08.02.08 15:38 Uhr
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GB: Nach positiver Scharia-Aussage des Erzbischofs - Heftige Kritik (Update)

In England hat sich der Erzbischof von Canterbury dafür ausgesprochen, dass Muslime bei Eheproblemen und Finanzstreitigkeiten auch die Scharia, das islamische Recht, in Anspruch nehmen sollen. Teile dieses Rechtssystems sollten ins englische Recht aufgenommen werden.

Dafür erntete das Oberhaupt der anglikanischen Kirche jetzt Kritik. Khalid Mahmoud ist Abgeordneter der Labour-Partei, er meint: "Die Äußerungen des Erzbischofs waren gut gemeint, aber der Weg zur Hölle ist oft gepflastert mit guten Vorsätzen".

Die Zeitung "Sun" hält den Bischof für eine Gefahr für Großbritannien. Sie ruft die Bevölkerung auf, in einer Telefonabstimmung über die Zukunft des Erzbischofs zu entscheiden. Der britische Premier Gordon Brown lies verlauten, dass alleine britisches Recht gelten soll.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Update, Kritik, Großbritannien, Aussage, Erzbischof, Scharia
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 17:31 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -1
 
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eine öffentliche Umfrage: kickt keinen Bischof aus dem Amt. Der muss wenn schon abberufen werden.
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08.02.2008 18:47 Uhr von mrorange83
 
+4 | -0
 
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Der Erzbischof: von Canterbury hat schon öfter mit seinen Aussagen weit größere Fettnäpfchen getroffen, ein weiterer Beweis dafür, dass er sie erstens nicht mehr alle hat und zweitens, dass zu lange sexuelle Abstinenz einfach wahnsinnig macht ;-)
Ne, aber mal im Ernst, der Typ ist ein Spinner, den kann man nicht ernst nehmen.
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08.02.2008 19:31 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+0 | -2
 
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lol: Der Untergang des Abendlandes...

Langsam aber sicher
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08.02.2008 23:53 Uhr von Mi-Ka
 
+2 | -1
 
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Na, zum Glück: hat fast niemand verstanden, wie er es gemeint hat.
Und er hat es auch so vorsichtig, wie es nur geht, formuliert aber in der momentanen Islamhetze ist es wohl nicht möglich, vernünftig zu reagieren.

Was hat er also "gefordert"?
Dass Justizexperten prüfen sollten, ob man den Muslimen, die gleichen Rechte geben kann, wie sie in England die anglikanische und jüdische Kirche anwenden darf.
Also nicht Steinigen und andere Schreckensszenarien, die gleich jeder vor Augen hat.
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09.02.2008 15:41 Uhr von pINT
 
+1 | -0
 
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@mi-ka: letztenlich ist es trotzdem für die integration kontraproduktiv.
wenn in den meisten gegenden mit hohem ausländeranteil nichtmal eine kenntnis der landessprache nötig ist, um dort zu leben, und dann auch noch eigene gesetze gelten - das ist doch die politisch verordnete parallelgesellschaft.

so werden sich auch die nachfolgenden generationen niemals integrieren wollen, wenn sie von den eltern so erzogen werden.

ich finde, im 21ten Jahrhuntert sollte es eine deutliche Säkularisierung geben. Die Kirche darf nichts mit Gesetzen zu tun haben.

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