07.02.08 10:31 Uhr
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Kampusch-Anwalt könnte bis zu einer Million Euro einklagen - Polizeipanne

In dem Fall der entführten Natascha Kampusch kommt wieder Bewegung. Nachdem entsprechende Protokolle vom Spitzenpolizisten Herwig Haidinger enthüllt worden waren, kam es demnach zu eklatanten Polizeipannen. Bei der Vernehmung des Entführers Priklopil hatte dieser kein Alibi für den Tattag.

Die Polizei vertraute ihm trotzdem. Nachdem ein Hundeführer einen brisanten Tipp gegeben hatte, der eindeutig zu Priklopil geführt hätte, wurde dies zwar schriftlich festgehalten, aber vergessen. Den Ermittlern war der Tippgeber namentlich als Polizist bekannt. Er wurde aber als unbekannter Anrufer geführt.

Dank Natascha, die im letzten Jahr floh, fiel dem BKA-Leiter Haidinger bei Aktendurchsicht der "Jahrhundertfehler" auf. Die damalige Innenministerin Prokop erhielt davon Kenntnis und stoppte den Vorgang wegen des befürchteten Skandals zu anstehenden Wahlen. Der Anwalt Ganzger will rechtlich vorgehen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Euro, Million, Anwalt, Natascha Kampusch
Quelle: www.oe24.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2008 09:45 Uhr von jsbach
 
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Ein Fall, der schon in unterschiedliche Lager geteilt ist. Einige vermuten Geltungs- und Profitsucht, mysteriöse Zusammentreffen oder auch von Vertuschungsmanövern der Behörden. Aufschlussreicher Quellbericht, wobei man auch die Lesermeinungen nicht außer Acht lassen sollte.
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07.02.2008 10:49 Uhr von mr_news
 
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mr_news: in der haut von dem will ich nicht stecken
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07.02.2008 10:55 Uhr von Shorty83
 
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einklagen! da sollte definitiv geklagt werden. Ich bin kein Freund von unsinnigen Rechtstreitereien, aber in dem Fall find ich, dass es legitim ist. Immerhin hätte die Kampusch viel früher gerettet werden können, was ihrer Psyche gut getan und ihr die verlorene Lebenszeit erspart hätte.

Just my 2 cents
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07.02.2008 11:01 Uhr von meisterallerklassen
 
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Wen es interessiert: Hier ist die Protokollabschrift, die dem ORF zur Verfügung gestellt wurde:

http://news.orf.at/...
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07.02.2008 11:03 Uhr von meisterallerklassen
 
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korrektor: Hier ist der Richtige Link - Sorry:

http://news.orf.at/...
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07.02.2008 15:22 Uhr von cinedevil33
 
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Die sokkn die ruhig richtig Bluten lassen.... solche fehker müssen richtig weh tun damit sowas nicht wieder passiert (bzw. nicht so oft). Und dem Mädel würde ich die Millionen auch gönnen!
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07.02.2008 16:21 Uhr von Schiebedach
 
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@meisterallerklassen: Danke für diesen Link;
unabhängig von der Annahme, daß der "Anrufer" nicht "unbekannt" gewesen sein dürfte weiß ich aus berliner Fällen, daß es im Interesse des Tippgebers liegen muß, als unbekannter Anrufer geführt zu werden, um diesen zu schützen.
Verteidiger bringen Fotokopien der gesamten Ermittlungsakten, in denen alle persönlichen Daten von Zeugen und Geschädigten vermerkt sind, dem U-Gefangenen in die Anstalt "zum Durchlesen" mit. Was der mit diesen "Erkenntnissen" später anstellt, interessiert aber niemanden.
Und der "Einsitzende" hat ein bombensicheres Alibi, wenn z.B.dem Zeugen "ein Mißgeschick" zustößt, das dann später zu Erinnerungslücken im Prozeß führt.

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