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Studie: Keine Wirksamkeit von Ein-Euro-Jobs

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ergeben, dass Arbeitslose, die einer Tätigkeit im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs nachgingen, in den folgenden zwei Jahren keinen Vorteil daraus ziehen können.

Lediglich westdeutsche weibliche Arbeitslose haben durch die Maßnahme eine gering höhere Chance als andere Vergleichspersonen. Den größten Anteil unter Ein-Euro-Jobbern stellen die unter 25-Jährigen, bei denen keine positiven Effekte für eine Wiedereingliederung festgestellt werden konnten.

Das IAB kritisiert in seiner Studie auch, dass wichtige Problemgruppen wie ältere Arbeitslose oder Ausländer unterdurchschnittlich vertreten sind. Untersucht wurden Maßnahmen im Jahr 2005 und die Auswirkung auf die folgenden zwei Jahre. Unklar ist, ob sich inzwischen Änderungen ergeben haben.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Studie, Job, Wirksamkeit
Quelle: www.ftd.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2008 09:55 Uhr von Das allsehende Auge
 
+29 | -6
 
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Demm muss ich widersprechen: Wir haben weniger OFFIZIELLE Arbeitslose.
Die Firmen haben "günstigere" Mitarbeiter.
Einige haben dadurch einen Job (die "Betreuer").

Nicht immer alles schlechtreden, liebe IAB.
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12.02.2008 10:07 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+19 | -0
 
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..Deutschland geht vor die Hunde. Ich seh mich in Zukunft als Studierter Betriebwirt arbeiten für ein Stundenlohn von 1 €. Endweder man wandert aus und versucht sein glück da wo es noch Geld für seine arbeit gibt oder man muss damit leben.

Besserung kommt erst dann wieder wenn eine Katastrophe passiert und alles neu aufgebaut werden muss oder dann wenn ich schon lang net mehr lebe. Globalisierung sein dank.
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12.02.2008 10:22 Uhr von E-Woman
 
+26 | -1
 
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für mich: gilt: Jede Leistung, also Arbeits- oder Dienstleistung muss bezahlt werden, ohne Entgelt geht das nicht. Für mich sind diese Ein-Euro-Jobs sittenwidrig. Sie helfen nur denen, die Ein-Euro-Jobber ausnutzen, den Betroffenen nur in den seltensten Fällen. Aber unsere Politiker könnten da ja mit gutem Beispiel voran gehen. Für Arbeit, die mir Spaß macht, bin ich auch bereit, etwas weniger Geld zu nehmen.
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12.02.2008 10:42 Uhr von BK
 
+14 | -1
 
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1 € Jobs: nimmt keiner Ernst. Der wo 1 € Jobber einstellt tut das nur um billige Arbeitskräfte zu bekommen, erwartet aber sicher keine Höchstleistungen.

Und für 1 € reisst sich auch niemand gern den Arsch auf..

Kostet nur Geld und bringt leider nichts :(
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12.02.2008 10:53 Uhr von Mi-Ka
 
+11 | -0
 
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Also bitte, als ob das die Absicht bei diesen Jobs war und ist.
Der einzige der ganzen Sache war es doch, die Leute zu schlecht bezahlten Jobs zu drängen und das allgemeine Lohnniveau zu drücken.
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12.02.2008 11:10 Uhr von usambara
 
+7 | -1
 
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Milliarden-Gewinne für deutsche Unternehmen- finanziert durch Steuerzahler die
(noch) reguläre Arbeit haben.
Gibt es Zahlen, die zeigen wie viele Tagelöhner zusätzlich
Hartz4 zum Überleben beziehen müssen?
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12.02.2008 11:36 Uhr von Theojin
 
+12 | -1
 
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Für 1 Euro: arbeite ich auch, als würde ich nur einen Euro bekommen, und würde meine dadurch wohl extrem schlechte Laune ungefiltert auf der Arbeit ausleben.

Bezahlt Menschen anständig, und auch weniger "tolle" Arbeit kann Spaß machen, wenn man sie nicht für einen Hungerlohn tun muß.

Aber vorher müssen hier in Deutschland wohl erst wieder Häuser brennen und die Massen aufmarschieren...
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12.02.2008 11:36 Uhr von Bokaj
 
+5 | -11
 
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1 Euro Job ist in Wirklichkeit kein 1 EuroJob, denn Alg4 gehört auch mit zur Bezahlung. Sozialhilfe muss als Lohn mit dazu gerechnet werden.
1 EuroJob ist eigentlich eine vom Steuerzahler gezahlte Arbeit, die einen Arbeitslosen wieder eine sinnvolle Beschäftigung geben soll.
Ob damit das Ziel erreicht wird, einen Arbeitslosen wieder in eine Festanstellung zu bringen, steht wohl in Frage.

Mich stört nur immer, dass gesagt wird, dass sie nur für 1 Euro arbeiten, dass ist nicht wahr.
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12.02.2008 11:40 Uhr von Maverick Zero
 
+9 | -0
 
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Sie sind gefeuert! Weil die Firma sparen muss werden Sie entlassen.
Naja, gut, Sie können Ihren Job wieder haben, wenn Sie wollen - für ein Drittel des Gehalts versteht sich...
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12.02.2008 11:41 Uhr von multimediakind
 
+4 | -2
 
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Nicht alles, was nicht glänzt Die Ein-Euro-Jobs waren vom Grundsatz ursprünglich gut gemeint..

