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Wien: Ein Theater zeigt ein Stück für Kinder über Homosexualität

Im Wiener Museumsquartier gibt es die Kindertheatergruppe "Dschungel", die Regisseurin Barbara Loibnegger hat dort mit der Gruppe ein heikles Thema aufgegriffen: Homosexualität. In dem Stück "König und König" soll das Thema den Kindern näher gebracht werden.

Kritik über das Bühnenstück kam von der rechtspopulistischen FPÖ, sie findet das Thema Homosexualität in einem Kindertheater nicht angebracht. Außerdem bezeichnete sie die Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen als "anormal".

Das Märchenstück ist ein buntes und humoristisches Bühnenstück für Kinder, mit einigen Seitenhieben auf das Gesellschaftsbild in Österreich. Homosexualität ist eigentlich nebensächlich, es geht vor allem um das Thema Liebe. Auch der lange Kuss zwischen zwei Männern regt die Kids nicht auf.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kind, Wien, Theater, Homosexualität, Stück
Quelle: www.oe24.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2008 15:33 Uhr von RaiDam
 
+14 | -7
 
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Würde auch in Deutschland nicht schaden: Ich finde es sehr mutig von der Regisseurin dieses leider immer noch heikle Thema aufzugreifen und für Kinder umzusetzen.

Wenn Kinder mit Homosexualität aufwachsen, ist es für sie wirklich total normal und die Feindlichkeiten gegen Homosexuelle würde endlich aufhören. Gerade Österreich ist da noch weit entfernt, gibt es dort nach wie vor "Aufklärungsbedarf". Gerade die FPÖ setzt Homosexuellen immer wieder Steine in den Weg.

Vielleicht änder auch deren Mitglieder endlichihre Meinung und nehmen dieses kleine Theaterstück zum Anlass, sich eine neue Meinung zu bilden.
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09.02.2008 15:54 Uhr von HarryL2
 
+9 | -18
 
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anormal finde ich nur das manche Menschen versuchen ihr Weltbild allen anderen aufzudrängen.
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09.02.2008 15:57 Uhr von Silenius
 
+14 | -3
 
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@HarryL2: Welches Weltbild meinst du?
Dass Homosexuelle auch Menschen sind?
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09.02.2008 16:12 Uhr von reno_fem
 
+11 | -3
 
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Der richtige Weg: eigentlich sollte das inzwischen Pflichprogramm werden. Homosexualität gehört nunmal schon zum Alltag und den Kindern sollte früh beigebracht werden dass es sich dabei um kein Tabuthema handelt.
Vor einiger Zeit gab es doch mal eine News über Eltern die sich beschwert haben weil ihre Kinder im Kindergarten einen Regenbogen malen sollten. Das Symbol für Homosexualität... mir fällt nur ein das der Regenbogen das Symbol für das Versprechen von Gott an Noah war, dass die Menschen niemals wieder durch eine Flut bestraft wrden sollen.
Es ist Schade das noch so viele Menschen ein Problem mit diesem Thema haben. Also wollen wir hoffen das dieses Projekt nicht an solchem Unfug scheitert.
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09.02.2008 17:15 Uhr von Borgir
 
+9 | -4
 
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find ich gut: und man sollte das in deutschland auch mal machen. schwul gilt ja als schimpfwort an unseren schulen....
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09.02.2008 17:36 Uhr von DaKarl
 
+3 | -21
 
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09.02.2008 17:39 Uhr von Blackybd2
 
+8 | -1
 
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"homosexuell zu werden.": Setzen, sechs.
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09.02.2008 18:10 Uhr von DaKarl
 
+3 | -14
 
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09.02.2008 18:14 Uhr von reno_fem
 
