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Hessen: Atomkraftwerk Biblis A wird wieder hochgefahren

Die Landesregierung in Hessen hat nun genehmigt, dass der Stromproduzent RWE Power das Atomkraftwerk Biblis A wieder hochfahren darf. Dieser Prozess sei laut RWE bereits im Gange, ab kommendem Sonntag soll das Kraftwerk wieder Strom produzieren.

"Wir haben gestern Abend unsere Zustimmung gegeben", so eine Sprecherin des Umweltministeriums in Wiesbaden. Das Kraftwerk wurde nach einer Kontrolle im Jahr 2006 wegen Sicherheitsmängel heruntergefahren.

Die falsch montierten Dübel, die für die Sicherheitsmängel verantwortlich waren, wurden in der Zeit seit der Abschaltung ausgetauscht.


WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hessen, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.handelsblatt.com

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09.02.2008 16:41 Uhr von Totoline
 
+8 | -8
 
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Interessant: "Die falsch montierten Dübel, die für die Sicherheitsmängel verantwortlich waren, wurden in der Zeit seit der Abschaltung ausgetauscht."

Wusste nicht, dass man Dübel falsch montieren kann - selbst Spreitzdübel, Verbundanker etc. sind Narrensicher!

Aber O.K. die hohen uns geistig weit Überlegenen haben es gesagt. Somit stimmt das dann wohl auch !?
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09.02.2008 18:38 Uhr von sauron2k
 
+13 | -5
 
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hmm: soweit ich weis waren die dübel nicht falsch montiert sondern es waren falsche dübel montiert die den sicherheitsstandarts in so nem akw nicht entsprachen


gut so endlich wieder ein akw mehr sodass die umweltverpesstenten kohlenkranftwerke nicht mehr auf voller last fahren müssen!
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09.02.2008 19:00 Uhr von Med2k
 
+10 | -2
 
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stimmt es soll sich laut Aussagen der Medien um "0815" Dübel gehandelt haben, die den Sicherheitsanforderungen in der Atomkraft nicht entsprochen haben. Ich meine sogar gelesen zu haben, das die Dübel den Lastkran gehalten haben sollen, der die Abtrennungen zwischen die Stäbe führt (ist aber keine 100%ig sichere Aussage)

Ist aber schon krass wenn die da einfach mal "Baumarkt"-Dübel nehmen, um bissel Geld zu sparen und dadurch ganze Landstriche gefährden.
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09.02.2008 19:59 Uhr von jsbach
 
+4 | -7
 
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Die Panne sollte nicht: vorkommen. Haben sie vieleicht vom Erfinder keine bekommen oder Plagiate aus Fernost eingesetzt?
Peinlich, peinlich....
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09.02.2008 21:22 Uhr von Nester
 
+4 | -4
 
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ich lass mir ne photovoltaikanlage: aufs dach bauen das geld hat man - egal bei welcher größe - jnach spätestens 20 jahren wieder rus, und ich kann sagen: ich bin nich schuld an der verpestung der luft und auch nicht schuld am ertrinken im müll.
sollte jeder machen. nen kredit vonner bankk gibts der subventionierung wegen mit garantie und dann brauchen wir weder kohle noch atomkraft und wenn die sonne nicht reicht gibts trotzdem noch die paar hundert windräder die das defizit ausgleichen, wobei man eigentlich generell überschüssig produziert.

aber bis das jemand verstanden hat ersticken wir entweder im müll oder aus mangel an sauberer luft...
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10.02.2008 00:36 Uhr von trienp12345
 
+3 | -1
 
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Die Herstellung von Solarzellen verschlingt auch viel Energie! Diese muß man erstmal wieder rausholen, möglichst in der Lebensdauer der Solarzellen.... die durchaus endlich ist! Und was machste im Winter / wenn Wolken aufziehen? Also mehr als ein Hobby sind Solarzellen, Windräder m.E. nicht. Außerdem geht es auch um die Stromversorgung der Industrie, die einfach höhere/konstantere Leistungen benötigt, als sie Solarzellen, Windräder aufbringen könnten - jeder glotzt immer nur auf die Privathaushalte.

Ich darf einen ehem. Vorsitzenden der Dt. Energhiekommission zitieren:
"Politiker kommen und gehen, die deutsche Kernkraft, die aber bleibt!"
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10.02.2008 00:38 Uhr von Matt.E.Zin
 
+2 | -1
 
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Moment, die Landesregierung in Hessen ?!?

Nach uns die Sinflut, oder was? ;-)

C ya

Matt.E.Zin
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10.02.2008 10:54 Uhr von vostei
 
+6 | -0
 
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Wir sind hier in Deutschland, wo jede Kleinigkeit reglementiert, zertifiziert, abnahmepflichtig und was weiß ich noch ist.

