05.02.08 14:50 Uhr
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Post verlangt Nachporto für Postkarte, die 15 Jahre unterwegs war

Vor 15 Jahren hat eine inzwischen verstorbene Dame eine Postkarte, die mit 60 Pfennig frankiert war, an ihre Verwandten in einen Briefkasten in Göttingen geworfen. Nun ist die Karte nach 15 Jahren im 80 Kilometer entfernten Heyersum endlich eingetroffen.

Wegen der langen Zustelldauer musste der Adressat für die vor 15 Jahren korrekt frankierte Postkarte, die er auch noch selbst von der Postagentur abholen musste, ein Nachporto von 96 Cent bezahlen.

Laut eines Sprechers des Zustellunternehmens passieren solche "Langläufer" etwa zwei- bis dreimal pro Jahr.


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Jahr, Post
Quelle: www.n-tv.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2008 14:16 Uhr von guemue
 
+0 | -0
 
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Frechheit, dass wegen Schlamperei der Empfänger auch noch die Kosten für die zwischenzeitlich erhöhten Portogebühren tragen muss.
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05.02.2008 14:57 Uhr von Laub
 
+22 | -1
 
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Was mich mal interessieren würde wie viele Karten, Briefe, Päckchen etc. da überall herumfliegen, auf die schon einige Menschen x Jahre warten.. ^^
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05.02.2008 15:05 Uhr von Lucky Strike
 
+37 | -2
 
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viel interssanter ist: wieviele briefe und pakete ganz zufällig irgendwelchen postangestellten bzw besser gesagt die "outgesourcten" fremdfirmenmitarbeitern in die hosentaschen fallen.
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05.02.2008 15:09 Uhr von thegold
 
+8 | -1
 
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Die Post: Das frag ich mich auch Lucky Strike.
Für so ein paar Cents Aufstand machen, unglaublich. Das sollte eigentlich das Image schaden, vor allem weil die Zustellung so lange dauerte.
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05.02.2008 15:12 Uhr von Volker Wemmer
 
+12 | -4
 
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Grüße aus dem Jenseits Um Grüße aus dem Jenseits zu erhalten, kann man doch mal nen Euro ausgeben, oder ? :-D
Klar ist das nicht "normal", aber zumindestens ist die Postkarte angekommen :-D.
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05.02.2008 15:12 Uhr von kate_1984
 
+6 | -3
 
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aja: na toll dann musste er das auch noch selbst abholen...
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05.02.2008 15:32 Uhr von ostblogger
 
+4 | -1
 
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Langläufer: Der Begriff Langläufer ist ein tolles Kosewort der Bundespost.

Im Volksmund hörte ich schon mehrmals: Schneckenpost.

Vielleicht wäre der moderne Dienstleister PIN mit solchen Geschäftsmethoden auch noch am Markt ....
(Schnecken statt Billigarbeitskräfte)

;-)
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05.02.2008 15:43 Uhr von steuerzahler
 
+8 | -0
 
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Mich würde mal die Berechnungsgrundlage interessieren:

Wie kommen die 96ct. zustande?
Ein genaue Aufschlüsselung aller Posten und den Grund dazu.
Danach dann mit einem sehr teuren Rechtsanwalt die Post auf Bereicherung und Vertragsbruch verklagen.
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05.02.2008 15:47 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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Tja, so ist das in Deutschland "Ordnung muss sein!". lol
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05.02.2008 15:53 Uhr von HerrNeuro
 
+5 | -0
 
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Mich würde interessieren, Mich würde interessieren, wo die Postkarte die 15 Jahre lang war. Hing sie irgendwo fest? Ist sie vom Beförderungsband gefallen? Und wenn ja: Checken die Postangestellten ihre Räume und Maschinen wirklich nur alle 15 Jahre?
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05.02.2008 16:26 Uhr von Kyklop
 
+8 | -0
 
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Wie kann man nur Nachgebühren verlangen: wenn der Fehler mit Sicherheit bei der Post lag?!?!

15 Jahre irgendwo hängen geblieben und dann nachzahlen.
So ein Arschverein. Ich würde die Manager ordentlich den Hintern versohlen. Sind wohl nicht reich genug oder was?

