10.02.08 12:04 Uhr
 4.574
 

Amazon ändert Rezensionssystem - Nur Käufer dürfen bewerten

Nur wer ein bestimmtes Produkt bei Amazon gekauft hat, darf dieses auch bei Amazon bewerten. So lässt sich die Änderung des Rezensionssystems des Online-Versandhauses zusammenfassen.

Einige Computerbuchverlage sollen sich darüber beklagt haben, dass einige Rezensionen nicht nachvollziehbar gewesen seien - sowohl positiv als auch negativ.

Durch die Änderung des Systems soll gezielte Manipulation verhindert werden.


WebReporter: BastianF
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Amazon, Käufer, Rezension
Quelle: www.barebonecenter.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Amazon Key: Türschloss für Paketboten soll leicht zu knacken sein
Empörung über "frauenfeindliche" App: Frauen werde ohne Schminke gezeigt
Firefox 57: Mozilla verleit seinem Browser neuen Schub

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.02.2008 12:19 Uhr von DStroya
 
+18 | -2
 
ANZEIGEN
das wurde aber auch zeit: die rezensionen bei amazon wurden von zeit zu zeit nutzloser, weil jeder unqualifizierte beitrag in die gesamtberwertung gezählt wurde. das waren oft leute, die keine ahnung haben, das produkt noch nie in händen gehalten haben oder noch besser: schon lange vor veröffentlichung ihren kommentar dazu abgeben. ich begrüße diese änderung! auch wenn damit natürlich die anzahl an bewertungen zurückgehen wird, aber durch die verbesserte aussagekraft ist das zu verkraften, denn was nütztn 20 bewertungen für ein produkt, von der nur 2-3 wirklich brauchbar sind?
Kommentar ansehen
10.02.2008 12:34 Uhr von fBx
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
das blöde daran ist: nicht jeder kauft alles bei amazon. wenn ich ein spiel oder eine dvd oder weiß der geier besitze, aber woanders gekauft habe, kann ich sie also nicht mehr bewerten. trotzdem sinnvoll, denn dadurch werden wie bereits erwähnt diese sinnlosen vorabbewertungen von irgendwelchen hype-kiddies unterbunden.
Kommentar ansehen
10.02.2008 12:35 Uhr von Atyaragi
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
ebay: gab es eine ähnliche news nicht schon vor ein paar tagen über ebay???
Kommentar ansehen
10.02.2008 12:44 Uhr von konfetti24
 
+5 | -30
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
10.02.2008 13:30 Uhr von -SeBu-
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
wenn Amazon dann auch aufhört "eigene" rezessionen: reinzusetzen wird ja alles gut, es ist total auffällig das seit geraumer zeit immer mehr rezessionen auftauchen mit schlechten verkaufsfloskeln: "hört sich das nicht gut an?", "auf dieses ... warte ich schon mein ganzes leben!" "wollen sie sich dieses angebot entgehen lassen" so schreibt doch kein normaler mensch, ausser man hat eine call center gehirn wäsche hinter sich oder arbeitet für QVC.
Kommentar ansehen
10.02.2008 13:40 Uhr von Chriz82
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@konfetti24: vielleicht sollte man konfetti erstmal mitteilen, das amazon selbst verkäufer ist (marketplace aussenvor). er hat wohll die news falsch verstanden. amazon ist nicht mit ebay vergleichbar.
Kommentar ansehen
10.02.2008 14:09 Uhr von Lmax1
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentare vor der Veröffentlichung müssen nicht schlecht sein. Mitunter bezieht der Rezensent sein Wissen aus ausländischen Ausgaben. Und als Rezensent für Zeitschriften habe ich beispielsweise auch oft Bücher vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin bekommen. Okay, es ist schon unwahrscheinlich, dass ein Zeitschriften-Rezensent dann eine Rezi bei Amazon einstellt - Tatsache ist aber, dass Produkte oft schon vor dem offiziellen Erscheinen kursieren und es auch für Amazon-Käufer nützlich sein kann, wenn irgendwer, dem sie in die Hände fallen, auch schon eine Vorab-Rezi bei Amazon postet.

Die Änderung bei Amazon finde ich allerdings trotzdem vernünftig, weil ich auch nicht weiß, wie man sonst den ganzen Unfug zügeln soll, der dort mit den Rezensionen getrieben wird. Schade ist es allerdings schon, dass dazu auch die ein oder andere nützliche Information geopfert werden muss ...
Kommentar ansehen
10.02.2008 15:43 Uhr von kozzah.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Lesenswerter Text in dem Zusammenhang: Zur Problematik mit falschen Rezensionen bei Amazon:

http://www.heise.de/...
Kommentar ansehen
10.02.2008 16:50 Uhr von Angel33
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Falsch rübergebracht: In der News steht: "Nur wer ein bestimmtes Produkt bei Amazon gekauft hat, darf dieses auch bei Amazon bewerten." Das ist so aber nicht richtig. Folgt man dem Link, der in der Quelle genannt wird, so steht dort:

Danach dürfen nur noch Kunden Produkte besprechen, wenn sie zuvor bei Amazon.de eingekauft haben.

"Die Voraussetzung für das Verfassen von Kundenrezensionen ist, dass mit dem Konto mindestens einmal bei Amazon.de eingekauft wurde", erklärte Christine Höger, Leiterin Public Relations bei Amazon.de, gegenüber Golem.de.

