09.02.08 14:11 Uhr
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Medienbericht: Es sollen noch weitere 1.000 deutsche Soldaten nach Afghanistan

Laut dem "Spiegel" soll die derzeitige Truppenstärke des deutschen ISAF-Kommandos in Afghanistan von 3.500 Soldaten auf 4.500 steigen. Außerdem wird sich das Einsatzgebiet noch um einiges weiter Richtung Westen ausdehnen, wo jetzt noch italienische Truppen stationiert sind.

Der Sprecher des deutschen Verteidigungsministers heißt Thomas Raabe. Er sagte bei der Sicherheitskonferenz in München, dass das Mandat mit der derzeitigen Truppenstärke bis Oktober auslaufen werde. Weiter meinte er: "Alles Weitere ist Spekulation".

Während des Bundestagswahlkampfes will man den deutschen ISAF-Einsatz nicht zum Thema machen. Im April findet in Bukarest ein NATO-Gipfel statt, dort wird wohl Bundeskanzlerin Angela Merkel die Pläne veröffentlichen, um den amerikanischen Forderungen entgegenzuwirken.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Soldat, Medium
Quelle: www.welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2008 14:30 Uhr von snm
 
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Unsinnige Abenteuer: Der Einsatz kostet uns schon jetzt jedes Jahr Milliarden. Laut "Heyst-Bericht" fehlt es der Bundeswehr jetzt schon an allen Ecken an Material und auch an einer vernünftigen Führung für solche Einsätze.
Warum müssen wir ein islamisches Land aufbauen, in dem kriminelle Provinzfürsten das Sagen haben, das den weltweit größten Drogenanbau betreibt und das nach unseren Maßstäben alles andere als sozial oder demokratisch ist?

Wie groß war die Terrorgefahr in Deutschland bevor wir in Afghanistan einmarschiert sind? Ich verstehe nicht warum man in der Nato nicht auch mal nein sagen kann. Zumindest sollte sich kein Bündnispartner mehr auf Artikel 5 berufen, um von uns mehr Truppen zu fordern. Schon 2001 gab es scheinbar Differenzen ob die Voraussetzungen des Artikels 5, nach den Anschlägen in den USA, vorhanden sind. Nicht umsonst hieß es damals, in der Verlautbarung von Nato-Generalsekretär Robertson, die Nato betrachte die Terroranschläge in den USA als Angriff auf das gesamte Bündnis, "falls" (uneinigkeit?) der Angriff vom Ausland aus gesteuert worden sein sollte.
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09.02.2008 14:40 Uhr von xStingerx
 
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Ich bin: der Meinung, wir haben dort nichts zu suchen.
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09.02.2008 14:49 Uhr von XZeusX
 
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Terrorstorm: "Es macht mich nurnoch stinkwütent, wie unsere Hosenscheisser in Berlin unsere Soldaten in widerrechtliche Angriffskriege schicken und sterben lassen"

Oha, na wenn du da mal den Mund nicht zu voll nimmst ... als ich das letzte Mal nachgesehen hatte war ISAF durch die Weltsicherheitsrats-Resolution "S/RES/1386 (2001)“ legitimiert worden und deren Mandat durch die Resolution 1746 verlängert worden bis März 2008. Kann mich aber natürlich auch irren.

Nur wenn ich mich nicht irre, dann schickt die Bundesregierung ihre Soldaten mitnichten in einen völkerrechtswidrigen Angrifftskrieg. Und OEF war und ist gedeckt durch das Recht der USA auf Selbstverteidigung.
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09.02.2008 14:50 Uhr von terrordave
 
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mal abgesehen: von dem ganzen humanitären gelaber "völkerrechtswidriger angriffskrieg, arme afghanen waren mit den taliban besser dran als mit uns" und so weiter....was haben die deutschen am ende davon, dass millionen kilometer entfernt wasserleitungen gebaut und kameltreiber erschossen werden? außer schulden?
hier an der "heimatfront" gibts imo viel wichtigere dinge, zum beispiel der zustand unserer schulen, harz iv oder gesundheitsreform. könnte man alles mit dem in afghanistan ausgegebenen geld bezahlen...
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09.02.2008 14:50 Uhr von casa-casa
 
