13.02.08 21:30 Uhr
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Schweiz: Generalvikar rügt Medien wegen Berichterstattung zu Pädophilievorwürfen

In letzter Zeit häuften sich Medienberichte, wo quasi speziell Berichte über pädophile Geistliche in den Medien hochstilisiert wurden. Jetzt bezog der Generalvikar der Diözese Basel, Roland Trauffer, dazu Stellung. In einem offenen Brief an die Journalisten kritisierte er deren Vorgehensweise.

Es sei bei den erst kürzlich verfassten Meinungen über pädophile Priester der Versuch gemacht worden, die Kirche in Misskredit zu bringen. Trauffer sagte weiter, dass jede Art von sexuellem Missbrauch nicht zu entschuldigen ist und dafür die rechtlichen Konsequenzen zu ziehen sind.

Auch hier gelte der Grundsatz der Unschuldsvermutung bis zur eindeutig belegten Täterschaft des Angeklagten. Erst in jüngster Zeit wurde bei einem über 60 Jahre zurückliegenden Fall in Züricher Zeitungen die Kirche hinsichtlich des Umgangs mit pädophilen Vorwürfen negativ dargestellt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Schweiz, Bericht, General, Medium, Berichterstattung, Pädophil, Pädophilie
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 19:42 Uhr von jsbach
 
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Ein langes und trauriges Kapitel in der Geschichte der Kirche. Sicher lösen derartige Vorfälle, besonders in kirchlichen Kreisen, reges Medieninteresse vor. Die jüngsten Beispiele waren der Selbstmord eines Priesters in der Schweiz oder der Fall aus dem Ort Riekofen bei Regensburg.
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13.02.2008 21:36 Uhr von NW051653
 
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Wenn die katholische Kirche: ihre "Strategien" im Umgang mit pädophilem Personal überdenkt und den Schutz der ihr anvertrauten Kinder über den Ruf der Organisation stellt, bin ich gern bereit, die geäußerte Kritik an journalistischer Übereifrigkeit zur Kenntnis zu nehmen.
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16.02.2008 00:37 Uhr von Borgir
 
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so lange: die kirche, egal welche, solche schweine deckt und nichts unternimmt wird sie in misskredit gebracht, das ist richtig und vollkommen in ordnung

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