FRECHHEIT!!!
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05.02.2008 16:38 Uhr von Hinkelstein2000
 
+3 | -2
 
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post tja, hätte es damals schon e-mail und fax gegeben... toll auch, wenn man bedenkt, daß diese Menschen wohl mittlerweile über den Verlust der alten Dame hinweg waren, und nun werden sie wieder daran erinnert und alte Wunden aufgerissen. Und dann noch Geld dafür verlangen...
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05.02.2008 16:43 Uhr von orangeSky
 
+2 | -0
 
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Die Karte wurde sicher 15 Jahre als Lehrmaterial für die Azubis verwendet. Nun wurde ein neuer Brief dafür genommen und der alte eben ausgeliefert. Die Post sagt ja selber pro Jahr 2-3 Briefe. Man spart wo man kann. Das ist der Wettbewerbsvorteil gegen PIN ;)
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05.02.2008 16:44 Uhr von nobody4589
 
+2 | -0
 
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sowas passiert halt: is nem bekannten passiert, er( mitlerweile vater) hatte sich die mickymaus aboniert als er 10 war. nach 18 jahren kam die post zurück,grund"in der falschen währung frankiert. naja es war der eurowechsel gewesen
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05.02.2008 17:03 Uhr von madasa
 
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ist doch günstig. Was macht ihr die Post denn so nieder? Versucht mal jemanden zu finden, der euch für 96 Cent eine Postkarte 15 Jahre lang aufhebt :)

Bei mir hat die Post dafür mal einen Brief richtig zugestellt, bei dem die Straße, die PLZ und der Ortsname falsch war. Da frage ich mich bis heute noch, wie der den Weg zu mir gefunden hat.
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05.02.2008 17:16 Uhr von NJoyMe
 
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Dumm gehandhabt: Sowas kommt bei 80Mio Sendungen am Tag nunmal vor, dass Sendungen "verloren" gehen. Die Briefsortiermaschinen sind zwar schnell aber nicht zimperlich.
Es gibt hunderte Möglichkeiten, wo die Karte die letzten 15 Jahre verbracht hat.
Was allerdings hochgradig dumm gelaufen ist, dafür Nachgebühren zu verlangen.
Wir hatten hier auch mal den Fall, dass eine Karte aus den 80er auftauchte. Nur mit dem Unterschied, dass wir hier nach kurzer Rücksprache die Karte persönlich ohne Nachgebühr überreicht haben, dazu eine Entschuldigung, ein Strauss Blumen sowie eine kleine Schachtel Pralinen.
Auch das war damals in der Zeitung - allerdings mit positiven Eindruck.
Manchmal frag ich mich echt, wofür unsere Qualitätsmanager ihr Geld bekommen.
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05.02.2008 17:59 Uhr von WITS
 
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Niemand aber auch überhaupt niemand hat hier irgendeine Ahnung wovon er redet.

In nahezu allen modernen (OK - andererseits stimmt es auch wieder nicht) gibt es standardisierte Prozesse, die bis ins letzte Optimiert sind.
Diese Prozesse funktionierten meistens gut, schnell, effektiv und kostengünstig. Probleme gibt es immer dann, wenn ein Fall von dem Standard abweicht.

Die Post würde niemals auf das Nachporto bestehen. Erst Recht nicht in diesem Fall, wo die Post schuld ist! Sobald man mit irgendjemanden, der bei der Post auch nur über mehr als einen Mitarbeiter die Obhut hat, fragen würde, würden die sofort auf das Nachporto verzichten. Jede Minute, die in diesen Fall an Arbeit gesteckt wird, kostet nämlich mehr als das Nachporto wert ist.

Das Nachporto hat sich ganz normal durch "standardisierte Prozesse" ergeben. Was weiß ich ob es in diesem Fall war: "DM-Briefmarke verwendet" - oder der Prozess "Keine Gültige Frankierung" oder was weiß ich.
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05.02.2008 20:22 Uhr von webfliege
 
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Da hat halt einer nicht auf das Datum des Stempels geschaut, beim Strafporto ausstellen.
Soviel Wind ist der Bericht nicht wert.
Ich nehme mal an bei der Post sind zigtausende Karten und ähnliches unterwegs.
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05.02.2008 21:25 Uhr von cookies
 
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Kulanz wohl fehl am Platz! dass sich die Post heutzutage sowas noch leisten kann?
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06.02.2008 00:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die Portowechselzuschlagssteuer der Post hätte den Mann ruinieren können, wenn sich die DHL auf diese berufen hätte. Dann hätte diese für 15 Jahre nachträglich Arbeitszeit und Lagerkosten zahlen müssen.
Schliesslich ist das Verschulden des Empfängers, dass der Absender nicht für den reibungslosen Ablauf der Postsendung gesorgt hat.
Mir fällt da ein Briefträger nahe Hamburg ein, der schon um 9:00 in der Kneipe bei Schnaps und Bier sass ...

