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Russland: Trinkwasser wird als "strategische Quelle" bald zum Exportschlager

Boris Gryslow, Leiter des russischen Parlaments, erklärte am gestrigen Mittwoch bei einer Sitzung der Regierung, dass reines Trinkwasser schon heute als "strategische Quelle" angesehen werden kann. Ziel ist es, dass Russland viel Geld mit Trinkwasser verdient.

Der russische Staat nimmt derzeit aus Erdöl- und Gasexporten die größten Geldsummen ein, das Trinkwasser könnte auf den dritten Platz bei den Exportgütern vorrücken.

Der Chef der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) führte weiter aus: "Es beginnen bereits Kriege um das Wasser". Russland hat riesige Vorräte an Trinkwasser und daher sollte dieses zum Exportschlager gemacht werden, so Gryslow.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Export, Quelle
Quelle: russland.ru

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2008 13:17 Uhr von meisterallerklassen
 
+19 | -11
 
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Kann ich mir gut vorstellen! In Tirol meines Wissens wird das schon seit Ewigkeiten betrieben! Obwohl, wenn man das russ. Wasser trinkt, könnte man Gefahr laufen, dass man im Dunkeln leuchtet...maybe?
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14.02.2008 14:01 Uhr von Travis1
 
+9 | -4
 
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Das nicht, aber mit der Aufbereitung von vorher selbst verseuchten Wasser lässt sich bestimmt ein prima Geschäft machen.

Man muss vorher nur dafür sorgen das alles flächendeckend verseucht ist.
Aber das ist ja mit ein bischen Lobbyarbeit und der nötigen Gewissenlosigkeit überhaupt kein Problem.

Hauptsache der Gewinn stimmt.
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14.02.2008 15:08 Uhr von BristaM
 
+2 | -4
 
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Oh oh oh Ganz ehrlich, das Wasser aus Russland möchte ich nicht trinken, zumindest nicht ohne vorherige Messung mit einem Geigerzähler.
Zur näheren Erläuterung:
Russland hatte ist in der Vergangenheit nicht gerade vorsichtig mit radioaktiven Stoffen umgegangen, Tschernobyl war dabei nicht annähernd der schlimmste Unfall.
Bsp der Karatschai-See:

http://de.wikipedia.org/...

Auszug:
[...]Die Strahlungsintensität am Ufer des Sees lag vor oder um 1991 bei 600 Röntgen pro Stunde,was einer Energiedosis von ca. 50 Gy (Gray) pro Stunde entspricht. Zum Vergleich: Während einer Flugreise in 12.000 m Höhe ist man 0,025 mGy (Milligray) pro Stunde ausgesetzt und der Jahresgrenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen in Deutschland beträgt 20 mGy. So dürfte sich also eine solche Person ca. 1 ½ Sekunden pro Jahr am Ufer des Sees aufhalten. Laut russischen Wissenschaftlern riskiert jeder, der sich in der Nähe des Sees aufhält eine akute Strahlenkrankheit.
Es kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser des Sees über Grundwasserströme in Kontakt mit dem Fluss Tetscha und damit dem Ob kommt. Auf diese Weise könnte die Radioaktivität auch den Arktischen Ozean erreichen. „Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde verseuchen.“ [...]

Es gibt übrigens noch viele weitere Ort in Russland dieser Art...
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14.02.2008 16:08 Uhr von Falcon_A
 
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Das mit dem umweltfreundlicher werden usw. wird nichts, das bringt keinen Gewinn für die Umweltverpester! Solange mit Umweltverschmutzung Geld gemacht werden kann wird sich auch nichts ändern! Ganz ehrlich wer braucht einen Jeep oder einen H2 für den Stadtverkehr? Und das ist nur eines von wenigen Beispielen...jeder der etwas Geld hat, glaubt er muss das offen kundtun, und scheisst auf die Folgen, wenn sich noch mehr Geld machen lässt!
(Ja! es gibt ausnahmen, leider zu wenige!)
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14.02.2008 16:36 Uhr von Gegen alles
 
+2 | -1
 
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"strategische Quelle": Vielleicht kann man das Wasser zum nuklearen Angriff nutzen.
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14.02.2008 16:55 Uhr von Kwest
 
+6 | -3
 
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was ist denn hier los? Vorurteile hoch10 hier!
Ihr habt doch 0 Ahnung wie viel in Russland noch naturbelassen ist und was man da noch rausholen kann. Das Wasser da ist bestimmt sauberer als ihr euch alle vorstellt.
Esst mal weiter euer Antibiotika/Gammelfleisch!!!
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14.02.2008 17:24 Uhr von meisterallerklassen
 