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"Medienbericht : ": irgendetwas stört mich an der Art dieser Überschrift;)
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09.02.2008 15:06 Uhr von snm
 
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@ XZeusX: Warum hat Spanien oder Großbritannien sich nicht auf Artikel 5 berufen und ist in irgend ein islamisches Land einmarschiert? Die Niederlande, Belgien oder Portugal haben sich 2001 gegen eine frühe Feststellung des Bündnisfalls nach Artikel 5 ausgesprochen, weil überhaupt noch nicht feststand (heute nicht anders) wer die USA angegriffen hat.

Die Resolutionen im UN-Sicherheitsrat wurden auch nur unter massiven Druck der USA beschlossen. Die UN hat damit nur die Rolle übernommen, die ihr von den USA zugewiesen wurden. Nation Building in Afghanistan nach dem militärischen Einsatz durch die USA.
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09.02.2008 16:00 Uhr von Deniz1008
 
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gibt es weinigsten öl- u. gasfelder als ausgleich für deutschland... :)
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09.02.2008 16:01 Uhr von AltersArmut
 
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irgendwo muss man ja: die künftigen Hartz 4 Almosen Bezieher unterbringen- warum also nicht als Erntehelfer bei nem afghanischen Bauern .
Evtl. gefällts dem anderen oder einen sogar und er bleibt 4 ever. ^^ besonders langlebig schlaue können sich ja mit nem Talibart verkleiden und nen Erziehungscamp für ausdoitschländische Strafftäter einrichten- wenn die landschaftlichen Höhlen systematisch ü berfüllt sind verscheuert Son Rommer das Ding als Volksaktie
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09.02.2008 17:04 Uhr von Schiebedach
 
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Besatzung: Zu Zeiten der Teilung Deutschlands habe ich mich (als Berliner) freiwillig für 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet.
Die SPD-Parole damals: "Ohne Uns!"
Meine Enkelkinder werden sich bestimmt nicht mehr freiwillig melden; dafür habe ich gesorgt.
Der Eid der Soldaten lautet nach wie vor, "das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen", das kann aber nicht verlangt werden, wenn Deutsche am Horn von Afrika, vor Israels Küsten, im Kongo oder Afghanistan amerikanische und britische Interessen mit Waffengewalt durchsetzen sollen.
Wer Krieg führen will soll das tun, aber mit eigenen Landsleuten: Die darf er dann verheizen!
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09.02.2008 17:27 Uhr von Borgir
 
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ich bin darauf gespannt: wenn die ersten berichte über gefallen deutsche soldaten kommen....
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09.02.2008 18:34 Uhr von meisterthomas
 
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Einigkeit macht stark! Franz Josef Jung´s Standfestigkeit wankt, verdient aber trotzdem Respekt, gerade weil sie kritisiert wird.

Zeit auch für die Frage, ob die EU nicht auch innerhalb der NATO eine Union sein muss.
Die alten nationalstaatlichen Bündnisse schwächen Europa und machen uns zu konkurrierenden Kindern in der Obhut Amerikas. -- Eine Methode mit der Amerika seinen Willen fast immer durchsetzen konnte.
Auch Europa muß einmal erwachsen werden und seine nationale Konkurrenz hinter sich lassen.