Das ist also eine vollkommen andere Aussage.
Kommentar ansehen
10.02.2008 17:01 Uhr von NoD
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
schwierig: Es ist schwierig mit Rezensionen umzugehen. Einerseits können Käufer, die ein Produkt woanders gekauft haben Ihre Erfahrungen auch bei amazon einbringen und dies mitunter einer breiteren Masse. Andererseits gibt es viele Renzensenten, die böswillig falsche Rezensionen abgeben. Daher ist es wahrscheinlich der beste Schritt so zu reagieren. So wie es sich anhört werden auch nicht die Rezensionen unterbunden, sondern nur die Bewertung für Nicht-Käufer ausgelassen.
Kommentar ansehen
10.02.2008 17:13 Uhr von Angel33
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht das Produkt selbst müssen die Kunden zuvor bei Amazon gekauft haben. Sie müssen zuvor nur überhaupt mindestens einmal bei Amazon als Käufer aufgetreten sein, um danach Bewertungen für andere Produkte abgeben zu können.
Kommentar ansehen
10.02.2008 17:15 Uhr von dr.b
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein erster sinnvoller Schritt @kozzah danke übrigens für den Link
Die aktuellen Bewertungen bei Amazon kann man wirklich vergessen. Da werde Artikel bewertet, die es noch gar nicht gibt, die kein Mensch auf der Welt hat, da sie erst in 6 Wochen erscheinen. zum einen von denen, die etwas gegen den Hersteller haben und dann von den Markenfans. Und so zieht sich das durch ganz Amazon. Man muß wirklich sehr sehr diffrenziert lesen um zwischen Müll und sinnvollen Bewertungen zu unterscheiden. Das sollte man zwar immer, doch nervt es ungemein 80% aussortieren zu müssen und da sind mir für die Zukunft weniger Beiträge mit vermutlich besserer Qualität lieber.
Kommentar ansehen
10.02.2008 17:17 Uhr von tha_specializt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gute Sache: Mir wurde so langsam auch schlecht, als ich immer mehr "ololol das is voll kackboon-like, das Teil!!1" oder "@name, du bist einfach nur ein nap!!1" in den Rezensionen las, eine Beschränkung auf Käufer wird hype-besessene Kinder fern und interessierte, potentielle Käufer fernhalten --> weniger Gebrabbel, mehr fundierter Meinungsaustausch.

Endlich mal eine Firma, die kluge informationstechnische Kniffe anwendet. Hoffentlich wird das aber nicht übertrieben, der Beschränkungs-Wahn scheint andernorts sehr verlockend ...
Kommentar ansehen
10.02.2008 17:18 Uhr von tha_specializt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
correctio: bitte das zweite "fernhalten" durch ein "nahe halten" ersetzen, Tippfehler :-)
Kommentar ansehen
10.02.2008 18:45 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
wurde auch zeit. da man sich als käufer selten traut den verkäufer bei nicht lieferung oder mangel der ware schlecht zu werten, weil denn 100% eine negative gegenwertung kommt obwohl man selber der angearschte ist....

ebay hat das ja jetzt auch geändert oder?
Kommentar ansehen
10.02.2008 20:01 Uhr von coke1984
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@BRD: Du bist auch so ein Kunkurent.
Kommentar ansehen
10.02.2008 21:00 Uhr von Nester
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
schade. ich fand die rezensionen: von nich ncht veröffentlichten dingen immer ganz interressant.
aber was noch nicht verkauft wird hat folglich keinen käufer und somit jetzt auch keine rezension mehr die das später zu verkaufende verkauft.
Kommentar ansehen
10.02.2008 23:08 Uhr von MattenR
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Tjo Hab mir schon gedacht, dass die das irgendwann machen.

"Gezielter Manipulation" ist dann aber trotzdem noch moeglich, man kann sich die Rezension dann ja einfach "erkaufen". Macht also auch nicht soviel Sinn. (Die Rezensionen werden dann ja weniger.)

Interessant ist hier nur wieder, was Amazon alles so an Informationen von seinen Kunden speichert. Hihi. Das die alles abspeichern war ja schon klar, aber nun so offensichtlich? xD
Kommentar ansehen
11.02.2008 11:49 Uhr von robertmey
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
falsch: viele von euch können nicht lesen.
amazon verlangt nur das man erst irgendein produkt kaufen muss,damit man eine bewertung schreiben darf. damit will das unternehmen verhindern das sich leute mit mehreren accounts anmelden um somit ein produkt negativ bzw. positiv zu pushen.
sonst könnte ich mich ja mit 20 unterschiedlichen namen anmelden und mein buch 20mal positiv bewerten. muss ich jedoch vorher erst irgendwas bei amazon kaufen werde ich diese taktik sicherlich noch einmal überdenken.
Kommentar ansehen
11.02.2008 13:45 Uhr von Alexander Cain
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das war schon lange nötig! Wir waren davon auch betroffen. Die CDs, die wir anbieten wurden von Personen nieder gemacht, die nie gekauft hatten. Ob es viel bringt, bleibt jedoch abzuwarten. Wer es darauf anlegt, die Mitbewerber zu zerstören, kauft dann eben die Artikel...
Kommentar ansehen
12.02.2008 19:55 Uhr von tha_specializt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn Mitbewerber zu solch infantilen Mitteln greifen müssen, dann sind sowieso schon keine Gefahr mehr ;-)

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Düsseldorf: Männergruppe attackiert Jugendliche im Hofgarten
"GJ273b": Wissenschaftler senden Botschaft an erdähnlichen Planeten
Sylvester Stallone äußert sich zum Vorwurf der sexuellen Nötigung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?