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Turbo-Abitur: Schüler immer stärker belastet

Der Bildungsforscher am Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund, Ernst Rösner, sieht aufgrund der verkürzten Gymnasialzeit die Schülerinnen und Schüler einem immer stärkeren Druck ausgesetzt.

Mit Blick auf die Verkürzung bei gleichbleibender Stoffmenge müsse, so der Wissenschaftler, vermehrt am Nachmittag unterrichtet werden. Dabei kämen die Freizeitaktivitäten der Kinder und Jugendlichen wie Sportverein oder Musikschule viel zu kurz.

Rösner empfiehlt, den Ausbau von Ganztagsschulen voranzutreiben. "Ich kann lediglich für einen mutigen Ausbau von Ganztagsangeboten an jenen Schulen plädieren, die sie am nötigsten brauchen", sagte der Pädagoge.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Turbo, Abitur
Quelle: www.jungewelt.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2008 16:30 Uhr von lie
 
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Das ist doch nicht sein Ernst: wie viele haben das vor ihm schon gesagt? Was für ein Pfosten...
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16.02.2008 16:37 Uhr von Stasipferdchen
 
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Problem bei der Bachelor-Master-Geschichte ist nur die Verteilung des Stoffes. Von der Zeit ist Bachelor (3,5Jahre im Schnitt) + anschließender Master (nochmal 1,5Jahre) dem Diplom (4-5 Jahre) gleich. Trotzdem kriegen viele Hochschulen es nicht hin, die Studiengänge vernünftig umzusetzen: Da der Master ja die Ausnahme sein soll, muss der Bachelor gut genug sein - raus kommt ein Mischmasch ohne wirkichen Wert.
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16.02.2008 17:34 Uhr von ShortnewsMaus
 
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@Judas: Nein, so kurz nicht... Aber bei uns in Niedersachsen ist es so, dass die, die jetzt momentan in der 9. Klasse sind, ihr Abitur nach 12 Jahren und nicht mehr nach 13 Jahren schreiben.
Ich weiß nicht, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird, aber hier schreibt nur noch die jetzige 10. Klasse das Abitur nach 13 Jahren.
Das ist für die nachfolgenden logischerweise eine Jahr weniger für denselben Stoff...
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16.02.2008 19:20 Uhr von terrordave
 
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ich weigere mich: den begriff "turbo-abitur" anzuerkennen. schließlich ist das in deutschland schon lange in den meisten bundesländern standart und im rest der welt sowieso. das 9jährige gymnasium hätte daher vielleicht eher den namen "schneckenabi" verdient ;-)
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16.02.2008 19:31 Uhr von Timido
 
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Das kommt Vieles zusammen Recht hat er!

Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, wir waren Nachmittags oft unterwegs, 5x Training und die Noten stimmten trotzdem. Heute können sich das viele künftige Abiturienten nicht mehr leisten. Die haben teilweise 9 und 10. Stunde. Selbst die Kleinen sind an einem normalen Schultag (1.-6. Stunde) zum Teil ("Busschüler") von 6 Uhr bis 14.30 Uhr unterwegs. Hausaufgaben haben die dann aber noch vor sich.

Und das 5 Tage die Woche!

Wäre schön, wenn nicht mehr so viele Schulen geschlossen bzw. zusammengelegt werden würden.
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16.02.2008 21:55 Uhr von saber_
 
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in diesem land kann nur gemeckert werden...

ich bin in deutschland geboren und aufgewachsen... ich ging in bayern ins gymi und hab das 8. und 9. schuljahr in kroatien verbracht.


und in kroatien geht das leicht anders zur sache... jede woche wird aufgrund der hohen schuelerzahlen geschichtet... d.h. eine woche unterricht von 8 - 14 und naechste woche von 14 bis 20 uhr...

dort geht man 8 jahre lang in die grundschule, bzw entspricht das der hiesigen gesamtschule... und danach kann man sich entscheiden wohin man geht... die gymnasialstufe dauert 4 jahre... somit hat man nach 12 jahren das abitur...

vom stoff her wars drueben NICHT einfacher... eher im gegenteil...

