07.02.08 22:07 Uhr
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Zürich: UNICEF startete Kampagne gegen Beschneidung von Mädchen

Diese Genitalverstümmelung bei Mädchen ist auch heute noch in vielen Staaten Afrikas üblich. Selbst in der Schweiz würde das noch vorkommen. Darum hat jetzt UNICEF für die ganze Schweiz eine umfassende Kampagne zum "Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung" gestartet.

An dem am vergangenen Mittwoch stattgefundenen Tag gegen diese Mädchenbeschneidung forderte die UNICEF Schweiz zu einer öffentlichen Diskussion - auch innerhalb von Migrationsgruppen - auf. Die Organisation in der Schweiz hat bereits gefordert, dieses grausame Ritual im Strafgesetz festzuschreiben.

Das Kinderhilfswerk der UN hat noch darauf hingewiesen, dass in der Schweiz bereits 7.000 Frauen und Mädchen leben, bei denen bereits eine Beschneidung vorgenommen wurde. Besonders in den Ländern Somalia und Ägypten sind laut UNICEF bis zu 98 Prozent der weiblichen Personen beschnitten.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mädchen, Zürich, Kampagne
Quelle: www.baz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2008 21:42 Uhr von jsbach
 
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Nur um den Frauen eine sexuelle Erfüllung ihres Liebeslebens zu nehmen, dies grausame Art der Verstümmlung? Dies vermutlich auch weiterhin. War es schon immer brutal, aber wir schreiben jetzt das 21. Jahrhundert …
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07.02.2008 22:28 Uhr von Powerlupo
 
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Unglaublich: Es ist wahrlich unglaublich was in manchen Länder so passiert. Ich frage mich auf welchem Hintergrund solche Beschneidungen basieren? In der Bibel steht davon nichts, und ich denke im Koran auch nicht. Diese Vergehen sind in meinen Augen schwerste Körperverletzung, und solten auch so geahndet werden.
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07.02.2008 22:33 Uhr von abcde85
 
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@Autor: Wir sind zwar im 21.Jahrhundert aber das interessiert die doch nicht im geringsten. Die halten trotzdem an ihrer "Tradition" fest. Das wird noch sehr lange dauern bis eine deutliche Verbesserung eintritt.
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07.02.2008 22:37 Uhr von abcde85
 
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@Powerlupo: Was willst du schon dagegen machen wenn selbst die Regierungen nur zuschauen und nicht eingreifen ?
Da stehst du weiter Flur alleine da mit deinen Ansichten.
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07.02.2008 22:41 Uhr von KillA SharK
 
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vor allem Wie das gemacht wird verschrumpelte, versiffte alte Weiber, die mit Glasscherben, rostigen Messern und Rasierklingen den Mädchen die Klitoris herausschneiden, das ist das allerletzte.

Das an der "Behandlung" über ein Drittel der Mädchen stirbt, interessiert niemand, weil es ja eh "nur Frauen sind".

Finsterstes Mittelalter.
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07.02.2008 22:45 Uhr von Powerlupo
 
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@abcde85: Irgendwo muss ein Anfang gemacht werden, und wenn alle nur wegschauen, verändert sich erst recht nix. Und wie du siehst, versucht UNICEF was dagegen zutun. Abgesehen davon, daß UNICEF gerade anderweitig negativ Schlagzeilen macht.
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07.02.2008 22:52 Uhr von Vandemar
 
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Sehr gute Aktion: kT
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08.02.2008 00:14 Uhr von pINT
 
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Leider bisschen Spät. Aber besser spät als nie. Rüdiger Nehberg hat schon vor Jahren eine Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen gestartet.
Wenn ich mich richtig erinnere, mit durchschlagendem Erfolg - Er hatte die verschiedensten Stammeschefs (auch Frauen) aus Afrika zu einem Treffen eingeladen und sie einigten sich einstimmig, diese barbarische "Tradition" zu verbannen.
Ein erster Erfolg, aber wohl nur in Afrika.
Link zur HP: http://www.target-human-rights.de/

Das so etwas in der Schweiz passieren kann, find ich ziemlich krass.
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08.02.2008 00:18 Uhr von pINT
 
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@powerlupo: wenn ich mich nochmal richtig erinnere (is schon lange her) wurde erzählt, dass dieses beschneidungsritual im koran festgelegt war - und da die meisten leute nicht lesen konnten, wurde es eben geglaubt und verbreitet. unglaublich, dass menschen nicht allein auf die idee kommen, dass so etwas nur falsch sein kann.

um es ungefähr mit herrn nehbergs worten zu sagen:
"Wenn Gott uns Menschen so schuf wie wir sind, warum sollte er dann wollen, dass wir einen Teil wieder abschneiden"
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08.02.2008 21:14 Uhr von LinkeKlebe
 
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Schon immer so: Das ist doch schon immer und wird auch immer so bleiben. Wahrscheinlich wird es sogar noch zunehmen, da der Islam sich in der westlichen Welt weiter ungehindert ausbreiten kann. Ausserdem ist die Beschneidung von Jungen genauso Körperverletzung wie die von Mädchen, da darf vor dem Gesetz kein Unterschied gemacht werden.
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12.02.2008 21:52 Uhr von Aurinko
 
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@LinkeKlebe: Bevor Du so einen Schwachsinn von Dir gibst, erkunde Dich doch mal WIE die Beschneidung eines Jungen durchgeführt wird und wie die eines Mädchens. Dann schau Dir die jeweiligen Konsequenzen und Folgeerscheinungen an.
Wenn Du dann diese beiden Beschneidungen noch vergleichen willst, ist Dir echt nicht mehr zu helfen.

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