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Kampusch nimmt Stellung zu Ermittlungspannen und bestreitet Missbrauch durch Mutter

Wie SN bereits berichtete, sind bei der Fahndung nach Natascha Kampusch von der Polizei Ermittlungsfehler offenkundig geworden. Auch sollen wegen eines Wahlkampfes wichtige Erkenntnisse zu dem Fall politisch unterdrückt worden sein.

In einem am vergangenen Montagabend im österreichischen Fernsehen ausgestrahlten Interview sagte sie unter anderem: "Es sind schon die Leute zur Verantwortung zu ziehen, die diesem Hinweis nicht nachgegangen sind." Und sie fuhr fort: "Es geht ja nicht um Geld, sondern es geht um Gerechtigkeit."

Auf die Frage eines Journalisten, der von ihr wissen wollte, ob sie vom Entführer Priklopil und als Kind von der Mutter sexuell missbraucht wurde, sagte sie: "Das ist meine Privatangelegenheit." Und antwortete weiter: "Ich fühle mich nicht dazu verpflichtet."


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Mutter, Missbrauch, Ermittlung, Stellung, Natascha Kampusch
Quelle: www.baz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2008 10:04 Uhr von jsbach
 
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Wie bereits berichtet, will der Anwalt der Jugendlichen vom Staat bis zu einer Millionen Euro Schadenersatz einklagen. Eine der politischen Drahtzieher, die damalige Innenministerin Prokop, ist leider am 1.Januar 2007 plötzlich gestorben. In Österreich wird es wegen diesem Fall vermutlich zu heftigen politischen Auseinandersetzungen kommen.
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12.02.2008 11:35 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+7 | -0
 
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auch von Mutter nicht missbraucht: Sollte dann in der SN-News nicht auch -wie in der Quelle- aufgezeigt werden, dass Sie einen Missbrauch durch die Mutter abstreitet?

Zur News:
ich finde es richtig, dass Sie entsprechende Ermittlungen und ggf. Strafen einfordert.
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12.02.2008 12:13 Uhr von thrillme
 
+2 | -2
 
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Ob es der Frau Kampusch um Geld oder Gerechtigkeit geht, lasse ich mal dahingestellt. Wenn man in den österreichischen Medien das Gezerre zwischen ihr, ihren Eltern verfolgt hat, ihre Kommentare gelesen hat, dann kommt man zu dem Schluss, dass frau Kampusch eine zutiefst unsympathische junge Frau ist, kaltschnäuzig und abgebrüht. Die Mehrheit der Menschen hat dieses scheinmoralische Getue langsam satt. Interviews werden von ihr vorgegeben, gewisse Fragen - etwa zum Verbleib der Spendengelder - von vornherein verboten. Dieses Interview war also ein Theaterstück mit dem Zweck, Frau Kampusch eine Plattform zur Eigenwerbung zu bieten. Das einzig gute daran ist, dass die zweifelsohne skandalösen Machenschaften des österreichischen Innenministeriums an die Oberfläche gespült wurden.
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12.02.2008 12:44 Uhr von Gegen alles
 
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@ Autor: [zitat]Anwalt der Jugendlichen

Wieso Jugendliche, die Frau ist 88 geboren?

Auch ich denke dass es ihr nicht um die Gerechtigkeit geht, man sollte sich mal die div. Websites anschauen.
Selbstbeweihräucherung.
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12.02.2008 12:53 Uhr von J_Frusciante
 
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die: kampusch hat damals schon genervt.


minus minus minus xD
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12.02.2008 13:04 Uhr von x5c0d3
 
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@thrill me: Mal ehrlich.. wenn ich Dir sagen tät "Lass Dich 8 Jahre in ein Kellerloch einsperren, Du bekommst danach 1Mio Euro von mir!". Würdest Du es tun? Bedenke, dass sie dadurch ihre gesamte Jugend "verschlafen" hat. Und wenn man dann noch sieht, welche "Pannen" da passiert sind und sie wahrscheinlich schon erheblich früher hätte befreit werden können, ist das Geld, wenn sie es denn bekommt, mehr als gerechtfertigt.
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12.02.2008 13:42 Uhr von thrillme
 