und trotzdem hatte ich in den 2 jahren meine freizeit... sportliche aktivitaeten sind dem schulsystem angeglichen... somit finden die trainingseinheiten im nachmittagszyklus am vormittag statt...

da in kroatien der sport sehr gefoerdert wird kriegen die besseren sportler ihre kleinen vorteile... ab der 9. klasse koennen sich diese dann auch fuer "sportgymnasien" entscheiden... d.h. sie kriegen mehr freiheiten bei abwesenheit aufgrund von trainingseinheiten oder turnieren...

in deutschland war schule immer richtig unterfordernd... was bitte belastet einen schueler wenn er erst um 14 oder 15 uhr heimkommt?
wie oft kam es vor das ich um 12 oder 13 uhr zuhause war und mich den restlichen tag gelangweilt hab?

da gehste ganzes leben lang in die schule und wirst mit weissen samthandschuhen angefasst... und dann kommt das studium wo man manchmal von 8 bis 20 uhr in seinen vorlesungen hockt wenn man glueck hat... oder arbeit wo man eh nie vor 16-17 uhr heimkommt...

und nun zum wichtigsten argument...

die leute mit denen ich in kroatien in einer klasse war sind jetzt schon fertig mit dem studium und verdienen geld... und ich?
die amerikaner sind mit 22-23 fertig mit ihrem studium und fangen an zu arbeiten...
und in deutschland ist man halt mit 25 soweit... echt toll...

das sind fast 100 000 euro die man da miese macht...ist euch das eigentlich bewusst? o0
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16.02.2008 22:40 Uhr von christianwerner
 
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"Judas II" hat Recht und Negativbewertungen sind ganz einfach ungerechtfertigt. In Sachsen gibt´s das Abitur nach 12 Jahren bei durchschnittlich 32,5 Wochenstunden in der Sek II und es funktioniert einwandfrei. Dazu ist der Abschluss im deutschen Vergleich auch noch gut angesehen, im PISA-Test waren wir vorn mit dabei und überhaupt wurden nach der Wende die Vorgaben aus dem Westen übernommen, die dort jetzt zu einer stärkeren Belastung führen sollen? Sachsen ist einfach mal ein Beispiel, dass es funktionieren kann und es gibt genug weitere, um in Deutschland mal einen optimalen und einheitlichen Weg zu einem Zentralabitur zu schaffen.
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17.02.2008 01:52 Uhr von Ribbity
 
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Ältere Generationen haben keine Ahnung! Ich glaube nicht, dass ältere Generationen auch nur den Hauch einer Ahnung haben welchem Druck die Schüler heutzutage ausgesetzt sind.

Wenn ich Freitag um 4 Dann aus der Schule komme. Hausaufgaben machen muss und dann auch noch innerhalb von 2 Tagen 300 neue Vokabeln lernen muss für !ein! einziges Schulfach.

Die anderen Fächer kommen noch dazu.
Und dann noch ein soziales Netz aufbauen was selbstverständlich auch nicht immer funktionieren kann.

Die Perspektivlosigkeit die uns von den Medien vorgegaukelt wird und in unsere Köpfe kommt.

Und wenn man sich dann anhört "ja früher als wir in der 9. Klasse dann das kleine Einmal Eins angefangen haben das waren stressige Zeiten und wir haben auch nicht gemeckert!"

da kann ich nur den Kopf schüttel und sagen "Hört bitte einmal auf die Experten!"
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17.02.2008 08:10 Uhr von Borgir
 
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die armen schüler: drei wochen osterferien, zwei wochen herbstferien, sechs wochen sommerferien., zwei oder drei wochen weihnachtsferien....die armen schüler
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17.02.2008 10:22 Uhr von fissy
 
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ich finds es gut: weil es einfach besser aufs studium vorbereitet
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17.02.2008 10:55 Uhr von saber_
 
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Ribbity du hast wohl selber keine ahnung?


warst du schon jemals im ausland?...vor allem im osteuropaeischem? da wo noch vor paar jahren der kommunismus waltete... da ist das ganze ein wenig strenger wie hier...


