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Erben des "Herr der Ringe"-Autors klagen auf 150 Millionen Dollar Schadenersatz

Wie am vergangenen Montag bekannt wurde, hat der Tolkien-Trust und die Erbengemeinschaft des britischen Erfolgsautors J.R.R. Tolkien eine Klage über mehr als 150 Millionen Dollar beim Superior Court in Los Angeles eingereicht.

Die Klage richtet sich gegen das in Hollywood ansässige Studio New Line Cinema. Dieses hatte die Erfolgstrilogie "Herr der Ringe" gedreht und nach Angaben des Tolkien-Trusts haben sie bislang von dem Studio "nicht einen Penny" bezahlt bekommen.

New Line Cinema hatte gegen die Vereinbarung verstoßen, dass 7,5 Prozent des Bruttoeinspielergebnisses an die Erben abzuführen sind. Weltweit haben diese drei Filme insgesamt rund sechs Milliarden Dollar eingespielt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Dollar, Schaden, Autor, Schadensersatz, Herr der Ringe
Quelle: www.baz.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2008 09:14 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Der berühmte Autor starb 1979 im Alter von 87 Jahren und wurde bereits zu Lebzeiten durch seine Bücher bekannt. Der große finanzielle Erfolg stellte sich dann mit dem ersten Film „Der Herr der Ringe – die Gefährten“ im Jahr 2001 ein.
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12.02.2008 11:36 Uhr von punischer
 
+21 | -0
 
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Machte bereits Jackson: Peter Jackson (Regisseur der Filme) verklagte bereits New Line Cinema. Er beschuldigte sie, Verkaufszahlen gefälscht und somit seinen Prozentualen Anteil am Gewinn gemindert zu haben.
Kann mir gut vorstellen, dass New Line Cinema auch dem Tolkien-Trust etwas unterschlagen hat.
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12.02.2008 11:49 Uhr von Irminsul
 
+24 | -0
 
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Yeah und deren lobbyisten stellen das ganze volk als raubkopierer vor unseren politikern da...

und wieder mal zeigt ein "unschuldiges" opfer das von allen nur ausgebeutet wird sein wahres gesicht...
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12.02.2008 11:53 Uhr von iTosk
 
+6 | -66
 
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12.02.2008 12:05 Uhr von Howard2k
 
+36 | -1
 
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Vertrag ist Vertrag. Stell dir vor jedes Unternehmen würde zu Geschäftspartnern sagen "Ach, ihr habt schon genug Geld, wir zahlen nicht für eure Lieferungen" :D

Ich glaube das wäre wirklich lustig^^
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12.02.2008 12:20 Uhr von kampfkeksMHL
 
+9 | -1
 
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@howard2k: jups seh das genauso .... man kann nich einfach geld unterschlagen nur um seine eigene geldgier zu befriedigen...ach wie eklig können die menschen nur sein
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12.02.2008 12:38 Uhr von Lachsi|Original
 
+9 | -1
 
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Un überhaupt: 150 mio $ sind doch im HdR Niveau eigentlich nichts anderes fast als Erdnüsse.
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12.02.2008 12:44 Uhr von Shorty83
 
+6 | -1
 
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die klage: ist vollkommen gerechtfertigt.
Die Summe von 150Mio klingt zwar viel, aber sie steht denen zu da es 1) Vertragsbruch ist und 2) ohne JRR die Milliarden gar nicht geflossen wären.

just my 2 cents
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12.02.2008 12:51 Uhr von Jaegg
 
+6 | -2
 
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zu wenig: und 7,5% von den 6 Mrd $ wären nicht nur 150 Mio $ sondern 450 Mio $

die geben sich da ja anscheinend mit einem kleinen Teil zufrieden ...
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12.02.2008 13:30 Uhr von newsBee
 
+2 | -0
 
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Das ist doch nichts neues: schon bei der "unendlichen Geschichte" hatte Haupdarsteller Norman Hathaway einen 3 Monatsvertrag, hat über 9 Monate gedreht und musste auch klagen.
Er kam damit auch durch, wurde aber als 12Jähriger nichtmal zur Premierefeier eingeladen.
Das war 1984, warum sollte sich an dem Verhalten der Filmgesellschaften irgendwas zum positiven verändert haben?
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12.02.2008 14:46 Uhr von Spez
 
+2 | -9
 
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mal ganz ehrlich was genau haben die erben tolkiens zu dem ganzen reibach beigetragen ausser das sie anschliessend kassieren wollen? mal ganz objektiv gesehen haben sie nichts dazu beigetragen, die bücher hat j.r.r. tolkien geschrieben, nicht die erben oder sonst wer. bei jackson ist das was anderes der hat aktiv mit am erfolg gearbeitet als regisseur.
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12.02.2008 15:08 Uhr von bueyuekt
 
