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Krankenhäusern droht der finanzielle Kollaps

Den deutschen Kliniken droht ab 2008 ein Milliardenloch. Zur Stabilisierung der finanziellen Situation erachten Fachleute ein Nothilfe-Konzept der Bundesregierung für unumgänglich. Schon 2007 sei es zu einem erheblichen Finanzdefizit gekommen.

Ein von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in Auftrag gegebenes Gutachten erachtet die angespannte Personalkostensituation als einen der Hauptgründe für die derzeitige Geldknappheit. Auch die Gesundheitsreform habe zur Verschlechterung der finanziellen Lage der Krankenhäuser beigetragen.

Sollten sich Ärzte und Pflegekräfte bei den anstehenden Tarifverhandlungen mit ihren zehn- bzw. achtprozentigen Lohnforderungen durchsetzen, könnte sich laut Gutachten für dieses Jahr ein geschätztes Finanzloch von 2,2 Milliarden Euro, nächstes Jahr von drei Milliarden Euro, ergeben.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank
Quelle: www.netzeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 15:05 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+6 | -1
 
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Tja wann versteht die Regierung endlich mal das ein Sozialsystem nicht mehr in Deutschland Funktioniert?

Es geht nur noch ums Geld. Im moment ist 1 Schwester zum teil für die Ganze Station verantwortlich in der Nacht. Hallo? Und jetzt noch mehr streichen oder wie?

Man muss neue Wege gehen udn dieses System endlich beenden!!
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08.02.2008 15:17 Uhr von Borgir
 
+6 | -2
 
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wann versteht: die regierung endlich, dass fachkräfte, und nichts anders sind ärzte, schwestern, pfleger, geld kosten. qualität kostet geld, so ist das. es wird im gesundheitswesen so viel geld aus dem fenster geworfen....unfassbar
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08.02.2008 16:03 Uhr von boeser_Goblin
 
+2 | -0
 
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@ Borgir: Willst du damit sagen, man soll alle "Fachkräfte" entlassen? Die sind heute doch schon total unterbesetzt, was ja ein Grund für die Effizienzprobleme im deutschen Gesundheitswesen ist...
Die ganze Pharmaindustrie und die Fachärzte etc. sind die wirklichen Geldverschlinger. Die Krankenpfleger/innen und Allgemeinärzte bekommen nicht wirklich das große Stück ab von unseren Kassenbeiträgen.
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08.02.2008 16:45 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
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Wir haben zuwenig Ärzte in Krankenhäusern und anderes Personal ist auch Mangelware. Würdet ihr euch gerne von einem Arzt operieren lassen, der seit 16h auf den Beinen ist? Also ich nicht...

Man sollte mal dafür sorgen, dass die Medikamentenhersteller nicht mehr so unglaublich viel Geld in Werbung investieren, sondern stattdessen die Medikamente günstiger machen...das würde die Kosten (auch in Krankenhäusern) ernom senken...und wenn die Krankenkassen weniger für die Medikamente ausgeben müssen, ist mehr Geld für das Personal da.

Es ist erschreckend, wieviel Geld Pharmakonzerne in die Werbung investieren. Das ist deren größter Geldschlucker!
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08.02.2008 17:39 Uhr von Das allsehende Auge
 
+8 | -0
 
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Das System - die Systeme sind am Ende: Und das ist kein Wunder

Denn im letzten Jahr gab es …

…so wenig Reallohn in der Tasche wie noch nie - in der Tasche ist jetzt ein bisschen fehl am Platz.

…noch nie so viele Sozialgeldbezieher.

…noch nie so viele Aufstocker.

… noch nie so viele inoffizielle Arbeitslose.

… noch nie so viele Ein-Euro-Jober.

… noch nie so wenig Inflationsausgleich bzw. garkeinen - Ausnahme Firmenbosse, Politiker, Manager und höchst Verdienende.

Fazit dazu
Mehr Lohn für die kleinen, weniger Job abbau, gerechter Lohnausgleich und in die Krankenkassenbeiträge steigen wieder, denn sie hängen prozentual von der Einkommenshöhe ab - zumindest beim kleinen Pöbel.

Zusatz
Das letzte Jahr in Prozenten bzw. Inflationsausgleiche 2007 oder Umschichtung par excellence

Politiker 9,4% (Diätenerhöhung)
Bundeskanzler(in) +11% (Grundgehaltserhöhung ohne Diätenerhöhung)
Managergehälter bis +32%
Gemeiner arbeitender Pöbel - 5,1% (Reallöhne)
Noch gemeinerer sozialschmarotzender Pöbel +0,6% bzw. +0,5% Erhöhung des Hartz IV.
Ausgedienter gemeiner Pöbel -2% (Rentner).

Die Inflationsrate betrug 2007 2,2% bzw. 2,7%

Das waren die Inflationsausgleiche für das Jahr 2007

Das Auge sagt, danke, danke, danke dafür

P.S. Kam das einem bekannt vor? Macht einfach spass und passt überall - wenns ein wenig umgeschrieben. ,-(
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08.02.2008 17:46 Uhr von Das allsehende Auge
 
+3 | -0
 
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Der wichtige Satz muss noch irgendwo dazwischen: Was können jetzt die Kranken und Bediensteten dafür, dass die letzten nicht die entgangen Beitragszahlungen ausglichen, die die vorherigen nicht zahlen konnten?

Vergessen - Sorry
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08.02.2008 18:02 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Hätte noch ein Vorschlag zur Kostensenkung: Auszug aus einzig wahren Deutschland-Wette - welcher sonst

...Jetzt zu den Krankenhäusern. Ja, wenn die staatlich oder karitativ sind. Ja, da ist es auch mit Sicherheit möglich - wahrscheinlich sogar so - dass es dort Ein-Euro-Krankenschwestern oder gar bald Ein-Euro-Anästhesisten gibt (kann ich mir gut vorstellen). Also warum sollte das nicht so sein, um die Kosten zu senken? Denn die Jobs sind ja auch zusätzlich (überflüssig), also "legitim " - in Zukunft - oder gar jetzt schon - wer weis?)...

Na das wäre doch was - es gibt doch immer möglichkeiten um das "Defizit" auszugleichen.
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09.02.2008 17:58 Uhr von Borgir
 
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@ boeser_goblin: warum sollten leute entlassen werden....fachkräfte kosten geld, das ist so. aber die könnten ohne weiteres angemessen bezahlt werden wenn nicht so viel geld aus dem fenster geschmissen würde.....das ist auch so....

unterbesetzt stimmt, das problem ist, dass die schwestern und pfleger das durch hohen einsatz auffangen und die chefs sehen, dass es auch mit wenig personal funktioniert....

ich bin selbst examinierte pflegekraft, habe auf station gearbeitet, im altersheim und jetzt im op. ich weiß was da so abläuft.
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10.02.2008 00:03 Uhr von -SeBu-
 
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würde das klinikpersonal, nicht soviel medikamente selber fressen, wäre auch alles entspannter.
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10.02.2008 23:32 Uhr von guemue
 
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in erster Linie: sollten mal die Wasserköpfe in den Verwaltungen der Krankenkassen und den Klinikleitungen gesund geschrumpft werden. Danach gleich ein Verbot der Werbung für Medizin im Fernsehen. Würde ne Menge Kohle in die Kassen spülen.
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25.09.2008 11:23 Uhr von arielmaamo
 
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Solange: etliche Fachärzte über 500 000 Euro im Jahr verdienen, gibt es noch Einsparpotential in den Krankenhäusern.

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