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Nokia-Arbeiter in Rumänien erhalten monatlich 219 Euro

Als Ersatz für das von der Schließung bedrohte Werk in Bochum hat Nokia am heutigen Montag die Fabrik in Cluj (Klausenburg) eingeweiht (SN berichtete). Dort werden bis zum Jahresende etwa 1.200 Menschen einen Arbeitsplatz finden.

Jetzt wurde bekannt, dass der Monatslohn der rumänischen Arbeiter umgerechnet bei durchschnittlich 219 Euro Brutto liegt. Das ist noch weniger als das Durchschnittsgehalt des Niedriglohnlandes.

In den nächsten 30 Jahren möchte Nokia in dem neuen Werk Mobiltelefone für Europa, Asien und Afrika produzieren. Neben den niedrigeren Löhnen profitiert das Unternehmen von Steuererleichterungen.


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WebReporter: Shortine
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Arbeit, Nokia, Arbeiter, Rumänien
Quelle: www.focus.de

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66 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2008 16:27 Uhr von Schelm
 
+69 | -9
 
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...zeigt die offiziell doch so sozial engagierte Fa. NOKIA so langsam immer mehr ihr wahres Gesicht
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11.02.2008 16:27 Uhr von Flund3r
 
+58 | -7
 
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sparen die ja ordentlich was ein. Dann können die uns gleich die Subventionen zurückzahlen.
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11.02.2008 16:34 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+60 | -6
 
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Tja Dagegen kann man nur mit ablehnugn der Nokia Handys angehen. Ab da wo die Konzerne merken das die Kunden soetwas nicht akzeptieren denken die auch um.

Aber der Deutsche is halt mal so besch....das er dis wieder in 1 Monat vergessen hat und beim Handyladen nach dem neuesten Nokia-Model fragt.

Selber schuld sag ich da nur.....
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11.02.2008 16:41 Uhr von thabowl
 
+28 | -12
 
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verbieten: sollte man den Verkauf von Nokia HAndys in Deutschland, ein Unternehmen das Deutschland dermaßen öffentlich verarscht sollte dementsprechend behandelt werden.
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11.02.2008 16:41 Uhr von 08_15
 
+14 | -6
 
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Mindestlohn in Rumänien anpassen! 30 Jahre Westgehälter in der Produktion werden den Heuschrecken den Geschmack verderben!

mfg

PS: Im Gegensatz zu DE mit lächerlichen 5 Jahren haben die eine Option über 30 Jahre!

Unsere Polikiker sind richtig gut! Treten sie doch das eigene Volk, anstatt es zu vertreten.

5 Jahre zu 30 Jahren sollte den desolaten Zustand der geistigen Zurechnungsfähigkeit der Führungselite aufzeigen.

Möchtegerne und dumm wie Stroh! Hauptsache der Kontostand im Ausland stimmt.
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11.02.2008 16:43 Uhr von dba
 
+15 | -13
 
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warum der ärger: sehr viele große Firmen haben in den letzten Jahren ihre Produktion nach Ost-Europa verlegt, warum jetzt die Aufregung bei Nokia, denn andere Handy hersteller sind ja auch schon abgehauen.
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11.02.2008 16:50 Uhr von ksros
 
+12 | -1
 
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@ Flund3r: Denk dran, Müller Milch ist auch nicht besser, und viele Andere auch.

http://de.wikipedia.org/...
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11.02.2008 17:18 Uhr von syn0nym
 
+13 | -3
 
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Profitmaximierung ist das Stichwort, welches solche Traögdien wie in Bochum verursacht. Selbst bei zweistelliger Gewinnsteigerung werden Produktionsstätten ins Ausland verlegt, viele tausende Arbeitnehmen einfach gekündigt - der Globalisierung sei Dank...
Die Liste ist lang: Deutsche Bank, Nike, Müllermilch, Nokia und sie lässt sich beliebig lang fortsetzen.
Nur was tun? Ich sehe langfristig nur eine mögliche Lösung des Problems: Bildung! Nur sehr qualifizierte Arbeitskräfte können dafür sorgen, dass Investoren im Land bleiben. Da das Angebot an wirklich qualifizierten Arbeitnehmen in "Billiglohnländern" sehr bescheiden ist.
In der Bildung liegt Deutschlands Stärke! Hier muss die Regierung investieren, um das Lohndumping einzudämmen und um die Produktionsstätte Deutschland auch in Zukunft attraktiv zu machen.
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11.02.2008 17:19 Uhr von 08_15
 
+2 | -12
 
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11.02.2008 17:25 Uhr von Webmamsel
 
