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Berlin: In Memoriam - "Stolperstein" für Olga Benario zum 100. Geburtstag

Am 12. Februar wird in Berlin-Neukölln einen "Stolperstein" für das Nazi-Opfer Olga Benario verlegt. Dieses Gedenken findet zum 100. Geburtstag der Kommunistin statt. Benario stammte ursprünglich aus einer Familie jüdisch-sozialdemokratischer Anwälte.

Nach einem frühen Engagement für die KPD ging Benario Ende der 20-er Jahre des letzten Jahrhunderts nach Moskau. Zusammen mit Luis Carlos Prestes wurde sie 1934 nach Brasilien ausgesandt. Sie beteiligte sich erfolglos an Protesten gegen die Landesregierung. Bernario starb in Bernburg (1942).

Zu der Gedenkfeier wird auch Benarios Tochter Anita Prestes erwartet, teilte am Sonntag das Haus der Demokratie noch mit. Prestes wurde 1936 im Frauengefängnis Barnimstraße in Berlin geboren.


WebReporter: lampenschirmchen
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, 100, Geburt, Geburtstag
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2008 21:40 Uhr von seehoppel
 
+3 | -2
 
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naja sie ging nach moskau, wurde nach brasilien geschickt und starb dann in bernburg, nachdem sie in berlin eine tocher bekommen hat. zwischendurch beteiligte sie sich erfolglos an protesten gegen die landesregierung. entweder die brasilianische oder die deutsche...

sorry, aber da fehlen irgendwie komplett die zusammenhänge
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05.02.2008 21:40 Uhr von seehoppel
 
+1 | -2
 
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naja sie ging nach moskau, wurde nach brasilien geschickt und starb dann in bernburg, nachdem sie in berlin eine tocher bekommen hat. zwischendurch beteiligte sie sich erfolglos an protesten gegen die landesregierung. entweder die brasilianische oder die deutsche...

sorry, aber da fehlen irgendwie komplett die zusammenhänge
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05.02.2008 22:59 Uhr von Schiebedach
 
+0 | -4
 
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"Stolperstein": Darf man mit dem Stolperstein genau so verfahren wie mit der Gedenktafel für die im Dienst ermordete Polizistin?
Ich bin mir klar, daß das wieder Minuspunkte gibt, denn schließlich war die Polizeibeamtin "nur" eine Deutsche.
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06.02.2008 10:11 Uhr von smily79
 
+1 | -3
 
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Also wenn ich die news lese, frage ich mich, ob es nicht andere Naziopfer gibt, die einen Gedenkstein mehr verdient haben?

Eine Kommunistin die zum putsch gegen die "brasilianische" Regierung aufgerufen hat bekommt in D eine Gedenktafel?

Kann ich ehrlichgesagt nicht ganz nachvollziehen.
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06.02.2008 12:32 Uhr von Mistbratze
 
+0 | -3
 
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@smily79: Ist doch ganz klar. Es geht um ein Jüdisches Opfer das sogar noch Kommunistin war.

Da spielen weitere HIntergründe keine Rolle.

Die kann genau so gut Wolgatreidlerin gewesen sein und verucht haben durch Tüten aufblasen den Kaiser von China zu stürzen.
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06.02.2008 15:03 Uhr von stepo
 
+2 | -1
 
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Wissen statt Vorurteile würden helfen Bei den Kommentaren hier dreht sich einem der Magen um.

Kein Poster hat hier jemals von Olga Benario gehört, aber jeder weiß, dass sie keinen Gedenkstein verdient hat.

Aber wenn ich jetzt schreibe, informiert Euch erst einmal über diese Frau, dann würde das heißen, dass Ihr Euch mit der Geschichte der NS-Zeit beschäftigen müßtest, wo Ihr in der Schule ja schon alles darüber gehört habt und es deshalb nicht mehr hören könnt...

Ja, ja... alles klar....
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06.02.2008 23:00 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Also sorry, aber das raffe ich auch nicht? Was hat sie Großartiges getan oder erleiden müssen?
Normalerweise bekommen solche Stolpersteine Personen, die im KZ ermordet wurden oder sowas...aber hier??
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06.02.2008 23:04 Uhr von Hier kommt die M...
 
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ja toll: Wenn man hier vernünftige Infos bekommen würde aus dieser Quelle, dann würde das ganze natürlich anders aussehen..grml.

"Olga Benario wurde im Februar 1938 in das KZ Lichtenburg gebracht und traf Ewerts Frau wieder. 1939 wurde sie in das KZ Ravensbrück verlegt wo sie die Häftlingslagerleitung zur Blockältesten bestimmte. Prestes´ Mutter erwirkte Papiere zur Ausreise Olgas nach Mexiko, die aber wegen das Kriegsbeginns von London aus nicht mehr zugestellt und zurückgesandt wurden.

Benario wurde 1942 zusammen mit anderen jüdischen Häftlingen des KZ Ravensbrück in der NS-Tötungsanstalt Bernburg vergast. Ihrer Mutter und ihr Bruder starben 1943 im KZ Theresienstadt."

Danke...so wird das natürlich klar, aber echt Käse, wenn man für die wichtigste Info erst mal wiki bemühen muss. Sowas gehört doch echt in jede vernünftige Quelle rein..

Kein Vorwurf an den Autoren hier..der kann nichts dafür.

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