Wie kann es dann sein, dass bei einer hochsensiblen Technologie so was, wie mit dieser Dübelgeschichte vorkommt?

Wenn man diese Technik schon in privatwirtschaftliche Hände gibt kann man doch verlangen, dass für die Betreiber das Gleiche wie für Otto-Normal-Universal-Häuslebauer gilt...

Was bleibt ist Misstrauen - Misstrauen welche Hunde noch in diversen KKWs begraben liegen.
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10.02.2008 12:18 Uhr von snm
 
+1 | -1
 
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@ vostei: "Wie kann es dann sein, dass bei einer hochsensiblen Technologie so was, wie mit dieser Dübelgeschichte vorkommt?"

Weil für die Betreiber der Kraftwerke nur eins zählt, PROFIT.
Sicherheit, ja solange ein Verstoß dagegen richtig Geld kostet. Aber da wo es keiner merkt wird gerne auch mal an Sicherheit gespart. Wenn ich mir die Liste der Störfälle Deutscher AKW ansehe, frage ich mich wirklich wie man immer wieder behaupten kann unsere Kraftwerke sind sicher.

@ bawde
Zu Punkt 3, Einige ältere Reaktoren würden nicht mal den Absturz eines Sportflugzeugs überstehen. Und das ist für mich ein Grund diese Dinger sofort abzuschalten. Aber bei aller Terrorangst, die durch unsere Regierung geschürt wird, geht es ja nur darum Bürgerrechte abzubauen. Hier gäbe es ein wirklich beunruhigendes Terrorszenario, aber da Politiker ja in den Aufsichtsgremien des Energiekartells sitzen, passiert da sicher nichts.
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10.02.2008 14:08 Uhr von vst
 
+3 | -0
 
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da sind wieder ein paar fachleute unterwegs: strom aus akw´s ist teuer, verdammt teuer.
da aber viele kosten ueber eure steuern bezahlt werden und nicht ueber die stromrechnung merkt ihr es nicht.

natuerlich weiss ich, dass alternative energieerzeugung auch subventioniert wird, aber lange nicht so hoch.
wuerde die forschung bei der regenaritiven stromerzeugung genauso hoch subventioniert waeren wir schon viel weiter.

zum andern lohnen sich solarzellen und andere regenerative arten der energieproduktion. und nicht nur fuer den privatgebrauch.
ich glaube nicht, dass porsche seine neue lackiererei mit solarzellen bestuecken wurde, wenn es sich nicht lohne.

oder warum schafft es ritter sport 70% seiner heizenergie regenerativ zu erzeugen?

warum schafft es suedwestmetall in heilbronn seine benoetigte energie vollstaendig aus alternativen quellen zu beziehen?

warum gibt es mehrfamilienwohnhaeuser die allein durch die bauart, solarenergie und erdwaerme, waermerueckgewinnung ihren heizbedarf decken?

auch eine schweizer bank hat ihren neubau so gebaut, dass er voellig autark da steht.

es geht, man muss nur wollen.

und wenn jetzt das fraunhofer institut ihre forschung an siliziumfreier solarenergie fortfuehrt, die anzeichen stehen dafuer, ist es in vier bis fuenf jahren soweit, dass man solarenzellen einfach mit der farbe auf den putz des hauses streichen kann.
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10.02.2008 16:06 Uhr von fabiannet
 
+1 | -0
 
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Ich glaube eher er meinte, dass AKW weniger CO2 auspusten als Kohlekraftwerke.
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11.02.2008 11:06 Uhr von realist001
 
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@primera: Du sprichst mir aus dem Herzen.
Es ist wirklich so,daß die Leistungen Solarenergie und alternative immer noch im Ergebnis Wunschträume sind. Es sollte noch mehr in die Forschung und Entwicklung investiert werden, denn neue Energiequellen sind notwendig.
Die Zuschaltung in NRW ist in der gegenwärtigen Zeit nur zu begrüßen.
Und zu denen, die hier von Profit sprechen nur folgende Frage: "Wo geht es in der heutigen Welt nicht um Profit?"
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18.10.2008 22:53 Uhr von KillA SharK
 
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Dei Atomlobby streut erfolgreich: die Propaganda vom billigen und sauberen Atomstrom.
Wer mal bei Wikipedia nach "Unfälle in kerntechnischen Anlagen" sucht, der sieht eine bachtliche Liste.Moderne Filteranlagen für Kohglekraftwerke sind völlig ausgereift, da kommt kein dreck mehr heraus.
Die Ökobilanz und der Energieertrag sind sogar besser als bei einem Atomkraftwerk.
Aber das will niemand hören oder wissen.
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18.10.2008 22:55 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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wurde auch zeit: denn der hier braucht den strom http://www.shortnews.de/... ;)

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