Nein - Ernst beiseite - eine kurze Belehrung, dass die Postkarte bei Abgabe korrekt frankiert wurde, hätte ihn vor der Ausgabe des horrenden Nachportos bewahrt.
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06.02.2008 09:08 Uhr von scuba1
 
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Kleine Geschichte: Ich wohne in einer kleinen Stadt im Rheinland.Mein Hobby ist das Sporttauchen , außerdem bin ich aktiver Unterwasserfilmer und brenne meine Tauchgänge und Erlebnisse auf DVD.
Mein Freund hat in Ägypten eine große Tauchbasis mit vielen Besuchern.Ich brannte meinen letzten Tauchurlaub auf DVD und schickte diese DVD gut verpackt an den Vater meines Freundes denn eine DVD direkt nach Ägypten schicken ist nicht drinn denn sie kommt nie an. Also nur über Gäste die dort hinfliegen.
So, also die DVD zur Post gebracht 1,45 € bezahlt und gut ist.
Von wegen am nächsten Tag lag das Ding wieder in meinem Briefkasten weil die den Absender als Adresse gelesen haben.
Also wieder zur Post.
Die Frechheit : Man wollte tatsächlich nocheinmal Porto von mir haben obwohl es deren Dusseligkeit war.Erst nachdem ich laut wurde und mir den Dienststellenleiter kommen ließ, gab man klein bei und nahm den Brief wieder an, kostenlos.
Man war sich aber keiner Schuld bewußt und man sagte mir ich solle den Absender weglassen dann würde das nicht mehr passieren.Ab diesem Zeitpunkt gehen Briefe nur noch mit TNT befördert, dort hat es noch keine Probleme gegeben.
Deutsche Post ???? Nein Danke, es geht auch anders .
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06.02.2008 09:21 Uhr von Geckofan
 
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Das Nachporto macht zwar keinen arm, aber es ist einfach nur ungerecht und ärgerlich.
Im Zeitalter der ISO-Normen und Geschäftprozessen sollte trotzem der Gerechtigkeitssinn nicht abgeschaltet werden. Es sollte auch dem einfühlslosesten Mitarbeiter einleuchten, dass es schon etwas besonderes ist eine Postkarte in den Händen zu halten, die seit 15 Jahren unterwegs ist.
Dieser, an sich ärgerliche Umstand, lässt sich doch problemlos in einen Glücksfall umwandeln.
Mit etwas Humor hätte man ja sagen können: Bei der Post geht so gut wie nichts verloren, selbst nach 15 Jahren nicht! Manchmal dauerts halt etwas länger ... Das Ganze von einem leitenden Angestellten persönlich überbracht, Blumenstauß und Konfekt dazu > die perfekte PR-Aktion.

Outsoursing und Personalabbau haben halt so ihre Nachteile -... so manche Firma hat sich so schon "zu Tode gespart" ..
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06.02.2008 13:48 Uhr von skipjack
 
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Typisch-dumm arrogant und kassieren: Typisch-dumm arrogant und kassieren.

Mehr kann die Post nicht, konnte sie noch nie...

Ich mache hier bestimmt nicht alle Postboten schlecht...

Doch diesen Wurm gabs bei der Post schon immer:
Arrogant, Unzuverlässig und Teuer...

Alleine in Dortmund, sollen letztes Jahr etliche Weihnachtsbriefe und Karten "abhanden" gekommen sein...

Ala: Lass und´s Feierabend machen, davorne steht nen Altpapiercontainer, oder wollteste nicht heute Abend grillen???

Fast auch wie unsere Politik: Teuer und null Kundenservice...
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06.02.2008 13:52 Uhr von fanbarometer
 
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kenn ich! hatte ich auch schon paar mal...seit dem streiche ich meinen absender immer dünn durch (in frankreich ist das sogar üblich) - der empfänger kann trotzdem lesen, von wem der brief kommt und die dummen gelben raffen es besser!
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06.02.2008 13:53 Uhr von fanbarometer
 
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sorry: mein kommentar gehört zu dem eintrag von scuba1...ich war noch nicht am ende angekommen!

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