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Andernach: Zwei Jugendliche (14 und 15) liefen auf Gleisen - Von ICE überrollt

Auf einem nicht gesicherten Gleisabschnitt in der Nähe des Bahnhofs von Andernach liefen ein 15-jähriger Junge und ein 14-jähriges Mädchen auf den Gleisen, als sie von einem ICE von hinten überrollt und getötet wurden.

Der Unfall, der sich gegen 21:30 Uhr ereignete und bei dem die Polizei davon ausgeht, dass es kein Selbstmord war, konnte von dem Zugführer nicht mehr verhindert werden. Obwohl er die beiden auf den Gleisen bemerkte und sofort eine Notbremsung einleitete, konnte er den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen.

Bundespolizei-Sprecher Horst Schneider kommentierte den Unfall mit den Worten: "Die Ursache ist absolut unklar. Wir glauben, dass die Verunglückten die Gefahr nicht erkannt haben, da die ICE-Züge heutzutage sehr leise sind."


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugend, Jugendliche, 14, ICE, Gleis
Quelle: www.rtl.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2008 10:48 Uhr von Carry-
 
+46 | -2
 
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hmm: also mittlerweile sollte jeder mitbekommen haben, dass auf gleisen laufen nicht die beste idee ist. zumal es ja auch keine kleinen kinder mehr waren.
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17.02.2008 10:52 Uhr von SebbyOne
 
+14 | -10
 
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Mein Beileid an die Angehörigen und Freunde..
Aber: In diesem Alter sollte man wohl wissen, dass man nicht auf Gleisen rumspazieren sollte.
Zweitens hört man einen ICE sehr wohl und hat genug Zeit nach dem Hören sich von den Gleisen zu entfernen. Ich wohne selber direkt an einer Eisenbahnlinie.
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17.02.2008 10:53 Uhr von intuitiv7
 
+27 | -20
 
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...selber schuld: momentan lese ich laufend von leuten die vom ice, zug oder straßenbahn überfahren werden...

dazu sage ich nur selber schuld - mann kann ja auch auf passen!!!
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17.02.2008 11:06 Uhr von guemue
 
+5 | -1
 
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@30tonnenSackreis: zum größten Teil sind Gleisabschnitte durch einen Zaun gesichert, auch dass keine Tiere den Gleiskörper betreten können. Und in diesem Gleisabschnitt war dann wohl kein Zaun vorhanden.

"gesehen, aber nicht mehr geschaft"-

Überleg mal ein bisschen, 21.30 Uhr ist zurzeit noch ziemlich dunkel draussen. ICE mit evtl. 150 km/h und mehreren hundert Tonnen Gewicht - Erkennungsentfernung vll. 300 - 400 Meter - evtl. noch dunkle Klamotten.

so schwer kann die Überlegung nun wirklich nicht sein.
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17.02.2008 11:20 Uhr von Kyklop
 
+6 | -0
 
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@SebbyOne: Her mit den Fakten! Im Grunde ist das totaler Blödsinn. Einen ICE hört man spätestens dann, wenn er gerade vorbei flitzt und da ist es nun mal zu spät!
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17.02.2008 11:24 Uhr von fissy
 
+7 | -2
 
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ein ice ist ja schnell& leise: der ice ist zu schnell und zu leise um ihn zu hören wenn er mit 200 oder 300 von hinten kommt...
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17.02.2008 11:28 Uhr von Sje1986
 
+10 | -5
 
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Purer Leichtsinn: Die Jugendlichen sind selbst schuld das die Tot sin, jedes Kind weiss das man nicht über Gleise laufen soll. Und man hört/sieht oft genug in den Nachrichten das Leute von Zügen erfasst wurden weil über die Gleise wollten. Also müsste eigentlich jeder wissen wie gefährlich das ist. Wer trotzdem meint über Gleise laufen zu müssen, der hat eben Pech wenn er vom Zug geplättet wird.
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17.02.2008 11:36 Uhr von Deezle
 
+14 | -8
 
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So hart es klingt: Aber das ist Evolution.

Mein Beileid an die Angehörigen.