+6 | -1
 
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@ PortaWestfalica: Das Homosexalität genetisch bedingt ist ist nur teilweise richtig. In vielen Fällen stimmt es, aber es gibt auch Fälle wo die Körperchemie zwischen gleichgeschlechtlichen Personen zufälligerweise so gut zusammen passt das es auch bei einer eigentlich heterosexuellen Einstellung plötzlich zu homosexuellen Neigungen kommen kann. Also quasi ist jeder Mensch bisexuell...es kommt einfach darauf an ob man die richtige Person trifft.
Ich möchte aber noch hinzufügen das es sich bei dem Thema Sexualität häufig noch um Spekualtionen handelt, irgendie kann die Wissenschaft die Liebe nicht richtig entschlüsseln...It´s a kind of magic ^^
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09.02.2008 19:08 Uhr von ColonelSlaphead
 
+1 | -15
 
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09.02.2008 19:19 Uhr von sptx
 
+5 | -0
 
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Titel: "Willensbildung?"^^
Kinder sollten mit homosexuallität konfrontiert werden genauso wie sie mit mit heterosexuallität konfrontiert werden.
Ich mein mal ehrlich ich bin 19 und ich kenne fast niemanden mit dem ich drüber geredet habe der/die nicht wenigstens Fantasien in der richtung hat.
Ich möcht nich wissen wieviele Menschen sich deswegen für abnormal oder gestört halten weil in schuhlen usw. eben fast nur über heterosexuallität gesprochen wird.
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09.02.2008 20:25 Uhr von reno_fem
 
+6 | -0
 
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@PortaWestfalica: ich habe mich da etwas unklar ausgedrückt. Korrekter wäre es wenn man sagt dass es tendenziell für jeden Menschen auch einen homosexuellen Partner gibt. Wobei ich allerdings nicht verallgemeiner möchte, auch wenn das jetzt so klingt ^^.
Ich bezweifele nicht, dass es viele Menschen gibt für die Homosexualität unvorstellbar ist, sei es weil die Gene es nicht hergeben oder wegen Homophobie.
Ich würde mich selber zu diesem Zeitpunkt als heterosexuell definieren, würde aber niemals ausschließen ich nicht doch noch mal Gefallen an einer Frau finden könnte.
Vielen Menschen geht es ähnlich wie mir und genauso vielen oder sogar noch mehr, geht es wie dir. Wie man selber empfindet ist letztendlich egal, nur sollte sich kein Mensch anmaßen einen anderen für seine empfindungen zu Verurteilen.
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10.02.2008 02:34 Uhr von cheetah181
 
+6 | -0
 
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@dakarl, Col. Slaphead, Aguirre, FallDown999: @dakarl: "Und zum Mörder wird man wohl auch nicht erst, wenn man einen Mord begeht, sondern man ist es schon vorn Geburt an."
Ja und blond ist man auch nicht von Geburt an, man wird es wenn man zuviele Talkshows sieht...

@Col. Slaphead: Das ist wohl eher ein Problem der Formulierung...in dem Stück wird es kaum um Sexualität im Sinne von Sex gehen...

@Aguirre: Na wenn man nach deinen eingelieferten News geht, müssten den Kindern von heute ja Paris Hiltons Brüste so früh wie möglich näher gebracht werden. Sonst enden sie noch am Rande des seriösen Journalismus!

@FallDown999: Und wenn du dem persönlich widersprichst hast du sicher auch Studien und Erklärungsversuche für deine Theorie, richtig? Ein "lol" reicht nämlich meist nicht, um die Argumente der Gegenseite zu widerlegen.
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10.02.2008 04:02 Uhr von NGen
 
+2 | -3
 
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"Das ist man von geburt an oder man ist es nicht.": es gibt keine fälle wo jemand mal mit ner frau verheiratet war und sich dann doch lieber nen mann gesucht hat sagste?

ich glaube natürlich auch nicht, dass kinder dadurch "animiert" werden. ich glaube aber auch nicht, dass homosexuelle alle von geburt an homosexuell gewesen sind. das ist ne ziemlich haltlose these und wirkt gerade so, als würde sich jemand mit einer x beliebigen parole, die er irgendwo mal aufgeschnappt hat, genötigt fühlen da ne verteidigungshaltung einzunehmen ;)
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10.02.2008 09:57 Uhr von HarryL2
 
+3 | -0
 
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@Silenius: Wenn du meine Wortwahl und die im Wortwahl im Artikel miteinander verbindest...

ich meine die dämliche FPÖ. Und nu macht die negativen Bewertungen weg. ;-)
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10.02.2008 10:15 Uhr von cheetah181
 
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@NGen: "es gibt keine fälle wo jemand mal mit ner frau verheiratet war und sich dann doch lieber nen mann gesucht hat sagste?"

