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Verletzte Entführer bei der Befreiung des Welthunger-Entwicklungshelfers

Mogadischu/Nairobi: Die Polizei in Somalia hat in den Al-Mado-Bergen nach eigenen Angaben den entführten deutschen Entwicklungshelfer Daniel B. (Mitarbeiter der deutschen Welthungerhilfe) gewaltsam befreit. Die Entführer wurden im Schusswechsel verletzt.

Daniel B. war am Dienstag bei einer Autofahrt im Nordwesten des Landes (Region Somaliland) verschleppt worden. Im Fahrzeug waren außerdem noch eine deutsche Mitarbeiterin, ein lokaler Mitarbeiter und der Fahrer. 60 Kilometer nördlich von Erigavo wurden sie von den bewaffneten Entführern angehalten.

Seit zwei Jahren arbeitet Daniel B. in Afrika (am Horn) an einem großen Ernährungssicherungsprojekt. Seit über zehn Jahren herrschen in diesem Land bürgerkriegsähnliche Zustände und es gibt keine funktionierende Zentralregierung. In den letzten Monaten wurden wiederholt Hilfsorganisationen angegriffen.


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WebReporter: WirklicheWahrheit
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verletzung, Verletzte, Entwicklung, Entführer, Befreiung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2008 14:13 Uhr von wiener74
 
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Die sind genau wie Politiker: Sie denken zuerst an ihr Wohl (also das Einkommen aus der Entführung) und nicht an das Wohl ihres Volkes, dem ja durch diesen Mann geholfen wird.

Egoisten wohin man sieht...
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13.02.2008 15:54 Uhr von WirklicheWahrheit
 
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Unrecht im Auge des Betrachters: Ich habe letztens einen Bericht gesehen, in dem es darum ging, dass Westliche Hilfsorganisationen in Afrikas Trocken- Gebieten Brunnen setzten, um allen Bewohnern frisches Wasser zu ermöglichen.

Es kam
dann soweit, dass der gestiftete Brunnen von dem größten Stamm der Gegend angeeignet wurde und dieser den Nachbarn verboten hat frisches Wasser holen.
Die nächste Möglichkeit um an frisches Wasser zu kommen, wäre 50 Kilometer entfernt gewesen.
Zwei Mitglieder eines wesentlich kleineren Stammes, die Wasser an dem neuen "öffentlichen" Brunnen holen wollten, wurde dann der Penis abgeschnitten
(der Häuptling war ganz stolz auf diese Tat und hatte sich die Penisse an den Lendenschurz gebunden).
Außerdem wurde damit geprahlt, dass Sie dann auch noch den kleiner Stamm überfallen und ausgeraubt haben.

Wäre es nicht besser in einigen Gebieten keine Hilfe zu leisten, damit keine Streitigkeiten ausgelöst werden?

Manche Stämme leben noch mit Sitten und Gebräuchen wie vor hundert Jahren und können nicht mit dieser modernen Art von Hilfe umgehen. Sie nehmen Sie an und fallen einem dann in den Rücken?!
Eben das Recht des Stärkeren?!
Sich dagegen wehren kann man dann nicht mehr, weil sonst die Diplomatie gefährdet wird?!

Wenn z.B. von heut auf morgen zwei Helfer verschwinden (welche erst den Speer in den Rücken und dann an die wilden Tiere verfüttert werden) findet man diese in so abgelegenen Winkeln der Erde nicht mehr.
Es könnte so viele Ursachen an dem verschwinden Schuld sein.

Es gibt auf der ganzen Welt so viele Menschen die Hilfe brauchen, sollte da nicht genau überlegt werden, wer für die Hilfe wirklich dankbar ist?

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