschisten und mit den Faschisten auch!

Das ist beides übles Pack.
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17.02.2008 12:23 Uhr von usambara
 
+6 | -2
 
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@ShorTine: Demokraten sind doch auch Antifaschisten?!
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17.02.2008 12:28 Uhr von ShorTine
 
+6 | -7
 
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usambara: Wenn jemand gegen etwas ist, ist er nicht automatisch der Antipol dazu. Demokraten stehen in der Mitte zwischen diesen asozialen Extremisten, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
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17.02.2008 12:31 Uhr von ShorTine
 
+5 | -7
 
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Anti- Beispiel:
Ein Antikommunist wäre kein Demokrat sondern (wäre gern) ein Despot.
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17.02.2008 13:30 Uhr von StoWo
 
+10 | -9
 
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Selten dämlich Nur, weil einzig der rechte Flügel im Land die Zerstörung und die Morde an Zivilisten im Zweiten Weltkrieg öffentlich anmahnt, wird eine Gegendemo veranstaltet.

Ich kann mir nichts dümmeres vorstellen. Resourcenverschwendung. Es scheint nichts wichtigeres im Land zu geben, oder?

Wenn die NPD gegen Kinderschänder aufläuft, finden sich auch wieder genug Idioten ein, die gegen die Anti-Kinderschänder-Demo demonstrieren.

Man sollte froh sein, dass man wenigstens ab und an an zivile Opfer erinnert wird auf deutscher Seite - die Politik und das Ausland halten uns ihre Opfer doch täglich vor!

Man muss nicht rechts sein, um dieses einseite Arbeiten am Gewissen der Bürger scheisse zu finden...
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17.02.2008 13:40 Uhr von Irminsul
 
+7 | -6
 
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Es ist eine Schande!

Anstatt den Opfern aus der Zivilbeölkerung und unseren Soldaten zu gedenken, macht man auf ihren Gräbern Politik.

Ich würde mich Schämen an einer solchen Demonstration teil zunehmen auf beiden Seiten.
Es sollte um die Opfer gehen die umkamen bei den Bombenangriffen die unsere heutigen Alliierten uns angetan haben.
Wir sind eine Nation und sollten uns wieder so verhalten.
Und damit können wir nur beginnen wenn wir alle diese Opfer als unsere deutchen Mitmenschen ansehen und unseren heutigen Alliierten als die ansehen die uns bombadiert haben...
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17.02.2008 16:24 Uhr von divadrebew
 
+7 | -4
 
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StoWo: Achja...Revisionismus ist schon was tolles, nicht wahr? :-)

"Nur, weil einzig der rechte Flügel im Land die Zerstörung und die Morde an Zivilisten im Zweiten Weltkrieg öffentlich anmahnt, wird eine Gegendemo veranstaltet."

Falsch. Jährlich wird am 13. Februar in Dresden der zivilen Opfer der Bombardierung durch die Alliierten gedacht.
Dieses Jahr fanden 40 Veranstaltungen zu diesem Thema statt. Dazu gehörten Theateraufführungen, Konzerte, Kranzniederlegungen und dem Läuten aller Glocken zur Stunde der Bombardierung. Dies ist die größte Gedenkveranstaltung an die Opfer der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg in Deutschland überhaupt.
Allerdings wird hierbei auch darauf hingewiesen, welches langjährige Unrecht zu den Bombardierungen geführt hat.
Von den Neonazis wird dies jedoch zum "Bombenholocaust" verklärt.


"Ich kann mir nichts dümmeres vorstellen. Resourcenverschwendung. Es scheint nichts wichtigeres im Land zu geben, oder?"

Aufrechte Patrioten und Demokraten sollten immer gegen den Geschichtsrevisionismus der Rechtsradikalen aufbegehren. Schlimm finde ich, daß "nur" 6000 Menschen gegen den "Aufmarsch" der Neonazis demonstrierten.


"Wenn die NPD gegen Kinderschänder aufläuft, finden sich auch wieder genug Idioten ein, die gegen die Anti-Kinderschänder-Demo demonstrieren."

Richtig müsste dein Satz lauten: "Wenn die NPD wieder ´Todesstrafe für Kinderschänder´ fordert, finden sich auch wieder genug aufrechte Demokraten, die gegen die Verfassungsfeindliche Poitik der NPD demonstrieren."


"Man sollte froh sein, dass man wenigstens ab und an an zivile Opfer erinnert wird auf deutscher Seite...."

Richtig. Aber bitte nicht von jenen, die damalige Täter zu Helden verklären.
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17.02.2008 22:02 Uhr von Schiebedach
 
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Dresden: Weshalb polarisieren wir uns hier eigendlich so in Links und Rechts? Deutschland hat den Krieg verloren.
Wo es langzugehen hat, hat die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde doch schon klargestellt und sogar angeordnet: Deutsche dürfen nur demonstrieren, wenn von dort kein Verbot ausgesprochen wurde.
Dafür dürfen Geschäfte, die Fan-Artikel zu verkaufen scheinen, zerstört werden.
Fazit: Jetzt heißt es "Deutsche kauft nicht in Thor-Steiner-Läden"! Die Nähe zu ..... ist kaum noch zu übersehen.
Und das wollen "Demokraten" sein, aber was soll´s!
Ich erinnere mich noch an den scheinbar 1978 ad Absurdum veränderten Artikel 8 aus dem Grundgesetz, der da lautete:
"Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln".
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18.02.2008 06:54 Uhr von Borgir
 
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gut so: dass man flagge gegen rechts zeigt.
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19.02.2008 12:38 Uhr von plautze007
 
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uhhh: "Nazis sollen in Dresden nicht mehr aufmarschieren können", so die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde"

ist in ordnung.

aber seit wann hat die vorsitzende der jüdischen gemeinde in deutschland das sagen,oder hab ich da was verschlafen????

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