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Saarbrücken: Angestellte einer Sparkasse unterschlug fast eine Million Euro

Eine 47-jährige Angestellte einer Sparkasse zweigte dort für sich rund 950.000 Euro innerhalb von September 2001 bis zum Februar 2007 ab.

Mit Hilfe von manipulierten Transaktionen bei ihrer Tätigkeit als Kreditsachbearbeiterin gelang es ihr, sich das Geld aus 36 Darlehenskonten zu beschaffen. Etwa 200.000 Euro gab sie für einige Urlaubsreisen, Schmuck und andere Dinge aus.

Mit der restlichen Summe griff sie ihrer Familie sozusagen "unter die Arme". In der Anklage wird ihr jetzt eine "gewerbsmäßige Untreue" vorgeworfen. Dies könnte ihr trotz ihrer eigenen Selbstanzeige bis zu 15 Jahren Haft einbringen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Million, Angestellte, Saarbrücken, Sparkasse
Quelle: www.20min.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2008 16:43 Uhr von _Midnight Man
 
+3 | -0
 
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@selbstanzeige wie kommt denn das, dass das immer so lange nicht rauskommt? bzw in dem fall: nicht rausgekommen ist.


@strafmaß: da frag ich mich wieder wo da die relation zu anderen verbrechen ist.
schon klar das "gewerbsmässig" haut gut rein, aber trotzdem, irgendwie hören sich maximal 15 jahre schon viel an...
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07.02.2008 16:53 Uhr von Schiebedach
 
+8 | -0
 
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Die konnte rechnen! In 15 Jahren (die bekommt sie sicher nicht aufgebrummt) hätte sie sicher nicht (neben ihrem Einkommen) soviel Geld
zu ihrer Verwendung gehabt.
So machte sie sich eben "ein paar schöne Tage" und tat ihrer Familie auch Gutes an.
Die Bank ist versichert und hat mit einer Gebührenerhöhung sogar noch Zusatzgewinn.
Solange kein Körperschaden entstanden ist, kann ich mittlererweile jede "friedliche Vermögensverschiebung" nachvollziehen, weil ich mich am Vorbild unserer Politiker orientiere.
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07.02.2008 17:01 Uhr von bueyuekt
 
+6 | -0
 
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@Schiebedach: Geb ich dir recht...aber was passiert wenn jeder so
denkt und handelt???
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07.02.2008 17:21 Uhr von Schiebedach
 
+7 | -0
 
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@bueyuekt: Handeln will und brauche ich so nicht; wenn ich aber erlebt habe, daß Menschen wegen nicht herausgegebenen Zigaretten erschlagen wurden oder drei Mark (!) ausreichen, um einen Menschen zum Krüppel zu treten, dann ist mir jeder "Veruntreuer" , der nicht hinreichend kontrolliert wurde, lieber.
Und zu "Vorbild Politiker" : Wenn eine Buchhalterin sich an den ihr anvertrauten Geldern vergreift ohne vorher ihren Chef zu fragen, weil sie mehr Gehalt möchte, ist das strafbar. Wenn ein Politiker mehr Geld für sich haben möchte und sich ohne vorherige Erlaubnis durch das Volk (also dem Souverän) aus den ihm anvertrauten Steuergeldern bedient, ist das in Ordnung und wird Diätererhöhung genannt.
Und da bin ich der Meinung:
"Gleiches Recht für alle"
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07.02.2008 23:16 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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15 Jahre Haft, da muss ich: schmunzeln. Vielleicht vier Jahre und das wars dann. Die komplette Innenrevision, die könnten sie sofort feuern...Bodenlose Schlamperei.
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08.02.2008 09:04 Uhr von Jo-eY
 
+1 | -0
 
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das waren 66 monate wo sie jeden monat gute 14000 eur mehr hatte...das nenn ich ein gutes gehalt.

aber schon krass 15 jahre...wenn man den staat beklaut(steuerhinterziehung, etc) oder gelder veruntreut wird man härter gestraft als jemand der kinder missbraucht oder frauen vergewaltigt.

verdrehte welt.

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