Da stellt sich nur die Frage, ob derjenige mit der Frau verheiratet war, weil er heterosexuell war oder weil er nicht schwul sein wollte.
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10.02.2008 12:14 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -0
 
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Mann Mann ..... ? Am besten sperren wir unsere Kinder aus der Gesellschaft weg ...... Dunkle Einzelzellen - ohne Fenster ..... damit die "böse böse Welt" sie nicht "manipulieren" kann .....

Wie kann man vor ein bischen "Homo-Liebe" so auf "Konfrontation" gehen. Da ist wohl im eigenen "Elternhaus" so einiges schief gelaufen !!!

****
Aber ich kann die "Anti-Homo-Fraktion" schon verstehen ?
Wie soll man seinen Kindern etwas über Homosexualität erzählen, wenn man es selber nicht begreift und eine panische Angst vor dem "Anders-sein" hat !

Da ist ......
Die Angst vor Schwulen und Lesben !
Die Angst vor Ausländern !
Die Angst vor "anderen Religionen" und "Atheisten"
Die Angst vor der "Angst Anderer" und der "Anderer Meinung"
..... etc.

Der Verstand diese "ängstlichen Menschen" funktioniert allein auf dem Grundprinzip von "Schwarz" und "Weiss" und wenn jetzt plötzlich etwas "grau" wird, laufen Sie orientierungslos durcheinander .....

So ist das immer - wenn man von seinen "Eltern" die "wirkliche Welt" nicht richtig erklärt bekommen hat und mit einer "Lebenslüge" aufgezogen worden ist.

Und nun muss halt ein "Bühnenstück" dafür herhalten "die wirkliche Welt" zu erklären ! .......

Komischerweise haben diese "Eltern" kein Problem damit Ihre Kinder bei einer "Religion" abzugeben, die dieses "falsche Denken" auch noch unterstützt !

****
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10.02.2008 13:15 Uhr von Kueken1986
 
+4 | -1
 
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Götterspötter hat es so passend formuliert, was ich im Kopf hatte, das ich mich seinem Beitrag einfach anschließe!!!!!!!!
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10.02.2008 20:08 Uhr von snm
 
+3 | -0
 
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Gute Idee: Eigentlich könnte man ja meinen das es keiner Projekte (in Deutschland) bedarf um auf das Thema Homosexualität aufmerksam zu machen. Schließlich haben wir schwule Bürgermeister in Berlin und Hamburg. Aber die Realität für einen schwulen Jugendlichen sieht sicher anders aus. Ressentiments sind sicher das harmloseste womit ein junger Mensch, der sich outet, leben muss. Im vielen ländlichen Bereichen ist Homosexualität immer noch so etwas wie eine Krankheit. In den Städten ist "schwul" eins der meistgebräuchlichen Schimpfworte an den Schulen.
Wohl dem der gute Freunde hat. Gerade schwule Jugendliche aus der aus den unteren sozialen Schichten dürften immer noch massiver Probleme haben und müssen mit Ablehnung oder auch mit Gewalt leben.

Solche Projekte brauchen wir, gerade bei Kindern. Und jeder mit Homophobie sollte verstehen, das solche Projekte bei keinem Kind Homosexualität fördert.
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12.02.2008 22:49 Uhr von Taigrah
 
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aua -___-: weil n verbrechen ja mit sexuellen vorlieben gleichzusetzen ist...

also manchmal hamse hier echt den schuß nich gehört...
homosexualität entsteht einfach im laufe der menschlichen entwicklung, das is weder ne krankheit noch n verbrechen.

die krankheit der menschlichen dummheit is allerdings n verbrechen... :/

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