08.02.08 12:04 Uhr
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Ludwigshafen: Türkischer Regierungschef Erdogan nimmt Rettungskräfte in Schutz

Der türkische Regierungschef Erdogan hat sich mit lobenden Worten vor die Rettungskräfte, die bei dem Wohnungsbrand in Ludwigshafen eingesetzt waren, gestellt. Zugleich rief er auch die türkischen Medien dazu auf, sich zu mäßigen.

Bei seinem Besuch der Brandstelle am gestrigen Donnerstagnachmittag führte der türkische Ministerpräsident aus, dass der Schmerz der türkischen Menschen um vieles größer wäre, wenn Polizei und Feuerwehr nicht engagiert gehandelt hätten.

Die Vertretung der in Deutschland lebenden Aleviten übte scharfe Kritik an den türkischen Medien. Ali Erkan Topkrak, Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde in Deutschland, geißelte die Berichterstattung türkischer Medien als integrationsschädigendes und hetzerisches Schüren von Misstrauen.


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WebReporter: Vandemar
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Regie, Rettung, Schutz, Recep Tayyip Erdogan, Türkisch, Regierungschef, Ludwigshafen, Rettungskraft
Quelle: www.faz.net

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2008 13:09 Uhr von snsn
 
+6 | -14
 
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Statt zu hetzen, besser informieren! Beamtenschnelligkeit sieht man ja in Deutschland. Dass aber ein einziger Feuerwehrwagen mit 2 Leuten an Bord das Feuer löscht, ist mehr als nur eine Schande und Unverschämtheit.

Nicht mal die Merkel hat eine Rede gehalten.
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08.02.2008 14:07 Uhr von arielmaamo
 
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snsn: belege mal bitte deine Behauptungen, sonst bist du der Hetzer hier !!
Solche Leute wie du sind daran Schuld, dass ein Feuerwehrmann krankenhausreif geschlagen wurde.
Soweit ich weiß war die Feuerwehr sehr schnell am Ort.
http://www.pr-inside.com/...
"Angeblich soll die Feuerwehr erst 20 Minuten nach Ausbruch des Brandes an Ort und Stelle gewesen sein. Tatsächlich seien es weniger als fünf Minuten gewesen."
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08.02.2008 14:52 Uhr von S0u1
 
+3 | -0
 
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also ich weiss: von 2minuten eintreffen der ersten Kräfte

Wenn das wie snsn gesagt hat "nur" 2 Leute waren ... war es zu 100% en VRW mit Truppbesatztung ... :) Mehr passen da nicht drauf. Ist einfach um schnell vorort zu sein.

und 2minuten ist VERDAMMT schnell.

Und wie Anderen sind ja hinterhergekommtn.

Wir sind zwar "nur" ne freiwillige Feuerwehr. Aber bei uns geht unter 5minuten eigentlich nie etwas. Das bekommst du einfach nicht hin ...

Achso ... snsn ... spiel nicht mit dem Feuer ... du greifst Leute an die Ihr Leben für andere aufs Spiel setzten. Tag für Tag.
Ich habe da mal nen netten Freitext über den Tag eines Menschen beim Rettungsdienst gehabt. Wenn ich Ihn finde ... poste ich ihn mal.
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08.02.2008 14:53 Uhr von Borgir
 
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sorry: aber die türken, die den feuerwehrmann angegriffen haben gehören ausgewiesen...was erlauben die sich eigentlich
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08.02.2008 14:58 Uhr von S0u1
 
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@borgir: Also wies in dem artikel von ariel maamo steht wars nur 1 Türke.
Aber trotzdem ... sowas darf man nicht tollerieren ... aber Ausweisen finde ich "fast" zu hart. Wenn man den Medien aufgehetzt wird, können einem schonmal die Nerven durchgehen.

Ich denke eine Schadensgeldzahlung würde es auch tun, wenns das erste Mal war ...
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08.02.2008 15:04 Uhr von S0u1
 
+2 | -0
 
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hat jetzt zwar nix direkt mit dem artikel zu tun . habe aber den Freitext gefunden ...
Stimmt so ziemlich zu 100% was der Kollege geschrieben hat:

Da in den Medien immer von Großbränden, Verkehrsunfällen und ähnlichem berichtet wird, möchte ich ihnen die Leute näher bringen, die hinter den Kulissen die Arbeit erledigen. So könnte, und meistens ist es auch so, ein Tag im Leben eines Feuerwehrmannes aussehen.

