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München: Erdogan sieht Türkei als Mittler der Weltpolitik

Der türkische Premier Erdogan stellte während der 44. Münchner Sicherheitskonferenz fest, dass er sein Land in einer Schlüsselrolle und als Vermittler in weltpolitischen Fragen sehe.

Die Türkei sei das zentrale und strategische Land zwischen Ost und West. Um so wichtiger sei der Beitritt der Türkei in die EU - auch als Signal an die muslimische Welt.

Erdogan nutzt die Debatte um die NATO-Operationen und Beteiligungen im Süden Afghanistans, um den Beitritt der Türkei in die EU zu beschleunigen und die Position der Türkei weltpolitisch zu festigen.


WebReporter: vise
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, München, Türke, Recep Tayyip Erdogan
Quelle: www.tagesschau.de

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92 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2008 13:12 Uhr von vise
 
+1 | -0
 
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Er könnte das Angebot der EU annehmen und einem schrittweisen Beitritt zustimmen. Er bleibt jedoch stur, da es für Ihn keine Alternative zur Vollmitgliedschaft gibt. Ich glaube, die Türkei ist kein einfacher Verhandlungspartner; es bleibt also abzuwarten, ob die Türkei halten kann, was Erdogan verspricht!
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09.02.2008 14:46 Uhr von lodhomjo
 
+14 | -12
 
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Brücke: Die Türkei ist zweifelsfrei die Brücke zwischen Ost und West. Aber seit wann steht eine Brück nur auf einer Seite? Wenn die Türkei in die EU kommt, dann gehört sie zum Westen und verliert die Verbindung richtung Ostern! Eine enge Partnerschaft ist da für alle von Vorteil!
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09.02.2008 14:55 Uhr von loewe59
 
+48 | -19
 
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erdogan: dieser mann hat einen knall,er überschätzt sich maßlos.es ist der wolf im schafpelz und stiftet unruhe wo es nur geht.er fordert türkische schulen und unis in deutschland.wo sind wir den in deutschland oder in anatolien.es gibt schon genug zugeständnisse.herr erdogan fahren sie wieder nach hause.
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09.02.2008 15:00 Uhr von Irminsul
 
+9 | -5
 
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Ich habe prinzipiell nichts gegen den Eintritt der Türkei in die EU aber ich denke es wäre zu diesem Zeitpunkt zu früh für beide Seiten.
Die Türkei ist sicher ein wichtiges bindegleid zwischen Europa und Asien, daran zweifle ich ebenfalls nicht.
Aber die EU hat grade neue Länder aufgenommen wir sollten erstmal abwarten wie sich diese Länder weiter entwickeln.. wirtschaftliche soziale und arbeitsmarktstabilität. Währendessen könnte man der Türkei sicherlich wirtschaftliche Perspektiven bieten oder schonmal langsam ein paar EU Richtlinien in der Landwirtschaft etc vorbereiten.
Aber einfach so eine Vollmitgliedschaft zugewähren ist in hinblick auf kommende EU Erweiterungen glaube ich eher schadhaft macht man dieses Zugeständniss jetzt an die Türkei wer will dann noch alles ohne Probe auf biegen und brechen rein? Die EU ist ein Bereich mit strikten regeln und ich glaube diese umzusetzten ist in der Türkei leichter als akzeptanz dafür zu schaffen...
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09.02.2008 15:05 Uhr von xlibellexx
 
+2 | -3
 
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das ist es ja........ Problem die Grenze die Türkei. und ihre grenze Iran-Irak-Afghanistan usw. in diesen Ländern herscht immer noch der Glaube das Sie einen Heiligen Krieg führen Taliban wird gefhährlicher und wird nicht aufhören ....der Satz =Die Türkei sei das zentrale und strategische Land zwischen Ost und West. Um so wichtiger sei der Beitritt der Türkei in die EU - auch als Signal an die muslimische Welt---jaaa was für ein Signal .??? noch leichter die EU-Länder -Amerikaner sind sowieso das Zieland Nr.1.. zu Terrorisieren ...da wie gesagt: ist Türkei die Brücke , Türkei sieht die Gefaht nicht anscheinend ..(als Brücke).die Grenzen zu diesen Ländern werden so gut Bewacht ..warum hat man dann Türkei gehindert, in der Irak Sache einzugreifen ??? das frag ich mich ...weil wieder Nationen sich eingemischt haben , ich habe es satt langsam mit diesem Katz und Maus Spiel...und wir sind die Doofen , wenn wir Schlafen und Nachts in unseren Betten liegen sitzen die Weltmachten da und grübeln grübeln wie können wir es besser machen um die Wahrheit lange genug hinzuhalten, damit es keiner so schnell bemerkt ...
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09.02.2008 15:25 Uhr von Irminsul
 
+10 | -4
 
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kleiner Nachtrag Vermittler... alleine diese Fehleinschätzung wie kann man so stur nicht verhandeln wollen und sich gleichzeitig als mittler sehen.
Haben ein edles bild von sich selbst dem sie in der realität nicht gerecht werden.
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09.02.2008 15:31 Uhr von JCR
 
+14 | -5
 
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Wie tauglich die Türkei als "Mittler der Kulturen" ist, hat Herr Erdogan mit seiner Art der "Lösung des Kurdenproblems" über jeden Zweifel bewiesen.

