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Fürth: SPD-Kreistagsfraktion gegen vorzeitige Pensionsansprüche von Landrätin Pauli

Die Amtszeit der jetzigen Landrätin Gabriele Pauli (50) ist ab Mai zu Ende, da sie auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat. In diesem Amt war sie insgesamt 18 Jahre tätig. Der frühzeitigen Bewilligung ihrer Pensionsansprüche widerspricht jetzt die SPD-Kreistagsfraktion.

Die Fraktion der SPD hat jetzt beantragt, dass Pauli die zustehende Pension erst ab ihrem 62. Lebensjahr bewilligt wird. Sie begründete ihren Schritt damit, dass die frühere CSU-Rebellin freiwillig auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte und damit noch fast zwölf Jahre auf ihre Pension warten müsse.

Michael Bischoff, Vorsitzender der SPD-Fraktion, begründete dies: "Der Wunsch nach persönlicher Veränderung beim Ausscheiden aus dem Amt stellt keine ausreichende Begründung für den sofortigen Bezug der Versorgungsbezüge dar." Mit 50 Jahren wäre dies eine Benachteiligung für alle Arbeitnehmer.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Pauli, Kreis, Fürth, Pension
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2008 13:48 Uhr von jsbach
 
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Wieder ein Punkt, wo sich die Öffentlichkeit mit Recht empört. Ein „normaler“ Arbeitnehmer soll wohl künftig bis zum 70. Lebensjahr arbeiten und dann eine Rente beziehen, die nicht einmal mehr die Grundbedürfnisse erfüllen kann?
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09.02.2008 15:52 Uhr von RaiDam
 
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Immer diese Pensionen: Ist schon interessant, dass die SPD der Landrätin die Pension mit 50 nicht gewähren will.

Egal welcher Partei Frau Pauli angehört, ist es nicht so, dass viele andere, aus der ganzen Bundesrepublik sich schon vor dem 50. Lebensjahr haben pensionieren lassen?

Liebe Damen und Herren Politiker, rechnen Sie doch mal aus, wieviele Politiker unter 50, unter 55 und unter 60 Jahren bereits Pensionen erhalten. Macht das gerne mal mit Bekanntgabe der Namen. Dem Wähler würden die Augen endlich mal geöffnet werden.

Aber ist ja auch nciht weiter wichtig, für die Damen und Herren Pensionäre. Sie werden ja vom Staat bezahlt, und das sind die Damen und Herren Steuerzahler.

Ach som, wieviel frühpensionierte ehemaligen Beamten arbeiten oder jobben noch zusätzlich zu ihrer Pension. Gibt es da nicht auch eine Statistik?
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09.02.2008 17:17 Uhr von Borgir
 
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die sollten: sich mal ansehen welche kürzungen ein arbeiter bekäme, würde er mit 50 in pension gehen....da bliebe nix übrig.....
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10.02.2008 09:36 Uhr von coolio11
 
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na da interessiert mich doch: welche Haltung die CSU in dieser Frage einnimmt.
Der Meldung ist nur zu entnehmen, was die SPD will bzw. nicht will. Wie steht die CSU dazu?

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