+1 | -0
 
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@Jaegg: Denke das sind 6 Mrd Umsatz...
Die Beteiligung von 7,5 wird wohl am Gewinn sein.
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12.02.2008 15:09 Uhr von Xantilus
 
+0 | -0
 
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Stimme meinen Vorrednern zu Es ist doch schon gewiss im Vertrag festgelegt worden, wer für was alles wieviel des gesamten Anteil bekommt, das sollte dann auch nicht nach dem Tod des "eigentlichen" dem das Geld zusteht, geändert werden!
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12.02.2008 15:12 Uhr von Lachsi|Original
 
+2 | -1
 
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@Jaegg: wenn ich das richtig verstanden habe, haben doch die Leute Geld bekommen, aber eben keine vollen 7,5% wie es abgemacht war. Also vermutlich 300 mio $ und wollen noch 150 mio $ um auf die 450 mio $ zu kommen? *g whatever -.-
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12.02.2008 15:14 Uhr von punischer
 
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@spez: Objektiv gesehen haben sie die Rechte an HDR und einen Vertrag mit New Line Cinema.
Subjektiv gesehen haben sie nichts zum HDR Mythos beigetragen.
Ich kann schon verstehn, dass sich Leute über so etwas aufregen, aber dann könntest du auch jede Erbschaf eines Industriemonguls anfechten.
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12.02.2008 18:22 Uhr von Numanoid
 
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Auswüchse des Urheberrechtes (leicht OT): Dieser Fall zeigt mal wieder deutlich die Auswüchse des Urheberrechts.
Die Patentrechte eines Erfinder gelten z.B. maximal 20 Jahre, danach ist die Erfindung gemeinfrei.
Das Urheberrecht erlischt jedoch erst 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers und versorgt damit nicht nur ihn sondern auch noch seine Kinder, Enkel und Urenkel.
Es wird langsam Zeit, diese Auswüchse auf ein gesundes Maß zurückzuschneiden!
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12.02.2008 19:12 Uhr von Tleining
 
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blöde quelle: nichts gegen jsbach, die News an sich ist gut, aber die Quelle gibt kaum mehr Informationen als diese News selbst. bei der taz gibt es einen besseren Artikel dazu, daraus geht auch besser hervor wo genau das Problem liegt, die Leute die damit zu tun haben tun mir jetzt schon leid, scheint ja schon ziemlich kompliziert zu sein. hier ein link zur taz (hoffe er funzt, sonst einfach bei google nach tolkien-trusts suchen): http://www.taz.de/...

@ Numanoid
in diesem Fall nicht wirklich, der Tolkien-Trust bezieht sich auf einen Vertrag der 69 ausgehandelt worden ist. Urheberrecht ist da nicht wirklich ausschlaggebend, die 7,5% wurden vertraglich festgelegt, das Verhalten von NewLineCinema ist hier wirklich nicht mehr aktzeptabel
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12.02.2008 19:31 Uhr von Artemis500
 
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@Numanoid: 70 Jahre sind nicht die Ewigkeit. Und wenn ein Künstler zu Lebzeiten nichts an seinem Werk verdient hat, dann sollte, wenn sein Werk plötzlich doch berühmt wird, wenigstens noch die Möglichkeit bestehen, dass seine Erben was davon haben.
Da hat er dann nämlich in dem Fall, dass er seine Kinder zu Lebzeiten mochte indirekt auch noch was von.

Bei ner 20 Jahre Regelung bestünde die Gefahr, dass die Verlage ein Manuskript erstmal ablehnen und sich dann 20 Jahre später dumm und dämlich dran verdienen.

Oder jemand den Autor umbringt um ein paar Jähren nach dessen Tod Kohle scheffeln zu können.

Nein, 70 Jahre sind völlig in Ordnung.
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12.02.2008 19:42 Uhr von datenfehler
 
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keiner hat die Kohle wirklich verdient Tolkien ist tot und nur er hätte das Geld verdient.


Diese Erben haben es am allerwenigsten verdient.

Produzenten, Regiseure, Schauspieler. Alle die WIRKLICH am Film beteiligt sind, ja... Die sollen, wie im Vertrag vorgesehen Geld sehen, aber die Erben? Das ist der gleiche mist, wie mit Adeligen oder Erben von Bonzen. Nix können, nix wissen, nix tun, aber erben wollen.
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12.02.2008 21:07 Uhr von mfsinnlos
 
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@datenfehler: eventuell auch ein Denkfehler ?
Sorry, ich will nicht den Nutzernamen verunglimpfen, aber denk mal etwas weiter.

Lass uns heute alle Musiker erschiessen, dann sind Downloads ab morgen legal. Ist das wirklich in Deinem Sinne ?

Gruß Rainer

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