Unsere Friedensmission, Afghanistan ist nicht um jeden Preis glaubwürdig und doch wohl eher Verpackung als Inhalt einer NATO-Strategie. So ist Pakistan Nabel und Pulverfass Südasiens und Afghanistan ein Korken da rauf.
Die USA setzten im Oktober 2001 eine Invasion Afghanistans mit Hilfe einer Allianz unter ihrer Führung durch. Wenn Amerika es in 6 1/2 Jahren nicht geschaft hat, die Taliban zu unterwerfen, dann hat es das auch nicht wirklich gewollt. So daß sich die Motive gewandelt und verschoben haben.
Worum es der NATO meiner Ansicht eigentlich gehen muß, ist um Pakistan präsent zu sein.
Allerdings erscheinen mir Kampfhandlungen in Pakistan selbst, als ein Schuß ins Pulverfaß.

http://de.wikipedia.org/...
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09.02.2008 19:24 Uhr von XZeusX
 
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snm, Terrorstorm: @ snm

"Die Resolutionen im UN-Sicherheitsrat wurden auch nur unter massiven Druck der USA beschlossen. Die UN hat damit nur die Rolle übernommen, die ihr von den USA zugewiesen wurden."


Ich kann dieses "die USA manipulieren die UN und setzen alle Mitglieder des Sicherheitsrats unter Druck" - Gefasel langsam nicht mehr hören ... die USA haben also Russland und China unter Druck gesetzt? Aha ... wie denn genau? Ud wenn das so einfach ist, warum hat das denn dann vor dem Irakkrieg nicht funktioniert?


@ Terrorstorm

"Dadurch, dass der Krieg von dem (meiner Ansicht nach) zahnlosen Tiger, nämlich dem "Weltsicherheitsrat" legitimiert wurde, ist der Krieg noch --->>lange<<--- nicht in Ordnung"

Warum zweifelt man denn an der Rechtmäßigkeit des Krieges dort unten? Weil es das Völkerrecht gibt. Das Völkerrecht besagt aber eben auch, dass der UN-Sicherheitsrat dazu ermächtigt ist, Staaten Gewalt gegenüber anderen Staaten zu erlauben bzw. die Präsenz von ausländischen Truppen in einem Staat zu legalisieren. Beides ist Bestandteil des Völkerrechts. Du kannst nicht sagen "Die Amis dürfen das nicht, weil es das Völkerrecht gibt" und im gleichen Atemzug einen anderen Bestandteil des Völkerrechts (nämlich die mögliche Gewaltanwendung aufgrund von UN-Ermächtigung) zum Teufel jagen. Das funktioniert nicht. Entweder gibt es das Völkerrecht (dann darf der Sicherheitsrat so etwas tun) oder das Völkerrecht ist sch***, such dir was aus.


"Offiziell hast du natürlich weiterhin recht. Aber inoffiziell ? Ist der Krieg gerechtfertigt ? "

Das ist eine andere Frage. Zunächst müsste man klären, ob du ein Anhänger von VT´s bzgl. 9/11 bist ... und auch ein gerechtfertigter Krieg muss nicht zwingend richtig sein und umgekehrt. Will heissen, dass auch wenn man der Meinung ist, dass bin Laden 9/11 verbrochen hat und in Afghanistan sass der Krieg dort zum jetzigen Zeitpunkt zwar immer noch gerechtfertigt sein kann (aufgrund des Kriegszieles) aber durchaus nicht mehr "richtig" sein könnte, weil er eigentlich das Ziel aus den Augen verloren hat bzw. womöglich nicht (mehr) zu gewinnen ist. Aber das ist eine schwierige Frage.


"Irgendwo muss auch mal "gesunder" Menschenverstand anfangen. Nämlich da, wo Recht schon lange kein Recht mehr ist - nämlich in der Politik."

