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IKB-Bankkrise kostet Steuerzahler eine Milliarde Euro

Zur Rettung der angeschlagenen IKB werden der Bank weitere Mittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Davon übernimmt der Bund eine Milliarde und die Banken Deutschlands 500 Millionen Euro. Als erste Finanzspritze wurden bereits Risiken in Höhe von 6,15 Milliarden Euro aufgefangen.

Ohne die zweite Finanzspritze wären die Einlagen der IKB in Höhe von 24 Milliarden massiv gefährdet gewesen. Eine Pleite der IKB könnte auch die Sparkassen und Landesbanken vor schwerwiegende Probleme stellen.

Unterdessen gibt es in der großen Koalition Streit, ob die IKB-Krise personellen Konsequenzen in der bundeseigenen KfW-Bank haben sollte. Die KfW ist zugleich größter Anteilseigner der IKB, führt die Aufsicht für deren Bankgeschäfte und hat jetzt die genannte Finanzspritze beschlossen.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Steuer, Milliarde, Steuerzahler
Quelle: www.faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 22:24 Uhr von multimediakind
 
+0 | -0
 
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Innerlich kann man es gar nicht fassen, erst "verzocken" gut bezahlte Banker Milliarden, dann muss der Bund mit Steuergeldern einspringen.

Aber eine Pleite IKB hätte katastrophale Folgen für den deutschen Bankensektor mit evtl.. weiteren Folgen für das weltweite Bankensystem.

Glaubt mir, jetzt mit der 1 Mrd. kommen wir besser weg als wenn die IKB Pleite geht.
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14.02.2008 09:28 Uhr von 08_15
 
+5 | -2
 
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und was bekommt der Pleite-Manager? über 30.000 Euro als Pension.

*kopfschüttel*
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14.02.2008 09:38 Uhr von eSx.asp
 
+4 | -2
 
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Ich seh nicht ein das ich als Steuerzahler für jemanden bezahle, auch noch für eine Bank bezahle, die sich anscheinend selbst runterwirtschaftet.

Da wurde soviel Geld reingesteckt - es trägt aber zu keiner Besserung der Lage bei - also sollte man es doch lassen.
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14.02.2008 09:47 Uhr von eSx.asp
 
+1 | -1
 
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Nachtrag : Im Endeffekt wird es sich doch auf die anderen Banken umwälzen. Dann trifft es nicht nur die IKB, sondern auch andere Banken.

Wie man es dreht und wendet, auf kurz oder lang, wird es auf die Schultern des kleinen Mannes geladen.
Jetzt stecken sie "nur" 1 Mrd. Euro hinein, in zwei Jahren sinds vielleicht das 10 oder 100fache an Euros, die sie investieren müssen.
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14.02.2008 09:49 Uhr von Gegen alles
 
+6 | -3
 
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[...]kostet Steuerzahler eine Milliarde: Es ist eine Unverschämtheit von unserer Politik.
Auch die hohe Pension für den Pleitier ist ein Tritt in den Allerwertesten des Steuerzahlers.
Wann hört diese Mitnahmementalität endlich auf?
Die Regierung gehört in die Wüste geschickt.
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14.02.2008 09:51 Uhr von n€ws_sh0rty
 
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mann sollte nicht jammern ach der Steuerzahler muss wieder alles rausholen. Die soetwas sagen haben keine Ahnung.Auch für sowas gleich die Manager verantwortlich zumachen (die ehh für alles schuld sind) ist auch falsch. Die Wirtschaft kann man nun mal nicht vorraussehen.

Die werden schon wissen warum die soviel reinbuttern. Die meisten wollen garnicht erst wissen was passiert wenn nicht ;)
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14.02.2008 10:51 Uhr von borg256
 
+3 | -1
 
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@ n€ws_sh0rty: bevor man von Anderen behauptet, sie hätten keine Ahnung, sollte man sich doch selbst mal sicher sein.
Die Krise ist sowohl von der Gesetzgebung (also Politik) als auch vom Managment der Banken verursacht worden. Das ist eine Tatsache.
Die Politik hat es seit Jahren versäumt die Geldgeschäfte der Banken als das zu definieren was es eigentlich ist und die Gesetzgebung dahin entsprechend zu beeinflussen (warum auch da die meisten Politiker auch in den Aufsichtsräten der Banken tätig sind). Nämlich Wetten.
Die Manager der Banken haben eine von der Wirtschaft entkoppelte Vorstellung, von der Gewinnerwirtschaftung des Geldes (20-30% pro Jahr) was sich wenn überhaupt nur eine Zeitlang durch ein entsprechend höheres Verlustrisiko erkaufen lässt.Da für die Verlußte aber der Staat bzw. der Bankenfond einspringt, ist das Risiko für die einzelne Bank ja offensichtlich nicht so groß. Sehr wohl aber für die Mitarbeiter der Bank, die mit dem Risikogeschäft eigentlich nichts zu tun hatten.
Wer ist also schuld, wenn wir alle (als Steuerzahler) jetzt zahlen müssen?
Und die 2. Frage sollte meiner Ansicht lauten: Wer hat die Milliarden jetzt? ( das Geld ist ja schließlich nicht verbrannt worden)
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14.02.2008 11:23 Uhr von n€ws_sh0rty
 
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@ borg256: Machen wir mal alles so wie du dir das vorstellst und du wirst sehen das die Bürger noch mehr zahlen und hinnehmen müssen wie es jetzt ist..... .

Wer keine Ahnung von globaler Wirtschaft hat soll besser **** halten.
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14.02.2008 12:23 Uhr von FyodorS
 
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die blase: wird eh bald platzen ! durch das ganze rein pumpen von geld zögern die den crash nur herraus ! der crash wird kommen da bin ich mir sicher ...
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15.02.2008 21:13 Uhr von juneman
 
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HAFTUNG: Ich verstehe nicht, warum WIR, die Steuerzahler die Zeche zahlen sollen: wo bleibt die Haftung der Verantwortlichen? Die müssen mithaften mit ihrem GANZEN Vermögen UND die Verantwortlichen gehören ins GEFÄNGNIS, damit die mal zum nachdenken kommen, was sie da angestellt haben.

Ich konnte es nicht fassen, als ich gehört habe, dass die bei der Krisensitzung auch noch lachen konnten.

Von Amts wegen wird den kleinen Leuten mit Gefängnis gedroht, schon bei kleinsten Schuldbeträgen, wie z. B. 90 Euro (selbst miterlebt).

Also: wo bleibt die HAFTUNG der Verantwortlichen?

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