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Hartz IV bei kinderreichen Familien oft lukrativer als Arbeit

Kinderreiche Familien, die von Hartz IV leben, stehen finanziell oft besser da als Eltern, die Vollzeit erwerbstätig sind.

Nach einer Studie des Instituts für Weltwirtschaft (IVW) lohnt sich z. B. Arbeit für Paare mit drei Kindern erst ab einem Bruttomonatsverdienst von rund 2.570 Euro. Beim ALG II gibt es pro Kind 208 Euro, ein Kind über 15 Jahre erhöht die Transferzahlung um 278 Euro. Unterkunfts- und Heizungskosten werden entsprechend angepasst.

Auch in Hinblick auf den Mindestlohn stehen ALG II-Empfänger oft besser da. Nach dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung muss ein alleinverdienender Familienvater mit zwei Kindern (40-Stunden-Woche) einen Stundenlohn von 9,25 Brutto nach Hause bringen, um mit dem langzeitarbeitslosen Nachbarn gleichziehen zu können.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Familie, Hartz IV
Quelle: www.bild.de

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137 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2008 09:53 Uhr von Boerje
 
+34 | -21
 
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Und da wundert man sich dass manche Arbeitslose gar nicht mehr arbeiten wollen? Schön dass die Politiker so ah am Volk sind...
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11.02.2008 10:00 Uhr von MovieMaster
 
+92 | -9
 
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Das zeigt nur dass die Loehne der "einfacheren" Berufe zu gering sind.
Am Hartz4-Satz kann nicht mehr gespart werden, aber der Abstand zum Berufstaetigen muss groesser werden. Also muss ein Mindestlohn her.
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11.02.2008 10:09 Uhr von Lmax1
 
+16 | -2
 
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Einfache Lösung: partielle, lineare Anrechnung des Verdiensts auf die ALG-Ansprüche, anstelle dubioser "Freibeträge" etc. Also: von jeweils 1 Euro Verdienst werden 50, 60 oder ... (über die genau Höhe lässt sich diskutieren) Cent angerechnet, die restlichen 50, 40 ... Cent darf der Arbeitnehmer zusätzlich zur Förderung behalten.

Und schon würde sich für jeden ALG-II-Empfänger in jeder Lebenssituation jede einzelne Arbeitsstunde auch wieder lohnen. Was, nebenbei, als Anreiz zum Arbeiten vermutlich mehr bringt als bürokratische Schikanen.
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11.02.2008 10:13 Uhr von Das allsehende Auge
 
+33 | -4
 
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9,25 Brutto ist Lohn der einfachen Leute? Ein gelernter Zeitarbeiter wäre froh wenn er so viel in der Tasche hätte. Und ein Facharbeiter bekommt heute auch nicht mehr viel mehr, wenn überhaupt.

Zur News - kein Kommentar.

Ausser Arbeiten muss sich wieder lohnen - wenn sie denn da wäre. .-(
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11.02.2008 10:15 Uhr von VincentGdG
 
+47 | -9
 
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Stimmt so nicht: Ich habe ein Jahr mit einer Mutter mit drei Kindern zusammengelebt. Wir hatten zusammen ca. 1300€ im Monat.

Davon müssen der Strom für 5 Personen, das Essen für 5 Personen und die Kleidung für 5 Personen gezahlt werden.
Man sollte nicht glauben, wie schnell Kinder wachsen und neue Klamotten brauchen. Rücklagen z.B für Reparaturen oder Anschaffung einer Waschmaschine sind nicht möglich. Ebensowenig kann man sich Schulausflüge der Kinder leisten.

Die Kinder schliefen nach einem Umzug dann auch auf blanken Matrazen auf dem Fußboden. Schränke konnten wir nicht kaufen, also wurden die Anziehsachen auf dem Boden abgelegt. Spielzeug oder Puppen gabs natürlich auch nicht.

Wer das freiwillig mitmacht, obwohl er arbeiten könnte, der muss wirklich sehr heruntergekommen sein.
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11.02.2008 10:16 Uhr von MiefWolke
 
+18 | -1
 
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Wenn ich hochrechne was ich an Spritkosten im Monat habe, würde ich auch lieber daheim bleiben.
Dann kürzen sie noch die pendlerpauschale, passen den Spritpreis an und sobald man auf Super Plus benzin umsteigen muss wegen dem scheiss Biospritanteil ist es sowiso vorbei.

