05.02.08 18:57 Uhr
 3.371
 

Umfrage: 77 % der ALG II-Bezieher würden geringeren Lohn nicht in Kauf nehmen

Für die Studie wurden vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 11.292 ALG II-Empfänger befragt.

Neben den Lohneinbußen im Vergleich zur letzten Arbeitsstelle waren weitere Ablehnungsgründe für einen neuen Job missliche Arbeitszeiten (59 %), langer Anfahrtsweg (57 %), uninteressanter Arbeitsplatz (57% ) und anstrengende Tätigkeiten (51 %). Für 85 % kommt ein Wohnortswechsel nicht in Frage.

Die Ziele der Arbeitsmarktreformen seien noch nicht erreicht. Die Arbeitsmarkt-Forscherin Susanne Koch meinte dazu: "Die Bereitschaft, Zugeständnisse zu machen, um einen neuen Job zu bekommen, hat sich nicht erhöht."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: swald
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Kauf, Lohn, ALG II
Quelle: www.bild.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.02.2008 18:43 Uhr von swald
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich denke den Wohnort wechseln ist das die letzte Option, da würde ich vorher andere Kompromisse eingehen.
Kommentar ansehen
05.02.2008 19:09 Uhr von boesartig
 
+34 | -6
 
ANZEIGEN
`hahaha: Warum auch? Wenn ein Auskommen bzw. die Grundversorgung schon kaum mit Hartz4 funktioniert... Warum soll ich dann noch für weniger also unterbezahlte Arbeit machen und damit einer Chance in meinem Beruf zu arbeiten total verlieren? Es sitzen so viel Hochqualifizierte Leute zu Hause und müssen das versagen der Politik ertragen.

Man die sollen endlich den Mindestlohn einführen und einige Berufe mehr möglichkeit einräumen, dann würde das hier auch mal vorwärts gehen.
Kommentar ansehen
05.02.2008 19:20 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
05.02.2008 19:31 Uhr von Weitblick
 
+11 | -33
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
05.02.2008 19:52 Uhr von Dr.G0nz0
 
+8 | -23
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:06 Uhr von Justizia
 
+21 | -0
 
ANZEIGEN
Kann ich verstehen Ich arbeite beruflich sehr viel mit HARTZ IV empfängern und kann deren Haltung gut verstehen. Sie werden genötigt irgendwelche Arbeiten anzunehmen die sie z.T. noch nichteinmal ausführen können. Für Die ARGEN ist es wichtig eine saubere Statistik zu haben so werden die Leute mit Nachdruck gezwungen billigjobs anzunehmen. Mit Billigjobs meine ich keine gering bezahlten sonder 1,50 Euro Jobs. Die Grundversorgung reicht eigentlich überhaupt nicht aus. Das Harz IV Gesetz hat den billiglöhnen und der verordneten Volksarmut in Deutschland den Weg geebnet. Das Problem ist auch eigentlich nicht das keiner Arbeiten will sondern das die Arbeitsangebote in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sind nur 1,50 Jobs oder Zeitarbeit die meistens sehr "unseriös" arbeiten und die Leute noch zusätzlich strafen. Die Politik ist gefragt gerechte Arbeitsplätze zu schaffen und nicht den eh schon Machthungrigen Konzernen mit ihrer Politik noch mehr Kohle in die Hände zu schaufeln auf Kosten der Allgemeinheit.
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:09 Uhr von pinkyvsbrain
 
+19 | -3
 
ANZEIGEN
Das Schlimmste für ALG II- Empfänger: ist, wenn sie wieder in das Arbeitsleben einsteigen und eigenen Lohn bekommen, ist doch das sie dann alle Nebenkosten wieder selber tragen müssen, die im Moment noch vom Staat übernommen werden. Dann heisst es in den meisten Fällen, wieder allein Miete zahlen, allein Heizkosten tragen und und und.....

Warum soll man auch Arbeiten gehen, wenn man ohne Abreit mehr in der Tasche hat als mit?!?!?!

