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Hamburg: Erstmaliger Abriss einer evangelischen Kirche nach 1945

Im Stadtteil Hamburg-Barmbek hat am Dienstag der erste Abriss einer evangelischen Kirche in Hamburg nach 1945 begonnen. Die Heiligengeistkirche ist 1903 geweiht worden und somit über hundert Jahre alt. An ihrer Stelle sollen bald 65 Neubauwohnungen stehen.

Da das Gebäude für rund 2,8 Millionen Euro hätte saniert werden müssen, stimmte das Amt für Denkmalschutz dem Abriss zu. Die drei Barmbeker Kirchengemeinden mit 7.500 Mitgliedern haben sich bereits 2003 zusammengetan. Die Kreuzkirche in Barmbek soll dafür erweitert werden.

Teile des Inventars der Kirche werden in der Gemeinde bleiben und an die Kreuzkirche übergehen. Andere Teile wie Orgel und Uhr sind verkauft worden. Der Abriss der Kirche wird von einem Pastor einer anderen Hamburger Gemeinde kritisiert und als Fehlentwicklung bezeichnet.


WebReporter: desideria1986
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Hamburg, Kirche, 1945
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 21:01 Uhr von desideria1986
 
+0 | -0
 
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Ich wohne in der Nähe dieser Kirche und kann nur sagen, dass ich es wirklich schade finde. Unterschriftensammlungen und Proteste gegen den Abriss haben leider nichts genutzt.
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13.02.2008 21:58 Uhr von pINT
 
+5 | -0
 
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Macht nix: Es werden ja schon genug neue religiöse Symbole für Deutschland gebaut.
/ironie off


Und da wird wieder ein Stück deutsche Kultur abgerissen. Aber was soll man machen, die Leute die die Entscheidungen treffen, wollen D wohl in eine andere Richtung lenken. Die 65 Neubauwohnungen hätten mit Sicherheit auch woanders Platz gehabt.
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13.02.2008 22:08 Uhr von jsbach
 
+1 | -1
 
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Auf der eine Seite: traurig, aber durch die Geldnot der Kirchen wird es sich wohl nicht vermeiden haben lassen.
Und wenn mal der Kulturetat um ein halbes Prozent erhöht wird. Ohweh, dann lieber in Waffen investieren...
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13.02.2008 23:31 Uhr von Lightmoor
 
+1 | -0
 
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warum?? Es gibt in Deutschlad soviel Kirchen die sind nicht alle erhaltungs würdig nur weil sie 100 jahre alt sind !!!
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13.02.2008 23:41 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+3 | -3
 
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schon ok solange neue moscheen gebaut werden :D

sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...


reisst beides nieder!!!!
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14.02.2008 02:01 Uhr von amexxx
 
+3 | -1
 
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@hostmaster: dann muss die TU kürzer treten? ich glaube wohl das dass der falsche weg ist wir müssen die bildung fördern und nicht marodes "kulturgut"

ich bin der meinung wenn das geld für sanierung o.ä da ist gut, soll man machen, aber das geld ist nicht da also weg damit genauso das mit der kirche wenn die ev. kirche ihre eigenen gebäude nicht unterhalten kann dann weg damit, damit hat die stadt wieder grund und boden bzw ein neuer investor kann sich ansiedeln und geld in kassen bringen

für mich ist das der richtige weg die kirche/der staat/... kann ein gebäude nicht mehr halten also muss es verkauft oder was natürlich bei historischen gebäuden schlimm ist abgerissen werden so ist es nun mal
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14.02.2008 10:50 Uhr von botcherO
 
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Tja: Sekten kommen und gehen... Wayne interessierts. Die allg. deutsche Bevölkerung sollte mittlerweile kapiert haben, dass es ziemlich hirnrissig ist, an solchen Käse zu glauben.
Die neuen Wohnungen, die dort entstehend sollen, sind wesentlich nützlicher als ein Prunkbau bald vergessener Geistesverirrung.
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14.02.2008 13:26 Uhr von lukiluke
 
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was wäre daran schlimm, wenn im gegenzug ein kulturhaus gebaut würde, eine bücherei eröffnen würde etc.?
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14.02.2008 16:29 Uhr von KillA SharK
 
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die Stadt Frankfurt (Main) reißt demnächst ab: und zwar die Matthäuskirche neben dem ehemaligen Polizeipräsidium, wegen der Erweiterung des Messegeländes.
Solange genug Geld von Investoren dahinterstehen,
ist Denkmalschutz usw uninteressant.
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24.04.2009 23:24 Uhr von Schnirki
 
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Das Interessante an den sog. Ungläubigen ist, daß es welche unter ihnen gibt, die zwar nicht direkt
an Gott glauben, aber dennoch meistens im Leben das
Richtige tun, da sie nach ihrem Herzen handeln, da
ihnen bewußt ist, daß das Leben längerfristig gesehen
leichter ist, je reiner man sein Herz hält.
Die Anderen wiederum sind auf den kurzen Gewinn aus,
und tun so ziemlich alles dafür, und wundern sich, daß sie
längerfristig immer wieder scheitern, da es ihnen trotz allen
Eifers nicht gelingt, zufrieden und glücklich zu werden,
denn das "immer mehr wollen" blockiert ihr Glück.
Aber auch unter den sog. Gläubigen gibt es zwei Lager.
Die Einen leben den Glauben in ihrem Herzen aus und
vervollkommnen dies durch ihre Werke.
Den Anderen wiederum kommt es nur auf die Wirkung an,
die ihr vorgelebter Glaube auf ihre Mitmenschen ausübt,
um dann wiederum gesellschaftliche, oder materielle Vorteile
daraus ziehen zu können.
Und das für mich Unheimliche dabei ist die Tatsache, daß
gerade die Leute, die bewußt, oder unbewußt wider ihrem
eigenem Herzen handeln, den Glauben selber, und den
Glauben anderer Menschen mit Füßen treten, daß gerade
diese Leute dazu beitragen, daß sich Gottes Wort bitter
bewahrheiten wird!
Und spätestens dann ist die Bibel kein Märchenbuch mehr!

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