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@ x5c0d3: Darum geht`s doch nicht. Niemand sagt, dass ihr eine Entschädigung nicht zusteht. Es geht um dieses in Szene setzen, diese medial ausgetragenen Streitereien um jeden Cent zwischen ihren Eltern, um Frau Kampuschs Gehabe - die zwar gern als V.I.P auf Veranstaltungen erscheint und die Vorzüge genießt, der Öffentlichkeit aber nicht sagen will, ob sie das mit den Spendengeldern finanziert, die für eine Foundation überwiesen wurden. Und by the way: täglich passieren schlimme Dinge. Vergewaltigungen, Mißbrauch, Gewalt - wen interessiert das? Richtig - kaum jemanden. Einrichtungen wie der weiße Ring, die sich um Opfer kümmern, wissen kaum, wie sie ihre Büros erhalten sollen. Frau Kampusch hat Gelder gesammelt, um eben diese Einrichtungen und Menschen zu unterstützen - dann soll sie dieses Geld auch denen zukommen lassen. Nun will sie eine eigene Talkshow - wenn man schon keine Fragen beantwortet, dann stellt man wenigstens welche - basierend worauf?
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12.02.2008 13:49 Uhr von coolio11
 
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@ x5c0d3: Volle Zustimmung!

Die allermeisten unter uns haben die eigene Jugend im Alter von 10 bis 18 Jahren als schöne und glückliche Zeit in Erinnerung. Natascha Kampusch hatte da eine grauenhafte Zeit, zudem konnte sie nicht wissen, ob sie jemals lebend und frei das Kellerverlies würde verlassen können.

Eine Million Euro als Entschädigung wären meines Erachtens sicher nicht zu wenig, wenn österreichischen Behörden schwere Versäumnisse unterlaufen sein sollten.

Ich bin entsetzt über einige abfällige Kommentare über diese junge Frau. Sie wird sicher noch lange an ihrem Trauma zu tragen haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie am liebsten genau so normal und anonym in der Gesellschaft leben würde, wie die meisten anderen in ihrem Alter auch. Dass ihr das nie wieder möglich ist - dafür kann sie am wenigsten etwas.
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12.02.2008 14:06 Uhr von thrillme
 
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@Müntesfeind: Es gibt mehrere Ungereimtheiten - aber wie du siehst, wird es nicht gern gesehen, wenn man manche Dinge in Frage stellt. Auch wenn bizarr im Vergleich - aber hier gilt der gleiche Effekt in der Öffentlichkeit, wie bei Knut. Mitleidsfaktor und Niedlichkeitsfaktor bilden die Meinung. Sollte alles so gewesen sein, wie von Frau Kampusch propagiert - steht ihr das auch zu, niemand kann ihr die 8einhalb Jahre ersetzen, auch kein Geld der Welt. Aber kritisch hinterfragen wird man ja wohl noch dürfen.
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12.02.2008 15:29 Uhr von Taigrah
 
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soooo toll: sind die Zähne von ihr jetzt aber auch nicht, der rechte Schneidezahn scheint mir n bisschen zurückgefallen zu sein und who knows was Tante Photoshop nicht noch alles gerichtet haben könnte.
Ich sag mal lasst die Frau einfach in Ruhe. Das hätte a) den effekt dass sie ihren Kopf richten kann und b) wenn sie denn ne Aufmerksamkeitsheischerin ist, dass ihr die Grundlage entzogen wird. Simpel, aber einfach...

Ich find sie jetz auch nich super-sympathisch aber man muss sich ja auch
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12.02.2008 15:31 Uhr von Taigrah
 
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ups man muss sich ja auch gegen die ganzen Reporter wehren die einen nerven. Und die wimmelt man am besten barsch ab. Is also ne Frage der Sichtweise, wie immer.

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