Als ich noch in Deutschland war, hatte ich im Monat 950€ Netto....davon blieb nach allen Abzügen und Kosten vllt. 100€ im Monat über. Die meisten Langzeitarbeitslosen kann ich in der Hinsicht verstehen.
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:17 Uhr von Dr.G0nz0
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
weniger geld: nun, wenn ich durch das arbeitengehen tatsächlich weniger geld hätte, dann würde ich mir das wohl auch nochmal überlegen. da sollten natürlich mechanismen geschaffen werden die so einen unsinn verhindern.

achja, Justizia ... ich höre von vielen leuten immer wieder die magischen worte "die politik soll arbeitsplätze schaffen". wie stellst du dir das vor?
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:18 Uhr von AFI85
 
+15 | -6
 
ANZEIGEN
Schuld hat der Staat: Ich kann aus Erfahrung sprechen. Wer Jahrelang einen Job nach geht,sich aufopfert und immer da ist bekommt als dank Kündigung und ALG I unter Hartz 4, wird kaum ein Job annehmen wo er verhältnissmäßig noch weniger verdient. Mindestlohn von 7.50€ netto würde allen bekommen, Wirtschaft, Staaat und Arbeitnehmer. Mehr Geld = mehr Kaufkraft = Wirtschaftswachstum. Es wird Zeit den Kapitalistischen Ärschen in den Arsch zutreten.
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:26 Uhr von boesartig
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
@wok! Du musst schon die anderen wenigsten richtig zuhören und nicht mit stumpfsinnigen Antworten argumentieren. Das hat nichts mit "deutsche Bequemlichkeit! zutun, sondern mit verlust des Lebensstandards. Und der war oder ist in Deutschland nun mal mit am höchsten. Und das jemand nicht arbeiten gehen möchte für weniger Geld als Hartz4 ist wohl doch verständlich.

Das ist auch kein Deutsches Problem sondern ein Europäisches. Das aktuelle Beispiel ist doch Nokia. Zieh doch nach Rumänien und arbeite dort nur für ein Drittel des Lohnes was du hier bekommen hast. Gut, ich nehme das Nokia ja auch nicht übel, so funkioniert nun mal Kapitalismus. Deutschland muss warten bist der Standard in Europa auf den gleichen Level ist, dann ist es auch wieder egal wo ein Standort einer Firma in der Europäischen Gemeinschaft existiert. Scheiße ist nur dass Jedes Jahr neue Länder dazu kommen und wie immer weiter in den Aufbau stecken müssen.

Ja ich bin für Mindestlohn und den gleich für ganz Europa!
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:34 Uhr von Dr.G0nz0
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@boesartig: für weniger zu arbeiten als hartz4 halte ich auch für unzumutbar, da stimme ich dir zu.

allerdings diese sache, dass deutsche arbeiter nach rumänien ziehen sollte, war ja nur ein dämliche bemerkung von irgendwem und keineswegs eine ernstgemeinte alternative.

was dein mindestlohnkonzept angeht ... meinst du nicht im falle eines europäischen mindestlohnes würde nokia sich z.b. nach asien verabschieden? ein land wie rumänien hat kein interesse an einem mindestlohn, weil da sonst keiner arbeitsplätze schaffen würde.

abschliessend sollte man sich doch mal bewusst machen, dass es kein recht auf stetige verbesserung der lebensumstände gibt, auch wenn das einige zu glauben scheinen ....
Kommentar ansehen
05.02.2008 20:35 Uhr von guemue
 
+5 | -13
 
ANZEIGEN
klar geht es: den Hartz-IVl-ern nicht so gut, es geht ihnen aber auch nicht so schlecht. Wenn einer meint er sei in seinem Beruf hochqualifiziert und trotzdem arbeitslos, frage ich mich warum er nicht versucht, sich eine eigene Existenz auf zu bauen. Von der Arbeitsagentur gibt es dafür sechs Monate Überbrückungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Ein Versuch ist es bestimmt wert. Sollte es wirklich nicht klappen, kann man das Gewerbe wieder abmelden und sich erneut Arbeitslos melden. Sorry, aber mich kotzt es an, dass immer nur gejammert wird und Andere für die eigene Misere verantwortlich gemacht werden.

PS: Ich war vor vier Jahren auch kurzfristig arbeitslos, da unser RZ verlagert wurde. Hab mich dann, obwohl ich keinen Handwerksberuf erlernt habe, mit einem Haustechnik-Service selbstständig gemacht. Und ich lebe immer noch und bin auch immer noch ein Selbstständiger.

so und nun her mit den Miesen
Kommentar ansehen
05.02.2008 21:14 Uhr von swald
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
nicht falsch verstehen Die News wurde beim Check umgestellt:
77 % der ALG II-Bezieher würden geringeren Lohn nicht in Kauf nehmen
Neben den Lohneinbußen im Vergleich zur letzten Arbeitsstelle waren weitere...

