10.02.08 11:55 Uhr
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Umfrage: Deutsche sind für einen möglichst schnellen Abzug aus Afghanistan

Laut einer Umfrage der "Bild am Sonntag" sind 61 Prozent der Deutschen dafür, dass die Bundeswehr noch im Jahre 2008 aus Afghanistan abzieht, 35 Prozent sind anderer Meinung.

Der Großteil der Umfrageteilnehmer ist, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, gegen einen Einsatz deutscher Soldaten im Süden des Landes. Die USA, Kanada und Großbritannien setzen sich derzeit für eine ausgeglichenere Stationierung der Soldaten aus NATO-Ländern ein.

Lediglich 44 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutsche Soldaten für den Einsatz im Ausland genug gewappnet sind.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Umfrage, Afghanistan, Abzug
Quelle: www.20min.ch

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2008 11:59 Uhr von Showtek
 
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Die Amis haben es angezettelt also sollen die es auch ausbaden. Die können froh sein wenn andere Staaten überhaupt helfen!
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10.02.2008 12:12 Uhr von chris1987
 
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sagen wir so ich soll am 1.04 zum Bund ich habe mich auch bei der Musterung Extrem gegen geweigert gegen den Auslandsdienst weil ich kein bock habe mich für 1.400€ oder was man da bekommt innen Arm oder so ballern zu lassen dazu is mein leben viel zu erfühlt
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10.02.2008 12:15 Uhr von Fendracor
 
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Ein bischen zu simpel: @ Showtek: Der Sinn von Bündnissen ist, dass man sich gegenseitig zur Seite steht und nicht abhaut wenn es einem passt. Mag sein, dass die Amis den Krieg angezettelt haben, aber Afghanistan war/ist eine Hochburg von Terroristen und Drogenhändlern. Außerdem wurde das Volk fürchterlich unterdrückt. Meiner Meinung nach war der Krieg in Afghanistan durchaus berechtigt.

Wir können auch nicht immer davon ausgehen, dass die Amis ihre Soldaten opfern, damit es uns besser geht, wir müssen auch selber Opfer bringen.
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10.02.2008 13:00 Uhr von ferrari2k
 
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@chris1987: Als ich beim Bund war, gab es grade die Anschläge. Damals war es so, dass man Wehrpflichtige, die nur ihre 9 Monate absitzen, nicht zu Kampfeinsätzen schicken durfte. Wäre ziemlich heftig, wenn das zwischenzeitlich geändert wurde.
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10.02.2008 13:00 Uhr von Atyaragi
 
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@Fendracor: was geht uns das an?!
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10.02.2008 13:01 Uhr von Bleifuss88
 
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Natürlich: wollen die Deutschen seit Ende des 2. Weltkriegs am liebsten gar keinen Krieg mehr haben. Daher kommt auf der einen Seite die - ich sage jetzt einmal: defensive Haltung (klar ist es für den Durchschnittsbürger schwierig zu durchschauen was deutsche Soldaten in Afghanistan wollen), auf der anderen Seite resultiert daraus auch die schlechte Ausrüstung der Bundeswehr, die ich als GWDL zumindest zum Teil miterlebe. Ich kann mich noch an den Aufschrei hier erinnern, als es hieß, dass rund 30 Millionen € Verteidigungsetat bereitgestellt werden sollten.

Klar wäre auch ich dafür sofort alle Waffen der Welt zu vernichten und die Armeen abzuschaffen, aber ein solches Utopia kann und wird es nie geben. Und auch die deutschen Bundesbürger sollten einsehen, dass wir uns im Krieg mit einem schwer zu begreifenden Feind befinden. Und gerade diese "Unsichtbarkeit" des Feindes ist mit ein Grund, dass die deutsche Bevölkerung nicht hinter diesem Einsatz steht.

Ich kann auch unsere Verbündeten verstehen, wenn sie unsere Truppen im Süden brauchen. Die Bundeswehr ist - was ihre Kampffähigkeit angeht - sehr hoch angesehen in der Nato.
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10.02.2008 13:02 Uhr von Summersunset
 
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ja toll...fragen wir die BILD-Leser: Man muss doch einen Unterschied machen können zwischen der eigenen subjektiven Empfindung und einer objektiven Notwendigkeit.

Genauso, wie Studiengebühren, Hartz IV und die Gesundheitsreform nicht "schön" sind, entbehren sie doch nicht einer gewissen Notwendigkeit.

Wenn wir jetzt den Leuten zu sehr aufs Maul schauen und ihren Weg des kleinstmögliche Widerstands wählen (nirgendwo einmischen, Sozialleistungen nie kürzen, Steuern nie erhöhen), dann haben wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein paar Jahren ziemliche Probleme. Dann schauen einen die selben Leute von damals vorwurfsvoll an und fragen, wieso man denn damals nichts unternommen hat.
Ja, weil ihr es nicht wolltet, könnte man sagen, bekommt dann aber promt als antwort, wir haben dich doch gewählt, damit du es besser weißt und die Dinge richtig entscheidest.

