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Afghanistan: Todesurteil gegen Studenten, der im Internet recherchierte

In Afghanistan wurde am vergangenen Dienstag gegen einen Studenten (23 Jahre), der im Internet recherchierte, ein Todesurteil ausgesprochen. Der junge Mann hatte sich im Internet über den Islam und Frauenrechte kundig gemacht und sich den Text ausgedruckt und an seine Kommilitonen verteilt.

Das Urteil kam völlig legal zustande, da die Gesetze in Afghanistan auf der Scharia beruhen. Dort ist festgehalten, dass bei "Verunglimpfung des Islam" oder "Beleidigung des Propheten" die Todesstrafe anzuwenden ist.

Der Westen hatte bereits heftige Kritik an diesem Urteil geübt, jetzt kommt es auch im Land selbst zu Protesten. 200 Menschen zogen vor das UN-Hauptquartier in Kabul, um ihren Unwillen kundzutun. Alle zuständigen Stellen des Landes befürworten das Urteil.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Afghanistan, Student, Todesurteil
Quelle: nachrichten.aol.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2008 15:35 Uhr von Jaecko
 
+14 | -2
 
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die ham doch nen Schuss da unten...
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02.02.2008 15:57 Uhr von Mediacontroll
 
+2 | -13
 
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02.02.2008 16:10 Uhr von TheDent
 
+7 | -2
 
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und über: hirnlose Poster erst. Was hat das mit Amerika zu tun? Der Islam wird solange nicht im 21. jahrhundert ankommen, solange die Diskussion oder das Infragestellen des Korans einen blasphemischen Akt darstellt. In Europa wurde die Ketzerei als Hinrichtungsgrund zum Glück vor Jahrhunderten abgeschafft
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02.02.2008 17:29 Uhr von Sizzta4life
 
+5 | -0
 
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NEIN! Wieso müssen sie denn imemr gleich töten? Ich bin absolut gegen die Todesstrafe...
Ein so junges Leben einfach auszulöschen, weil er Papier verteilt hat?! Hm, er hätte das lieber nciht tun sollen, schließlich hätte er wissen müssen, wie empfindlich sie sind.
Aber gleich die Todesstrafe? Nein!
Ich hoffe die werden ads nochmal überprüfen.
Ps. ich bin selbst Afghanerin...und es macht mcih traurig, wenn ich sowas sehe
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02.02.2008 18:33 Uhr von pINT
 
+3 | -2
 
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Mal wieder ein Beweis für den toleranten Islam: Du hast eine andere Meinung? Dann hacken wir dir den Kopf ab!

Aber das hat natürlich nichts mit der Religion zu tun! Das sind nur ein paar Spinner, die BEHAUPTEN im namen der religion zu handeln.
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02.02.2008 18:46 Uhr von snm
 
+4 | -0
 
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Was macht die Bw da unten: Ich verstehe nicht wie man das Leben von Deutschen Soldaten für den Aufbau eines Landes riskieren kann, dass so fern von unseren Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten ist.

Wenn Afghanistan den Islam und die Scharia will, gerne. Aber dann haben unsere Soldaten im Rahmen von ISAF dort nichts zu suchen.
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02.02.2008 22:25 Uhr von SpeblHst
 
+1 | -0
 
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Und: da wird dann jetzt auch noch verlangt das unsere Jungs von der Bundeswehr auch noch richtig an den Kriegshandlungen teilnehmen sollen.Eigentlich müsste unser Kontingent sofort zurück gezogen werden,da haben wir doch garnichts verloren.Zaun rum und dann sollen sie sich selbst die Köpfe einschlagen,ohne das jemand meint eingreifen zu müssen,sollen sie doch selbst zu seehn wie sie klar kommen.
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03.02.2008 08:37 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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lächerlich: dort herrscht immernoch sodom und gomhorra.....die usa werden das land nie befrieden
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03.02.2008 09:04 Uhr von magerle
 
+1 | -0
 
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Weil er im Inet rechechiert hat und ein paar Zettel über den Islam und Frauenrechte verteilte wird er zum Tote verurteilt ?
Ein Urteil das nicht nachzuvollziehen ist.
Dies ist auch eine Art Leute zubeseitigen die unbeliebt sind und gegen das Regime eingestellt sind.
Meinungsfreiheit, Informationsrecht, alles Fremdwörter im Islam oder wie soll ich das verstehen ?
*Ironie on*
Hoffe das Schäuble dieses Urteil nicht liest und dann in Deutschland gegen den Terror durch das Volk und Inet anwendet.
*Ironie off*

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