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Heute findet die Einweihungsfeier des neuen Nokiawerkes in Rumänien statt

Im nordwestrumänischen Jucu wird am heutigen Montag der erste Produktionsbereich der neuen Fabrik von Nokia eingeweiht. An der Feier nimmt der Vizechef von Nokia, Juha Putkiranta, teil.

Vertreter der rumänischen Regierung werden ebenfalls teilnehmen. Die neue Produktionsstätte wird bis zum Ende des Jahres etwa 1.300 Beschäftigte haben.

Das rumänische Werk steht als Ersatz für die Produktion, die Mitte 2008 in Bochum eingestellt werden soll. Gegen die Schließung in Bochum gibt es weitere Proteste in Deutschland. Dort gibt es 2.300 Beschäftigte.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nokia, Rumänien
Quelle: de.news.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2008 10:13 Uhr von MiefWolke
 
+10 | -2
 
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Aufschwung Ost. Ist doch super für die Leute da unten das sie jetzt Jahre ausgebeutet werden und das Werk dann auch geschlossen wird.
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11.02.2008 10:34 Uhr von R.H.
 
+7 | -1
 
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Für den Moment ist es doch sehr gut für die Leute da unten. Inwiefern das neue Werk bestehen bleibt ist ja erst mal egal.
Die Leute haben gute Arbeit und gutes Geld für deren Verhältnisse.
Dass wir in Deutschland den Zonk gezogen haben, ist nun mal freie Marktwirtschaft und Globalisierung.
Hauptsache es geht der besagte Teil der Subventionen zurück. Auf mehr lässt sich meiner Meinung nach nicht hoffen.
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11.02.2008 11:30 Uhr von FyodorS
 
+3 | -0
 
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überzogen gesagt: wird es bei uns bald so aussehen wie in der usa, wenn es mit offshoring so weiter geht ! Nur noch Dienstleistungen kaum Produktion .. großer wirtschaftlicher Schaden.
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11.02.2008 11:45 Uhr von snake2006
 
+2 | -2
 
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Boykott: Falls es jemand nicht mitbekommen hat:

Daimler baut die A- und B-Klasse in Zukunft in Rumänien und Polen. Fangt schon mal an eure Mercedes aus Boykott zu verschrotten. Eine deutsche Firma baut im Ausland und baut hier Arbeitsplätze ab. Pfui. :-)

Bitte dann noch Siemens, Miele, Bosch, Grundig, BMW und VW nicht vergessen. Die machen das schon lange.
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11.02.2008 11:47 Uhr von snake2006
 
+2 | -0
 
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wenn ich den Bericht richtig deute:

1300 Rumänen leisten mit einem Monatslohn von 300 Euro das gleiche, wie 2300 Deutsche mit einem Monatslohn von 2.500 ???
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11.02.2008 12:05 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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Tja, die sind halt noch motiviert und nicht solche: Lahmärsche wie die westdeutschen Häusleverlierer. :-D
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11.02.2008 13:21 Uhr von wossie
 
+3 | -0
 
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Man kann nicht für Globalisierung sein und dann Firmen verurteilen, die diese Globalisierung nutzen.
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11.02.2008 13:28 Uhr von logictechnique
 
+0 | -0
 
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@ snake: Was hat der Monatslohn damit zu tun? Die Arbeiten im deutschen Werk haben keine weitläufigen Qualifikationen oder hohe Einarbeitungszeiten gebraucht. Für rumänische Verhältnisse ist der Lohn zwar grenzgängig (zumindest Mindestlohn lt. rum. Regierung 310€), aber da die Fabrik in einer ländlichen Gegend steht und bisher scheinbar keine anderen großen Arbeitgeber existent sind, imho ok. Sollte dieser Wirtschaftspark richtig boomen werden auch die Löhne über kurz oder lang hochgehen.
Zudem steht im neuen Werk sinnvollerweise auch ein neuer Maschinenpark, das dürfte die Produktivität gegenüber dem Bochumer Werk deutlich erhöhen.
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11.02.2008 15:17 Uhr von Hino-Ken
 
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Wo bleiben Wo bleiben die Selbstmordattentäter, wenn man sie dann mal braucht?
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11.02.2008 15:34 Uhr von ShorTine
 
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219 EURO BRUTTO! Nix mit Mindestlohn von 310 Euro oder so.
Ich bin gespannt, ob die dafür überhaupt qualifizierte Arbeitskräfte finden.
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11.02.2008 15:41 Uhr von webfliege
 
+2 | -1
 
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Warum jammern denn alle wer hat denn so von der Globalisierung geschwärmt?
Waren das nicht die Politiker?
So langsam aber sicher gehen auch den letzten Hinterbänkler in der Politik die Augen auf, Verlierer der Globalisierung um jeden Preis wird Deutschland sein.
Da gibt es doch so ein Sprichwort, dass ich etwas abändere:
"Die Globalisierung frißt Ihre Kinder".
Der einfache Arbeiter und Angestellte wird in diesem Spiel der Verlierer sein.
Gewinnen werden nur die Konzerne!
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11.02.2008 17:26 Uhr von snake2006
 
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Qualifizierung: Seid mir nicht böse, aber ein Nokia Handy zusammensetzen kann meine 4-jährige Tochter. Bochum wie auch Rumänien erhält fertige Platinen welche in ein Back Cover eingesetzt werden. Vorher wird das Display mit 4 Spangen auf die Platine gesetzt und die Tastatur in vorhandene Aussparungen gelegt. Anschließend kommt das Frontcover drauf und das " zusammengebaute " Gerät geht in die Endkontorlle. Wir sind selbst Servicepoint von Nokia und es gibt kein Hersteller, der einem die Montage oder Demontage einfacher macht. Mehr wurde in Bochum nicht getan und wird auch in Rumänien nicht getan. Die Platine kommt schon immer von Flextronic, welche 100 % aller Platinen für Mobilfunkgeräte herstellt.

Für diese Arbeiten braucht Nokia wirklich keine qualifizierten Fachkräfte, sondern billige Arbeitskräfte.

Und die gibt es leider nur im Ausland.

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