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ThyssenKrupp: Korruptions-Verdacht bei Kriegsschiff-Deal mit Angola

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Angestellte des Schiffbauers ThyssenKrupp Marine Systems. Auf diesen Fall wurde man aufmerksam durch die Untersuchung eines anderen Korruptionsfalles, wobei es um einen Deal mit Südafrika ging.

Man vermutet, dass man Bestechungsgelder nach Angola gezahlt, oder zumindest welche angeboten hat. Laut dem "Spiegel" ging es um drei Küstenwachschiffe und eine Korvette, deren Wert sich auf 750 Millionen Euro belaufen. Die Verträge wurden noch nicht unterschrieben.

ThyssenKrupp Marine Systems will jetzt mit einer Arbeitsgruppe interne Untersuchungen durchführen. Das Unternehmen konnte zu den Vorwürfen noch nichts sagen. Zu ThyssenKrupp Marine Systems gehören die Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) in Kiel und Blohm+Voss in Hamburg.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krieg, Verdacht, Deal, Korruption, ThyssenKrupp, Kriegsschiff, Krupp, Thyssen
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2008 17:22 Uhr von Jimyp
 
+4 | -4
 
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Naja die sollen mal den Ball flach halten, denn immerhin bringt der Auftrag Geld nach Deutschland! ;)
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10.02.2008 17:40 Uhr von Borgir
 
+9 | -1
 
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ich denke: dass ein relativ großer teil der wirklich großen deals nur durch bestechungszahlungen zu stande kommen....egal welche sparte in der wirtschaft
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10.02.2008 18:24 Uhr von Totoline
 
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@ Borgir: So schauts aus. Und wenn sowas raus kommt, rollen wieder Köpfe der falschen. Die dafür verantwortlichen Kassieren trotzdem noch frech ab.

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