Hier gebe ich dir uneingeschränkt recht. Aber der Traum von einer unparteiischen UN, die das uneingeschränkte Gewaltmonopol innehat wird wohl leider ein Traum bleiben. Und "internationales Recht" wird wohl noch sehr lange das "Recht des Stärkeren" sein. Und das Politik sehr selten was mit gesundem Menschenverstand zu tun hat, da sind wir uns denke ich auch einig ... leider.
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09.02.2008 20:07 Uhr von jsbach
 
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Noch mehr Soldaten: in das Krisengebiet? Reichen die Aufklärungstornados und die ISAF mit ihrem Kontingent nicht aus?
Hat D das ganze angezettelt?
Nur Fragen....
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09.02.2008 20:10 Uhr von StYxXx
 
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Leute: Die Einsätze dort verstoßen gegen gar kein Recht. Das ist auch völlig klar und wurde nie ernsthaft (außer zu Wahlkampfzwecken) bezweifelt. Und man ist dort sogar größtenteils willkommen. Auch die Afghanische Regierung bergrüßt das (jetzt kommt aber bestimmt, dass sie ja eingesetzt wurde).
Wie auch immer hat die ISAF-Mission einen Sinn. Man kann nicht einfach sagen "was geht uns das an?" und nichts machen. Dazu ist man als Staat mit den Möglichkeiten verpflichtet. Und kommt nicht mit "unter den Taliban ging es ihnen besser". Das ist Schwachsinn und man könnte so auch argumentieren, dass es uns ja unter Hitler gut ging.
Fakt ist, dass das Land destabilisiert ist. Und jetzt muss das in Ordnung gebracht werden. Hingehen, kurz spielen und abhauen ist keine Lösung.

Letztendlich aber spiel das keine Rolle. Deutschland hat sich verfplichtet, zu helfen. Schröder hatte das damals mit seinem Versprechen der "uneingeschränkten Hilfe" sogar verstärkt. Und Afghanistan ist nicht der Irak. Das scheinen hier manche zu verwechseln. Aber auch dort muss man die Mission jetzt fortführen (ich war gegen den Krieg, aber wenn man angefangen hat, muss man das zu Ende bringen, sonst hat man wirklich nur Probleme).

Übrigens gab es schon längst Kampftruppen der KSK dort. Todeszahlen sind zwar geheim, aber dass es Einsätze gab sind zb durch die Amis veröffentlich worden. Die haben mitgemacht. Und das im gesamten Land. Und zwar zu Zeiten von Rot-Grün (zb die Operation Anaconda).
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09.02.2008 20:29 Uhr von KingPR
 
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Armee: Wenn Deutschland schon unbedingt eine Armee unterhalten muss, kann man die auch nach Afghanistan schicken, sonst bräuchten wir überhaupt keine Armee.

Ich bin gegen die Bundeswehr, aber wenn wir eine haben müssen, dann müssen die Soldaten halt ihren Job machen, weil sie sonst keine Existenzberechtigung haben.
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09.02.2008 21:12 Uhr von snm
 
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@ StYxXx: "Auch die Afghanische Regierung bergrüßt das... "

Kein Wunder, die Präsenz des ISAF-Truppen ist die Lebensversicherung für diese Marionettenregierung.
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09.02.2008 22:17 Uhr von usambara
 
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nach West-Afghanistan soll das Einsatzgebiet erweitert werden?
Dann sollte auch klar sein, das Deutschland im Falle
eines Iran-Krieges der USA in vorderster Front steht.
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09.02.2008 23:59 Uhr von Wurster
 
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Sollten die USA: komplett allein regeln.
Oder wollt komplett Europa dort einmaschieren, denke eher nicht
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10.02.2008 01:27 Uhr von Sub-Optimal
 
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@meisterthomas/terrorstorm: "Wenn Amerika es in 6 1/2 Jahren nicht geschaft hat, die Taliban zu unterwerfen, dann hat es das auch nicht wirklich gewollt."
-> Eine interessante Behauptung..wo das ja nachweislich auch kinderleicht ist Afghanistan zu besetzen.

"Da wird ein Land grundlos platt gemacht aufgrund von Anschuldigungen der USA"
-> Wenn mans genau nimmt war da gar nicht mehr allzu viel was kaputt gehen konnte.

