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Türkischer Ministerpräsident fordert türkische Schulen in Deutschland

Der türkische Ministerpräsident Erdogan machte nun einen Vorschlag, nach dem in Deutschland türkische Gymnasien und Universitäten gegründet werden sollen. Seiner Meinung nach müssen Migranten zuerst ihre eigene Sprache lernen, um Deutsch zu beherrschen.

"In Deutschland sollten Gymnasien gegründet werden können, die in türkischer Sprache unterrichten, und die Bundesregierung sollte darin kein Problem sehen", so Erdogan. Er wäre bereit, türkische Lehrer an deutsche Schulen zu schicken.

Auch soll seiner Meinung nach die Bildung von Ghettos beendet werden. Es müsse natürlich werden, dass Türken und Deutsche in einem Haus leben. Bundeskanzlerin Merkel steht dem Vorschlag der türkischen Lehrer an deutschen Schulen eher kritisch gegenüber.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Schule, Minister, Ministerpräsident, Türkisch
Quelle: www.spiegel.de

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182 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 16:06 Uhr von Xajorkith
 
+69 | -9
 
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Widerspruch: Schulen nur für Türken beißt sich irgendwie mit "Türken und Deutsche sollen gemeinsam in einem Haus leben".

Was verspricht er sich davon, dass in Deutschland lebende Türken türkisch statt deutsch lernen? Bessere intrgration wohl kaum.
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08.02.2008 16:07 Uhr von Vandemar
 
+31 | -10
 
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Was für ein Quatsch: Ich kenne keinen in Deutschland lebenden Menschen, dessen familiäre Wurzeln in der Türkei liegen, der nicht zu hause die türkische Sprache erlernt. Extra Schulen bedarf es dafür ganz gewiss nicht. In den Schulen des jeweiligen Landes sollen die Schüler darauf vorbereitet werden, sich in dem Land, in dem sie leben, zurecht zu finden. Und in Deutschland ist nun mal nicht türkisch, sondern deutsch die Landessprache.
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08.02.2008 16:09 Uhr von Playa4life
 
+26 | -113
 
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08.02.2008 16:12 Uhr von TomB.
 
+63 | -7
 
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Na langsam frag ich mich, wie weit Integration noch gehen soll. Schlimm genug, wenn die kein Deutsch können, aber wenn sie ihre eigene Sprache nicht mal beherschen, sind die bei uns doch wirklich falsch. Müssen wir in Deutschland nem Türken jetz auch noch vorher türkisch beibringen, damit er dann deutsch lernen kann? Irgendwo reichts doch langsam...
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08.02.2008 16:12 Uhr von Simoon
 
+12 | -9
 
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Tuerkische Schules? Ich denke das Tuerken die in der Bundesrepublick leben sich integrieren sollten, was ja acuh so empfolen wird. Deutsche Sprachkurse gibt es ja schon und den "Einbuergerungstest".
Ausserdem bin ich skeptisch ob tuerkische Gymnasien wirklich eine gute Idee sind, Gymnasien fallen nicht unter die Religionsfreiheit, wie zb Gemeindezentren.
Ich denke die Immigrationsgesetze etwas verschaerfen, nach dem Bispiel der USA.
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08.02.2008 16:15 Uhr von toffen
 
+17 | -2
 
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haha: "Auch soll seiner Meinung nach die Bildung von Ghettos beendet werden."

Weil Migranten auch in bestimmte Gebiete "verbannt" werden. Das machen die von alleine... das ist keine "deutsches Problem", sondern ist überall so.
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08.02.2008 16:19 Uhr von divadrebew
 
+10 | -9
 
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fordert oder wünscht? Auch wenn der SpOn-Titel behauptet, Erdogan hätte türkische Schulen für Deutschland "gefordert", lesen sich die zitierten Passagen ganz anders.
Da heißt es dann:
"In Deutschland sollten Gymnasien gegründet werden können, die in türkischer Sprache unterrichten, und die Bundesregierung sollte darin kein Problem sehen".
Und "Deswegen wünschen wir als Türkei, dass wir türkische Lehrer auch nach Deutschland entsenden".
Das klingt nach dem Wunsch eines Regierungschefs, nicht jedoch nach einer Forderung.
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08.02.2008 16:21 Uhr von plautze007
 
+24 | -2
 
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aber: es gibt viele länder die probleme mit der integration von türken/moslems haben.

was heist das?

geben sich die länder nicht genug mühe um die integration voranzubringen?

oder

geben sich die türken/moslems nicht genug mühe um sich zu integrieren?
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08.02.2008 16:25 Uhr von Boerje
 