Gruß
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17.02.2008 11:54 Uhr von fabiu_90
 
+3 | -21
 
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17.02.2008 11:58 Uhr von coolzero.v65
 
+12 | -2
 
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praktisch jeden Tag bin ich als Lokführer unterwegs und erlebe den Leichtsinn der Leute mit. Da werden immer wieder die simpelsten Sicherheitsvorkehrungen von Leuten umgangen. Signal- und Schrankenanlagen werden ignoriert ( z.B.Mutter schiebt Kinderwagen0) und der Weg über die Gleisanlagen scheint für viele der normalste zu sein. Ich sage immer einfach drüberfahren und gut ist, die sind doch selbst dranschuld. Aber wenn man noch hupt wird man noch blöd angeguckt. Leider ziehen sich diese Unsitten aber auch durch alle Bevölkerungsschichten.

mfg
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17.02.2008 12:03 Uhr von guemue
 
+5 | -1
 
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@writinggale: verstehe es nicht als Kritik, aber Spaziergänger auf der Autobahn hat´s auch schon oft genug gegeben. :-)
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17.02.2008 12:09 Uhr von tunFISCH
 
+2 | -5
 
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@carry und ähnliche: wenn alle immer alles gleich mitkriegen würden bräuchten wir nicht älter werden und erfahrungen sammeln.
ich mache auch mit 30 noch erfahrungen, die mir mit 25 hätten das leben kosten können, wäre ich in einer entsprechenden situation gewesen.

und nicht immer von sich auf andere schliessen.
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17.02.2008 12:18 Uhr von The_Nothing
 
+7 | -2
 
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Volltrottel: Dummheit bezahlt man halt manchmal mit seinem Leben. Und andere müssen wieder darunter leiden, der Zugführer beispielsweise, nur weil manche einfach zu blöde dazu sind, ihr Hirn zu benutzen.
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17.02.2008 13:08 Uhr von Der Erleuchter
 
+5 | -7
 
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@Deezle: Der schlaueste bist eben nicht gerade. Pass mal auf, dass nicht du ein Opfer der Evolution wirst.
Ein Unfall hat eben nichts mit Evolution zu tun, deine Dummheit aber schon. Der Begriff umfasst die biologische Weiterentwicklung des Organismus, also einen Selektionsmechanismus auf den man persönlich keinen Einfluss hat. Ich schätz, dass fast jedes Kind mal unachtsam war oder eine Situation falsch eingeschätzt hat - das hat was mit Lernen und nicht Evolution (zum wiederholten Male jetzt, damit du es auch kapierst) zu tun.

Mein Respekt gilt übrigens der Arbeit der Bestatter. Wer einmal eine solche Unfallstelle gesehen hat, hat eine gewisse Vorstellung welch harter Job das ist.
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17.02.2008 13:19 Uhr von Hinkelstein2000
 
+5 | -7
 
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Frage: wiseo kann ein Selbstmord ausgeschlossen werden? Der erste Gedanke, als ichs im Radio gehört hab, war, daß das Mädchen vielleicht schwanger vom Freund war und beide keine Chance gesehzen haben und gemeinsam sterben wollten... Natürlich reine Spekualtion - aber sowas gleich auszuschließen?
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17.02.2008 14:20 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Die wussten das warscheinlich: aber so ein ICE is ne fiese Kiste.
Wenn der mit 250 angebraust kommt sind zwischen, "ach, da kommt ein Zug" und Platsch höchstens ein paar sekunden vergangen. Da kann man sich leicht verschätzen.
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17.02.2008 14:30 Uhr von thegold
 
+5 | -1
 
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Mitleid an alle: Aber ich kann mir selber kaum vorstellen, dass so ein Zug so extrem leise ist, das man ihn nicht hört.
Die Toten waren dumm aber möglicherweise dachten sie, einen Zug könnte man hören. Was eben nicht der Fall war.
Hoffentlich können durch diesen Vorteil andere Menschen gewarnt werden über die Gleisen zu laufen.
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17.02.2008 14:37 Uhr von DigitalForce1
 
+4 | -3
 
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nicht gehört kann stimmen denn habt ihr schonmal daran gedacht, daß sie vielleicht über ein handy musik gehört haben? diese geräte können schon so einige geräusche übertönen.
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17.02.2008 15:03 Uhr von snake-deluxe
 
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Zitat: "Obwohl er die beiden auf den Gleisen bemerkte und sofort eine Notbremsung einleitete,"

Was will man da noch bremsen? Wenn er sie schon sieht, hat er wohl noch 1-2 Sekunden Zeit bis es batsch ... macht, bei gutem Speed.