Damit ist natürlich gemeint, dass 77 % nicht weniger als bei ihrer letzten Arbeitsstelle verdienen wollen und daher bereit sind eine Stelle auszuschlagen.
Kommentar ansehen
05.02.2008 21:34 Uhr von cookies
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
das liegt auch an der Vermittlung: Da ich noch nie arbeitsloswar, kann ich nichts über die Vermittlungsmethoden sagen. Wird da wirklich ein Unterscheid gemacht, welche ausbildung und Erfahrung ich habe? Oder wird mir per Zufallsgenerator etwas zugewiesen? Der eindruck entsteht bei vielen Beispielen!

Sollte der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ich arbeitslos werde, möchte ich auch keine Belege stempeln wollen. Da kann man auch nicht sagen, ich hätte ja auch in dem einen Jahr bis zum Eintreten von Hartz 4 was entsprechendes finden können! Pustekuchen! Als Frau Ende 30 mit Studium bin ich schon nicht mehr interessant genug!
Das hat dann nichts mit mangelndem Engagement zu tun!
Kommentar ansehen
05.02.2008 22:47 Uhr von Rintintin79
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
Immer nitmvorsicht geniessen: Ich arbeite als Student bei einem der Unternehmen, die diese Befragung durchgeführt haben und ich selber habe ALG II Empfänger bei dieser Studie befragt.
Glaubt mal lieber nicht jeder Statistik die veröffentlicht wird, denn Ihr kennt die Fragestellung nicht.
Kleines Beispiel:
77% schlagen eine Stelle aus, Fragestellung dazu hiess: Würde sie eine Stelle ausschlagen, bei der sie weitausweniger verdienen würden als ihre letzte Stelle, d.h. unter 5,5€ / Stunde? UNd jetzt mal hier im Forum Hände hoch wer da ja sagen würde. Trauriger ist dass 23% in einem so fortschrittlichen Land, so verzweifelt sind und ja sagen.
Anderes Beispiel: Es wird kritisiert ,dass ein höherer Arbeitsweg nicht in Kauf genommen wird.
Fragestellung dazu: Würden Sie eine Tätigkeiten aufnehmen wollen, bei der der einfache Weg zur Arbeit zwischen 1,5 und 2 Stunden beträgt? wohoo 2 Stunden fahrt für 5,5 Euro/ Stunde..man sind das schlechte Menschen die solche Angebote ablehnen /ironieoff
Eine Frage war mir sehr sauer aufgestossen, und da erkannte man sofort die Intention dieser Untersuchung viele Menschen einfach nur schlecht dastehen zu lassen:
Zitat" Können Sie einer Tätigkeit nicht nachgehen wegen psychischer oder pysischer Behinderungen, seinen es körperliche Schmerzen , alkoholismus oder Drogenabhängigkeit?"
Antwortmöglichkeit war nur ja oder nein.
Ergo Haste nen kaputten Rücken von sagen wa mal 30 Jahre Baustelle, wirste in die gleiche Kategorie eingeordnet wie der Alkoholiker oder Junkie.
Natürlich muss ich sagen, dass einige Luete ienfach keine Lust hatten, aber bevor man solchen Statistiken glauben schenkt sollte man sich Fragen wie sie erstellt wurden.
Viele Menschen wollen arbeiten, das habe ich gemerkt, und einige waren Faul, aber die Statistik hier ist unfair und nicht repräsentativ.
Zu guterletzt sei noch gesagt, die Menschen wurden angerufen unter dem Vorwandt die jeweiligen Ämter zu beurteilen, von einer 30 Minuten Befragung, sprach man nur ca 10 Fragen die Ämter an. Der Rest waren Fragen vom oben genannten Kaliber.
Ich persönlich werde nun den Hut bei diesem UNternehmen nehmen (hab ne bessere nebentätigkeit als Student gefunden) aber ein Beispiel wie Statistiken gemacht werden sieh man hier.
Dazu Fällt noch ein: Setz dich mit der rechten Arschbacken auf ne Heisse Herdplatte und mit der linken auf eine Eisplatte: Statistisch gesehen ist dein Arsch im lauwarmen Bereich, aber jede Arschbacke schmerzt.
Kommentar ansehen
05.02.2008 23:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Welcher Idiot zieht denn um wenn er nicht weiss ob er das halbe Jahr Probezeit übersteht ... und ..
mit Null Euro im Geldbeutel einen Wohnungsmakler zahlen muss, einen Nachweis bringen muss, dass er seit 2 Jahren einen festen Arbeitsplatz hat (verlangen Hausverwaltungen), und drei Monatsmieten Kaution aufbringen muss ?