+13 | -1
 
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wieder ein produktname mehr auf meiner liste: ich kaufe nicht bei lidl
ich kaufe keinen artikel, wo sony draufsteht
ich kaufe nichts von müller milch
und nun kommt nokia noch dazu.


wenn das so weiter geht muss ich mich bald selbst versorgen
;)
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11.02.2008 17:36 Uhr von Borgir
 
+9 | -2
 
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darüber: lohnt es sich nicht mehr sich aufzuregen. über solche schweine kann man einfach nix mehr sagen.
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11.02.2008 17:46 Uhr von serafen
 
+8 | -1
 
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Finnische Arroganz: NOKIA hatte schon immer eine sehr arrogante Haltung, gerade auch gegenüber den eigenen Vertriebspartner; so verwundert auch dieser Schritt nicht sonderlich.

Meines Erachtens sollte die regulierungsfreudige EU vielleicht mal über eine Saktionierung (vgl. Microsoft) nachdenken, als klares Zeichen gegenüber etwaigen Nachahmern ...

Als ich noch vor zwei Jahren bei Media Markt im GSM-Bereich gearbeitet habe, hieß es seitens der Außendienstmitarbeiter schon damals: "... die MSH (Media-Saturn Holding) stellt nur eine winzige Sparte der Absatzwege dar ..."

Man mag zu Elektrofachmärkten wie Media Markt u. a. stehen wie man möchte - daß dort ohne jeden Zweifel starke Umsätze generiert werden, steht jedoch außer Frage; mit einer derart arroganten Haltung hatten wir intern schon beschlossen, keine NOKIA-Endgeräte aufzunehmen - und es ging!

Es war kein NOKI-spezifisches Problem sein, da andere Unternehmen und Sparten nachziehen werden; mit klaren Signalen gegen solche Arroganz und unternehmerische Kursichtigkeit, sollte aber Einhalt geboten werden können.

Ich bezweifle, dass Rumänien es sich langfristig - mit Blick über den Tellerrand hinaus - gefallen lassen wird, solche Niedriglöhne zu fahren ...

Ein richtiger Schritt in Richtung Globalisierung wäre doch gleichfalls, ach so "ehrenwerten" Unternehmen kollektiv einen Riegel vorzuschieben.

Für mich hat NOKIA noch nie eine kaufentscheidende Rolle gespielt - das wird sich durch die aktuellen Ereignisse nicht sonderlich verbessern ...
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11.02.2008 17:46 Uhr von taekigirl
 
+5 | -2
 
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nur scheiße: hier verlieren leute ihren arbeitsplatz und dort wird günstig produziert. ich finde es nicht gut die bekommen nur eindritel von nem arbeiter von hier und das für die gleiche arbeit das is doch ne schande. ich werde mir kein nokia handy mehr kaufen war aber auch mit m,einem letzten unzufrieden.
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11.02.2008 17:48 Uhr von MisterTorture
 
+3 | -1
 
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Gaaanz deiner Meinung Borgir. Leider hat es keinen Wert sich über diese Lobbyistendrecksäcke aufzuregen.

Einfach nur traurig, dass manche den Hals nie voll genug bekommen, und immer noch raffgieriger werden....
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11.02.2008 17:48 Uhr von HBausA
 
+5 | -2
 
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Gleiches Recht für alle! Dann sollten die Manager, dort auch dementsprechend entlöhnt werden. Wie wäre es mit meinetwegen 2.190,-- Euro? Ist immerhin das Zehnfache von dem, ws ein "normaler Arbeiter im dortigen Werk verdient!
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11.02.2008 17:52 Uhr von MitHanDir
 
+6 | -1
 
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Die werden mit Sicherheit die Löhne schnell erhöhen müssen da denen sonst alle Mitarbeiter weg laufen werden. Das ergeht nämlich Conti gerade so in Rumänien Die Mitarbeiter lassen sich vom Konzern ausbilden und wechseln dann die Arbeit, weil sie mit ihren gewonnen Qualifikationen wo anders mehr verdienen.Ich bin mir sicher das Nokia hier sich ein fettes Eigentor schießt und darüber bin ich nicht traurig ^^.
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11.02.2008 18:01 Uhr von norge
 
+4 | -0
 
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Ist mir da ein Stein vom Herzen gefallen: das ich hier in deutschland lebe. da bekommt ja meine frau 20 € mehr netto, bei 3 € stundenlohn. :-)))
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11.02.2008 18:29 Uhr von Majestico
 
+3 | -1
 
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Oh Mann! Ich arbeite zur Zeit für eine Firma in Rumänien. Und ich dachte schon ich höre nicht richtig, als mir gesagt wurde, dass hier Ingenieure 300-400 Euro kriegen. Aber das ist ja echt nicht zu fassen....
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11.02.2008 18:42 Uhr von Scorpio1284
 
