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OpenID soll zum Web-Standard werden

Google, Yahoo, Microsoft, VeriSign und andere wollen gemeinsam einen allgemeinen "Internet-Ausweis" erschaffen. So wird man sich in jeder Internetseite überall mit nur einer Nutzerkennung und einem Passwort einloggen können.

Den Versuch, so einen "Login-Standard" einzuführen, hat es bereits gegeben; so zum Beispiel den "Passport" von Microsoft (heute: "Windows Live ID"). Dieses Projekt scheiterte jedoch vor allem an der Skepsis der User vor dem Software-Riesen.

Das OpenSource-Software-Projekt "OpenID" dagegen wird von der Allgemeinheit mit weniger Misstrauen aufgenommen. Brad Fitzpatrick ist der Erfinder des Systems und ist der Auffassung, dass OpenID keinem gehören und niemand damit Geld verdienen sollte.


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WebReporter: Fendracor
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Web, Stand, Standard
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 17:38 Uhr von Fendracor
 
+0 | -0
 
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Klar birgt eine einheitliche Web-Identität auch eine Menge Risiken in sich, aber ich benutze ehrlich gesagt auf quasi allen Internetseiten denselben Login und wenn es möglich ist auch das selbe Passwort. Also ich würde mich drüber freuen wenn ich jetzt nur noch ein einzigen Login hätte und nicht überall meine persönlichen Daten hinterlegen müsste.
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08.02.2008 18:20 Uhr von fiver0904
 
+10 | -3
 
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Strafverfolgung? Etwa eine neue Möglichkeit leichter herausfinden zu können wer hinter welchem Nickname steckt? So zur Strafverfolgung versteht sich....?!
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08.02.2008 18:21 Uhr von Polymat
 
+3 | -3
 
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ne neh, schafft man es wirklich mal etwas weltweit einheitliches zu schaffen ? wahnsinn, bisher kochte jeder seine seine suppe und viele blieben auf der strecke liegen .... nun haben alle was davon .... will sich die welt bessern ? ;)
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08.02.2008 18:26 Uhr von Elessar_CH
 
+4 | -3
 
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Find ich gut. User die auf vielen Seiten schon gebannt wurden könnten so mit einem Schlage auf vielen weiteren Seiten auch gebannt werden.

mfg.
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08.02.2008 18:50 Uhr von titlover
 
+10 | -2
 
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vor allem: kann man dann gezielt Leute vom Netz fernhalten, die sonst vielleicht was kritisches sagen könnten.
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08.02.2008 18:52 Uhr von hnxonline
 
+13 | -2
 
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Den freundlichen Cracker von nebenan wird sich freuen. Nun muss er nur noch ein Passwort cracken um dann auf die verschiedenste Dienste des Users zugreifen zu können. Schnell noch über Google den Nicknamen suchen und schon gehts los. Ich bleib bei Stift und Block.
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08.02.2008 18:58 Uhr von Scarb.vis
 
+9 | -1
 
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Heikel: Also ich würde es NICHT machen. Das gefährlichste ist, wenn sie Datensätze zusammenfügen lassen. Wenn du z.B. google Mail hast. Die dann dein Email acc mit google search verbinden. Dann schauste dir vids auf Youtube an. Das wird dann mit deinem email acc verbunden. Und schneller als dir lieb ist steht jmd vor der Tür.

Deswegen ist passport gescheitert. Bin ich denn irre. Mein Surfverhalten an ein Unternehmen weiterzugeben! Das hinterlassen von ip adressen ist ja schon schlimm genug.
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08.02.2008 22:00 Uhr von RedfoX2015
 
+1 | -0
 
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Ich sehe ein anderes problem und zwar: "So wird man sich in jeder Internetseite überall mit nur einer Nutzerkennung und einem Passwort einloggen können."

es gibt bekanntlich unzählige möglichkeiten jemandem dass Passwort zu klauen,... beispiel Windows Live ID: MSN installiert und passwort eingespeichert..., Windows Passwort cache..., und wer jetzt denkt da muss man sich auskennen sag ich nur nirsoft.net (ich möchte anmerken dass diese Programme dazu diennen vergessene Passwörter wiederzufinden und nicht um jemand anderem dises zu "entwenden"!)

Durch diese Vereinheitlichung wäre innerhalb von kürzester Zeit eine Existents runierbar...
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09.02.2008 00:40 Uhr von z3us-TM
 
+1 | -0
 
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Geld, Macht und Kontrolle: scheint " OBEN " seit ein paar jahren die neue droge zu sein.
scheint aber schlimmer zu sein wie alles was die welt bisher kannte.. ( Kokain etc. )
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09.02.2008 03:09 Uhr von marcells
 
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Ich finde das Schwachsinn , trotz nun wahrscheinlich schlechter Bewertungen.

Ob nun ein Softwareriese die "Verantwortung" über die Accounts der User hat oder ob das nun eine Gemeindschaft ist, die die Chancen hat dich über deinen Account zu identifizieren kommt nahezu aufs selbe raus.

Microsoft hat das Problem schon erkannt und mit Cardspace Möglichkeiten geschaffen Accounts mittels von Zertifikaten an die User und nicht die Webseiten wie Google, Amazon, Yahoo und BlaBla zu binden.
Das heißt die Daten werden nicht bei den Anbietern sondern bei den Usern, so wie nun auch (nur auf Wunsch automatisiert) gespeichert!
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09.02.2008 10:22 Uhr von snm
 
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Ist nichts für mich: Ich verwende für unterschiedliche Webseiten/Dienste unterschiedliche Logins. Ich verwende auch keinen einheitlichen Nickname in Foren.
OpenId birgt einige Gefahren, die hier ja schon erwähnt wurden. Hier noch mal ausführlichere Anmerkungen zur Sicherheitsproblematik:
http://openidgermany.de/...

Meine pers. Daten hinterlege ich bei keinem Provider auf Vorrat. Bei vielen OpenID Servern kenne ich nicht mal die gültigen Datenschutzrichtlinien. Wenn ich meine OpenID gleichzeitig zum Einkauf in Onlineshops und zum Login in Webforen/Blogs oder bei Emaildiensten nutzen will, muss ich echte Daten (Name, Adresse) hinterlegen. Das mache ich aber grundsätzlich nur wenn ich mir etwas schicken lassen will. Also müsste ich mir mehrere OpenID´s zulegen, aber dann kann ich mich auch weiter auf jeder Seite manuell anmelden. Überall dort wo ich keine wichtigen Anmeldedaten hinterlegt habe, kann ich die Logindaten dann im Browser speichern und muss diese dann bei folge Besuchen auch nicht neu eintippen (es sei denn das Login ist so blöd gelöst wie hier bei Shortnews, wo der Browser das Login Formular nicht erkennen kann). Alle wichtigen Daten habe ich in einen Passwortmanager (http://keepass.info/) verschlüsselt gespeichert.
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09.02.2008 14:06 Uhr von RitterLorion
 
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Hatte OpneID nicht auch den Vorteil, dass man seine Daten keinem fremden Server anvertrauen muss, sondern die Möglichkeit hat für seine OpenID auch der gleich selbst der Server zu sein?
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09.02.2008 16:56 Uhr von snm
 
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@ RitterLorion: Du kannst natürlich selber einen OpenID Server aufsetzen, aber das dürfte für die meisten User keine Alternative sein. Die wären damit sicher überfordert.

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