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Gebühren einer Behörde liegen bei bis zu 25.000 Euro pro Stunde

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) nimmt ihm extremsten Fall eine Gebühr von 25.000 Euro in der Stunde, berichtete das "Handelsblatt". Diese Behörde, die dem Umweltbundesamt angehört, gibt CO2-Verschmutzungsrechte an die Industrieunternehmen weiter.

Im letzten Jahr haben die Unternehmen 1.848 Zertifikate beantragt. Die Zertifikate wurden alle erteilt. Die Anlagenbetreiber schickten 800 Beschwerden wieder zurück zur Behörde, viele beschwerten sich über die extremen Gebühren, die sie bezahlen sollten.

Die Rechtsanwältin Ines Zenke vertritt ein Unternehmen, das eine halbe Million Euro Gebühr bezahlen sollte. Sie sagt: "Die DEHSt veranschlagt pro Zuteilungsbescheid 19 Stunden Personalaufwand". Das Verwaltungsgericht Berlin entschied jetzt, dass die Gebühren der letzten zwei Jahre rechtswidrig sind.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Stunde, Behörde, Gebühr
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2008 16:50 Uhr von Borgir
 
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was ist das eigentlich für ein unsinn: unternehmen kaufen sich das recht, die umwelt zu vergiften. damit kaufen sie auch das recht, menschen zu vergiften.....wie kaputt ist das eigentlich
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06.02.2008 17:02 Uhr von Der.Buhmann
 
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"optimale Umweltverschmutzung": Es kostet Geld besonders umweltfreundlich zu produzieren und Umweltverschmutzung zu vermeiden. Genauso wie es Geld kostet bereits begangene Verschmutzungen wieder zu "reinigen".
Dazwischen trifft man sich halt beim Grad der optimalen Umweltverschmutzung.
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06.02.2008 17:08 Uhr von korem72
 
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ist doch nett: zu wissen, was den Regierungsbonzen unsere Umwelt so in etwa wert ist....
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06.02.2008 19:00 Uhr von Der_Joern
 
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@ kranevo: Auch ganz interessant:

http://www.stage6.com/...

Eine Doku zum Thema Energieunternehmen. Sehr nett zu sehen wie offensichtlich sich die Politiker teilweise an die Unternehmen verkaufen.

Aber man muss auch dazusagen, dass die aktuelle Regierung sich weit von den Verschenkungen distanziert hat und diese soweit ich weiß nicht mehr stattfinden. Insofern nicht mehr aktuell, aber trotzdem sehr interessant, da die Leute, die sich von der Öl-Lobby schmieren lassen, teilweise immer noch im Bundestag hocken.

@topic: Schon ziemlich unverschämt muss man sagen. Ich frag mich wie die diese Kosten rechtfertigen! Aber Bürokratie in Deutschlands Behörden ist eh schlimm. Hab letztens ein Gewebe angemeldet, alle Formulare beim Finanzamt eingereicht und kurz danach Briefe bekommen, wonach ich auf schreiben des Amtes nicht geantwortet hätte. Erreichen konnte ich meine Sachbearbeiterin bis heute nicht... Ich wurde schließlich von nem anderen Mitarbeiter aufgeklärt, dass alles ok sei und die einen Brief nicht bei mir vermerkt haben - und dass obwohl mir darauf geantwortet wurde...

Gruß, Jörn
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06.02.2008 19:38 Uhr von andreascanisius
 
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HAHAAA! So macht man Geld!
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06.02.2008 19:55 Uhr von datenfehler
 
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in dem Fall scheren mich die Gebühren einmal überhaupt nicht und das nicht, weil mich die Gebühren nicht direkt betreffen.

Aber ich mag wetten, dass es die kleineren Firmen im Verhältnis wieder viel stärker betrifft, als die großen Konzerne...
Naja... Hauptsache die Stinker müssen ein bisschen blechen, auch wenn es immer noch zu wenig ist...
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06.02.2008 21:32 Uhr von snsn
 
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was heißt pro Stunde bei Beamten? 2 Blätter Papier ausfüllen?
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07.02.2008 08:00 Uhr von bommeler
 
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diese: unendliche geldgier, bei welcher der mensch eine untergeordnete rolle spielt, ein menschenfeindliches system
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07.02.2008 13:42 Uhr von vst
 
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ich bin der meinung: dass verschmutzungsrechte noch teurer sein sollten.
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07.02.2008 15:32 Uhr von vst
 
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rrromka: nein, du hast natuerlich recht

es soll alles billiger werden. die umwelt ist doch egal.

warum sollen firmen filter in ihre schornsteine einbauen. kostet nur geld, lass sie den dreck einfach rausblasen.
warum sollen lackierereien teure technik in ihre gebaeude einbauen, sollen sie den rest ihres lacks in den rhein kippen.

machen doch die chinesen auch so und wir muessen genauso billig produzieren wie die.

also lassen wir die firmen machen was sie wollen, die politiker auch, dann geht es uns sicher besser.
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07.02.2008 15:46 Uhr von ghost2005
 
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Die Umwelt ist doch den Behördem egal hauptsache das Geld kommt herein und da sieht man auch wie unverschämte Preise veranschlagt werden, ist doch kein wunder wenn Unternehmen ins Ausland auswandern.
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08.02.2008 10:20 Uhr von Ottokar VI
 
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Mit Geschick aus Luft Geld machen: Kyoto war eine tolle Sache. Da hat man werbetechnisch geschickt verpackt aus purer Luft eine gewaltige Menge Geld geschaffen. Und alle glauben, Kyoto ist wichtig für die Umwelt und Klimschutz usw.

Respekt vor dieser Marketingleistung.

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