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Berlin: Theaterregisseur Peymann wehrt Vorwürfe gegen Gastspiel in Teheran ab

Vom 12. bis 14. Februar wollen Claus Peymann und sein Berliner Ensembles das Stück "Mutter Courage" von Berthold Brecht in Teheran aufführen. Dagegen will jetzt ein "Komitee gegen deutsche Kultur im Iran" direkt vor dem Berliner Ensemble demonstrieren.

Peymann erklärte dazu in einer Pressemitteilung vom vergangenen Donnerstag, dass es sich um "das wichtigste Gastspiel unseres Theaters in den letzten Jahren" handelt. Dieses Gastspiel sei auch keine Provokation zu den politischen Verhältnissen im Iran.

Das Komitee wirft Peymann vor, er entziehe sich "der Solidarisierung mit den von Folter, Verfolgung und Ermordung bedrohten unangepassten Frauen, Homosexuellen und allen, die sich nicht unterwerfen wollen."


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Vorwurf, Theater, Teheran
Quelle: www.ln-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 12:57 Uhr von jsbach
 
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Der 71-jährige Peymann zählt zu den bekanntesten deutschen Theaterregisseuren und war auch schon am berühmten Burgtheater in Wien. Dort war er 13 Jahre lang als Intendant tätig. Im letzten Jahr kam er in die Kritik, weil er dem ehemaligen RAF Mann Christian Klar eine Praktikumsstelle in seinem Ensembles anbot.
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08.02.2008 14:41 Uhr von Borgir
 
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ein komitee: gegen deutsche kultur...wusste gar nicht dass es sowas gibt.
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08.02.2008 15:03 Uhr von Totoline
 
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Soll er doch: Was macht es schon aus.
Soll man sich nurnoch in den eigenen 4 Wänden einsperren, nur weil machtgeile Hammel meinen wegen Bodenschätzen andere in den Dreck ziehen zu müssen?
Sind wir wirklich schon wieder so weit gekommen?

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