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Österreich: Zwei Jets Typ F5 haben über Graz eine Passagiermaschine abgefangen

Zwei Abfangjäger des österreichischen Bundesheeres haben am vergangenen Samstag eine Boeing 737 der serbischen Airline JAT mit 60 Fluggästen an Bord über Graz abgefangen und bis zur ungarischen Grenze eskortiert. Den Zwischenfall konnte man auch am Boden sehen.

Das Militärkommando Steiermark teilte mit: "Es handelte sich um einen NRC - No Radio Control - Flug, der Pilot hat vergessen, den Transponder einzuschalten". Da das Flugzeug schon in Deutschland aufgefallen war, startete dann die Alarmrotte mit den beiden F5 Abfangjägern zur Abklärung.

Der Vorfall löste in dem Passagierflugzeug Panikreaktionen aus und ein Passagier sagte später: "Wir konnten sogar die Mimik in den Gesichtern der Piloten erkennen". Der Pilot hatte nach dem unvermuteten Auftauchen seiner "Begleitung" seinen Fehler bemerkt und sich dann bemerkbar gemacht.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Passagier, Graz
Quelle: www.oe24.at

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 12:01 Uhr von jsbach
 
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In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wer den für solche Fehler bzw. Einsätze finanziell aufkommen muss. Übungsflug für die Militärs?
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13.02.2008 13:15 Uhr von ionic
 
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@ Autor: die Airline denk ich mal da ihr personal das verursacht hat...

Was mich aber stutzig macht is dass des flugzeug schon in deutschland auffällig war und die deutsche luftwaffe nix unternommen hat... ich mein ich will hier nicht auf die diskussion "abschießen oder nicht" anstoßen aber lage checken is ja wohl immer mal mit drin...
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13.02.2008 13:20 Uhr von eldschi
 
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Nicht gerade beruhigend, dass keiner von unseren Jungs sich das fliegende Objekt mal aus der Nähe angeschaut hat, wo es doch anscheinend zunächst hier gesichtet wurde. Sind wahrscheinlich gerade alle in Afghanistan, aber das ist ja auch wichtiger als die Heimat zu sichern.
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13.02.2008 13:31 Uhr von meisterallerklassen
 
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@vorredner: euer Radar hat es vielleicht erfasst, aber "einer von euren Jungs" darf wegen der neutralität Österreichs nicht mal mit nem Papierflieger über die Grenze nach Österreich ohne Genehmigung
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13.02.2008 13:32 Uhr von terrordave
 
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ich frag mich grad - die maschine kommt aus serbien/ungarn und will nach österreich. wieso fällt dann den deutschen als erstes auf dass da kein transponder angeschaltet ist?! spräche ja für die leistungsfähigkeit der deutschen luftraumüberwachung.
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13.02.2008 13:36 Uhr von ingo1610
 
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nun wenn der Flug z.b. von München aus ging hat man nicht soviel Zeit gehabt bis er über die Grenze war. Also hat man den Kollegen in Österreich bescheid gesagt. Denke das es so gewesen ist.

Leider steht in dem Text nicht von wo aus der Flug ging.
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13.02.2008 13:40 Uhr von eldschi
 
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@meisterallerklassen: Das ist schon klar. Ich hatte die News aber so verstanden, dass das Passagierflugzeug aus D kam (weil es ja auch bis zur ungarischen und nicht bis zur deutschen Grenze begleitet wurde) und deshalb wunderte es mich, dass unsere Jungs unseren eigenen Luftraum nicht sichern. Was sollten sie auch bei Euch?
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13.02.2008 13:41 Uhr von meisterallerklassen
 
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@terrodave: vermute mal, dass auch die Österreicher, das Flugzeug bemerkt haben (für was haben sie denn das "Goldhaube"System), aber was sollen sie machen? Ins Nachbarland einfliegen mit Abfangjägern? und wer weiß, wo Graz geographisch liegt, stellt fest, dass es nicht allzuweit von der Grenze weg ist!
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13.02.2008 13:41 Uhr von FatKennyXL
 
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Bei einem militärisches Radar in Süddeutschland sieht man auch weit über Österreich hinaus - auch gehe ich nicht davon aus, dass eine 737 !! ohne aktivierten Radio Control überhaupt in Deutschland starten würde.
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13.02.2008 13:46 Uhr von meisterallerklassen
 
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13.02.2008 13:58 Uhr von Sven_
 
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sehr beruhigend, dass die deutsche Flotte da nicht gestartet ist. Wenigstens im Deutschen Luftraum scheint man als friedlich gesinnter Passagier noch halbwegs beschützt vorm Terror-Wahn zu sein.

Denn es ist ja kein Geheimnis, dass die deutschen Verbände auch abschiesen würden, der geehrte Verteidigungsminister hat das ja bereits öffentlich kund getan das er sich im Notfall über die Verfassung stellen würde....
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13.02.2008 14:12 Uhr von Howard2k
 
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hehe: ich glaube da haben sich die Passagiere und auch die Piloten bestimmt vor Angst fast in die Hose gemacht :D

Aber imerhin zeigt das, das wir weiter in erhöhter Alarmbereitschaft stehen, auch wenn ich glaube das kein Terrorist so blöd wäre den Anschlag von 9/11 mit Flugzeugen zu wiederholen. Dafür sind in den meisten Ländern die Gesetze bereits zuweit verschäft worden sodass die Maschinen abgeschossen werden wenn sie keinerlei Funk oder Winksignale mit den Tragflächen machen....
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13.02.2008 14:18 Uhr von Howard2k
 
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Übrigens lieber würde ich in einem abgeschossenen Flugzeug draufgehen, als mit 3.000 anderen Menschen irgendwo in einem Hochhaus in die Luft zu gehen weil man sich geweigert hat die Maschine in der ich sitze abzuschießen.

