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Forscher entwickeln selbstreinigende Kleidung

Forscher aus China und Australien haben ein Verfahren entwickelt, das Flecken auf Naturfasern, wie Wolle oder Seide, von selbst verschwinden lässt. Hierzu werden Titandioxid-Körnchen an die Fasern geheftet, die Schmutzpartikel unter Bestrahlung mit Sonnenlicht zersetzen.

Das Prinzip wird für Fenster und Fassaden bereits angewendet, um es auch auf Textilien anwenden zu können mussten zunächst genügend Andockstellen für das Titandioxid geschaffen werden. Dazu wurde Wolle mit Bernsteinsäure bearbeitet, so dass gleichmäßig viele Andockstellen entstanden.

Die eingesetzten Chemikalien sind alle ungiftig und umweltverträglich. Ein Test zeigte, dass ein Rotweinfleck auf der behandelten Wolle nach 20-stündiger Lichteinwirkung nicht mehr zu sehen war.


WebReporter: desideria1986
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Kleid, Kleidung
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2008 10:30 Uhr von S @ W
 
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Ne nette Sache, aber: was mich noch interessieren würde ist, wie Hautverträglich des Zeug ist, wie Waschfest und wie aufwendig und teuer dieses Verfahren ist?

Es funktioniert halt leider auch nur bei Organischen Stoffen, nicht bei Kugelschreiberflecken ö. Ä. Darum ist der Praktische Andwendungsraum meiner Meinung nach eher beschränkt. Als Küchenschürze für zu Hause OK, aber kein Koch kann 5 Garnituren auf sein Hausdach legen und hoffen, dass es morgen sauber ist.
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10.02.2008 10:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Dann ist das Hemd zwar sauber aber der Träger riecht meilenweit nach Schweiss.

Obwohl die Quelle angibt, dass auch Geruch verschwindet kann ich mir nicht vorstellen, dass man ein Hemd 10 Tage ohne Waschen anziehen kann.
Und im Kleiderschrank oder über Nacht reinigt sich ein Hemd nicht - da ist es nämlich dunkel.
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10.02.2008 11:59 Uhr von giminic_
 
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@ThomasHambrecht: Dan gibts halt die nächste Marktlücke, den Kleiderschrank mit UV-Bestrahlung. Allerdings wirds mit dem Patent schwierig, da bereits eine botanisch interessierte Zeitgenossen nutzen um Ihre Medizin in der Wohnung zu züchten ;)
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10.02.2008 12:44 Uhr von Mav_erick
 
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@ThomasHambrecht: um Deine Schweißfahne brauchst Du Dir keine Sorgen machen..da lagern wir halt zusätzlich noch ein paar Silberionen an und fertig..ein selbstreinigendes, antibakterielles Hemd, was nicht stinkt...was willst Du mehr?
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10.02.2008 14:40 Uhr von MisterTorture
 
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Tja Dann gibt´s in Zukunft wahrscheinlich "Waschmaschinen" die mit UV-Licht anstatt mit Wasser arbeiten, und mit Duftspray statt Waschmittel und Weichspüler, oder wie??
Wär ne Marktlücke....
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10.02.2008 18:15 Uhr von Borgir
 
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hey: das wäre ja mal scheiße-geil.....
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10.02.2008 21:19 Uhr von jsbach
 
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Da wundere ich mich: immer, was noch für achen erfunden werden. Wird diese wohl um die Energieeinsparung gehen?
Allso ein freisch gewachsenes Hemd oder T-Shirt ust mir 1000 Mla lieber. Die Frische...
Wie wir bei der Marine sagten: was für "Päckchen", oll klor?
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10.02.2008 23:47 Uhr von NoGo
 
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nachdem die Chemikalien lediglich verwendet werden, um das Material "aufzurauen", damit das Titan besser hält, glaub´ ich kaum, das es da zu Komplikationen kommen kann. Immerhin handelt es sich um Titan, eines der wenigen wirklich körperverträglichen Materialien, die wir kennen. Wenn die Chemikalien nach der Behandlung gut ausgewaschen werden, dürfte da nix passieren.

Das mit der Waschfestigkeit muss sich erst noch herausstellen und ansonsten muss man das einfach als erstes Glied einer langen Kette von Erfindungen sehen, die schlussendlich in kugelschreiberresistenter, antibakterieller, hautverträglicher, antiallergener, geruchsunterdrückender, nicht schürzenartiger Kleidung für den täglichen Gebrauch, die schon nach 10 Minuten schwacher Bestrahlung mit Licht sauber ist, endet :-)
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11.02.2008 15:27 Uhr von Fensterplatz
 
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frage der zeit bis die das selbst vermehrende geld erfinden. (hoffe ich)

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