Die Tendenz zum Aufweichen der eigentlichen Regelung hin zur billigen Hilfskraft, die unter Umständen richtige Jobs killt ist aber schädlich für die ganze Maßnahme und ruiniert letztendlich auch den Ruf der Betroffenen und eigentlich "Willigen".

Hier gehören klare Regeln wie z.B. eine Kündigungssperre für die Monate vor dem Einrichten einer Ein-Euro-Stelle her. Da fast alle 1€-Jobber im Ö-Dienst/Behörden/Körperschaften öffentl. Rechts/Vereinen/gGmbhs oder ähnlichen Einrichtungen tätig sind - kaum ein Problem.
Oder eine Einführung von Quoten die festlegen auf wie viel Festangestellte ein Ein-Euro-Jobber kommen darf.
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12.02.2008 12:22 Uhr von WirklicheWahrheit
 
+1 | -8
 
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Wohin soll das alles nur führen? Die einen werden immer reicher, die anderen immer ....
Die gesunde Mittelschicht stirbt aus.

Meine Mutter hat 37 Jahre gearbeitet und bekommt nicht einen Cent vom Staat.
Weil Ihr Ehemann zwei Euro zuviel Rente bekommt.

Aber jeder daher gelaufende....
.....bekommt sein Hartz 4?!
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12.02.2008 12:25 Uhr von _BigFun_
 
+8 | -1
 
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Billig ist in nicht nur bei Wahren sondern auch bei Arbeitskräften.

Dumm ist nur, dass die Leute mit dem wenigen Geld nichts mehr kaufen können.
Es ist doch im großen und ganzen eine abwärtsführende Spirale:
-- Firmen verkaufen weniger Waren, und entlassen dann Leute
-- die Leute die Entlassen wurden, können weniger kaufen
-- die Firmen können noch weniger verkaufen und entlassen noch mehr Leute
--- es gibt noch weniger Leute die Geld haben und somit wird noch weniger gekauft
--- noch weniger Absatz und die Firmen machen nach und nach dicht - noch mehr Leute sitzen auf der Straße
--- es wird immer weniger und weniger gekauft
usw usw usw

Gebt den Leuten wieder Arbeit, gebt ihnen einen ordentlichen Lohn, gebt ihnen Sicherheiten für die Zukunft - und sie werden euch belohnen durch Motivation, durch Umsatzsteigerung und und und

Arbeitgeber die auf 1€ setzen sind doch nichts als moderne Sklaventreiber - die unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit agieren.

@maverick zero:

Mir ging es von 16 Jahren genau so wie du schreibst, damals Arbeitet ich bei SIEMENS, wurde zum Zweigstellenleiter gerufen, " Ja Herr..... es tut uns leid ihren Vertrag nicht verlängern zu können, blablabla... aber wenden sie sich doch an die Firma ELAN dort an die Frau Baron, und sie können am Montag gleich als Leiharbeiter bei uns weiterarbeiten...blablablubb". Damals hatte ich mit Zulagen ca 21 DM die Stunde - und sollte dann die gleiche Arbeit machen, in der gleichen Firma, nur halt als Zeitarbeiter.
Ich sagte dem guten er solle sich seinen Vorschlag da reinschieben wo selten die Sonne hin scheint.
Übrigends ist der Grund für Leihstrullen zu beschäftigen ganz einfach gewesen, Siemens berechnete dem Kunden damals einen Stundensatz von ca 130 DM, egal ob es ein richtiger Monteur oder ein Leiharbeiter war. An die Hauptverwaltung musste aber nur der Festangestellte komplett abgerechnet werden, wodurch bei einem Leiharbeiter dessen Firma so um die 40 DM bekam, ein Reingewinn von 90 DM übrig blieb.
So machte man - übrigends auf Kosten der Qualität - einen schönen Reibatz.
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12.02.2008 12:37 Uhr von specksn
 
+5 | -0
 
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Leute kommt nach Österreich! Hier gibts die gesunde MIttelschicht und Fachkräfte sind dringend gesucht.
Also hop hop ;)
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12.02.2008 12:41 Uhr von helldog666
 
+7 | -1
 
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Mhh das nächste Land: in das man auswandern sollte wären wohl die Niederlande, Mindestlohn seit 40 Jahren, kein Hartz 4, allgemein besserer finanzieller Status, Sprache leicht zu lernen usw..
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12.02.2008 14:35 Uhr von Luzifers Hammer
 
+10 | -0
 
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@WirklicheWahrheit: @Meine Mutter hat 37 Jahre gearbeitet und bekommt nicht einen Cent vom Staat.
Weil Ihr Ehemann zwei Euro zuviel Rente bekommt.

Aber jeder daher gelaufende....
.....bekommt sein Hartz 4?!