Dazu kommen oft zwei Monate Doppelmiete durch die langen Kündigungsfristen und dass man die neue Wohnung gleich zahlen muss.

So ein Umzug kostet dann locker 3000 bis 6000 Euro - wenn man in einer Großstadt wohnt.
Kommentar ansehen
05.02.2008 23:10 Uhr von weigibabe
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
jaja, die faulen arbeitslosen: naja, sagen wir mal so... Familienvater, mitte dreissig, 3 Berufe im laufe der Jahre gelernt, qualifiziert bis zum anschlag, bereit bis zu 120 kilometer (eine strecke) auf die arbeit zu fahren findet keinen job. Grund: 10 Jahre zu alt und vor allem Verheiratet mit Kind... ok, im moment hab ich nach ewig langer suche und etwa 1500 bewerbungen endlich einen job, allerdings muss ich dazu sagen das ich vor 10 Jahren netto mehr verdient habe als ich im Moment brutto bekomme. dazu kommt das ich einer der sogenannten "aufstocker" bin. wie das dann aussieht kann ich euch auch sagen: ich bekomme vom staat zusätzlich zu meinem gehalt ca 250 euro ALG2 dazu, allerdings bleibt von den freibeträgen nix übrig... ich hab etwa 150 euro freibetrag und bekomme 230 euro für meinen weg zur arbeit angerechnet. allein an spritkosten hab ich etwa 350 euro im monat, und nein, ich fahr keinen 5-liter-V8 sondern einen mazda baujahr 1998 mit 90 pferden. wenn ich zu den spritkosten noch die wartung dazurechne komme ich bei den kilometern die ich fahren muss mal locker auf 400-430 euro im monat nur damit ich auf die arbeit komme, und das heisst ich lege im verhältnis zum reinen ALG2 bezug jeden monat drauf. das kann es dann allerdings definitiv nicht mehr sein das ich als vollzeitarbeitender Mensch mit deutlich weniger Geld auskommen muss wie vor meinem Job nur von ALG2.

dazu kommt das man als aufstocker noch anderen schlamm am hacken hat: mein sohn darf nicht auf das arbeitsamt zum berufsberater sondern MUSS auf unser Kreisjobcenter.

der Grundsatz FÖRDERN und FORDERN erweisst sich hier als reines Fordern, Förderung gibts nur noch dann wenn man nachweisen kann das man direkt danach einen job hat, also nix mit wir schulen und danach steigen die chancen auf dem Arbeitsmarkt.

aus diesem Grund haben wir uns entschlossen uns eine deadline zu setzen ab wann wir uns diesen Krampf der sich sozialstaat nennt von aussen angucken werden und unsere koffer packen und auswandern. in anderen Ländern werden die gut ausgebildeten deutschen mit handkuss genommen und die deutsche politik und vor allem die deutsche wirtschaft ausgelacht das sie leute wie mich einfach so abschiesst und gehen lässt..

ich habe in zwei wochen einen termin bei einem Unternehmen in Norwegen um die letzten vetragsbedingungen zu klären und dann werde erst ich für 3 monate rübergehen um wohnung, schule zu klären und dann die familie nachholen. und das bei einem nettomonatslohn für den ich im moment fast ein halbes jahr arbeiten müsste..............
Kommentar ansehen
05.02.2008 23:38 Uhr von Luthienne
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Ja, ich zähle zu denen, die wegen mißlicher Arbeitszeiten und zu langem Anfahrtsweg auch einen Job ablehnen würden.

