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D: Keine Amputationen mehr bei Durchblutungsstörungen? Neuer Ballonkatheter entwickelt

Ein neu entwickelter, mit Paclitaxel beschichteter Ballonkatheder kann nachweislich dazu beitragen, dass mehr durch Durchblutungsstörungen verursachte Amputationen vermieden werden können. Bislang wurden nur unbeschichtete Katheter eingesetzt. 50 Prozent der so behandelten Patienten klagten zwei Jahre später wieder über Beschwerden.

Die neue Methode entwickelten Radiologen des Tübinger Universitätsklinikums, die unter Anleitung von Professor Gunnar Tepe 154 Patienten bei der Behandlung begleitet haben.

Jedoch ist der Wirkstoff Paclitaxel bislang nur für die Behandlung von Patienten mit Tumoren erlaubt. Tepe hofft nun, dass das Mittel auch in der Kombination mit dem Ballonkatheder schnell eingesetzt werden kann. Zurzeit befindet sich diese Behandlungsmethode noch im Zulassungsverfahren.


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WebReporter: Gucky
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Neuer, Ballon, Amputation, Durchblutung
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2008 20:46 Uhr von Gucky
 
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Also das hört sich doch gut an und im Interesse der Patienten sollte man die Zulassung doch etwas beschleunigen können...
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17.02.2008 10:34 Uhr von Luthienne
 
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Super Sache: So ein Ballonkatheder kann schon eine Menge ausrichten, das sollte man unbedingt weiter verfolgen.
Meiner Tochter konnte damit der komplizierteste und am wenigsten erfolgsversprechende Teil ihrer Herz- OP erspart werden, toll wenn das Anwendungsgebiet jetz ausgeweitet werden kann.
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17.02.2008 11:20 Uhr von fissy
 
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@ Luthienne: das war bestimmt kein ballonkatheter denke eher ein Stent (metallzylinder).
zur news: ja wieder ein fortschritt, sehr schön
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17.02.2008 17:11 Uhr von KingPR
 
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Schön: das sich die Medizin so rasend schnell entwickelt.
Gerade wird ein Tintenstrahldrucker so umgebaut, dass er bald dreidimensional drucken kann. Mit dem richtigem Programm und mit einer Menge Geld könnte man sich dann z.B. ein Herz drucken lassen.
Das Herz wird dann trainiert, damit es nicht kollabiert und dann kann es implantiert werden. Und durch die eigene DNA in den Zellen des Organs würde es nichteinmal mehr Abstoßungsreaktionen geben.
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17.02.2008 18:09 Uhr von Luthienne
 
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@fissy: Ich weiß schon ziemlich genau, was mit meiner Tochter gemacht wurde, keine Bange. Einen Stent zu verwenden wäre absolut sinnlos bei ihr gewesen, da der nunmal nicht dazu geeignet ist, Engstellen zu weiten, sondern nur das Gewebe abstützt.
Du weißt doch überhaupt nicht, was mein Kind für Probleme hatte, woher willst du dann wissen, wie es behandelt wurde?
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17.02.2008 20:23 Uhr von Luthienne
 
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Es ging aber gar nicht um ein Gefäß ^^
Wäre jedenfalls ziemlich schlecht, an den Herzklappen Stents zu platzieren, oder?
Ich wollte hier aber ganz sicher nicht die komplette medizinische Geschichte meiner Tochter breittreten.
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18.02.2008 20:08 Uhr von Borgir
 
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@fissy: die meisten stents bestehen aus kunststoff. nur wenige aus metall.
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21.02.2008 23:11 Uhr von jsbach
 
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Ob dies mit: Schmerzen verbunden wäre, ist mir im Bedarfsfall unwichtig. Lieber das mal aushalten, als mit einem Körperteil weniger weiterleben -wenn überhaupt...

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