Nach dem Spätfilm ist er um 23:00 Uhr schlafen gegangen, weil er morgen früh ´raus muss. Es ist 2:35 Uhr, als es auf dem Nachtschrank unheilvoll zu piepsen beginnt. Zuerst kommt der Blick auf den Wecker, doch das kann nicht sein, er ist auf 5 Uhr eingestellt. Dann der Blick auf den Piepser: "VU – Schwerer Verkehrsunfall auf der A 23 Richtung Hamburg – Person eingeklemmt".

Spätestens jetzt ist auch seine Frau hellwach und während er sich anzieht, reicht sie ihm die Schlüssel fürs Auto und seine Stiefel.

Auf der Fahrt zum Feuerwehrhaus merkt er, das die Straßen glatt sind. Muss es ja auch, es ist nämlich Dezember und es hat –7°C. Als er endlich eintrifft sind ein paar seiner Kameraden schon da, weitere treffen laufend ein und ziehen sich um. So, die Uniform ist angezogen, die Stiefel, der Helm, jetzt noch die Handschuhe und ab ins Fahrzeug. Ein Blick in die Runde - wir sind komplett. Auf der Anfahrt ist es ruhig im Wagen, jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach. Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Jetzt kann man schon die Lichter der anderen Organisationen sehen, Notarzt und Polizei sind bereits anwesend.

Nach dem Eintreffen erkundet der Einsatzleiter die Lage und bespricht sich kurz mit dem Notarzt. Nun erteilt er seine Befehle: Die Person ist aus dem Wrack zu schneiden und das ausgelaufene Motoröl zu binden, außerdem muss ein dreifacher Brandschutz aufgebaut werden. Er steht ganz vorne und muss jetzt die verletzte Person aus dem Auto holen. Als er die Windschutzscheibe heraus nimmt, sieht er zum ersten mal das Gesicht des Verletzten. Es ist eine junge Frau, vielleicht 20 Jahre alt, ihr Gesicht ist Blut verschmiert, sie jammert und weint wegen der unerträglichen Schmerzen.
Ein Feuerwehrsanitäter ist durch die hintere Tür auf der Beifahrerseite in das Wrack geklettert und bleibt während der Arbeiten bei der Verletzten im Wagen.

Nun nimmt er den hydraulischen Rettungssatz und beginnt, die Fahrertür heraus zu nehmen. Durch den Platzgewinn kann der Notarzt nun einen zweiten Venenzugang legen, denn ihr Zustand verschlechtert sich Minute um Minute. Es zeigen sich nun schon erste Schweißperlen auf der Stirn unseres Feuerwehrmannes, trotz der eisigen Kälte. Doch das Dach muss auch noch entfernt werden. Er beginnt also, die Verstrebungen abzuschneiden, um dann das Dach zurück zu klappen.

Als er das erledigt hat, sieht er, dass die Frau auch durch das Armaturenbrett und Lenkrad eingeklemmt ist und kann ihr den Schmerz am Gesicht ablesen. Er nimmt also den hydraulischen Stempel und beginnt leicht das Armaturenbrett und Lenkrad vom Schoß der Verletzten zu heben. Als ihr der Druck vom Becken und den Oberschenkeln genommen wird, beginnt die Frau plötzlich zu schreien. Der Rettungssanitäter drückt auf Anweisung des Arztes die Infusionsflasche zusammen, um das Volumen der Verletzten auszugleichen. Doch nun hat er es geschafft, Sie ist frei. Seine Kollegen helfen nun, dem Rettungsdienst, die Verletzte aus dem Wrack zu heben, und sie sicher im Notarztwagen einzuladen.