Und unabhängig von irgendwelchen Anschuldigungen, ob sie nun richtig oder falsch sind, existieren aus menschlicher Sicht genug Gründe warum die Taliban lieber nicht an der Macht sein sollten. Nie wieder. Aber klar..was gehen uns schon die Afghanen an. Die Amis sind da einmaschiert also ist das alles grundsätzlich falsch und böse.
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10.02.2008 01:30 Uhr von TheDent
 
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Ich kann nur immer wieder sagen: Der krieg ist Völkerrechtlich abgesegnet. Es geht darum zu verhindern das die Taliban nach Kabul zurückkehren, es geht darum zu verhindern das ein Land zu stabilisieren das Jahrzente lang vom Krieg heimgesucht war. Wer sich hier fragt was wir dort zu suchen haben, sollte sich klar machn das sie USA 1939 die gleiche Einstellung hatten, als die Faschisten Europa angezündet haben. Die Taliban sind nix weiter als mieses Faschistenpack, nicht besser als Nazis. Was für die Christen der Ku-Klux-Klan sind die Taliban für den Islam. Das sollten sich die ganzen friedensbewegten mal klar machen, der Rückzug des Westens aus Afghanistan bedeutet dieses Land den verdammten Nazis zu überlassen. Es würde ausserdem eine verfielfachung des Opiumanbaus bedeuten, was im Westen auch nicht ohne Opfer bliebe.
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10.02.2008 03:41 Uhr von ShorTine
 
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Wie wichtig ist uns die NATO? Wir sollten uns selbst kritisch die Frage stellen, welchen Nutzen Deutschland von seinem NATO-Beitritt in den seitdem vergangenen 53 Jahren hatte.

Wären die Russen einmarschiert, wenn sie keine Sanktionen der NATO und keinen atomaren Gegenschlag zu befürchten gehabt hätten?

Hätten die europäischen Nationalstaaten nach Weltkrieg und Völkermord ohne das Militärbündnis so schnell wieder hoch produktiv zusammen arbeiten können?

Warum hat es 60 Jahre lang keine Kriege zwischen NATO-Staaten gegeben?

...

Die NATO war lange Zeit der Garant für Frieden und Stabilität in Europa und Nordamerika. Wir arbeiten militärisch eng zusammen und stehen uns bei, wenn wir angegriffen werden. So zum Beispiel nach den Terroranschlägen auf die USA im Jahre 2001.

Seitdem ist viel passiert. Durch den unsäglichen Fehler eines Teiles der NATO, in den Irak einzumarschieren, ist die NATO gespalten.

Können wir es noch verantworten, unseren Verbündeten im Falle eines (durchaus legitimen) Gegenschlages z.B. des Irak oder Iran auf amerikanischem Boden beistehen zu müssen?
Dann wäre die Bundeswehr ganz schnell mit 20.000 Soldaten in Persien im lebensgefährlichen Einsatz. Auch könnte man dann in Deutschland nicht mehr auf den Markt gehen, ohne Angst vor Selbstmordbombern zu haben.

Meine populistische Empfehlung:
Schmeißt die USA raus aus der NATO!
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10.02.2008 20:38 Uhr von Universum22
 
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@ XZeusX: Für ultra Pazifistensocken ist schon der Wehrdienst ein "Völkerrechtswidriger Angriffskrieg". ^^

So mal sehen ob ich nen Rekord in negativ Bewertungen bekomme. ^^
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13.02.2008 11:30 Uhr von snafu23
 
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@usambara: > nach West-Afghanistan soll das Einsatzgebiet erweitert

> werden?

>Dann sollte auch klar sein, das Deutschland im Falle

> eines Iran-Krieges der USA in vorderster Front steht.

Du hast es erfasst. West-Afghanistan ist Ost-Iran! Genauso wird es kommen. Bin aber sicher die Fähnchenwedler hier heissen das als Bollwerk gegen den pösen Iran auch noch gut. Ist ja nicht Ihr Blut das fliessen wird.

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