und du meinst das es die jetzigen generationen schwer haben?
bis vor 3 jahren war ich selber in der schule... und das war die mit abstand stressfreiste zeit meines lebens... da hat judas II voellig recht;)


stell dir mal vor wies bei deinen grosseltern war? die mussten zunaechst froh sein in die schule gehen zu duerfen...und dann gabs keine freizeit am nachmittag...sondern arbeiten auf dem feld damit die familie was zu essen hat... aber das ist ja nix;)

mein bruder geht auf das selbe gymnasium wie ich damals... eben nur 9 jahre spaeter und schon auf dem g8 zweig oder wie das heisst...

d.h. ich hab den direkten vergleich!
viel laenger schule wie ich hat der jetzt sicher nicht... die 1-2 schulstunden am tag sind mal echt laecherlich...
vom stoff her hat er schon sehr frueh faecher wie physik und technik dazubekommen... aber das was die bis jetzt (8. Klasse) gemacht haben ist laecherlich... sofern ich mich erinnern kann meinte unser direktor damals das ca 60% des stoffes gekuerzt werden fuer dieses g8... und ich glaube wirklich das es 60% sind...
denn wir haben mehr gemacht!!!


und was verstehst du bitte unter "soziales netz aufbauen"? du bist doch den ganzen tag in deiner klasse... ist das nicht sozial genug? bei mir war es bisher immer so das mein soziales umfeld zum groessten teil aus den mitgliedern meiner klasse bestand...bzw den klassen mit denen unsere klasse viel zu tun hatte...

ich finde es ist viel wichtiger die schule soweit zu verkuerzen wie es nur irgend moeglich ist... das bishen mehr stress ist pillepalle... wie schon gesagt... 1 jahr ausfall kostet gut 30 000 €... mit akademischem abschluss (ca. einstiegsgehalt)...
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17.02.2008 12:24 Uhr von Fresh_Dumbledore
 
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Ich finde: das Problem ist nicht wirklich die Stundenanzahl,sondern wie die Stunden liegen.Mein Bruder hat schon seit Jahren Abi und der hatte aber einen komischen Stundenplan.Morgens die ersten beiden Stunden frei,dafür Nachmittags von 15:45 Uhr bis 17:15.Oder einfach mal 3. und 4. Stunde frei,dafür Nachmittags wieder.Was ich sagen will,wenns mehr Lehrer gibt,dann liegen die Stunden auch mal hintereinander und nicht mit Freistunden unterbrochen.Dann wär der Schüler schneller zu Hause und hätte mehr Zeit,denn in der Freistunde kann man vielleicht nicht immer alles wegarbeiten,was man zu Hause machen würde.

Was grundsätzlich an einer 32 Stunden Woche auszusetzen ist,versteh ich nicht.Das hab ich auch in der 8. Klasse(Auch wenns natürlich nicht so schwierig ist wie 12.).Außerdem hat man mir in der 4. Klasse auch immer gesagt,6. wär ganz schwer.Wars natürlich nicht.Dann hat man mir gesagt 8. wäre ganz schwer.Und in der 8. bin ich jetzt so gut wie sonst nicht.Vielleicht sollte man sich einfach nicht immer einschüchtern lassen,dann klappts im Kopf auch viel besser :)
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17.02.2008 14:24 Uhr von conny2436
 