Naja, mein Beileid an die Angehörigen.
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17.02.2008 15:09 Uhr von McCorc
 
+2 | -3
 
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Geräuschlos? Der hat doch gebremst!! Ok, sagen wir einen fahrenden ICE kann man kaum hören, und sagen wir ok, vielleicht haben die Musik aus ihrem Handy gehört. Aber es steht doch dick und fett gechrieben daß der Zugführer eine Notbremsung eingeleitet hatte. Wer schonmal eine härtere Bremsung in einem Zug mitbekommen hat, weiß wie laut das sein kann das Quietschen auf den Gleisen! Das kann also gar nicht sein daß die Jugendlichen einen notbremsenden ICE nicht hören können..
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17.02.2008 15:22 Uhr von fanbarometer
 
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dumm gelaufen: was laufen die auch so dumm auf den schienen rum. wenn sie dann noch (wie weiter oben unterstellt) musik auf den ohren gehabt hätten, ist es wohl an blödheit nicht zu übertreffen. als der lokführer sie sah und bremste, war doch alles schon zu spät. ich habe mit 10 jahren das letzte mal ein geldstück auf die schienen gelegt und mich über den plattgefahrenen fuffziger gefreut und ab und zu hüpfe ich noch hier und da über ein gleis, aber auf schienen zu spazieren ist mir echt noch nie eingefallen.
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17.02.2008 15:35 Uhr von coolzero.v65
 
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@MoCorc: 21.30 Uhr ist es wie allen bekannt sein sollte noch dunkel. Selbst mit eingeschaltenen Fernlicht sieht der Lokführer die beiden Spaziergänger zu spät. Bei einer angenommenen Geschwindigkeit von nur 150 kmh hat er die Strecke von der Wahrnehmung bis zum einleiten der Notbremse schon überbrückt und so ein Zug hat nun mal einen bedeutend längeren Bremsweg als ein Auto ( viele Leute scheinen das immer wieder zu unterschätzen ). Ergo werden die beiden die Bremsgeräusche gar nicht mehr wahrgenommen haben, welche natürlich auch gar nicht mehr so laut sind, da es sich dabei um Scheibenbremsen sowie Magnetschienenbremsen handelt und nicht um herkömmliche Klotzbremsen.

mfg
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17.02.2008 15:39 Uhr von WITS
 
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Makabere aber ernste Frage: Warum leitet ein ICE Führer eigentlich eine Vollbremsung ein?
Ein ICE Führer kann mit Sicherheit - auch in einer Schrecksekunde - entscheiden ob er eine Chance hat vor den Personen zum Stehen zu kommen.
In den meisten Fällen wird es ein ICE Zug niemals schaffen auch nur innerhalb der Sichtweite des Zugführers anzuhalten.

Jetzt kann man sagen: Aber er muss es mindestens probieren.
Man muss dazu aber sagen, dass in einem ICE mehrere hundert Personen sitzen und vor allem stehen können.

Ich war mal in einer Straßenbahn (!!!) die eine Notbremsung eingeleitet hat. Hierbei gab es mehrere verletzte Personen innerhalb der Bahn, die durch die Wucht zu Boden, auf Haltegriffe, Sitze oder Scheiben geschlagen sind.
Wenn ein ICE Wirklich eine Vollbremsung macht sollte dies nicht nur ein unheimlicher Sachsachen sein (sämtliche Laptops fliegen durch die Gegend) sondern auch ein erheblicher Personenschaden.
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17.02.2008 15:59 Uhr von coolzero.v65
 
+5 | -2
 
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@WTS: Das ist doch wohl nicht dein Ernst? Schlimm genug das dem Lokführerpersonal sowas immer wieder passieren kann nun soll er auch noch bewusst entscheiden ob er die Menschen überfährt oder nicht? Viele Lokführer müssen damit leben Menschen überfahren zu haben und einige von ihnen kommen damit überhaupt nicht klar und mussten ihren Beruf aufgeben. Denk mal drüber nach was du da von dir lässt.

mfg
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17.02.2008 16:03 Uhr von StYxXx
 
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@WITS: Er muss so doer so anhalten. Er kann nicht einfach seine Strecke weiterfahren, als wäre nichts passiert. Immerhin ist etwas passiert. Und durch das Weiterfahren würden mehr Beweismittel verloren gehen (Spuren am Zug zb). Davon abgesehen ist es wohl ein Reflex, zu bremsen.

Und Züge hört man in der Tat erst recht spät. Geht mal an die Gleise und probiert es aus. Ich wurde als Kind gewarnt und mein Vater zeigte mir, dass man sie eher hört, wenn man die Ohren auf den Schienen hat - aber wer hat das schon, wenn man läuft?

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