03.02.08 11:17 Uhr
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Tschad: Kämpfe mit Rebellen erreichen Hauptstadt

Seit Samstag toben in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad, schwere Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Rebellen gaben unterdessen bekannt, die Stadt unter ihre Kontrolle gebracht zu haben, was die Regierung jedoch dementiert.

Angaben über die Opfer der Unruhen gibt es zur Stunde noch nicht, die tschadische Opposition ließ jedoch verlauten, dass zahlreiche Zivilisten die Hauptstadt verlassen und in Richtung Kamerun flüchten würden.

Die UN-Mitarbeiter im Land sowie amerikanische Botschaftsangehörige werden evakuiert. Auch die Bundesregierung hat zusammen mit anderen europäischen Staaten bereits konkrete Evakuierungspläne ausgearbeitet, um die über 100 Deutschen im Land bei Bedarf ausfliegen zu können.


WebReporter: Gnomeo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Rebell
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2008 10:52 Uhr von Gnomeo
 
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Es liegt mir besonders am Herzen zu zeigen, dass es nicht nur in Kenia, oder im Sudan zu massiven Gewaltausbrüchen kommt, sondern dass es in ganz Afrika Konflikte gibt, die von der Weltöffentlichkeit größtenteils völlig ignoriert werden. Es ist schwer zu sagen, inwiefern die UN, oder gar die Bundesregierung selbst, zu einer befriedung des gesamten Kontinents wirklich beitragen könnten.
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03.02.2008 12:42 Uhr von JCR
 
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@ kranevo: So Nobel auch die Absicht hinter den humanitären Hilfslieferungen sein mag, die Unterstützung in Form von Lebensmitteln halte ich für kontraproduktiv.

Es gibt viele Betroffene, die bereits seit mehreren Generationen unmittelbar davon abhängig sind, die es zunehmend verlernen, sich selbst zu versorgen. Hilfe, ja, aber Abhängigkeit?
Die HIlfe zur Selbsthilfe, der Aufbau stabiler wirtschaftlicher und politischer Verhältnisse, ist ungleich besser.
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04.02.2008 12:07 Uhr von Borgir
 
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man könnte: meinen dass es auf der welt nur noch bekloppte gibt

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