Nun hat auch er Zeit, einmal kräftig durch zu atmen. Ihm ist gerade ein Stein vom Herzen gefallen und er ist stolz, zurecht stolz auf sich und seine Kameraden. Ein Blick auf die Uhr, es ist 3:15 Uhr. Es wird jetzt noch das restliche Öl gebunden und nachdem das Unfallfahrzeug abgeschleppt ist die Straße wieder für den Verkehr gesäubert. Als er mit seinen Kameraden einrückt ist es bereits 4:00 Uhr. An Schlaf ist jetzt nicht mehr zu denken, wenn er nach Hause kommt sind die neugierigen Fragen der Familie zu beantworten und um 6:00 Uhr muss er sowieso in die Arbeit fahren. Als er später zu Arbeit fährt, fährt er an der Unfallstelle vorbei. Nichts erinnert daran, was sich vor wenigen Stunden hier abgespielt hat. Natürlich hört er auch Radio, in den Nachrichten wird folgendes berichtet: "Heute Nacht kam es auf der A 23 zwischen Lägerdorf und Hohenfelde zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde, sie wurde ins Krankenhaus Dornbirn eingeliefert."

Unser Feuerwehrmann lehnt sich in seinen Sitz und zeigt ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht. Mit dem Gedanken, der Frau geholfen zu haben, fährt er weiter und ist bereit für den nächsten Einsatz. Ob Brand, Verkehrsunfall oder Gefährliche Stoffe, und wenn es nur eine Katze auf dem Baum ist, auf ihn und seine Kollegen können sie sich verlassen.

Er lässt Sie sicher nicht im Stich, denn er ist Feuerwehrmann!
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08.02.2008 15:10 Uhr von S0u1
 
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nachdenkliches: http://www.shortnews.de/...
^^
Hatte sogar noch so einen text beim mir im "persönlichen Forum" abgelegt. ... so nun aber genug Texte gespammt ...

btw. so ne Editierfunktion wäre schon was nettes ^^
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08.02.2008 15:26 Uhr von Hau-Druff-Karl
 
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Was habt ihr denn erwartet ?? Genau auf solche Vorfälle warten doch türkische Fundamentalisten. Wieder einmal eine Möglichkeit, Öl ins Feuer zu giessen. Hier werden die Toten, zu einem Politikum aufgepuscht. So etwas finde ich abartig.
Nur was sagen diese Leute, wenn herauskommt, das dieser Brand enstanden ist, weil unfachmännisch eine Stromleitung angezapft und Strom geklaut wurde ?? WAS DANN ???
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08.02.2008 15:38 Uhr von Hau-Druff-Karl
 
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Feuerwehrmann = Rassist ?? Unverschämt, wer auf solche Gedanken kommt und wagt, sie auszusprechen. Ich war selbst 10 Jahre bei der FF und habe mir nie den Ausweis von einem der Opfer zeigen lassen, um zu entscheiden, ob ich schnell oder langsam helfe. In Deutschland hat die Feuerwehr eine zeitliche Vorgabe, wann sie spätestens am Unfallort eintreffen darf. Hier macht der Feuerwehrmann keinen Unterschied, ob er einem Türken oder einem Deutschen hilft. - Solche Zustände mögen irgendwo in Pumukelstan üblich sein, nicht aber in Deutschland.
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08.02.2008 16:23 Uhr von snsn
 
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Gleich ausweisen? Die deutsche Justiz ist nicht mal fähig, Mörder, Kinderschänder und echte Verbrecher richtig zu bestrafen. Wie wollt ihr dann einen Mann abschieben, der "nur" jemanden geschagen hat? Das könnt ihr nur träumen...

Es ist die Wahrheit. Dass dieses Land nicht fähig ist, echte Verbrecher angemessen zu bestrafen.

Ein Algerier hat einen Rentner überfahren, wo ihm zuerst die Beine abgegangen sind. Und jetzt ist der arme Mann tot. Die Blind-Zeitung hetzt und hetzt, von wegen kriminelle Ausländer. Koch bla bla...

- Was ist geschehen? Das, was man von Deutschland erwartet: Er ist auf freiem Fuß und hat genug Zeit abzuhauen.

