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Börse: Manager handeln gegen Rat der Analysten

Die deutschen Topmanager lassen sich nicht von der derzeitigen getrübten Börsenstimmung einschüchtern und kaufen fleißig Papiere ihrer eigenen Unternehmen.

Darunter sind die Vorstände der Commerzbank, der RWE oder Eon, genauso wie sieben Top-Manager des Elektronikkonzerns Siemens. Vier Millionen in Aktien seines eigenen Konzerns kaufte Peter Löscher. Damit handeln sie massiv gegen den Rat der Analysten deutscher Banken.

Ein Sachkundiger erklärt gegenüber dem "Spiegel", dass sich die Manager nach den Entwicklungen ihrer eigenen Unternehmen richteten, nicht auf die äußeren Umstände. Sie setzen auf den Wissensvorsprung gegenüber der Masse oder wollen Vertrauen in ihre Unternehmen signalisieren.


WebReporter: andreascanisius
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Manager, Rat
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2008 10:26 Uhr von andreascanisius
 
+0 | -0
 
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Die wissen nur eins mehr. Dass es verdammt gewinnbringend sein kann wenn die Medien aus Babyelefanten ausgewachsene Dinosaurier machen. Außerdem...Erstens: Die langfristige Trefferquote der Analysten ist beschissener als der Zufall. Und zweitens: Wenn eine deutsche Bank weiß, dass eine Aktie unterbewertet wird, erzählen sie uns das so lange nicht, bis sie ihre eigenen Dollar investiert haben. Wäre doch blöd. Wir kriegen nur den Abfall.
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04.02.2008 12:05 Uhr von ionic
 
+3 | -5
 
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alter alter: du bist ja den ganzen tag auf sn comments schreiben oder news posten... wie viel wochen urlaub hastn du beantragt :D

zur news... tja die wissen eben was was wir nich wissen... insidertrading :D
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04.02.2008 12:10 Uhr von MattenR
 
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Unterbewertet ist eine Aktie nur dann, wenn bekannt wurde, dass sie unterbewertet ist.
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04.02.2008 12:12 Uhr von weedalicious
 
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Kriegst ein keks von mir für diese kongeniale aussage !
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04.02.2008 12:14 Uhr von andreascanisius
 
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lol: Wer sagt, dass ich Urlaub habe? :) Ich sitze eh den ganzen Tag am Rechner und wenn ich was interessantes sehe, schreib ichs mal eben rein.
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04.02.2008 12:14 Uhr von MattenR
 
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guetig. Willst mehr Wissen? ^^
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04.02.2008 12:16 Uhr von weedalicious
 
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aber: unbedingt :)
schönen tag euch noch !!
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04.02.2008 12:57 Uhr von orangeSky
 
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DIE HAMSTER SIND LOS! =D: "...genauso wie sieben Topnager des Elektronikkonzerns Siemens..."
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04.02.2008 13:47 Uhr von andreascanisius
 
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Wie geil! Tut mir Leid man!

Aber der ist echt gut ;)
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04.02.2008 13:49 Uhr von Animal Farm
 
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die rezession: wird kommen... früher oder später werden es die topnager (haha!) noch bereuen. vor allem die USA sind auf dem besten wege in eine depression und das wird leider auch den rest der welt betreffen
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04.02.2008 14:44 Uhr von cRiTiCaL_eYe
 
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Meinst du wirklich es interessiert die sogenannten "Topmanager" wenn die weltweite Rezession kommt? Das obere fünftel der Menschen in Amerika oder auch im Rest der Welt wird genüsslich an der Zigarre ziehen. Reisen auf die Bahamas werden in dieser Zeit schwer zu bekommen sein...
MfG
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04.02.2008 15:19 Uhr von andreascanisius
 
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@Rezession: Wenn es ne Rezession wäre....