+14 | -2
 
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Integration ist genau das Gegenteil von dem, was der Herr MP fordert. Integration steht dafür, die Kultur dessen Landes in dem ich lebe zu erfahren und zu respektieren, über die Geschichte und Traditionen mehr wissen zu wollen und die Gesetze zu verstehen und respektieren.
Die Forderungen des türkischen MP würden nur dazu führen, dass sich in Deutschland zwei Gesellschaften entwickeln, aber kein Miteinander. Getrennte Schulen, verschiedene Glaubensrichtungen und verschiedene Kulturen, wobei erwähnt sei dass sich die südländische Kultur im Allgemeinen egal in wessen Bezug doch sehr von "unserer" bzw. westlichen Kulturen unterscheidet und es oft Probleme und Streitpunkte gibt, können nicht förderliche für Deutsche und Ausländer sein.
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08.02.2008 16:28 Uhr von korem72
 
+31 | -2
 
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ja gehts noch ?
Wenn das so kommt, dann wandern wir in die Türkei aus und fordern dort das alle unsere Sprache beherrschen lernen (Prävention), lassen Schulen und große Kirchen bauen ( höher als die höchste Moschee) und freuen uns über den Unmut, den wir den Türken dort bereiten....
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08.02.2008 16:28 Uhr von Judgment
 
+18 | -4
 
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lol: Dieser Erdogan Typ ist echt jeden Tag für eine Lachnummer zu haben :D

Ich mag den nicht - muss schon kotzen wenn ich den Namen nur höre. Aber Hauptsache er hat in seinem Land wieder Pluspunkte gesammelt.
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08.02.2008 16:28 Uhr von MarkyMarc2005
 
+14 | -3
 
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Türkische Schulen in Deutschland?? Verkehrte Welt! So langsam reicht es mir wirklich!!! Jetzt nochmal ganz langsam und für alle zum Mitschreiben: Wer nach Deutschland kommt und bei uns leben will, soll und muss die deutsche Sprache erlenen!! Dies ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme an unserer Gesellschaft und unseren Werten. Integration ist das Ziel, nicht hier eine Schule für Türken und daneben eine Schule für Deutsche. UND: Wer keine Lust darauf hat, sich an das Land, in dem er leben möchte anzupassen, der passt auch nicht hierher!
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08.02.2008 16:34 Uhr von chitah
 
+11 | -8
 
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Bevor man sich jetzt wieder aufregt bitte ich doch zu bedenken das es auch deutsche Schulen in den meisten anderen Ländern gibt! Warum also für uns etwas beanspruchen und anderen nicht zugestehen?

So, und nun Feuer frei.........--------- :-)
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08.02.2008 16:36 Uhr von meisterthomas
 
+7 | -4
 
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Deutschland ist keine türkische Provinz, aber Teil: Deutschland ist keine Provinz der Türkei, aber Teil europäischer Kultur.

Die Identitätkrise junger Deutscher mit türkischer Abstammung kommt nicht zuletzt durch ihre dopelte Identität. Sie sind weder Deutsche noch Türken, sondern sitzen zwischen den Stühlen.

Hier stellt sich aber die Frage, ob sich Herkunft und Zukunft einander ausschließen, oder vielleicht zu einer andersartigen aber besseren Integration führen können.
Schließlich machen wir ja auch keinen Bayern streitig, ein Bayer zu sein. Was mit unserer europäischen Integration ohnehin eine mulltinatione Dimension gewonnen hat.
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08.02.2008 16:40 Uhr von diehard84
 
+17 | -9
 
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...die haben doch wohl nen knall: mit welchem recht nehmen die türken sich solche scheisse heraus? wir haben auch keine deutschen schulen in der türkei...wenn die hier leben wollen müssen sie eben DEUTSCH LERNEN und nicht andersherum....

wem das nicht passt der soll doch bitte seine sippe einpacken und verschwinden...

DANKE, EIN DEUTSCHER STEUERZAHLER...
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08.02.2008 16:42 Uhr von MarkyMarc2005
 
+8 | -2
 
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"fordert"? woher eher "wünscht"! Herr Erdogan kann während seines Aufenthalts in Deutschland von mir aus Wünsche äußern, dann obliegt es der Bundesregierung, diesen Wunsch zu prüfen. Selbstverständlich hat Herr Erdogan kein Recht, in Deutschland auch nur irgendetwas zu fordern. Soviel zum Thema Respekt!! Darüber hinaus ist der Gedanke rein türkischer Schulen in Deutschland völlig inakzeptabel. Wer in diesem Land leben möchte, soll und muss deutsch lernen. Wer dies ablehnt, ist hier falsch. Übrigens: Es wird niemand gezwungen, bei uns zu leben!
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08.02.2008 16:45 Uhr von plautze007
 