Mitgliedschaft? Nein danke.
Erst wenn entscheidende Fortschritte in den Sachen Zypern, Armeniern und Kurdistan erfolgt sind.
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09.02.2008 15:37 Uhr von uhlenkoeper
 
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Wer sich als "Mittler: der Kulturen" bezeichnet, sollte sich eigentlich aber anders verhalten, als er es im Fall des Brandes in Ludwigshafen getan hat.
Erdogan war es, der als erster die Worte des "ausländerfeindlichen Anschlages" in den Mund und mit Solingen und Mölln gewinkt hat und damit der türkischen Presse den Startschuß für die Hetzkampagnen der letzten Tage geliefert hat.
Nennt man das "Vermitteln" ? Ich nenne das eher "Gräben ausheben" .
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09.02.2008 15:44 Uhr von Deniz1008
 
+12 | -5
 
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Kopftuch = Tschüss EU-Vollmitgliedschaft.... :): Kopftuch = Tschüss EU-Vollmitgliedschaft.... :)
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09.02.2008 15:57 Uhr von uhlenkoeper
 
+9 | -3
 
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@HartaberFair: Und woher hast DU Deine Kenntnisse ?
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09.02.2008 16:00 Uhr von ShorTine
 
+9 | -2
 
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Warum die Türkei? Gibt es nicht moderatere arabische Staaten, die Europa näher stehen?

Die Hetze im Fall Ludwigshafen ist unerträglich. Wenn die Regierung nicht gegen solche Auswüchse vorgeht, beschädigt sie das Ansehen ihrer Staatsbürger in Deutschland noch weiter, ebenso wie das Ansehen der Deutschen in der Türkei.
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09.02.2008 16:10 Uhr von Dr. Civanim
 
+5 | -0
 
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@thema: Ich finde das Erdogan in der Türkei eine Volksabstimmung machen sollte. Darüber ob die TR in die EU kommen soll oder nicht. ICh denke viele wollen es (nicht mehr)
DAnn braucht man sicht nicht mehr dazu kümmern.

Klar es gibt nach und vorteile für bzw gegen die Türkei.
Deswegen weiss ich nicht ob ich gegen oder für den Eintritt bin.
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09.02.2008 16:12 Uhr von Cobana
 
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Oha Also die Türkei möchte ich garantiert nicht in der Vermittlerrolle sehen. Und auch nicht in der EU. Ich befürchte eher das die Türkei, wenn sie denn in die EU kommen sollte, wohl eher ein Pulverfass darstellen würde.
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09.02.2008 16:22 Uhr von Irminsul
 
+7 | -2
 
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HartAberFair: Armenien... Völkermord.. na klingelts?

Man muss sich seine Fehler eingestehen sonst gibt es keine lösung..

Wie gesagt edles bild von sich selbst das auch keine kratzer kriegen darf sonst kränkelt die ehre aber an der realität ist das meilen weit vorbei.
Was im prinzip schon schlimm genug ist aber wie steht jmd da der die unschuld pachtet und gleichzeitig seine missetaten totschweigt... und das obwohl jeder die wahrheit doch sieht....
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09.02.2008 16:45 Uhr von Capalpha1
 
+6 | -1
 
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LOOOL !
Wie kann man sich nur SO überschätzen ?

Bevor Hr. Erdogan türkische Schulen und Unis ( und sogar türkische Lehrer für deutsche Schulen!) in Deutschland fordert, sollte er besser mal in die landeseigene Infrastruktur investieren !
Dann klappts vielleicht auch mit dem Bruttosozialprodukt !

Kann man echt nur mit dem Kopf schütteln.....
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09.02.2008 16:58 Uhr von Gegen alles
 
+2 | -2
 
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Türkei als Mittler der Weltpolitik: Wie man schleimen kann um in die EU zu kommen.
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09.02.2008 17:13 Uhr von JCR
 
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@ Hataberfair: Ah ja, die auch si undiplomatischen Zyprioten. Komisch, dass diese es anscheinend nicht nötig haben, mediale Hetzkampagnen gegen EU-Mitglieder zu inszenieren.

Probleme mit den Armeniern? Fragen sie Hrant Dink. Solange das Verbrechen an den Armeniern weiterhin geleugnet wird, kann es keine Versöhnung geben. Kein gutes Vorzeichen für diplomatische Bemühungen "zwischen den Kulturen".