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leider: ist es verkürzt. Selbst die armen kleinen in der Grundschule werden immer mehr gepiesakt. Im 1. Schuljahr schreiben die schon Rechenarbeiten mit Textaufgabe. Wehe dem, der das gelesene noch nicht umsetzen kann. Pech gehabt, dann bekommt man auch in Mathe gleich nee schlechte Zensur. Die Kinder können einem heute leid tun. Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke, hatte ich im 1. Schuljahr max. 4 Std. Heute ist es schon normal bis zur 6. Std. zu haben. Von Anfang an gibt es druck. Selbst im 1. Schuljahr bleiben da Kinder sitzen.
Ich bin froh das ich für mein Kind die Gesamtschule ausgesucht habe. Da haben wir noch 13. Schuljahre bis zum Abi. Es geht viel ruhiger zu als in den anderen Schulen. Möchte ich erst nach der 6. Klasse zum Gymi wechseln muss ich wenn ich eine Förderstufe z.B. besuche im 6. Schuljahr Frazösich und Physik dazunehmen. Das heisst 2x die Woche nachmittags unterricht. Auf dr Gesamtschule kann ich viel später die 2. Fremdsprache dazunehmen. Komisch das die später das gleiche ABI schreiben. Die Kinder haben nur noch Stress. Bis die mit den Hausaufgaben fertig sind. Brauchen die sich nicht mehr verabreden. Dazu ist es zu spät. Ich weiß nicht was die Damen und Herren die soetwas entscheiden sich dabei denken. Ich glaube die denken gar nicht. Ohne richtige Ganztagsschulen, wo man wenn man nach Hause kommt, fertig ist mit Hausaufgaben und wenn man Glück hat auch seine Freizeittätigkeit mit dem Verein schon gehabt hat. Stress vom 1. bis zum 13. Schuljahr für viele Schüler, ausnahmen bestätigen die Regel, danach Stress im Beruf. Wie krank sind die dann mit 40?
Warten wir es ab.
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17.02.2008 16:10 Uhr von Gregsen
 
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schwachsinn: sorry wenn ichs so direkt sage, aber mir graust es was für eine vorstellung die leute haben was kindern zugemutet werden kann... Da beschweren sich leute, dass kinder doch atatsächlich in der ersten klasse bis 13 uhr unterricht haben und nicht nur bis 11... oder tatsächlich in mathematik textaufgaben lösen müssen.

in wirklichkeit ist doch gerade das gegenteil der fall. Die deutschen schüler kriegen zwar eine recht gute bildung, allerdings in deutlich längerer zeit als in naderen ländern.
Nur zum vergleich: Ich habe die erste klasse noch in russland mitbekommen und die mathekentnisse die ich von dort mitgenommen habe, haben mir bis zur vierten klasse gereicht... und ich bin auf keinem eliteinternet gewesen sondern einer ganz gewöhnlichen öffentlichen schule. Und hab mich damals tatsächlich extrem gewundert dass in der schule kaum disziplin herrscht... wer keine lust hatte, der durfte malen etc.

Gut, worauf ich im endefekt hinaus will: Kinder kann gerade was lernen angeht deutlich mehr zugemutet werden als hier einige glauben... gerade kinder saugen wissen wie ein schwamm auf und das allerwichtigste ist: In den ersten klassen macht ihnen lernen auch noch spaß. Gerade hier hat man also die möglichkeit mit sehr viel weniger aufwand grundkentnisse und interessen in kindern zu wecken.
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17.02.2008 16:45 Uhr von esseff
 
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mal ne freche voraussagung: diejenigen, welche sich über den maßlosen stress beschweren, sind auch die, die mit 36 seit 2 jahren kurz davor sind, ihr studium irgendwann mal abzuschließen... *g
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17.02.2008 16:52 Uhr von FranknFurther
 
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ich: bin in bayern im letzten jahrgang vor g8 und ich bin froh darüber
ich betreue viele jüngere an meiner klasse,der lehrplan ist meiner meinung nach unglaublich umgesetzt,was die in der 5ften machen hab ich in der achten gelernt.massenweise der kleine in der 5ften haben probleme ind dedr schule haben 3 mal die woche nachmittag und kommen dann um 4 nachhause und müssen 1 stunde pro hauptfach lernen und hausaufgaben machen und sie können noch von glück reden wenn sie gute lehrer erwischen...

wenn man sich allein schon anschaut wie überstürzt und ungeplant das g8 kam

und dann noch der doppelte abi jahrgang.die g8ler schreiben 2 monate später als ich abi..toll..für das erste semester reichts da eh nich mehr zum anmelden aber dann beim
nächstem darf ich mich mit denen um studienplätze kloppen na danke....
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17.02.2008 16:55 Uhr von ehrse
 