Läuft doch alles prima. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten in Detschland...
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04.02.2008 19:54 Uhr von andreascanisius
 
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DANLE! Für die ändrung :)
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04.02.2008 22:48 Uhr von jsbach
 
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Hat man ja heute: in den Nachrichten Gehört, dass sich Siemensmanger Insiderwissen zu Nutze gemacht haben und billig eigene Aktien zurückgekauft haben.
Vor 20 Jahren habe ich auch mal so "BörsenFACHblättern" Hoffnung geschenkt. Man sollte genau das Gegenteil von dem machen, dann liegt man noch besser als die Chose ausgehen kann. Und nicht Kostolanys vier G vergessen....
Da liegt viel Weissheit und Erfahrung drin.
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04.02.2008 23:01 Uhr von andreascanisius
 
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@jsbach: Wenn die Aktien von den Börsenblättern angepriesen werden, ist schon klar was die wert sind. Man hat im Grunde genommen garkeine Chance unterbewertete Aktien zu kriegen.

Ich hatte mal ne Zeit lang "Der Aktionär" abboniert. Es ists chon unterhaltsam. Aber wenn es so einfach wäre, einfachnur die Tip aus den Magazinen umzusetzen bräuchte es keine Börsenmakler mehr.

Wenn man sich ein eigenes Depot zulegen möchte muss man sich erst mal mit der entsprechenden Mathematik befassen. Man muss indikatoren berechnen können. Die Konstanz der Fortschritte einer Aktie bewerten können. Und wenn man das drauf hat kann man gutes Geld verdienen. Die Banken verlassen sich schließlich auch nicht auf Glück, sondern auf nackte Zahlen.

Naja, alles in allem muss ich aber sagen, dass ich von Aktien wenig halte. Das richtige Geld liegt bei den Rohstoffen. Der ist erstens berechenbar und zweitens ein Universum mal größer.

Jetzt fragt ihr euch. Woher weiß der Pimpf das? Nun. Ich habe komische Hobbys und lese massenweise bücher über darüber . Und ja. Ich steh drauf ;)
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04.02.2008 23:46 Uhr von jsbach
 
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@andreascanisius wenn du mit Indikatoren..Charts meinstm da gebe ich nichts drauf...Wenn die Linie da durchbrochen wird dann...
Für mich manchmal wie Kaffeesatzleserei.
Such dir mal die Vier G von Kostolany über eine Suchmaschine und lese sie - falls du sie nicht kennst - mal durch.
Da steht berechtigerweise auch G wie Glück drin und das braucht man auch.
Derjenige, der hier behaupten sollte er hätte immer bei Tiefstkursen gekauft und die Aktien beim Höchstkurs verkauft, der lügt sich brutal in die eigne Tasche. Für mich gibt es solche Leute nur in der Phantasie...
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05.02.2008 00:02 Uhr von andreascanisius
 
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Naja, ich denke mal das ist der ewige Streit.

Ich denke vieles hat auch mit glauben zu tun und auch damit, dass die Banken uns unbedingt glauben machen wollen, ass wir das nicht könnten.

Ich glaube schon dran, dass gewisse Indikatoren auf einen guten Kauf bzw. auf einen möglichen guten Kauf hinweisen können.

Ich will das jetzt nicht im einzelnen aufschlüsseln weil es zu weit führen würde. ROIC, Umsatzwachstum, EPS, BVPS...ach was schreibe ich dir abkürzungen

Es gibt 5 Dinge die berrechnet werden sollten und positiv sein müssen. Also eine bestimmten Wert überschreiten. Es ist natürlich ein Risiko dabei, aber im großen und ganzen sind diese Aktien relativ sicher und gewinnbringend. Das ist das selbe was die Banken machen. Was ich also mache ist mir die kleinen AG´s weltweit vornehmen und alles durchrechne. Um die kümmert sich nämlich kein Schwein. Und was keiner haben will, weil es einfach zu wenig davon gibt und sich die Unternehmen noch nciht so richtig präsentieren konnten, ist billig.

Es gibt ein paar Milliardäre auf der Welt die dies so machen. Und so viel Glück, hat kein Mensch, dass tausende Käufe und Verkäufe zufällig zu Milliarden führen.

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