Und wer bitte ist schuld?
Der da hergelaufende?
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12.02.2008 15:13 Uhr von steuerzahler
 
+6 | -0
 
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Wenn es mir in meinem späteren Leben mal so dreckig gehen sollte, das man mir einen 1 Euro Job anbietet, dann werde ich bestimmt zum Attentäter.

Sklavenaufstände gabe es schon im alten Rom. Ich denke hier wäre es auch angebracht. Für mich ist diese Arbeit moderne Sklaverei. Jeden 1 Euro Jobber würde ich ans Herz legen, wenn möglich, auszuwandern.
Ich schlage die Türkei vor.
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12.02.2008 15:21 Uhr von Laub
 
+6 | -1
 
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lol? dass Arbeitslose, die einer Tätigkeit im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs nachgingen, in den folgenden zwei Jahren keinen Vorteil daraus ziehen können.

ja ach! wenn man einen euro die stunde bekommt.. was ist das denn?? das ist ja wie in china! ich würde mich einfach weigern für einen euro zu arbeiten... das ist einfach unverschämt.. drecks deutschland... ganz ehrlich.. wenn das so weitergeht sind hier echt zustände wie in china wo die leute den ganzen tag für 3-5 euro ackern.
und das dsa keine wirksamkeit hat kann sich doch jeder an den fingern abzählen.. wer auch immer meint das bringt was... der soll mal selber für 1€ arbeiten und das eine ganz zeit lang. pah.
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12.02.2008 15:57 Uhr von spacereiner
 
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@Bokaj: @Bokaj,Alg4gehört eben NICHT zum "Lohn" eine 1Euro Jobbers
Das Eine hat mit dem Anderen NICHTS zu tun!

Auuserdem ist es kein Lohn sodern eine Mehraufwandsentschädigung!
Mal informieren bevor mans o einen Dummfug schreibt!
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12.02.2008 19:53 Uhr von Bokaj
 
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@spaceeiner: Ich habe keinen Dummfug geschrieben oder wie du das nennst.
Wer in Deutschland nicht arbeitet, erhält nun einmal Sozialhilfe oder hartz4. Wenn man arbeitet, erhält man dieses Geld nicht.

Also erhält er diesen 1 Euro "Aufwandsentschädigung" plus hartz4.

Was ist daran falsch?
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12.02.2008 20:04 Uhr von CyG_Warrior
 
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Naja Das 1€-Jobs hauptsächlich dazu da sind, die Arbeitslosen-Statistik zu schönen, ist ja nun wirklich keine Geheimnis.
Allerdings habe ich meinen jetzigen Job im einem Ingenieurbüro dem 1€-Job davor (bzw. den sich daraus entwickelnden Beziehungen) zu verdanken. :-)
Also können diese Jobs MANCHMAL (aber leider nur selten) wirklich was bringen.

Muss allerdings dazu sagen, dass mein 1€-Job ein Ausnahmefall war, da der bei einem "Arbeitgeber" stattfand, der regional recht bekannt ist und sehr gute Kontakte zu allen möglichen Arbeitgebern (die diesen Verein oft auch fördern) unterhält.
Als Info: http://www.schlossrodenberg.de (bin dort mom. auch Schaztmeister)
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13.02.2008 02:24 Uhr von newsfeed
 
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Das muss gaaanz schnell wieder abgeschafft werden.

Grundeinkommen für jeden und ein nicht geringes Lohneinkommen bei einer Arbeitsaufnahme. DAS wird irgendwann kommen müssen. Die Alternative wäre ein Bürgerkrieg, der unweigerlich kommen würde, wenn der Weg weiter gegangen wird.
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13.02.2008 02:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Regierungen die es nicht fertig bringen, dass ein jeder Mensch seine Arbeit einbringen kann und davon leben kann - hat ihre Aufgabe nicht erbracht.
Wir fliegen zum Mond und wissen bis heute nicht wie ein Staat so funktionieren könnte, dass ein Mensch von seiner Arbeit leben und ein Renter existieren kann.
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13.02.2008 07:18 Uhr von scuba1
 
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1€ Job´s: War doch abzusehen mit diesen Job´s.
Ins Leben gerufen von der SPD und Konsorten um den Wirtschaftsbossen die Taschen noch schneller füllen zu können.Allein in meiner Gegend weiss ich von einigen 1 € Jobbern daß sie die Arbeit machen die ein entlassener Festangestellter vorher gemacht hat.
Das ist Lohndumping per Gesetz.
Und CDU/CSU und SPD nennen sich Volksparteien.
Für mich eine Vereinigung organisierter Lachnummern.
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13.02.2008 10:46 Uhr von zauberengel
 
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Falsche Rechnung: Die Leute verrechnen sich immer. Schliesslich arbeitet man nicht für 1 € die Stunde sondern definitiv für mehr. Schliesslich wird ja auch noch der Lebensunterhalt sichergestellt und die Kosten dr Unterkunft nicht zu vergessen.
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20.03.2008 23:34 Uhr von CyG_Warrior
 
+0 | -0
 
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Würde mich dochmal: interessieren, wofür mein "-" ist...

Naja, gibt eh keine Antwort...

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