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alles blödsinn: ich bin auch auf dem gymi allerdings noch im 9 jährigen zug. bei uns geht alles normal zu und man hat noch genug zeit.
meiner meinung haben ganztagsschulen keinen sinn denn ich hätte keine lust den ganzen tag in der schule zu hocken und abi in 8 jahren das hält doch keiner aus.
also sage ich abi in 9 jahren so wie früher und alle probleme wären in diesen fall kostengünstig erledigt.
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17.02.2008 17:04 Uhr von ehrse
 
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ach nochwas zu saber_: du hast die stoffkürzung erwähnt, die deiner meinung nicht schlimm zu sein scheint, aber das ist es.
ich hab lieber n jahr länger schule und weiß 60 % mehr als wenn ich nachher nur durchs abi haste.
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17.02.2008 17:14 Uhr von esseff
 
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@FranknFurther: ich will ja nicht fies sein, aber...

du betreust andere aus deiner klasse? hoffentlich gilt das nicht für deutsch. ich hab nichts gegen kleine rechtschreibfehler, die in der hektik des schreibens passieren. wie du siehst, schreibe ich auch alles klein - bewusst. aber dein wortgefüge ist nicht das beste. in deinen sätzen befindet sich nicht ein einziges satzzeichen!!! das musste ich dann doch mal los werden.

bitte nicht übel nehmen!!
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17.02.2008 20:27 Uhr von FranknFurther
 
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sry beim schreiben verdacht: heißt natürlich schule
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17.02.2008 20:32 Uhr von NaDa ^_^
 
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naja: ich bin selber in der 12ten klasse gymi in bw, aber allzu stressig ist es nicht.
ich habe zwar 3x die woche bis halb fünf schule, einmal bis um halb vier, aber da sind sehr viele freistunden dazwischen.
bestes beispiel ist der mittwoch: effektiv nur sechs stunden schule, aber ich sitze zehn stunden in der schule (4 freistunden). in diesen freistunden kann man aber bei uns in einen sogenannten "O-Raum" (oberstufenraum), da stehen ein fernseher, sofas und tische, man kann lernen, dvd-schauen (selber mitbringen) oder schlafen. dann haben wir noch eine mensa...
der stress ist aber trotzdem vorhanden, und zwar dann, wenn die klausuren kommen. denn die kommen alle auf einen klotz, 5-6 klausuren in zwei wochen sind nicht selten.
wehe dem, der nicht kontinuirlich lernt. gott sei dank tue ich das, trotzdem geht man nach dieser zeit auf dem zahnfleisch und will nurnoch schlafen.

aber dass die schule mich überfordert, kann ich nicht sagen...
mit etwas engagement und lerneifer kann ich für meinen teil meinen 12-punkte-schnitt locker halten...
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17.02.2008 20:38 Uhr von KingPR
 
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Stress? Ich besuche die Jgst. 11 des Siegtal-Gymnasiums in Eitorf, kam aber ursprünglich von der Realschule.
Soetwas wie Stress in der Schule kannte ich vorher nicht, aber dann hab ich halt mein Abitur angefangen.
Nun, da ich kein Französisch gewählt habe, durfte ich jetzt Spanisch wählen (tolle Sprache übrigens), da keine anderen Sprachen zur Wahl standen. Leider hatte ich das Pech, eine Lehrerin zu bekommen, die erst seit 2 Jahren unterrichtet und deshalb noch Illusionen hat. Dies führte dazu, dass wir Spanisch so schnell runterlernen, dass man wirklich sehr sehr stark mitarbeiten muss, wenn man irgendwie mitkommen will.

Ein Beispiel: Am Dienstag haben wir eine Doppelstunde Spanisch und dort lernen wir immer sehr viel. Letzte Woche haben wir dort z.B. mehr als 100 neue Vokabeln bekommen (das weiß ich, weil ich sie später abgetippt habe) und Relativsätze gelernt. Bis Freitag musste es sitzen, denn dann würden wir einen Test über die Vokabeln vom Vortag, diese Vokabeln und die Vokabeln aus dem Buch
(4A + 4B, ca. 70 Vokabeln), sowie über die bereits erwähnte Grammatik schreiben. (Wir übersetzen ganze Sätze mit der neuen Grammatik und den neuen Vokabeln)
Das haben wir dann auch gemacht, aber obwohl ich mein Bestes getan habe, erreichte ich leider nur eine 3- .
Viele Andere, die es überhaupt nicht einsehen, etwas dafür zu tun, bekamen halt ne 5 oder 6.