^^
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10.02.2008 13:03 Uhr von Bleifuss88
 
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@chris1987: Mach dir keine sorgen, als W9er kommst du nicht ins Ausland. Dafür müsstest du schon FWDL23 werden.
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10.02.2008 13:11 Uhr von korolev
 
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dam: die deutschen sollten mal lieber den mund halten!
die haben schiss in allerlei ansichten....scheiß egal...dei können sich nicgt überall raushalten, scheißegal wer was angezettelt hat!!!
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10.02.2008 13:16 Uhr von DerEssener
 
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@ Fendracor: > Der Sinn von Bündnissen ist, dass man sich gegenseitig zur
> Seite steht und nicht abhaut wenn es einem passt.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis... Afghanistan hat niemanden angegriffen. Die NATO ist nicht dafür da, die USA ihre Auffassung von "Freiheit" und "Demokratie" weltweit verbreiten zu lassen...

> Wir können auch nicht immer davon ausgehen, dass die
> Amis ihre Soldaten opfern, damit es uns besser geht, wir
> müssen auch selber Opfer bringen.

Na, dann mal ab an die Front mit Dir... Wer fordert, Opfer zu bringen, der sollte mit gutem Beispiel in erster Reihe voran gehen...
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10.02.2008 14:07 Uhr von Enny
 
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Laut einer Umfrage: Jaja, Umfrage
Die meisten deutschen waren immer schon gegen den Krieg und auch dagegen das deutsche Soldaten nach Afgh. geschickt werden.
Merkel wird Deutschland den Terror bringen.
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10.02.2008 15:29 Uhr von raku
 
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Und wenn die Nato zerbricht? Die Frage ist langsam, wäre es denn wirklich so schlimm, wenn wir uns aus der Nato zurückziehen? Ich gebe zu, auch ich müsste mich erst an den Gedanken gewöhnen, aber.....
Der Kalte Krieg ist vorüber - wer bedroht uns denn wirklich bzw. von wem droht denn in absehbarer Zeit etwas? Von den Russen?
Sieht eher nicht so aus, wenngleich man sich da auch nicht so sicher sein kann. Aber jetzt haben wir ja Polen als begeistertes Nato-Mitglied dazwischen und liegen sozusagen etwas im Windschatten.
Die Nato dagegen scheint immer mehr zur Hilfstruppe der amerikanischen Expansion zu werden - mit all den negativen Begleiterscheinungen für sehr aktive Mitglieder - außerdem können wir bei den angelsächsischen Mitgliedern, die ja den Ton angeben, doch keinen Blumentopf gewinnen.
Außerdem scheint es so, dass die Interessen von D und USA doch immer mehr auseinanderlaufen.
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10.02.2008 17:14 Uhr von jack_89
 
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@fendracor: Wärst du auch dieser Meinung, wenn du als "Opfer" in den Süden müsstest?
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10.02.2008 18:01 Uhr von Borgir
 
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richtig so: was die amis verbocken können sie auch schön selbst wieder gerade biegen.
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10.02.2008 21:16 Uhr von Fendracor
 
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Antwort: Zu den Kommentaren hier:
Ja, ich wär sofort bereit in den Süden zu gehen.
Ich glaube daran, dass wir in Afghanistan eine Mission haben, die den Menschen dort helfen kann. Ich würde gerne dort gegen die Fundamentaliten und Terroristen die wieder das ganze Volk unter ihre Kontrolle bringen möchten kämpfen.

@ DerEssener:
Afghanistan hat niemandem den Krieg erklärt, aber Bin Laden hat mit hilfe des dort herrschenden Taliban-Regimes die USA angegriffen. Insofern war das durchaus ein Verteidigungsfall, so hat das auch die UNO gesehen.
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10.02.2008 21:30 Uhr von macmillan
 
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Nichts wie raus, und zwar so schnell wie möglich.

Das afghanische Volk wird nun schon seit 30 Jahren mit Besatzung fremder Mächte und mit Krieg überzogen. Aber mit Waffen werden die Probleme dort nicht gelöst werden können, das ist sicher.

Verweigert allen Parteien, die Krieg dort weiterführen oder sogar erweitern wollen, eure Unterstützung.
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10.02.2008 22:06 Uhr von usambara
 
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Entwicklungshilfe sehe ich nur für die Drogenmafia.
Früher wurde nur Rohopium in Afghanistan produziert,
heute stauen sich die Chemie-LKWs vor den Heroin-Fabriken
und an der Grenze aus Pakistan.
Das ist die Realität
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10.02.2008 22:14 Uhr von raku
 
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@ Fendracor: Schau dir doch mal dieses Video an. http://www.nuoviso.de/...
Wenn davon nur die Hälfte stimmt, dann kannst du dir zwei Mal überlegen, für die Amis den Kopf hinzuhalten.
Nichtsdestoweniger: auch in meinen Augen hatten die Taliban ein schlimmes Regime errichtet und es ist gut, dass sie nicht mehr an der Macht sind.
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10.02.2008 22:57 Uhr von Fendracor
 
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@ raku: Interessanter Film!