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@kwest: mag vielleicht sein --- naturbelassen? --- sicher mancherorts aber wie sieht die Wasserfördung aus? ganz einfach --> mit Wildbau --- Russland und Umweltverträglichkeitsprüfungen passen halt nicht zueinander...
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14.02.2008 17:31 Uhr von Gegen alles
 
+2 | -1
 
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@ Kwest: Gut dass Du Dich dort auskennst.
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14.02.2008 17:41 Uhr von Kwest
 
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@usbekisbert: wenn das so ist dann musst du dir aber auch nen neuen Erdgaslifeeranten suchen!!!
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14.02.2008 20:09 Uhr von Unique-
 
+2 | -1
 
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@BristaM: Wenn ich deinen Kommentar durchlese, sehe ich nur Halbwissen und das fehlen von einer Denkfähigkeit.
1."Tschernobyl", eingentlich Cernobyl genannt, liegt in der Ukraine und nicht in Russland. Erkundige dich bitte, bevor du solch eine Kritik von dir gibst.
2. Denkst du wirklich, Russland würde radioaktives Wasser auf Vorrat sammeln? Es gibt radioaktiv verseuchte Gebiete, aber glaubst du wriklich, dass Wasser von dort für die Zukunft gebunkert wird?

Denk bitte nochmal über deinen gesammten Kommentar nach, das würde uns allen hier gut tun.
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14.02.2008 20:51 Uhr von BristaM
 
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@Unique: 1. Tschernobyl (diese Schreibweise ist durchaus auch gebräuchlich, z.B. bei zahlreichen Dokus, Wikipedia usw.) liegt in der Ukraine, da hast Du natürlich Recht.
Es sollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass zwar der Unfall sehr bekannt wurde, jedoch weitaus schlimmere Unfälle mit Radioaktivität stattgefunden haben.
2. Warum sollte Russland radioaktives Wasser auf Vorrat sammeln??? So einen Schwachsinn habe ich nicht geschrieben.
Es ist nunmal Fakt, dass viele Gebiete in Russland schwer belastet sind, wie z.B. dieser extrem krasse See, an dem ein Mensch nach 1,5 sec. schon schwere Schädigungen bekommt.
Nur: Weisst Du, wieviel von dem Zeug ins Grundwasser gelangt? Oder Aufgrund von Wind in andere Gebiete weitergetragen wird? Oder willst Du das bezweifeln?????
Hinzu kommt, dass die russische Regierung gerne solche Unfälle unter den Teppich kehrt.
(In diesem Falle hat man Jahrzehnte nicht diesen Unfall gemeldet...)
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14.02.2008 20:53 Uhr von jsbach
 
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Ich habe es schon seit Monaten: geschrieben. Nich tum Öl sondern um Wasser werden die nächsten Krige geführt werden. Davon bin i c h überzeugt!
Israel..?
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14.02.2008 20:56 Uhr von BristaM
 
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@Unique Nachtrag nur so als Info:
bei Google:
"Tschernobyl" 1,8Mio. Hits
"Cernobyl" 36.200 Hits
Bin also nicht alleine mit meiner Schreibweise.

Achja, den abschliessenden Satz:
„Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde verseuchen.“
stammt nicht von mir, sondern von Wissenschaftlern, welche die Geschehnisse untersucht haben.

Sorry, aber DAS finde ich alles sehr bedenklich...
Und das Wasser aus dem Land soll ein Exportschlager werden?!? Naja, jeder wie er möchte...
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15.02.2008 14:51 Uhr von StayRussian
 
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..wie ich hier so lese vertreten viel von euch die Meinung dass das Wasser in Russland radioaktiv oder anders versäucht wäre!

Von welchem Planeten kommtihr eig. ????

Sibirien hat das sauberste Wasser auf der ganzen Welt,also die Gewässer dort ;)
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15.02.2008 15:33 Uhr von nipe
 
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die radioaktive verseuchung: ,die noch von den kommunisten stammt, wird auf wenige seen konzentriert und sicherlich nicht als trinkwasser irgendwohin exportiert.

russland hat eines der saubersten wässer diser erde, weil es z.b. in sibirien gebiete gibt, wo noch nie ein mensch zuvor war.eines tages werdet auch ihr sauberes wasser trinken, das aus naturbelassenen gebieten russlands kommt
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15.02.2008 15:46 Uhr von Kwest
 
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@BristaM: Nur weil Bitterfeld verseucht ist, ist uns allen auch noch kein dritter Arm gewachsen...
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15.02.2008 19:55 Uhr von EvilDevil33
 
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wird kommen. wird sicherlich so werden.. Hat jemand "der grosse Ausverkauf" gesehen? http://youtube.com/...

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