Bei mir bleibt am Ende vom Monat nicht viel über.
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11.02.2008 10:23 Uhr von nova1981
 
+19 | -3
 
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Seid ihr euch sicher das eure Rechnung so aufgeht? Mir fällt dabei nur klar ins Auge,das die Politiker an den falschen Stellen sparen wollen. Am Hartz-IV_Satz kann man nun wirklich nichts mehr wegnehmen,ohne den Menschen noch mehr zu schaden. Als Elternpaar spart man auch nicht am Essen der eigenen Kinder um Einsparungen vorzunehmen (just for example).
Vielleicht sollten unsere Politiker ihre eigenen Gehältern mal prüfen und kürzen. Mr Schröder genießt doch jetzt noch Gelder für seine Amtszeit,was ich nicht so wirklich fair finde.
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11.02.2008 10:24 Uhr von Luthienne
 
+24 | -8
 
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*rofl*: Und schon wieder ein Haufen Lügen.
Seit wann bekommen arbeitende Menschen kein Kindergeld mehr?
Die Summe von 208€ ist schlichtweg falsch, es sind lediglich 54€, die Arbeitslose für ihre Kinder unter 15 "mehr" bekommen als Arbeitende.
Dafür haben Arbeitende die Kinder auf der Steuerkarte und zahlen entsprechend weniger Lohnsteuer.

Alleinerziehend mit 4 Kindern bekomme ich vom Arbeitsamt etwa 1000 Euro- das wäre dann in etwa der Nettoverdienst, den ich haben müsste um davon über die Runden kommen zu können mit einem Vollzeitjob, hätte ich einen Partner den ich mit "durchschleifen" müsste, wärens eben rund 300€ mehr.
Wenn man dafür trotz aller Freibeträge usw noch 2570 verdienen muss- ja, dann liegts ganz sicher an den bösen Arbeitslosen *g*
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11.02.2008 10:44 Uhr von Luthienne
 
+25 | -9
 
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@ Autor: Ich habe die News übrigens angezeigt, da sowohl in Quelle als auch in der News falsche Tatsachen verbreitet werden, und ich hoffe, dass das jeder andere der sich halbwegs mit der Materie auskennt oder wenigstens ein wenig in Mathe in der Schule aufgepasst hat, auch tut.

Schlimm genug dass heute wieder Millionen Menschen diese Lüge lesen und unkommentiert hinnehmen- weiterverbreiten muss man den Unsinn allerdings nun wirklich nicht mehr.
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11.02.2008 11:08 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
+3 | -8
 
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@ Armithage: aber genau so ist es doch schon heute.
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11.02.2008 11:21 Uhr von oneWhiteStripe
 
+11 | -5
 
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Klasse! die Bild mal wieder beim hetzen!

Danke Springer!

was lernt der durchschnitts-bild-leser aus dieser nachricht?

naja...die kommentare zeigen es ja jetzt schon....

verbietet dieses hetzblatt endlich!
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11.02.2008 11:23 Uhr von chitah
 
+21 | -7
 
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@Luthienne: Wo bitte werden in der News falsche Tatsachen wiedergegeben? Die einzige irritierende Angabe ist das volle Kindergeld! Aber der Kernpunkt, nämlich das man mit ALG2 oftmals besser dasteht als mit einem Arbeitnehmer ist eine Tatsache und auch der angegebene Bruttolohn ist Fakt!

Als ALG2-Empfänger erhältst Du (alles gerundet):

Person1 300
Partner 300
Kind1 50
Kind2 50
Kind3 50

Sind schon 750 €! Bei der aktuellen Mietsituation darf man ruhig von einer durchschnittlichen iete von 650 € ausgehen. Das sind dann gesamt 1400€!!!!

Hat einer der beiden Arbeit bekommt er bei 2570€ brutto einen Nettolohn von ca. 1600€!! Da sind dann aber die Kinderfreibeträge voll angerechnet! Dazu kommen dann noch Spritgeld, Verpflegung und div. andere Kosten der Arbeitsaufwendung. Da kann man defensiv ruhig von 100 € ausgehen. Bleiben im Endeffekt 100€ mehr im Monat wenn man arbeiten geht! Dies kann im jeweiligen Fall (Pendler, doppelte Haushaltsführung, Montage etc.) auch gern deutlich weniger ausfallen!