Naja, dieser Test war ein Extrembeispiel, denn normalerweise brauchen wir für einen Test "nur" halb soviele Vokabeln neu zu lernen.

Als wir dann mal gefragt haben, ob wir es vielleicht langsamer angehen lassen könnten, wie, dass weiß ich von meinen Freunden, an der HöHa, die dort nicht mal bei unserem November/Dezember-Spanisch angekommen sind, meinte sie nur, dass dies nicht ginge, da geplant sei, uns in Spanisch bis Ende der Jgst 13 auf das Niveau zu bringen, dass wir jetzt in Englisch erreicht haben sollten.


Also sowas kann schon ganz schön stressig sein, obwohl mir Schule eigentlich recht viel Spaß macht.


Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es für die Realschüler wird, die das 12-jährige Abitur machen sollen.



Andererseits könnte man die Belastung vielleicht vom Schüler nehmen, indem man nutzlose Fächer wie Musik, Sport und Religion vom Stundenplan nimmt und dann regulären Unterricht einschiebt, der dann langsamer von statten gehen kann.
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17.02.2008 22:23 Uhr von NaDa ^_^
 
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@ kingPR: Ich denke nicht, dass Fächer wie Musik, Sport, Religion und Kunst sinnlos sind.

Am Fall Sport ist das besonders gut festzumachen.
Viele Kinder würden, hätten sie nicht zwei Stunden pro Woche Schulsport, eben gar keinen Sport betreiben und lieber vor dem PC gammeln. Ich kenne da auch so ein paar Kanditaten.
Insofern ist eine sportliche Betätigung in der Schule eigentlich unerlässlich, da es dem Schüler auch gut tut, sich aktiv zu bewegen.
Ob man allerdings Noten für Sport machen muss, darüber kann man streiten.
Für viele Kinder ist es peinlich, wenn sie Aufgaben angehen müssen, von denen sie wissen, dass sie es nicht schaffen. Wenn das dann noch vor "Publikum" (eigene Klasse) passiert, ist das nicht schön.

Auch Religion ist sinnvoll. Ich selber bin zwar nicht gläubig, besuche aber trotzdem evangelischen Religionsunterricht. Nicht, weil mich die Geschichte des Christentums und die Lehren Jesu interessieren würden, sondern weil ich die sozialen Botschaften in diesen Geschichten gut finde. Außerdem ist Religion hervorragend für Diskussionen geeignet, den richtigen, nicht halsstarren Lehrer, vorrausgesetzt.

Musik halte ich auch für gut, da die Jugend von heute, tut mir Leid wenn ich jetzt manchen vor den Kopf stoße, fast nur primitive Musik hört, in welcher es nicht mehr um die "Kunst" Musik geht, sondern nur noch um möglichst aggressive, sexistische Texte.
Musik ist mehr als nur Bushido, Sido & Co...
Musik ist eine Kunst, die jahrtausende lang gepflegt und entwickelt wurde, und die jetzt in Banalität untergeht.
Ich erwarte nicht, dass die heutige Jugend zu begeisterten Mozart-Hörern mutiert, aber man sollte doch zumindest einmal im Leben etwas über "Die Zauberflöte" oder ähnliche Werke gehört haben.
Ich selber bin auch kein Klassikhörer, aber ich kann mir diese Musikrichtung sehr gut anhören und weiß auch über einige Fakten bescheid.