Aber noch zu Afghanistan: Mir gehts nicht mehr darum WARUM das alles angefangen hat und was die Amis zu verantworten haben, etc. Das ist alles auch wichtig und sollte geklärt werden, keine Frage. Aber es geht doch vor allem darum, was aus dem noch instabilen Land wird, welches jederzeit wieder von den Taliban oder anderen Warlords übernommen werden könnte. Ich finde wir müssen den Leuten da helfen. Wenn wir uns da einfach zurückziehen, wird das Land wieder im Chaos versinken und wir tragen dann dafür die Verantwortung. Egal was in der Vergangenheit war, es geht um die Zukunft des Landes.
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10.02.2008 23:30 Uhr von raku
 
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@Fendracor: ok, lassen wir mal die Vergangenheit beiseite. Richtig, den Leuten da muss geholfen werden und wir haben damit schon angefangen und sollten eigentlich nicht damit aufhören.
Jetzt ist die Frage: wie helfen? Ich denke, da sind wir einfach auf dem besseren Weg. Die Deutschen sind da gar nicht so schlecht - und vor allem: wir sind da nicht so sehr im Verdacht, uns irgendwie selbst bereichern zu wollen.
Jetzt die Angelsachsen / Amis: wahrscheinlich kennst du doch auch die großkotzige und doch ziemlich feige Art, Krieg zu führen, wenn 5 Taliban-Kämpfer sich nach einem Schusswechsel in ein Dorf zurückziehen und die heroischen Amis fordern dann Luftunterstützung an und die bomben aus x-tausend Metern, wo sie sicher sind, das Dorf dann kaputt. Mit dieser Art von Kriegsführung schaffst du dir dauerhaft Feinde, wo auch immer du auftrittst. Mal etwas übertrieben: wenn die Amis den Norden übernähmen, wäre da in kurzer Zeit auch der Aufstand.
So - und für diese Amis sollen wir jetzt in den Süden, wo geholzt wird. Ich meine: ok, wenn wir dort unseren eigenen Sektor kriegen, vielleicht noch mit einigen ´Gleich-/Ähnlichgesinnten´ wie den Skandinaviern o.ä. - sonst niemals. Da gehen wir glatt unter gegenüber den Amis und sind nur deren nützliche Idioten - allein vom Kräfteverhältnis her. Wenn wir´s nicht schaffen, uns klar gegenüber der Öffentlichkeit von der amerikanischen Kriegsführung abzugrenzen (so scheußlich das in einem Bündnis auch sein mag), haben wir keine Chance. Problem überdies: wir haben kaum Mittel zur Evakuierung unserer eigenen Leute - sind also wieder auf die Amis angewiesen.
Fazit: der Kurs der ggw. Koalition (mehr Soldaten, Übernahme auch von Sektor ´West´) ist nicht mal der falscheste, obwohl er recht ´feig´ aussieht.
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11.02.2008 11:27 Uhr von ReTardX
 
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Das Wesen eines Soldaten besteht darin, im Ernstfall für die Interessen der Regierung zu verrecken. Das war vor 5000 Jahren so, und es wird auch in Zukunft so sein. Man fragt sich, mit welcher Intention die jungen Männer zur Armee gehen ? Um sich mal auf Kosten der Steuerzahler eine Auszeit zu gönnen ? Egal um welchen Konflikt es geht: Es ist der Soldaten täglich Brot zu Sterben.
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11.02.2008 13:08 Uhr von wossie
 
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Aber in einer Demokratie vertritt die Regierung doch das Volk und den Willen des Volkes. Also sollten die Soldaten für die Interessen des Volkes kämpfen (und auch sterben).
Wenn das Volk aber will, dass die Truppen abgezogen werden?
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11.02.2008 14:59 Uhr von TheDent
 
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Stichwort Opiumanbau: Die Taliban finanzieren sich grösstenteils durchs Opium. Bauern in von den Taliban kontrollierten Gebieten sind gezwungen Opium anzubauen, entweder direkt oder indirekt, da sie sonst die Schutzzölle nicht aufbringen können.
Der Opiumanbau ist dort am geringsten wo der Westen Aufbauhilfe leistet, diese Aufbauhilfe muss aber Militärisch beschützt werden. In dem Moment wo die Nato abzieht sind die Taliban wieder im Land und der Opiumexport wird sich verzigfachen, mal abgesehen von den sonstigen Konsequenzen
für die Afghanis. Ich bin mir nicht sicher ob der durchschnittliche Deutsche sich dieser Zusammenhänge bewusst ist.
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11.02.2008 18:59 Uhr von snafu23
 
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Opiumanbau: http://diepresse.com/...

Die Post Taliban Ernten steigen in immer neue Rekordsphären: Glaube nicht das sich jeder dessen bewußt ist das die Opiumernte mittlerweile doppelt so hoch ist wie unter Taliban Zeiten. :)

Gutes Buch zu den Thema:
http://www.amazon.de/...

Oder dies: :)
http://de.wikipedia.org/...
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11.02.2008 19:01 Uhr von snafu23
 
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Beachtlich: Das selbst bei Springer-Press Zielgruppe nur 35% nicht abziehen wollen. Im restlichen Schnitt der Bevölkerung dürfte die Zustimmung gegen Null laufen :)

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