+5 | -1
 
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man zahle einem arbeiter: 219 € und will ihm anschließend ein handy für 500€ verkaufen.

welcher Rumäne greift da zu?

man gebe einem ehemaligen deutschen nokia-angesltetten 348 € Hartz IV und will ihm anschließend ein handy für 500€ verkaufen.

wer greift da zu?

kurzfristig ist dies sicher positiv für die firma/firmen (steigerung des gewinns), langfristig sehe ich es nur negativ (arbeiter = kunden fehlt geld zum kauf)
und wenn noch mehr firmen sich so verhalten, wirds ganz dunkel
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11.02.2008 19:00 Uhr von ShorTine
 
+4 | -3
 
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Freut euch: Die Preise werden dann ganz sicher dramatisch sinken. Ein nagelneues Handy ohne Vertrag wie das hier...

http://www.guenstiger.de/...

... mit mp3-Player, 5mp-Kamera und W-LAN kostet dann statt maßlos überteuerten 400 Euro nur noch 40 bis 80 Euro. Da sind so manche reine mp3-Player oder Digicams teurer.

GEIZ IST GEIL ! ! !
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11.02.2008 19:07 Uhr von Major_Sepp
 
+4 | -1
 
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Nicht zu fassen "Jetzt wurde bekannt, dass der Monatslohn der rumänischen Arbeiter umgerechnet bei durchschnittlich 219 Euro Brutto liegt. Das ist noch weniger als das Durchschnittsgehalt des Niedriglohnlandes."

Erst nutzen sie die EU aus, dann D und jetzt auch noch die Rumänen...da gehört definitiv ein Riegel vorgeschoben!
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11.02.2008 19:08 Uhr von christi244
 
+0 | -3
 
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Kennt sich jemand in RU aus was kann man mit 800 Lei drüben anfangen?
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11.02.2008 19:13 Uhr von DarkestX
 
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Die haben einfach den: Kontakt zu ihren eigenen Leuten verloren. Es zählen wirklich nur noch Umsätze.

Obwohl das Werk in Bochum Millionen Gewinne abgeworfen hat und das nur durch den Einsatz der Mitarbeiter ist selbst das noch nicht genug.

Hauptsache fett werden. Das man irgendwann nichts mitnehmen kann scheint den oberen noch nicht aufgefallen zu sein.

Die armen Schweine in Rumänien werden das auch noch früh genug merken das billig immer noch zu teuer ist.

Für mich persönlich haben sich NOKIA Handys eh schon erledigt. Fahre mit Sony und Samsung besser als jemals mit den alten Nokia Geräten.

Vielleicht schlägt ja mal der Blitz bei denen ein. Man wünscht ja immer alles Gute. ;-)
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11.02.2008 19:18 Uhr von logictechnique
 
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@ major sepp: Keiner zwingt die Rumänen im Werk zu arbeiten.
Vor zwei Wochen kam da so nen schöner Bericht auf der ARD. Momentan herrscht in der Region durch Nokia Arbeit im Überfluss, natürlich sind somit die Löhne niedrig. Nach einem SZ Artikel haben sich alleine auf die ersten 500 Stellen über 8500 Personen beworben. Dazu soll das Nokia Werk indirekt bis zu 15.000 neue Stellen in/um Siebenbürgen schaffen.
Leider gibts keine Vergleichsstatistiken wie hoch der Lohn in dem Raum sonst ist
Es scheint aber trotzdem auszureichen, um auch gebildete Arbeitskräfte dort zu behalten.

Außerdem, wie es einer hier schon zu Conti erwähnt hat, sobald auch andere größere Firmen ansässig werden und der Faktor Arbeit immer begrenzter wird, steigen auch bei Nokia zwangsweise die Löhne.
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11.02.2008 19:31 Uhr von christi244
 
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Wartet doch mal ab bis dato ist der größte Exportschlager der Rumänen der Faktor Mensch. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass die sich dauerhaft mit Hungerlöhnen zufriedenstellen lassen, wenn Tür und Tor zu mehr Gage offen ist.

Diesen Thread hier zu kommentieren, bringt nur etwas, wären hier Rumänen, die uns sagen können, wie die Situation tatsächlich ist z.B. zum Thema Lebenshaltungskosten, Mieten, etc. Augenblicklich sehen wir nur nackte Zahlen, die wir nicht bewerten können, da der gemeinsame Nenner fehlt. Die Frage ist doch, wie weit Rumänen mit 800 Lei im Monat kommen, wenn sie Mieten zahlen müssen.

Aber in Sachen Handling, hier bedankt Euch bei der CDU und den Sozis, die derartige Sauereine per Gesetz erst ermöglicht haben.

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