+6 | -1
 
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aber: die forderung wird bestimmt bald auf dem wahlplakat irgendeiner partei erscheinen um auf migranten stimmenfang zu gehen.
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08.02.2008 16:47 Uhr von Vandemar
 
+5 | -2
 
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@chitah: Den von dir niedergeschriebenen Gedanken hatte ich anfangs auch. Allerdings stellte ich dann fest, dass da doch einige Unterschiede bestehen zwischen deutschen Emigranten und dem Klientel, das Erdogan hier bedient haben will.

Wie der User Oberlehrer schon schreibt, ist es ja nicht so, dass die heute schulpflichtigen Schüler mit fam. Wurzeln in der Türkei erst seit ein paar Wochen oder Monaten in Deutschland leben, sondern zumindest bereits die zweite Generation darstellen. Einerseits wird immer wieder darauf hingewiesen, dass hier geborene .... auch Deutsche sind und dann heißt es wieder "unsere Leute"? Ab einer gewissen Verwurzelung, die ich nach 20-30 Jahren Aufenthalt der Stammfamilie in einem Land einfach mal voraussetze, sollte man so viel an Bindung zum Lebensumfeld aufgebaut haben, dass die "eigene Sprache" im Lebensalltag die des Landes ist, in dem man sich befindet, wenn man es denn mit der Integration ernst meint. Bei Erdogan scheint da lieber eine Gruppenbildung gewünscht, das zu einem "wir" eben so wenig beiträgt wie die Tatsache, dass ein Mensch mit familiären Migrationswurzeln, dessen Familie aber bereits seit Jahrzehnten hier lebt, von vielen "Einheimischen" noch immer als "Ausländer" angesehen wird.
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08.02.2008 16:49 Uhr von CiHO
 
+1 | -13
 
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08.02.2008 16:49 Uhr von chitah
 
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@diehard84: Bevor man sich dem Genuss einer steinzeitlich befriedigenden Hetze ergibt, sollte man sich doch zumindest ein Mindestmaß an Information zulegen!

>>>mit welchem recht nehmen die türken sich solche scheisse heraus? wir haben auch keine deutschen schulen in der türkei...[...]<<<

http://www.ds-istanbul.de/...

Kannst Du Dir sogar noch die Sprache aussuchen. :-)

Oder auch hier:

http://de.wikipedia.org/...
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08.02.2008 16:51 Uhr von EsIstWieEsIst
 
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@ Playa4life: Natürlich hast du türkisch gewählt weil es ja der einfachste weg war. Scheinst halt faul zu sein ;-)
Und es ist quatsch das man eine sprache perfekt können muss um einen andere zu lernen. die türkischen väter und mütter können wohl bestimmt sehr gut türkisch aber eben kaum deutsch das auch nach 40 jahren. also ist es quatsch. und würde die gesellschaft nur weiter teilen
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08.02.2008 16:52 Uhr von phil_85
 
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Ahja die toll angepassten und integrierten Türken sollen erstmal türkisch lernen, bevor sie deutsch lernen, da das besser ist, wenn man in Deutschland lebt?

Klar, wir Deutschen verstehen die Türken dann auch so gut.

Ghetto-Bildung verringern? Aber eine Schultrennung? Interessant...das erinnert mich irgendwie etwas an die Probleme der Afroamerikaner in den USA. Nur da wars genau andersrum: Die durften sich nicht integrieren...
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08.02.2008 16:53 Uhr von chitah
 
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@vandemar: Nur das es einem gewissen Klientel hier nicht darum geht, sondern lediglich um die Tatsache das es eine Schule mit der Bezeichnung "türkisch" geben soll. Und schon wird ohne Sinn und Verstand losgehetzt!

Wer konstruktiv kritisiert und wirkliche Nachteile daran sieht, der darf das dann auch zurecht äussern. Tun hier nur leider die wenigsten.
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08.02.2008 16:54 Uhr von SerdarY
 
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hmmm ich weiss nicht. durchaus könnte sowas mögich und sinnboll sein.

wenn man bedenkt das es in der türkei deutsche gymnasien sowie universitäten gibt ( http://www.ankara.diplo.de/... ) ..wieso also nicht umgekehrt?
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08.02.2008 16:54 Uhr von Vandemar
 
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@Six022: Zu deiner letzten Frage: auf dem Misthaufen der Geschichte, wo solcher Dreck auch hingehört.

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