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GB: Blindes Vertrauen in Navigationsgeräte - Lkw ramponieren 2.000 Brücken jährlich

In Großbritannien sind Lastkraftwagen für den ramponierten Zustand von jährlich etwa 2.000 Brücken als Schuldige identifiziert worden. Die Schäden seien die Folge des uneingeschränkten Vertrauens der Fahrer in ihre Navigationsgeräte.

Nach Untersuchungen von britischen Bahnbehörden würden durch diese Vorgehensweise der Fahrer Kosten von bis zu zehn Millionen britischen Pfund entstehen. Weiterhin würden dadurch insgesamt 5.000 Stunden Verspätungen für alle am Transport Beteiligten verursacht.

Einige Grafschaften in Großbritannien haben schon auf die umgeleiteten LKW-Fahrer reagiert und Warnschilder aufgestellt. Dadurch sollen die Fahrer darauf aufmerksam gemacht werden, nicht nur auf ihre Navigationsgeräte zu vertrauen.


WebReporter: Gucky
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Großbritannien, Brücke, Vertrauen, blind, Navigation, Navigationsgerät
Quelle: www.chip.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2008 08:51 Uhr von Gucky
 
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Tja, ähnliche Zustände würde ich auch schon in Deutschland sehen. Z.b. die Weinstraße nach Bad Dürkheim von der Autobahn ist auch von bretternden Lkws befallen...
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15.02.2008 11:07 Uhr von leba
 
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wie kann man sich als berufskraftkraftfahrer (mit langjähriger erfahrung) teilweise so blind an navis halten ? augen auf im straßenverkehr gilt doch immernoch..
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15.02.2008 11:16 Uhr von Easy1971
 
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wie ???? Wenn man sieht, mit welcher Arroganz und Selbstüberschätzung einige dieser Berufskraftfahrer, die im übrigen ihren ganzen Berufsstand mit ihrem Verhalten in den Dreck ziehen, über die Bahnen preschen, wundert einen das Ganze doch schon viel weniger. Ein sprechendes Navi lässt den Fahrer mit seinen Füßen auf dem Amaturenbrett doch viel entspannter seine Zeitung bei Tempo 85 im Windschatten des Kollegen lesen. Die schwarzen Schafe sorge für die Pressemeldungen, nicht der Großteil, der sich an die Regeln hält.
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15.02.2008 13:20 Uhr von Schiebedach
 
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Brückenschäden: Liegt vielleicht nicht nur am Navi; könnte auch am Linksverkehr liegen!
Aber wie sagte Lenin:

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
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15.02.2008 15:56 Uhr von seehoppel
 
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Wie berechnen sich eigentlich die 5000 Stunden? Ich meine da steht ja "für alle am Transport Beteiligten". Wenn ein Lastwagen 50000 Kleinteile geladen hat, die alle an unterschiedliche Kunden geliefert werden sollen, dann sind die 5000h schon bei einer Verspätung des Lasters von 1/10 Stunde, also 6 Minuten erreicht...
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15.02.2008 16:30 Uhr von Enny
 
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dumme Menschen: Ich hab das schon oft beobachtet.
Anscheinend haben einige Menschen grosse Schwierigkeiten damit während der Fahrt eigene Entscheidungen zu fällen wenn das Navi eingeschaltet ist. Da ist das Gehirn abgeschaltet und man fährt blind durch die Gegend und läßt sich einfach mal führen. Das Navi war teuer also wird es schon funktionieren.
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15.02.2008 17:21 Uhr von remyden
 
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Verantwortlich: sind die Programmschreiber der Naiv-Geräte. Es fehlt das LKW-Programm, da müssten Höhen der Brücken vermerkt sein und somit auch die Route dem entsprechend berechnet werden.
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15.02.2008 17:25 Uhr von Borgir
 
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das navi: ersetzt nicht das hirn...das sollte man so manchem mal klarmachen....
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15.02.2008 20:01 Uhr von Alex-112
 
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LKW: Das ist doch nicht nur so in GB so. Auch in Deutschland gibt es sowas doch immer und immer wieder und ich als LKW Begleiter kenne sowas. Das Navi berechnet immer die kürzeste Route und das ist dann klar das es auch Brücken gibt die nur 3,60m hoch sind oder noch kleiner. Erstens - Warnschilder sind sinnvoll aber noch besser würde ich es finden wenn es im Navi auch eine vernünftige Routenberechnung mit dem LKW gibt. Das wo z.B. alle hindernisse eingetragen sind.
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15.02.2008 23:56 Uhr von Extr3m3r
 
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das navi: "..ersetzt nicht das hirn..." Nein, man sollte es sogar benutzen..:)
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16.02.2008 01:03 Uhr von Alex-112
 
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klar: Sicherlich benutzt man sein Gehirn aber man kann auch nicht hellsehen wenn man in eine Straße reinfährt und es steht am straßen anfang kein Schild. Dann nützt mir mein Gehirn auch nicht mehr viel- dann denke ich mir doch auch - toll das Navi hat mich hier her geschickt und es stand da auch kein schlild und jetzt hänge ich hier vor der 3,90m Brücke und kann nicht wenden da die meisten Straßen in Deutschland ehr immer zu klein sind - und zurück kann ich auch nicht weil diese " dummen " Autofahrer im weg stehen und die Fahrbahn dicht machen - super - was dann? den LKW runterpumpen und dann versuchen doch ziehmlich gut unter der Brücke drunter her zu kommen oder vielleicht doch versuchen zu wenden. Aber meistens gibt es keine Chance zu wenden und man fährt drunter her. Dann kann es doch schon mal vorkommen das man hier und da mal hängen bleibt.
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16.02.2008 05:47 Uhr von IT-B@SICS
 
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Normalerweise: gibts auch Navis extra für LKW, wo dann die Höhe aller Durchfahrten verzeichnet sind.Aber die und die dazugehörigen Karten kosten halt "bissl" mehr als normale Navis ausm Mäusemarkt...
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17.02.2008 16:59 Uhr von GeraldAl
 
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überhoher reisebus das erinnert mich an meine fahrt letzten herbst in die emilia-romagna:
wegen einer umleitung mussten wir an anderer stelle auf jene strasse auffahren, die uns schließlich zum hotel am meer gebracht hätte. dazwischen war aber eine bahnlinie, die es zu UNTERfahren galt. ganze 3 mal lotste und das navi zu unterführungen, die für den zweistöckige bus eben nicht ausreichten...
wir haben es aber trotzdem geschafft (und das abendessen war ausgezeichnet)
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17.02.2008 21:52 Uhr von Gucky
 
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wobei

ich allerdings auch glaube, dass es mit der Linksfahrerei auf der britischen Insel mit zu tun hat. Man sollte mal eine Untersuchung anstreben, ob das nur britische LKWs waren oder auch noch andere Europäische...

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