Da in de News die Rede davon war das sich die Arbeit erst ab dem Verdienst lohnt, soll es also heißen das man dann erst was von der Arbeit übrig behält. Dies kann sein, muß aber nicht wie ich Dir hier gezeigt habe. Es kann also möglich sein das man nichtmal bei diesem Verdienst etwas von der Arbeit hat!

Ist ja aber nicht neu das immer wieder einige versuchen bei ALG2 schön mit Zahlen zu spielen, weil die Wahrheit unangenehm ist.
Ich habe bei beiden Beispielen das Kindergeld weggelassen!

Es ist wohl deutlich das wir in Deutschland dringenst einen Mindestlohn brauchen! Bei ALG2 gibts nichts mehr zu sparen, also müssen die Löhne hoch, damit ich von meiner Arbeit etwas habe.

Wo ist die News also bitte falsch?
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11.02.2008 11:23 Uhr von FyodorS
 
+7 | -45
 
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11.02.2008 11:25 Uhr von tassilo_111
 
+12 | -3
 
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Ganz klar was hier passiert. Ist gar nicht so doof, was unsere Regierung mit Hilfe der Medien hier betreibt. Die stacheln das Volk einfach gegeneinander auf. Denen die arbeiten wird gesagt, wie "hoch" die Hartz IV Leistungen sind. Und die regen sich dann über die Arbeitslosen auf. *Ironie aus*.

Wie einige meiner Vorredner bereits sagten, ist dies natürlich genau der falsche Weg. Hartz IV ist schon wirklich Minimum.

Es müssten tatsächlich die Löhne erhöht werden. Damit sich ein Arbeitender wirklich von seinem Lohn ernähren und auch davon leben kann.

So rum wird ein Schuh drauß.

Aber unsere gewählten Volksvertreter sehen das sicher anders.
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11.02.2008 11:28 Uhr von Luthienne
 
+8 | -8
 
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"Bei der aktuellen Mietsituation darf man ruhig von einer durchschnittlichen iete von 650 € ausgehen. Das sind dann gesamt 1400€!!!!"

Wo? Uns steht eine Wohnung mit einem qm- Preis von 4€ zu, und das in einer Universitätsstadt!
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11.02.2008 11:40 Uhr von cyrus2k1
 
+12 | -1
 
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Bloß nicht senken! Das einzigste was das Ausbrechen von sozialen Unruhen verhindert ist das jeder in Deutschland einigermaßen leben kann durch diese Unterstützung vom Staat. Sollte das noch weiter absinken oder wegfallen, werden die Betroffenen zwangsweise vor die Wahl gestellt Kriminell zu werden oder einzugehen. Was dann in Deutschland abgehen würde lässt sich gut in dritte Welt Ländern beobachten.
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11.02.2008 11:49 Uhr von Lmax1
 
+13 | -0
 
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Mindestlohn: Ich weiß auch nicht, was alle Neoliberalen sich immer so über einen Mindestlohn aufregen, als wäre es das Ende der Wirtschaft und der Anfang des Kommunismus. Selbst in den USA gibt´s einen Mindestlohn, und ich glaube, die hat noch niemand mit einem sozialistischen Wohlfahrtsstaat verwechselt ...
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11.02.2008 11:54 Uhr von chitah
 
+7 | -2
 
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Luthienne: Die Mietzuschüsse richten sich bundeseinheitlich nicht nach Preis sondern nach qm! Bei 5 Personen darf Deine Wohnung 105 qm haben. Welche Miete dafür als angemessen gilt hängt vom örtlichen Mietspiegel ab. Ich denke 650€ sind für 105 qm nicht zu hoch angesetzt, da dürfte es unter Umständen schon schwer sein etwas zu finden. Dies ist natürlich von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
Der Mittelwert im aktuellen Mietspiegel beträgt beispielsweise in Berlin 2007 für 105qm ca. 6,55 €/qm! Das sind dann schon 687,75 € KALT!!! Gezahlt wird aber Warmmiete, die dann (wieder sehr defensiv) so um die 800€ beragen dürfte!!!