Kurdistan? So würde ich die überwiegend kurdisch geprägte Region im Nordirak bezeichnen, die seit der Absetzung von Saddam Hussein eine Selbstverwaltung anstrebt.

Dass sich Erdogan ausdrücklich das Recht vorbehält, jederzeit einzumarschieren, zeugt nicht gerade von seinen Fähigkeiten als "Mittler".
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09.02.2008 17:20 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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zugegeben: die türkei liegt tatsächlich an einem strategisch nicht unbedeutendem punkt, aber weltpolitisch eine schlüsselrolle??? leidet der mann unter größenwahn oder unter getrübter wahrnehmung??
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09.02.2008 17:41 Uhr von Mediacontroll
 
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Loewe: In der Türkei gibt es deutsche Unis und deutsche Schulen ! Istanbul Alman Lisesi ist ein deutsches Gymnasium !

und ich bin voll der Meinung Erdogans in Deutschland muss es mehr türkische Schulen geben und sogar türkische Unis !

Dann habt ihr die Ausländer vom deutschen Schulwesen vom Hals und diese haben die Ruhe von euch passt doch !
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09.02.2008 18:01 Uhr von christi244
 
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Nun, in punkto: Iran hat Erdogan vollkommen recht. Dort ist sein Land der Mittler in Sachen Weltpolitik und das Tor zum Iran. Und, wie heiß begehrt der Iran ist, muss ich wohl keinem ernsthaft erzählen.

Zumindest Israel und die USA haben erkannt, welchen strategischen Nutzen dieses Land hat in jeder Form. Dass Deutschland zu dämlich ist ... nun ... dafür kann die Türkei nun wirklich nichts.
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09.02.2008 18:07 Uhr von Borat
 
+8 | -3
 
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Diesen Erdogan: sollte man schnellst möglich wieder nachhause schicken. Er und seine Türken haben nichts anderes im Sinn, als Europa ihr eigenes nennen zu können.

Mal ein Zitat aus Erdogans Mund:

Türkischer Präsident Tayyip Erdogan:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Quelle: Die Welt

Oder eins von einem anderen Türken:

Erbakan, bis 1997 Ministerpräsident der Türkei:
"Unser Ziel ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht ganz Europa muslimisch ist."
Quelle: The middle east media research institute (MEMRI)

Oder von Herrn Öger:

Vural Öger (Öger-Tours), SPD-EU-Abgeordneter:
"Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen".
Quelle: Größte Türkische Zeitung "Hürriyet"

Deutsche und Europäer wacht entlich auf...
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09.02.2008 18:30 Uhr von vise
 
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Oh man Zit. Borat:
<Türkischer Präsident Tayyip Erdogan:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Quelle: Die Welt>

Wenn ich so etwas lese, geht mir echt der Hut hoch. Leider sind wir mal wieder an dem Punkt, dass ich das los werden muss: Nur weil die deutsche Vergangenheit in der ganzen Welt nach wie vor präsent ist, als wär´s gestern gewesen, darf man sich hierzulande nicht mehr trauen, was dagegen zu sagen. Und wenn sich eine Aussage nicht auf den NS-Hintergrund münzen lässt, dann eben auf den Punkt Religionsfreiheit. Ich bin in keinerlei Richtung politisch oder religiös engagiert, sofern das einer meiner Leser denkt! Entschuldigung, aber eines ist sicher, so ein Verhalten, bzw. solche Äußerungen kotzen mich echt an.

Die in der Quelle vom User "Borat" angegebenen Äußerungen machen doch ganz glar, dass die EU-Integration der Türkei aus Sicht manch populistisch agierender Türken nichts mit Demokratie, Anpassung oder Zusammenarbeit zu tun haben.
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09.02.2008 18:34 Uhr von vise
 
+0 | -0
 
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Anmerkung: o.g. Aussage gilt nur, sofern einwandfrei bewiesen werden kann, dass die genannten Personen sich so geäußert haben!
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09.02.2008 18:38 Uhr von uhlenkoeper
 
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Nochmal @HartaberFair: Woher nimmst DU Deine Informationen ?

Dass Du weder Hrant Dink (angeblich) kennst noch über die Armenierproblematik gehört haben willst: sorry, aber wenn Du nicht den Repressalien in der Türkei unterworfen bist (§ 301), dann frage ich mich, wie soviel Ignoranz zustande kommt, wenn man nicht die Möglichkeiten der Recherche nutzt, die man nutzen KANN ?
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09.02.2008 18:38 Uhr von christi244
 
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Borat: Sag mal, ist Dein Nick bei Dir "Programm"?

Quelle: "Die Welt" Hast Du noch immer nicht kapiert, wie unsere Medien ticken?

@Vise
Ich denke einmal, Du solltest derartige Statements nicht unbedingt überbewerten ... oder aber genauso knallhart die Äußerungen unserer Herrschaften aus der CDU analysieren. Beides ist Schwachfug.

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