Leider kann ich nämlich meine Kinder nicht einfach in den Besenschrank stellen während ich einer Arbeit nachgehe, und Kinderbetreuung in Form von Ganztagsschule oder kostengünstigem Hort gibts schlichtweg nicht.
Kommentar ansehen
05.02.2008 23:46 Uhr von Sonnflora
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Arbeitsplätze schaffen ist möglich! Und ist gar nicht mal so schwer. Zuerst müßten Überstunden grundsätzlich verboten werden. Keiner darf dann mehr wie 35 Stunden in der Woche arbeiten. Damit wären die Unternehmen gezwungen Leute einzustellen. Und zwar zum gesetzlichen Mindestlohn. Und nix mehr mit 1Euro-Jobs. Und keine Angst, die Firmen werden dadurch nicht pleite gehen. Denn dadurch, daß viel mehr Menschen Arbeit haben und mehr Geld in der Tasche, wird nämlich mehr gekauft und die Umsätze werden steigen!
Könnte natürlich passieren, daß einige Firmen dann irgendwo ins Ausland gehen. Na und, sollen die doch. Sind auch schon viele wieder reumütig zurückgekommen, weil nämlich die Qualität der Waren schlechter war...gg
Kommentar ansehen
06.02.2008 00:05 Uhr von Weitblick
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@sonnflora: schlaue idee, aber zu kurz gedacht. denn diese klappt nur bei grossen unternehmen....wo doch die meisten arbeitsplätze bei kleinen unternehmen zu finden sind. warum soll ich in meinen unternehmen, wo ich nur arbeit für 45 stunden habe...den einen mitarbeiter auf 35h stunden runtersetzen und noch einen zweiten einstellen für 35h. das heisst dann das ich für 25 stunden zusetze und in paar monaten pleite bin. damit noch mehr arbeitslose.

fazit: überstunden passen schon in gewissen maßen
Kommentar ansehen
06.02.2008 00:27 Uhr von swald
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
weigibabe: "dazu kommt das man als aufstocker noch anderen schlamm am hacken hat: mein sohn darf nicht auf das arbeitsamt zum berufsberater sondern MUSS auf unser Kreisjobcenter."

Das ist auch bei uns in Hessen (bei Optionskomunen) die Regel und das hat für den Nachwuchs vor allem bei Quali Maßnahmen verherende Folgen.

"ich habe in zwei wochen einen termin bei einem Unternehmen in Norwegen um die letzten vetragsbedingungen zu klären und dann werde erst ich für 3 monate rübergehen um wohnung, schule zu klären und dann die familie nachholen."

Viel Erfolg. Norwegen ist schön, tolle Arbeitsbedingungen und top Bezahlung.
Kommentar ansehen
06.02.2008 00:31 Uhr von swald
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Weitblick: Stimmt, aber man könnte die Regelarbeitszeit auf 35 h festsetzen und die maximale Wochenarbeitszuet auf 40 h begrenzen, d.h.max 5 Überstunden pro Woche und die müssen durch Freizeitausgleich wieder abgebaut werden.
Kommentar ansehen
06.02.2008 02:30 Uhr von Slaydom
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso: sollte man auch arbeiten gehen, wenn man weniger hat, als ein Hartz4 Emfpfanger, ich möchte jetzt nicht sagen Arbeitslose bekommen zuviel, im gegensatz, sie bekommen einfach zu wenig, aber die Löhne sind die letzten 30Jahren nicht gestiegen sonder gesunken, mit nebenkosten Infaltion etc und das kann nicht angehen.
Wirtschaftsexperten befürchten, mindestlöhne würden keine Arbeit schaffen, die haben vielleicht ne Ahnung, in den restlichen Ländern, wo es Mindstlöhne gibt, klappt es auch und dort ist paradoxerweise die Arbeitslosigkeit teilweise extrem stark gesunken.
Kommentar ansehen
06.02.2008 08:24 Uhr von Luthienne
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ weigibabe: Viel Glück und alles Gute :)
Kommentar ansehen
06.02.2008 08:52 Uhr von fhd
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Geld = Respekt: so sehe ich das.

Ein Arbeitgeber der mich für einen Hungerlohn beschäftigt respektiert mich meiner Meinung nach nicht die Bohne, und deshalb frustrierte mich das.
Mit einem guten Gehalt hingegen ist die persönliche Schmerzgrenze im Job recht hoch, und Überstunden sind fast schon obligatorisch.

Ich kenne beides, und könnte mir auf keinen Fall vorstellen, für weniger als 15 EUR/Stunde zu arbeiten. Schliesslich geht dann in irgendeinem Sklavenjob dann wertvolle Zeit verloren, in der man sich z. B. weiterbilden oder mit seinen (zwangsläufig günstigen) Hobbies beschäftigen kann.

Refresh |<-- <-   1-25/42   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?