Andererseits, ich glaube beim hetigen Kenntnisstand und dem Wissen die Irren die sich im Cockpit verschanzt haben wollen in ein Haus fliegen und tausende Menschen töten würde ich vielleicht auch ganz beherzt nach etwas zum schlagen greifen und denen gehörig den Arsch versohlen, auch wenn ich dann irgendwo in der Pampa draufgehe.

Von daher halte ich dieses "Notfalls stellen wir uns über das Grundgesetz" eigentlich für richtig. In diesem Falle muss dann nicht das Individuum Mensch, sonder die Menge der Opfer abgewogen werden wenn keine andere Möglichkeit besteht.
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13.02.2008 14:38 Uhr von ferrari2k
 
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@Howard2k: genau dieses abwägen von Leben widerspricht aber dem Grundgesetz, gab mal ein Urteil dazu. Deswegen ist das auch verfassungswidrig, was der Jung da machen will, was ihn aber leider nicht wirklich interessiert. Den sollte man mit Forken und Fackeln aus dem Amt jagen!
Zur News: schön, dass alles glimpflich ausgegangen ist. Da wurde wohl die Checkliste nicht 100% korrekt abgearbeitet ;)
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13.02.2008 14:52 Uhr von Karl-Marx
 
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nix neues ! Ich habe `nen Bekannten der am Radar bei der Bundeswehr sitzt. Der erzählt gang gerne über Zwischenfälle mit der Airline JAT ! Das scheinen die "liebsten" Freunde der Luftwaffe zu sein - kommt immer wieder vor, daß die solche "Aktionen" drauf haben.
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13.02.2008 14:55 Uhr von ingo1610
 
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@karl: aber lieber einen ausgeschalteten Transponder als zu wenig sprit oder andere sachen die ich bei den verschiedensten Ferienfliegern schon beobachten durfte.
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13.02.2008 17:46 Uhr von Kyklop
 
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Wieso sollte die deutsche Luftwache etwas unternehmen?

1. Befinden wir uns in diesem Fall in Österreich.
2. hat Österreich, wie auch jedes andere Land eine eigene Versorgung und
3. Wieso soll die deutsche Luftwaffe etwas unternehmen? Siehe Punkt 1!
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13.02.2008 18:34 Uhr von Gegen alles
 
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Zwei Jets Typ F5: Ich frage mich immer wieder, wenn die F5 starten,
dann müssen die doch auch sofort wieder landen, sonst verletzen sie ja anderen Luftraum.
Ich meine so groß ist das Alpenland ja nicht.
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13.02.2008 18:55 Uhr von Kyklop
 
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Naja, die fliegen ja nicht mit Überschall-Geschwindigkeit. Dürfen sie meines Wissens auch nicht.
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13.02.2008 20:57 Uhr von radiojohn
 
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Also ich begreife diese Aufregung nicht, denn wie der Autor doch eindeutig schrieb:*Den Zwischenfall konnte man auch am Boden sehen.*
Also waren doch die Flieger schon gelandet, als das ganze vorfiel.
Denn sonst hätte der Autor doch sicherlich geschrieben: "
Den Zwischenfall konnte man auch vom Boden aus sehen."

komisch, komisch.
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13.02.2008 21:54 Uhr von meisterallerklassen
 
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@Gegen alles: Laut: http://www.kleinezeitung.at/... (dort ist das Video vom Boden und Bilder)

löste sich die Formation über Graz noch auch --- für mich heißt das: Nachdem sich das Problem geklärt hatte, zogen sich die F5 zurück!

Interessanter Link: http://www.doppeladler.com/...

P.S. Ich bin Tiroler: Im Afghanistankrieg sind damals an einem Nachmittag im Sommer eine Rotte F14 im Tiefflug (schätze mal weniger als 500m) übers Freibad am Kaisergebirge gedonnert! Wurde registriert und auch bestraft (hatten keine Überfluggenehmigung) --- am Abend kamen dann die Chinooks - zählte 25 Maschinen - die Kriegsgerät ( unten hingen Fahrzeuge oder sonstiges Material) nach Italien flogen --- aber bis die damaligen Kampfjets von uns (Saab Draken) dort gewesen wären, waren die sicher schon in Italien --- vermute, die F14 waren nur ein Test, wie schnell wir Alarmbereit sind
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13.02.2008 22:00 Uhr von Das_Ziesel
 
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Interessant: ist nur, dass es so lange brauchte die Maschine abzufangen. Denn von Deutschland nach Graz ist es ja weit (auch in der Luft) aber zur Grenze nach Slowenien sinds noch schlappe 50 km.
Da ist es ja nach Ungarn weiter.

Obendrein war gemeint, dass man den Zwischenfall nicht "am Boden sehen konnte", sondern "vom Boden aus". Sozusagen als Beobachter des Luftraumes.

Und über Graz wurden schon einige Flieger zur Zeit des Jugoslawien-Krieges abgefangen. Kann mich noch gut daran erinnern.
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13.02.2008 23:21 Uhr von meisterallerklassen
 
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@Das_Ziesel: Ich denke mir, dass der Flieger nicht von Deutschland kam --- wie schon oben erklärt, denke ich nicht, dass in Deutschland ein Flieger starten darf, ohne Transponderaktivierung - denke der kam von Serbien und wurde über Graz (bis die Alarmrotte da war - 50km sind da nichts mehr) dann abgefangen wurde
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14.02.2008 00:15 Uhr von weiseneger
 
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Dass die Schrottkisten überhaupt noch fliegen...
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14.02.2008 08:03 Uhr von meisterallerklassen
 
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@weiseneger: Sind ja eh nur von der Schweiz gemietet, bis die EF im Juni (glaube ich) in Dienst gestellt werden! :-)

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