Kunst ist wieder das selbe wie Sport. Manche können es, manche nicht. Man kann zwar durch "Fleiß" und genaues Arbeiten einiges Wettmachen, aber kreative Ideen und Handfertigkeit, und darauf kommt es in Kunst letztlich an, hat man oder man hat sie nicht.
Ob man soetwas benoten muss, darüber kann man diskutieren.
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18.02.2008 02:24 Uhr von SessionChecker
 
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Stress? Also zunächst einmal. Ich habe in Sachsen Abitur gemacht und weiß also wie es ist in 12 Jahren das Abi zu machen. Stress ist aber was anderes... und zwar was ganz anderes.

Ich meine ich hab sicher nicht das beste Abi gemacht, was eindeutig was mit meiner Lernmoral zu tun hatte, das gebe ich gerne zu, aber wenn man sich ein bisschen angestrengt hat (was ich im Nachhinein jedem empfehlen würde ^^) war es leicht und gut zu schaffen. Und ich gehe auch davon aus, dass wir nicht besonders wenig gelernt haben, was man auch am Ansehen des sächsischen Abiturs sehen kann und was ich aufgrund meines Wissens ebenfalls so sehe.
Die ganze Diskussion um erst 16 Uhr zu Hause sein etc. ist mir auch vollkommen unklar. Wie schon weiter vorne geschrieben braucht(e) man in Sachsen 33 oder 32 Wochenstunden - und hallo, das kann man ja wohl so verteilen, dass man nicht erst nach dem Sandmann zu Hause ist. Klar hatten wir jeden Tag in der Regel von der ersten bis zu siebten bzw. manchmal halt nur sechsten, aber das ging dann halt bis eins oder zwei und fertig war der Keks. Deswegen ist aber keiner bei uns in Tränen ausgebrochen.
Ganztagsschulen finde ich als Gegenvorschlag aber auch unpassend. Das Kind sollte wirklich mal nach Hause kommen und die Hausaufgaben auch alleine machen können, das schadet sicher nicht. Und der Punkt mit jemanden fragen können - kann man auch, wenn man denjenigen anderweitig in der Schule sieht, dafür muss ich nicht den ganzen Tag dort sein.

Was ich als entscheidendes Problem sehe - und ich will damit niemandem vor dem Kopf stossen - aber vielleicht sollte man nicht mit einer 3 von der Grundschule auf das Gymnasium kommen!? Zu meinen Zeiten war es empfehlenswert überall eine 1 zu haben ggf. in einem Fach eine 2. Aber mit einer 3... wundert mich ehrlich gesagt nicht, wenn man dann etwas überfordert ist. Wie gesagt, ich meine das nicht böse aber das ist einer der unverständlichsten Punkte überhaupt.
Womit ich gleich zum nächsten komme. Wer ist bitte auf die Idee gekommen (also zumindest in Sachsen), dass man Mathe oder Deutsch Leistungskurs machen muss??? Das ist vermutlich eine der dümmsten Ideen überhaupt gewesen. Wenn jemand keinen Bock darauf hat das als LK zu machen ok, soll er Geschichte und Englisch oder sonst was machen, aber ihn dazu zu zwingen ist echt bescheuert.

Am Ende möchte ich denen die sagen "Ja, das ist alles zuviel Stress!" folgendes mit auf den Weg geben: Ihr werdet euch freuen wenn ihr wisst wie man mit Stress wirklich umgehen kann. An der Uni wird es wirklich stressig.
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18.02.2008 14:44 Uhr von Fresh_Dumbledore
 
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Naja: Also die Vorschläge,Grundschüler mehr zu belasten find ich nicht gut.Ich kann mich noch gut erinnern,was in meiner Klasse für Vollpfosten waren.Aber leider bedeutet Grunschule,dass man auf die Schlechteren achtet.Ich war immer gut und hab nie was lernen müssen,aber für andere wars schon schwierig,60 Minuten am Stück zu sitzen.Ich hab dann immer Mandalas ausmalen dürfen,was meine Kreativität bestimmt gefördert hat :D Wenn man schon in der 1. Klasse zu viel erwartet,wirkt sich das eher negativ auf die Breite Masse aus.Nur weil Gymnasiasten mit ihrem Turboabi gefühlt zu viel Stress haben,muss die künftige Hauptschüler doch nicht auch drunter leiden,die haben es doch so auch schon schwer.

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