05.02.08 17:01 Uhr
 575
 

Tschad: Frankreich steht bereit, militärisch gegen die Rebellen vorzugehen

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte in La Rochelle, dass Frankreich bereit wäre, gegen die Rebellen im Tschad vorzugehen. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Rebellen-Attacke auf die Hauptstadt des Landes. Die UN-Mitgliedsstaaten haben die Erlaubnis, dem Land zu helfen.

Circa 1.250 französische Soldaten befinden sich im Tschad, einer ehemaligen Kolonie Frankreichs. Sarkozy meinte, dass man den Tschad wegen der Sicherheitsratsresolution in Frieden lassen solle: "Aber wenn der Staat zum Opfer eines Angriffs würde - ich betone das konditional - hätte Frankreich die Mittel, dagegen vorzugehen."

Einen Tag zuvor hatte der französische Außenminister Bernard Kouchner gesagt, dass die Französische Armee nicht eingreifen sollte. Bisher mussten die Soldaten nur einmal zur Waffe greifen, um französische Bürger zu schützen. Sarkozy widersprach den Rebellen, die meldeten, dass dabei Zivilisten getötet wurden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Rebell
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD zu Terror in Barcelona: "Willkommenskultur setzt unseren Frieden aufs Spiel"
Umstrittener Rosneft-Posten: Martin Schulz distanziert sich von Gerhard Schröder
"Hau ab"-Rufe gegen Kanzlerin bei Wahlkampfauftritten in Sachsen und Thüringen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.02.2008 17:49 Uhr von phase4
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Frankreich und Militär Die Franzosen haben die Fremdenlegion....
Da ist es leichter militärische Aktionen zu beginnen...
Bei diesen Einsätzen werden eben auch keine "französischen Soldaten" getötet...keine französische Mutter müsste um das Leben Ihres "Kindes" bangen...

Da ist es viel leichter für einen Präsidenten die "Armee" zu bewaffneten Einsätzen zu schicken.
Kommentar ansehen
05.02.2008 18:25 Uhr von Schiebedach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@phase4: So sehe ich das auch.
Im übrigen haben die Franzosen auch hier in Berlin ggü der DDR bewiesen, daß sie ernst zu nehmen sind.

Anm.: Die Deutsche Reichsbahn (DR) hatte in Berlin-West den S-Bahnhof Grunewald unter Regie. Als an einem dortigen Schornstein ein weiteres D (also DDR) angemalt worden war, verschwand das auf Drohung der Franzosen sofort, da mit Sprengung gedroht wurde.
Kommentar ansehen
05.02.2008 18:32 Uhr von phase4
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Porta: Wikipedia

z.b. 7500 Mann offiziell....
Kommentar ansehen
05.02.2008 19:03 Uhr von phase4
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Doch: Ich hab da angerufen...

1. Geschichte...das haben die Franzosen bisher immer so gemacht

2. Politik...es ist schlauer keine Franzosen zu opfern.. wenn man gerade Präsident geworden ist und die Umfragen ergeben haben, das nur noch 30% der Leute hinter einem stehen....

und und und...
Kommentar ansehen
05.02.2008 21:41 Uhr von Silenius
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@phase4: Das hast du falsch verstanden. Gerade wenn man grad erst Präsident geworden ist, kann man das machen. Man muss nur dafür sorgen, dass das Wahlvieh die Toten bis zur nächsten Wahl wieder vergessen hat. ;)

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vietnam: Sechsköpfige Familie durch Blindgänger aus Krieg getötet
Fußball: Gonzalo Castro wirft Ousmane Dembélé vor, dem BVB-Team zu schaden
Israel: Wachmann eines legalen Cannabis-Transports beim Kiffen ertappt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?