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Haderthauer (CSU): Migranten sollen ein Mindestmaß an Anpassung sehen lassen

Christine Haderthauer, Generalsekretärin der CSU, fordert von den türkischen Migranten mehr Anpassung. Dies sagte sie nach der Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Köln (sn berichtete).

Haderthauer äußerte sich gegenüber "Focus Online" dahingehend, dass die Kultur des Gastlandes Vorrang habe.

Nach der neu aufgeflammten Diskussion um die Integration von Ausländern, angefacht durch den Wohnhausbrand in Ludwigshafen, sollte Deutschland seine Forderungen an Zuwanderer klar und selbstbewusst formulieren, so Haderthauer.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Migrant, Anpassung
Quelle: www.idowa.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 16:05 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+14 | -0
 
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Recht: hat sie, finde ich...
Tschuldigt, aber ich respektiere doch auch die Regeln in den Ländern, die ich so besuche...

;)

Schönen Tag noch!
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13.02.2008 16:28 Uhr von Deniz1008
 
+2 | -9
 
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was haben ein wohnungsbrand mit anpassung bzw. mit integration zu tun?

komischer vergleich!
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13.02.2008 16:29 Uhr von Deniz1008
 
+2 | -9
 
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wobei in BW schon über alkoholverbot diskutiert werden, zufällig nach erdogans besuch... :)
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13.02.2008 16:53 Uhr von Budsa
 
+8 | -0
 
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ist schon richtig: ich als ausländer habe mich immer sehr gewundert, dass die deutschen, bis sie über meine deutschkenntnisse bescheid wussten, mit händen und füßen mit mir zu kommunizieren versucht haben. wenn man sich aber in berlin ein bisschen umschaut, dann versteht man sie. aber das mit der kultur übernehmen ist ein sehr schwieriges thema... ich denke man sollte die migrantenkinder in der angelegenheit erst einmal so aufklären, dass die die deutschen kultur überhaupt kennen lernen und akzeptieren. das letztere ist wohl nur bei wenigsten der fall.
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13.02.2008 17:57 Uhr von iTosk
 
+1 | -0
 
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@Budsa: Ja ich kann mir vorstellen was du meinst, komm auch aus Berlin. Ich habe echt kein problem mit anderen Kulturen, find ich sogar Klasse das hier soviel zusammenläuft, aber trotzdessen stimme ich zu dass wenn man in einem anderen Land lebt, sich diesem auch anzupassen hat, zumindest das anständige lernen der Sprache.

Ich hatte ein Praktikum in Berlin-Mitte und ich war wirklich stark überrascht das es einige Kinder aus anderen Kulturkreisen wirklich kein Wort deutsch sprechen konnten. Nichteinmal ein "Bitte" "Danke", halt normale Umgangsformen.
Für diese Kinder gab es auch ein Sprachprogramm wo sich eine (der sowieso unterbesetzten Kindergärten) täglich eine Stunde Zeit genommen hat um den kleinen ein paar Wörter zu geben, also es wird definitiv geholfen.

Aber die Mehrheit der Kinder mit migrationshintergrund (ich hasse diese formulierung) konnte fliessen deutsch sprechen. Es ist definitiv nicht so das sich die Mehrheit nicht anpassen möchte aber in einigen Fällen ist es wirklich schon dreist von den Eltern, die nicht einmal zu den Erzieherinnen in Deutsch sprachen.

Nungut, lange Rede kurzer Sinn.

Das lernen der ansässigen Sprache ist doch wirklich nicht zuviel verlangt oder? Ich lebe jetzt auch seit 4 Monaten in den Niederlanden und habe die Sprache auch - mehr oder weniger - flüssig gelernt. Es ist wirklich nur der inner Antrieb, nicht dass sie nicht wollen, aber ein bisschen mehr reinhängen und das wird von alleine.
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13.02.2008 17:59 Uhr von iTosk
 
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Nachtrag. Entschuldigung, das Wort "Erziehrin" gehlt im Absatz mit dem Sprachprogramm.
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13.02.2008 18:43 Uhr von plautze007
 
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Heraklion: du hast vollkommen recht.
aber EINLEBEN hört sich gut an,trifft aber nicht die erwartungen.ich,ein gebürtiger deutscher,muss mich täglich,sogar stündlich,ANPASSEN.angefangen im elternhaus,in der schule,in der lehre,auf der arbeit,auf dem weg zur arbeit,bei besuchen oder veranstaltungen.ganz kurz gesagt ,wir alle müssen uns irgendwo anpassen wenn an der gesellschaft teilnehmen wollen.
EINLEBEN ist für mich ein zeitlich begrenzte ANPASSUNG ,wie zB Urlaub mehr nicht.
meine schlechte laune rührt aber davon ,das wir uns den gästen oder zugereisten anpassen müssen.und das kann nicht angehen.
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13.02.2008 19:00 Uhr von ShorTine
 
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Machen wirs wie die Türkei: Türkisch als Sprache verbieten!

Das gilt in der Türkei für die Kurden:
http://www.zdf.de/...

Wer begeht hier Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
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13.02.2008 21:17 Uhr von meisterthomas
 
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von Mißtrauen getrübt. Unser Verhältnis zu unseren türkisch stämmigen Landsleuten ist von Mißtrauen getrübt.

Ich denke, wir schlafen und wenn wir aufwachen fallen wir in Vorurteile, Phrasen und so weiter.
Das ergeht auch mir kaum anders.
Mein Vorurtei lautet, die Türken fliehen in ihre religiöse Identität und diese ist dogmatisch.
Dieser Dogmatismus ist das Wesen vieler Religionen, so auch der katholischen Christen und hat auch uns bis vor 400 Jahren absolut beherrscht.

Nun ist die Trennung von Kirche und Staat seit Attatürk auch Bestandteil der türkischen Kultur.
Allein der demokratische Unterbau scheint ihr noch zu fehlen, denn er war durch keine Militärdiktatur zu ersetzen.
Und genau dieses Demokratieverständnis traue ich meinen türkischen Landsleuten nicht zu.
Stattdessen fürchte ich, daß sie ihre Identität in ihrer Religion suchen, und soweit eben doch nicht dies gar schuldhaft empfinden.

Ich erwarte von Ausländern in der 2. und 3. Generation keine kulturelle Anpassung, sondern daß sie sich ein demokratisches Selbstverständnis bilden und über alle kulturellen und religiösen Unterschiede hinweg auch vertreten.
Und genau daran habe ich meine Zweifel. -- Was wissen wir von der Denke unserer muslemischen Landsleute? Mir scheint wir wissen sehr viel mehr von Arabern, Irakern und Ägyptern.
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14.02.2008 01:02 Uhr von Fensterplatz
 
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Sogar im lieberalen Holland müssen Migranten vor der Einreise schon Tests und Kultur büffeln. Wer das nicht macht hat keine Chance auf legale Einreise.
Hier wird CDU und CSU gleich in die rechte Ecke für solche äußerungen gestellt.
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15.02.2008 01:10 Uhr von charlyspan
 
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Ein Wohnungs-oder Hausbrand: Hat schon etwas mit Integration zu tun, wenn es eine Brandstiftung war ! Ich erinnere nur an den Fall in Solingen.

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