Eine Universität ist mittlerweile aber auch nicht mehr der Maßstab für hohe Lebensqualität und hohe Mieten. Unis gibt es mittlerweile in jeder zweiten größeren Stadt. :-)
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11.02.2008 12:02 Uhr von DeepVamp
 
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1830 Euro für nen Single? Also ich bekomme rund 470 Euro einschl. der Miete und allen angeblichen Zulagen usw. Wollen die also nun erzählen, das ein Single mit diesem Verdienst gut 1300 an Steuern zahlt? Wäre wohl doch etwas lächerlich oder?
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11.02.2008 12:03 Uhr von chitah
 
+5 | -0
 
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Luthienne: Sorry, ich habe die örtliche Vergleichsmiete vergessen. So komme ich dann auf ein Ergebnis von 657 € kalt. Macht warm, aber noch immer wenigstens 750 €.

Legen wir dann mal mein Beispiel zugrunde hat der AN im Endeffekt sogar 50€ weniger als der ALG2-Empfänger!

Ich sage ja auch nicht das ALG2 zu hoch ist, sondern die Löhne sind deutlich zu niedrig!!! In meiner Stat gehörst Du mit 2570€ brutto schon zu den Besserverdienenden. Ich selbst hatte in mittlerer leitender Position 1800€ brutto!

Um das Beispiel mal zu verdeutlichen....gehe mal mikt offenen Augen drch Deine Stadt und Du wirst eines feststellen. Die großen Wohnungen sind entweder von sehr gut verdienenden oder von kinderreichen ALG2-Empfängern bewohnt! Der Normalverdiener wohnt im Vergleich der 3 Gruppen in der kleinsten Wohnung! Hier bei uns bekommt ene kinderreiche Familie mitunter gern auch mal eine Doppelhaushälfte vom Amt bezahlt! Naja, 6 Kinder müssen untergebracht werden :-)
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11.02.2008 12:15 Uhr von Miem
 
+12 | -0
 
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Erstens: steht in der News nicht, dass ein Facharbeiter brutto 9,25 bekommt, sondern dass er soviel verdienen müßte, um auf den gleichen Satz zu kommen wie ein Hartz4-Empfänger - und das tut er ja offensichtlich nicht. Stimmt auch, mein Mann hat jetzt einen Job als Zeitarbeiter und bei 9,25 die Stunde hätte sich sein Chef erstmal verschluckt vor Schreck.

Zweitens muss man Hartz4 erst mal bekommen, bevor man davon leben kann. Uns wurde es verweigert, weil wir erst mal nicht vorhandene Vermögenswerte verkaufen sollten und ein Teilzeitjob mit 750 Euro brutto für 4 Personen ausreichend sei.

Drittens sind kinderreiche Eltern keine Almosenempfänger, ob sie nun arbeiten oder nicht. Kinder kosten und zwar erheblich mehr als durch Kindergeld und Freibeträge hereinkommt. Etliche Statistiken belegen, dass kurze Zeit nach kinderreichen Jahrgängen auch die Arbeitslosenquote sank - denn Kinder schaffen nun mal Arbeitsplätze! Statt "Du lebst doch nur vom Kindergeld" sollte es eher heißen "Danke, dass du meinen Arbeitsplatz sicherst".

Vierstens ist eine Lohnerhöhung keine volkswirtschaftliche Katastrophe. Denn je mehr Geld ein Arbeitnehmer bekommt, um so mehr kann er ausgeben. Womit die Wirtschaft am Laufen gehalten wird. Lonksenkungen hingegen führen über kurz oder lang zu Firmenpleiten - weil sich niemand mehr Konsumgüter leisten kann. Was der Wirtschaft nützt, ist hohe Umschlagshäufigkeit - also schneller Wechsel des Geldes von Hand zu Hand. Und das ist mit Minimalstlöhnen nicht gegeben.

