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Passau: Beim Mordprozess erlitt Zuschauerin bei Horror-Video Zusammenbruch

Während des zurzeit in Passau stattfindenden Mordprozesses gegen zwei Beklagte, den 19-jährigen Jan H. und den 30-jährigen Andreas S., brach eine Zuschauerin im Gerichtssaal zusammen. Ein Video über die mittels Skalpell vorgenommenen Schnitte bei Jan H. hatte bei der Frau eine Ohnmacht ausgelöst.

Das Video war ein selbst aufgenommenes Filmchen über blutige Einschnitte in Oberarme und Brust des Angeklagten. Die Vorführung des Videos war auf Betreiben der Verteidiger des anderen Angeklagten, Andreas S., erfolgt. Diese wollten dadurch eine Entlastung für den älteren Angeklagten erreichen.

Andreas S. hatte im Zeugenstand über die Gründe für den Video-Dreh ausgesagt. Eine MTV-Sendung der Reihe "Jackass" habe sie zu diesem Blut-Video animiert. Der Richter hatte der Vorführung des 20 Minuten dauernden Videos zugestimmt, diese jedoch nach dem Ohnmachtsanfall nach 15 Minuten abgebrochen.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, Zuschauer, Horror, Zusammenbruch
Quelle: www.abendzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2008 17:35 Uhr von andreascanisius
 
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Der Richter hat versagt. Solche Videos, singe genau so wie die aufnamen von Vergewaltigungen oder anderen Abscheulichkeiten, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Wer weiß, ob er beim heutigem Tempo im Gericht, das Material überhaupt vorher gesichtet hat.
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06.02.2008 18:43 Uhr von joseph1
 
+1 | -2
 
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@andreascanisius: Solche Videos, singe genau so wie die aufnamen von Vergewaltigungen oder anderen Abscheulichkeiten, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. ?????????


was meinste denn damit?
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06.02.2008 19:19 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -1
 
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habe mal wieder ein bisschen schnell getippt.

Ich meinte, dass es die Aufgabe des Richters sei, solche Aufnahmen vorher durchzusehen, um beurteilen zu können, ob sie der Öffentlichkeit zumutbar sind.

Es gibt im Gericht manchmal Situationen, die die Anwesenheit der Öffentlichkeit, abgesehen von der Presse, ausschließen sollten. Sei es die Aussage eines Kindes, ein Video von einer Vergewaltigung oder auch anderen Verletzungen.

Sowas muss niemand sehen, der damit nichts zu tun hat. Und wer sowas unbedingt sehen will, sollte sich untersuchen lassen.
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06.02.2008 19:52 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -1
 
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Kann ich nur wieder gegen reden. Es gibt auch noch sowas wie Opferschutz.
Und es gibt sowas wie den Schutz der Öffentlichkeit vor schädlichen Medien.

Natürlich ist gesichert, dass die Richter nicht willkürlich entscheiden. Einmal durch mehrere Gerichtsinstanzen und zum zweiten durch die unterschidlichsten Presseleute, sowie der Staatsanwalt und die Anwälte.

Gaffer müssen nicht alles zu sehen bekommen.
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06.02.2008 19:55 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -1
 
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Weißt du was mich nervt? Leute die nur von A nach B denken könnnen.


PPS: Das mit Jackass ist keine Ausrede sondern eine für mich plasible Erklärung. Diese sich selbst verletzenden Idioten sind die Idole vieler junger Menschen. Es mag vielleicht nicht stimmen. Aber dämlich klingt das nicht.

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