Aber bei jungen Raubkopierern versteht die deutsche Justiz keinen Spaß! Hausdurchsuchungen wegen MP3s... Eine Blamage! Dann noch königreiche Gesetze für die reichen Lobbys: Datenschutz weg, Vorratsdatenspeicherung. Neu: Seit 1.1.2008 ist das bloße Downloaden schon eine Straftat.

Sind die Ausländer schuld daran? Eher die Politiker, deren wir unseren Körper halb kaputt arbeiten.
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08.02.2008 17:04 Uhr von Nuernberger85
 
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brecht euch fei keinen zacken aus der krone: und sagt, dass ihr das gut findet was erdogan da gesagt hat!

dann könntet ihr euch ja nicht mehr deutsch nennen....
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08.02.2008 17:17 Uhr von NetCrawler
 
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lol Also ich bin selbst seit einiger zeit bei der feuerwehr.. und wenn ihc das ganze höhre von wegen wie schnell waren die da, und warum waren die nicht schneller da, da bekomm ich einfach nen extreemen wut anfall... Wir versuchen immer!!!! so schnell wie möglich am unfall, brand etc. zu sein, und lassen uns weder durch rassismuss oder sonst etwas ablenken.. Und ich möchte nur ein nettes beispiel, von unseren türkischen nachbarn nennen, die in ihrem eigenen land katholische Kirchen!!! brandschatzen, priester lünschen, kurdem or mass beiseite nehmen und dann auf nimmer wieder sehen verschwinden lassen...
Ich bin weder rassistisch veranlagt, noch hab ich was gegen türken allgemein, habe sogar en türkischen kumpel, aber wenn sich türkische mitmenschen teilweise in deutschland einsiedeln, dann in kleinen gemeinden, die zu fast 90% von türken bewohnt sind, offen sagen, das ihnen das grundgesetzt scheiß egal ist, und sie nur auf den koran höhren, dann finde ich das alles volkommender mist!!!

Nebenbei, um wieder auf das hauptthema zurück zu kommen^^... finde ich das sehr gut vom türkischen Regierungschef, wenn alle so denken würden, und handeln, wie jetzt er gerade, dann würde ich die türkei mit freuden in die eu aufnehmen, aber wenn das so weiter geht, hoffe ich, das einige vorschläge die ich bis jetzt aus anderen themen gehört habe, z.b. denen da drüben den saft abdrehen und ein paar parolen gegen die unruhestiftenden!! türken schreien, und ihnen mal zeigen was wirklisch rassistisch ist.. Aber ich schweife wieder vom thema ab, und höhre jetzt auch mal auf..
MFG NetCrawler
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08.02.2008 21:09 Uhr von Paris-Dakar
 
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So geht das nicht: Ja ich bin Türke und nein ich denke und glaube es auch nicht, dass die Feuerwehr einen Unterschied bei der Herkunft der Opfer macht.
Wieso andere das denken, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Nein ich bin nicht betroffen, aber war es bzw. meine Mutter vor 19 Jahren.
Hätten die Rettungskräfte damals nicht schnell gehandelt, wäre meine Mutter definitiv tot.
Für diese Arbeit danke ich den Rettungskräften auf ewig.
In der Türkei wäre sie 100% am Unfallort verstorben (vor 19 Jahren).
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08.02.2008 21:14 Uhr von Paris-Dakar
 
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Und nein: ich möchte nicht die Türkei bzw. die Rettungskräfte in der Türkei angreifen, doch leider haben diese Leute nicht das nötige Equipment um alles nötige zu tun.
Sicherlich gibt es einige wenige Feuerwehren deren Equipment besser ist als das der Deutschen.
Jedoch Realität und Fakt ist das die Türkei noch ein wenig zurückgeblieben ist, was die Technik anbelangt.
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09.02.2008 21:15 Uhr von jsbach
 
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Für mich reine: diplomatische Floskeln. Oder meint er, deutsche Rettungsdienst wären alle Schlafmützen? So viel ich weiss, sollte ein Notarzt nicht länger als 15 Minuten brauchen, bis er vor Ort ist. Bei deen anderen Rettungsfdiensten wird es genauso sein.
Dann lieber mal die Füße still halten Herr Erdogan...

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