Fünftens ist es in Deutschland schon seit längerer Zeit so, dass trotz Kinder- und Erziehungsgeld beide Eltern arbeiten müssen, um Miete und Essen bezahlen zu können. Deshalb wird ja kostenlose Ganztagsbetreuung gefordert, ein Mindestlohn würde aber den gleichen Effekt haben. Und den zusätzlichen Vorteil, dass die Kinder intensiver betreut werden können, nämlich von den eigenen Eltern und damit auch besser gefördert werden.
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11.02.2008 12:26 Uhr von ColonelSlaphead
 
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11.02.2008 12:26 Uhr von aawalex01
 
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Da brauch man sich nicht wundern wenn einige Leute nicht mehr Arbeiten gehen wollen.Warum auch.Wenn man als Arbeitsloser mehr Geld hat als einer Arbeiter.Man Politiker wacht endlich mal auf.Es kann doch nicht sein das man als Arbeitsloser mehr Geld in der Tasche hat als ein Arbeiter.Es ist doch so Offensichtlich das da was verkehrt läuft.

Aber unsere Politiker werden leider nie aufwachen.Hauptsache sie haben die fetten Millionen in der Tasche.So sind sie unsere VOLKS Partein.
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11.02.2008 12:29 Uhr von Luthienne
 
+8 | -7
 
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"Um das Beispiel mal zu verdeutlichen....gehe mal mikt offenen Augen drch Deine Stadt und Du wirst eines feststellen. Die großen Wohnungen sind entweder von sehr gut verdienenden oder von kinderreichen ALG2-Empfängern bewohnt! Der Normalverdiener wohnt im Vergleich der 3 Gruppen in der kleinsten Wohnung! Hier bei uns bekommt ene kinderreiche Familie mitunter gern auch mal eine Doppelhaushälfte vom Amt bezahlt! Naja, 6 Kinder müssen untergebracht werden :-)"

Arbeitenden Menschen, die weniger als ALG2 verdienen, steht der Aufstockungsbetrag zu- der liegt, je nach Verdienst, 100-160€ über dem reinen ALG- Satz.
Diesen Menschen stehen dann ebenfalls die gleichen Wohnkosten zu wie nicht arbeitenden ALG- Empfängern, sie können sich die entsprechend großen Wohnungen dann auch genauso leisten, wie nicht arbeitende ALG2- Empfänger.

"Ich sage ja auch nicht das ALG2 zu hoch ist, sondern die Löhne sind deutlich zu niedrig!!! In meiner Stat gehörst Du mit 2570€ brutto schon zu den Besserverdienenden. Ich selbst hatte in mittlerer leitender Position 1800€ brutto!"

Sehe ich genauso. Wobei ich mich dabei nicht auf den Bruttolohn versteife- wichtig ist doch nur, was am Ende netto beim Arbeitnehmer übrig bleibt.
Bevor man jetzt anfängt, Geringverdiener zu drangsalieren weil sie auf Aufstockung angewiesen sind und somit unter die ALG2- Regelungen fallen, wäre es dann mal angebracht, speziell für diese Gruppe nach anderen Lösungen zu suchen.
Arbeit die nicht angeboten wird, kann man nicht annehmen- und von Löhnen, die nicht gezahlt werden, kann man nicht leben.
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11.02.2008 12:36 Uhr von gerndrin
 
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@Chitah: Als ALG2-Empfänger erhältst Du (alles gerundet):

Person1 300
Partner 300
Kind1 50
Kind2 50
Kind3 50

Also Deine Beträge sind schon sehr, sehr gerundet...

Für die Höhe des Sozialgeldes gelten verschiedene Sätze. Sind beispielsweise beide Ehe- oder Lebenspartner arbeitslos, erhält jeder 90 Prozent des Regelsatzes, zusammen also 622 Euro (Ost: 596 Euro). Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr gibt es zusätzlich 60 Prozent des Regelsatzes, also 207 Euro (Ost: 199 Euro). Für Kinder ab 14 Jahre sind es 80 Prozent, also 276 Euro (Ost: 265 Euro).

Für den Familienvorstand 345.--
für 4 Kinder zusammen ~ 1.000.--
Miete rund 800,--

Sind wir schon bei 2145.-- (und immer noch ohne Versicherung usw. die ja auch schön ins Geld geht, oder).

Den Gesamtaufwand hat einer vom Bund mal mit 800.-- Euro pro Person bezeichnet... Kommt ja auch die ganze Bürokratie usw. hinzu...
Ich finde das Geld passt.
Nur den Arbeitenden bleibt zu wenig übrig.

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