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Ver.di bleibt bei Acht-Prozent-Forderung - Diätenerhöhungen sind die Messlatte

Ver.di-Chef Frank Bsirske gab gegenüber der "BamS" an, dass die Streiks im öffentlichen Dienst auch in der kommenden Woche weiter gehen. Neben den bisher bestreikten Sparten des öffentlichen Dienstes sollen nun auch die Müllentsorgung und die Versorgungsbetriebe in den Streik miteinbezogen werden.

Bsirske beharrt weiter auf den von ver.di geforderten acht Prozent mehr Lohn, und begründet die Forderung: "Ich darf daran erinnern, dass die Bundestagsabgeordneten ihre Diäten um 9,4 Prozent erhöht haben. Damit haben sie die Größenordnung vorgegeben."

Auch bei der Verlängerung der Arbeitszeit gebe es für ver.di keinen Spielraum, da hierbei die Meinung vertreten wird: "Wir haben 3,4 Millionen Arbeitslose. Jede Minute zusätzliche Arbeitszeit führt zu weiteren Stellenstreichungen."


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Forderung, ver.di
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2008 12:14 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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Alles wird teurer Arbeit auch.
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17.02.2008 12:20 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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ich seh das aus zwei blickwinkeln: natürlich ist der streik unterstützenswert weil er mehr geld bringen soll. endlich eine gerechte bezahlung, gerade in krankenhäusern.
auf der anderen seite arbeite ich in einem krankenhaus im öffentlichen dienst und habe einen befristeten vertrag. geht die lohnforderung durch bin ich eventuell meinen job los weil irgendwo wird ja wieder gespart.
ich sitze im moment so zwischen zwei stühlen....ätzend ist das
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17.02.2008 12:28 Uhr von Stasipferdchen
 
+1 | -0
 
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Wie wärs mal andersrum? Die Diätenerhöhung dient nicht mehr als Maßstab, sondern die durchschnittliche Lohnerhöhung der 100 meist ausgeübten Berufe in De des Vorjahresjahres wird als rel. Erhöhung der Diäten genommen. Ist m.E. sehr viel besser, als wenn man sich selbst aussuchen darf, ob man sich viel oder noch mehr Geld gibt :P.
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17.02.2008 12:39 Uhr von delerium72
 
+8 | -1
 
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So und nicht anders: "Ich darf daran erinnern, dass die Bundestagsabgeordneten ihre Diäten um 9,4 Prozent erhöht haben. Damit haben sie die Größenordnung vorgegeben."

Da sollen die "lieben" Herrn Politiker sich mal rausreden, ich bin gespannt!
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17.02.2008 13:12 Uhr von Silverhawk82
 
+1 | -3
 
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gewerkschaften gewerkschaften und tariferhöhungen sind zwar gut und schön, aber leider gibt es bei solchen tarifrunden und tarifverträgen immer verlierer - und zwar die menschen, die infolge eines tarifvertrages als einsparungsmaßnahme für die erhöhten kosten ihren job verlieren. immer wenn eine gewerkschaft an der "lohnschraube" dreht, drehen die Unternehmen an der Mitarbeiterzahl als Ausgleich der erhöhten kosten.
leider wird in den medien immer nur das durchbringen von lohnforderungen gezeigt und seltenst die seite, dass es infolge einer solchen gewerkschaftlichen handlung verlierer gibt - und das sind nicht die manager, die auf einen teil ihres gehalts verzichten müssen!
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17.02.2008 15:29 Uhr von dgtell
 
+1 | -1
 
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hauptsächlich: isses ja der öffentliche Dienst. Die brauchen sich nicht wundern das keine qualifizierten Arbeitskräfte dort sind sondern nur faule Penner, (soll jetzt keine Beleidigung gegen die Mitarbeiter sein, gehör leider selbst dazu) irgendwann is halt die Motivation weg bei jahrelangen Kürzungen Streichung und Arbeitszeiiterhöhungen, bei gleichzeitigen wahnsinnigen Preissteigerungen, während die Politiker sich ihren Hintern breit sitzen und sich Erhöhungen gönnen.
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04.03.2008 09:46 Uhr von summer1974
 
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Och, die Motivation ist weg Ein langes Ohhhhh, die Motivation ist weg. Und schuld ist natürlich mal wieder irgendwer anders. Vielleicht mal darüber nachgedacht, was man selbst tun kann? Ich war 3 Monate Anwärter in einer Behörde-und bin schreiend weg gelaufen. Keiner war da auch nur im geringsten interessiert, seine eigene Arbeit so zu gestalten, dass es für ihn gut und richtig wird. Mit Ausnahme der der Pausen und Kaffeezeiten. Da herrschte Kreativität und Pünktlichkeit. Ansonsten..."ich mach meine Arbeit wenns nötig wird, mehr kann ich nicht tun". Tja, da muss man sich nicht wundern.
Und die jahrelangen Kürzungen? Schon mal in die Wirtschaft geguckt? Da wird man entlassen... Und Arbeitszeiterhöungen? Ich lach mich schlapp-die meisten wissen doch gar nicht, wie das ist, mind. 8 Stunden mit vollem Einsatz zu arbeiten. Ist ja auch egal ab der Bescheid heute oder morgen fertig wird.
Ich bin in die freie Wirtschaft gegangen. Es ist mir lieber mit Stress und Druck fertig zu werden als mit "Mitarbeitern", die hauptsächlich in zwei Dingen gut sind: im Einbilden, dass sie nach objektiven Maßstäben effektive Arbeit abliefern, und im Meckern.

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